fallili hat geschrieben:McDaniel-77 hat geschrieben:Hi Kurt,
Meinungen habe ich genügend. Also eine Licht-Uhr, wie sie Einstein angeblich vorschlug, ist schwachsinnig. Denn der Weg des Lichtes wird ja länger, um zwischen beiden Spiegeln hin und her zu reflektieren, wenn sich die Spiegel bewegen.

Einsteins Licht-Uhr - Quelle: Wiki
Bei einer kreisrunden Licht-Uhr würde sich in Bewegung dasselbe Ergebnis zeigen:

Der Weg des Lichtes nimmt in Bewegung zu, das beutet innerhalb der Einstein'schen Logik, dass die Zeit langsamer vergeht. Die Licht-Uhr ist ein wunderbares Beispiel, um die Absurdität der Relativitäts-Theorie und der daraus resultierenden Behauptungen aufzuzeigen.
Zu ignorieren, dass der Weg im bewegten System zwischen den Spiegeln länger wird, als im Ruhesystem, ist schon erstaunlich. Logisch wäre, dass man die Verlängerung des Weges mit berücksichtigt, weil diese direkt von der Geschwindigkeit abhängt. Das witzige ist ja, dass die Lichtgeschwindigkeit nicht relativ ist, sondern absolut und nur vom Medium (Luft, Wasser, Glas) bzw. nicht vorhanden Medium (Vakuum) abhängt. Wenn man das doch weiß, wie kommt man dann auch die Idee, dass ein Lichtimpuls innerhalb eines fahrenden Zuges vom Ende nach vorne immer eine Nanosekunde benötigt. Wenn der Zug fährt, wird der Weg länger, d.h. das Licht braucht mehr Zeit, z.B. 1,1 ns.
Wenn sich die kreisrunde Licht-Uhr um die Längsachse dreht, ändert sich nach der Standard-Theorie vermutlich nichts. In der Realität wird man die Zeitdauer der Reflexion womöglich mit berücksichtigen müssen, das könnte dazu führen, dass die Wegstrecke sich verlängert, weil nicht mehr senkrecht reflektiert wird. Die Licht-Uhren würden asynchron laufen. Es könnte aber auch möglich sein, dass sich die Störeffekte gegenseitig aufheben und man ein Nullergebnis bekäme, obwohl tatsächlich etwas merkwürdiges passierte, aber unentdeckt bliebe. Deswegen ist eine Einweg-Lichtmessung von Vorteil.
Ich kann mich aber auch irren

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Mit freundlichen Grüßen!
McDaniel-77
Wie richtig geschrieben ist wird der Weg bei der "Einsteinschen Lichtuhr" länger wenn sie bewegt wird.
Es ist ja auf der Zeichnung gut zu sehen.
fallili hat geschrieben:Also "müsste" nach allen menschlichen Vorstellungen das Licht länger brauchen um hin- und her-reflektiert zu werden.
Das Problem ist halt, das so etwas noch niemand messen konnte.
Tja, das ist das Problem, es hat halt noch niemand versucht.
fallili hat geschrieben:Ob bewegt oder nicht, das Licht braucht gleich immer lang für die Reflektion und "merkt nix davon" dass eine Bewegung stattfindet.
Das Problem ist dass du das so einfach behauptest, ohne dass es jemand gemessen hat.
Oder spielt das keine Rolle und du glaubst es weil es so behauptet wird.
fallili hat geschrieben:Also muss man in den "sauren Apfel beißen" und 1) zugeben dass c invariant IST und 2) die SRT leider als passende Theorie zu diesem Umstand akzeptieren !
Weil es so behauptet wird und weil es noch niemand gemessen hat?
fallili hat geschrieben:Und eins kann ich sagen - die Zeitmessung ist inzwischen die exaktest mögliche Messung - wenn ich nicht irre derzeit auf 18 Stellen genau.
Wenn also in einem bewegten Zug das Licht länger von hinten nach vorne (oder umgekehrt) brauchen würde, wäre das inzwischen auch bei "realistischen" Geschwindigkeiten relativ einfach machbar und nachweisbar. Und schon wäre der Nobelpreis sicher.
Nur weiss das anscheinend niemand oder es wird einfach kein Geld für "sowas" bereitgelegt.
Selbst wenn das Treibmittel da wäre, wie willst du das technisch realisieren ohne dass du da den dann kommenden Einwänden standhalten könntest.
fallili hat geschrieben:Dein Beispiel das das Licht unter vorgegebenen Bedingungen statt 1ns eben 1,1ns brauchen würde stimmt halt leider nicht, deswegen versucht auch niemand auf diese Weise einen Nobelpreis zu kriegen.
Weil eben von vornherein klar ist, bzw. schon bewiesen ist - das Licht wird IMMER die selbe Zeit brauchen, auch wenn hier viele das nicht glauben wollen.
Siehste, Beweis durch Behauptung.
fallili hat geschrieben:PS. Zur "runden Lichtuhr".
Warum sollte irgendwas besonderes passieren wenn die beiden Spiegel rotieren.
Mein Spiegelbild ändert sich ja auch nicht wenn ein genügend langer Spiegel vor mir seitwärts bewegt würde.
Doch, ändert sich.
Du kannst es nur nicht erkennen.
fallili hat geschrieben:Weil Reflexion leider nicht so simpel ist und nicht so funktioniert wie ein Tennisball der gegen eine Wand geworfen wird, könnte daher doch ein Effekt eintraten.
Tritt ja ein, nimm einen Film, der wirkt verschwommen, so ist es auch mit deinem Spiegelbild.
Nur wirst du den Spiegel nicht auf die erforderliche Geschwindigkeit bringen.
fallili hat geschrieben:Reflexion ist ja eine Interaktion mit den Elektronen der Spiegeloberfläche
Falsch.
Nicht nur die Elektronen, sondern die Atome/Moleküle sind daran beteiligt.
Nur wenn diese auf das Licht reagiere3n können kommt es zu Umständen wie Spiegelung usw, ansonsten nicht.
fallili hat geschrieben:und daher würde ich mal so "auf die Schnelle" sagen, dass hier was vergleichbares passieren kann wie beim Fizeau-Experiment.
Nein, das hat überhaupt nichts miteinander zu tun.
Fizeau zeigt dass Materie den Lichtleitbezug mitbestimmt, das ist beim Fizeau zu sehen.
fallili hat geschrieben:Nur, das eben die Zeit in der die Reflexion abläuft (und die Welle sozusagen im Spiegel ist) halt enorm kurz ist und daher nur minimalste Auswirkungen zu erwarten sind.
Richtig, es bedarf nur sehr weniger "Wellenzüge" um Reflektion einzuleiten.
Irgendwann, dann wenn sich das Verständnis zum Licht normalisiert hat und wenn die Technik um einige Potenzen schneller wird, ist das alles leicht zu erkennen.
Erste Ansätze sind ja schon erkennbar.
Es wird sich zeigen dass Licht ein rein mechanischer Vorgang ist der sich im Prinzip wie Schall verhält.
Erzeugt durch Resonanzkörper, aufgefangen mit Resonanzkörpern, Im Medium durch longitudinale Druckschwankungen weitergeleitet.
Kurt