Guten Tag hat geschrieben:
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Nun stelle ich mich (M), Quelle blau (Qb) und Quelle gelb (Qg) in einem gleichschenkligen,
rechtwinkligen Dreieck auf. M und Qb bilden die Enden der Hypotenuse und Qg ist am
rechten Winkel. Qb und Qg fahren synchronisiert mit 1000m/s. Qb auf der Hypotenuse mir
entgegen und Qg auf der Höhe über der Hypotenuse in Richtung Hypotenuse. (Die Länge der
Höhe über der Hypotenuse ist gleich der Hälfte der Hypotenuse)
Frage 1:
Welches Licht sehe ich, wenn sie sich überlagern (das wird am Punkt der die Hypotenuse
halbiert sein) und c = ca + v gilt ?
Frage 2:
Welches Licht sieht man, wenn M u Qg die Hypotenuse bilden?
Frage 3:
Welches Licht, Wenn M gleich weit von beiden Quellen entfernt aufgestellt wird?
Frage 4:
Sähe man dasselbe wenn ca jeweils 300000000m/s wäre?
Meine Antworten:
1. erst blau dann gelb
2. erst gelb dann blau
3. grün
4. ja
Frage 5:
Sähe M "Unfälle" wenn die Quellen nicht selber strahlten, sondern nur Licht
reflektierten und ca(reflektiert) bei v = 0 der Quellen 300000000m/s betrüge, sich die Quellen wie
oben bewegen und c = ca(reflektiert) + v ist?
Antwort:
5. M steht wie bei Frage 1 u 2 : nein
M steht wie bei Frage 3 : ja
Ich bitte zunächst nur um eine kurze Beantwortung meiner Fragen von denen, die die Sichtweise
meiner Vorbemerkung teilen.,,,
Danach würde ich dann gerne die Konklusionen aus der Beantwortung der Fragen diskutieren. Bitte beachten Sie, es wird erst einmal nur
ANGENOMMEN c = ca + v.
Danke und Guten Tag
Willkommen im Forum - und gleich mal die erste Antwort:
Ihre Aussage dass jemand behaupten würde "Lichtgeschwindigkeit = Lichtgeschwindigkeit + Quellengeschwindigkeit" stimmt so nicht.
Das sagt natürlich niemand. Da wird immer sinngemäß gesagt : Die Ausbreitungsgeschwindigkeit von Licht = c + v (oder -v).
Ich würde auch bei Ihrer "Modifikation c= ca + v " anders vorgehen und lieber cr = c + v schreiben (cr für c-real)
Dies deswegen, weil der Buchstabe c generell für die Vakuumlichtgeschwindigkeit steht - und es daher früher oder später bei Ihren Angaben zu Verwirrungen führen wird im Sinne von - Was meint er nun mit c - ach ja er meint nicht den Wert den die ganze Welt unter c versteht, sondern er meint den "Geschwindigkeit korrigierten" Wert.
Dies aber nur so nebenbei - noch ist es ja verständlich was Sie aussagen möchten.
Zu Ihrem Beispiel:
Hier wäre eine Zeichnung hilfreich gewesen. Ich kann zwar ahnen was Sie meinen - vor allem die Aussage "
und Qg auf der Höhe über der Hypotenuse in Richtung Hypotenuse" ist nicht sofort einfach nachzuvollziehen.
Ich glaube aber, dass Ihre Antworten 1 bis 4 vielleicht auch von mir so bestätigt werden könnten.
Bei Frage 5 kann ich mir leider überhaupt nicht vorstellen was Sie meinen. Was wo reflektiert wird und was "Unfälle" sein sollten erschließt sich mir nicht.
Zusatz:
So ganz scheine ich das Alles doch nicht zu verstehen.
Sie bilden zuerst ein gleichschenkliges rechtwinkliges Dreieck.
Nun stelle ich mich (M), Quelle blau (Qb) und Quelle gelb (Qg) in einem gleichschenkligen,
rechtwinkligen Dreieck auf. M und Qb bilden die Enden der Hypotenuse und Qg ist am
rechten Winkel.Dann interessieren Sie sich für das was in der Mitte der Hypotenuse zu sehen ist:
Welches Licht sehe ich, wenn sie sich überlagern (das wird am Punkt der die Hypotenuse
halbiert sein) und c = ca + v gilt ?Ich versuch das nachzuvollziehen - komme damit aber nur auf ein neues "kleineres" Dreieck bei dem nun M am rechten Winkel und Qb und Qg sich an den Enden der nun "neuen Hypotenuse" befinden.
Da Qb und Qg nun gleich weit vom Beobachtungspunkt entfernt sind, die Lichtquellen sich mit gleicher Geschwindigkeit anscheinend auf DIESEN neuen Beobachtungspunkt (in der Mitte der "alten" Hypotenuse) zubewegen, kann dort nur das gleichzeitige Eintreffen von grün und blau - also ein gelber Lichteindruck - gesehen werden.
Also lautet die Antwort auf Ihre Frage 1: Man sieht von Anfang an nur gelb.
Wie gesagt - Ihre Angaben sind mir äußerst unklar. Warum da zuerst aus M, Qb und Qg ein "großes Dreieck" (mit M an der Hypotenuse) gebildet wird, dann daraus durch die Verlagerung des Beobachters ( ja wohl auch M ?? ) in die Mitte der Hypotenuse ein "kleines Dreieck" (mit M am rechten Winkel ) gemacht wird ist mir unverständlich. Kann man doch von Anfang an mit dem "kleinen Dreieck" arbeiten, oder?