Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon julian apostata » Do 14. Nov 2013, 19:14

Harald Maurer hat geschrieben:Die entstehen ohnehin in jeder Höhe.


http://de.wikipedia.org/wiki/Myon

In einer Höhe von ca. 10 km sind schon 90 % aller in der gesamten Atmosphäre produzierten Myonen entstanden


Mit anderen Worten: Nur 10% der Myonen, welche durch kosmische Strahlung erzeugt werden, entstehen unterhalb von 10 km Höhe. Dass trotzdem viel mehr bei uns am Boden ankommt, kann nur durch relativistische Effekte erklärt werden.

Mikesch hat geschrieben:Ein neuer Punkt in S'
x'(0,t) = x2' = -vtγ

Was hat x2'/t1' für eine Bedeutung?


Überhaupt keine. Ernst will uns nur verarschen. Wichtig sind nur Start und Ziel.

Start: x=0,t=0----------------x‘=0,t‘=0
Ziel: x=s, t=s/v---------------x‘=? t‘=?

Weil Ernst keine Argumente hat, will er uns halt verwirren.

x=0 t=s/v, also die Vermischung von Startort und Zielzeit hat keinerlei Bedeutung.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » Do 14. Nov 2013, 19:45

Mikesch hat geschrieben:Verstehe ich nicht:
Ernst hat geschrieben:Das Myon ruht im Ursprung von S'. Dieser liegt auf der Position x=vt
x'(0;0)=0
x'(vt;t)=x'(vt-vt)γ=0

t'(0,0)=0
t'(vt;t)=(t-tv²/c²)γ=t/γ

x'(0,t)=-vtγ
x'(0,t)/t'(vt;t)=-vtγ²/t=-vγ²

Ein bisschen anders hinschreiben, damit ich das überblicke:
S':
x'(0,0) = x0' = 0
t'(0,0) = t0' = 0
x'(vt,t) = x1' = 0
t'(vt,t) = t1' = t/γ

Bis hierhin ist es das bekannte Beispiel:

Ein neuer Punkt in S'
x'(0,t) = x2' = -vtγ
( steht da nicht: t'(0,t) = t2' = γt)

Was hat x2'/t1' für eine Bedeutung? Wozu der neue Punkt in S'?

x'(0,t)=-vtγ ist der Geburtsort des Myons bei x=0 zum Zeitpunkt t in S'

x'(0,t)/t'(vt;t) ist die Gescchwindigkeit des Myons in S'
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » Do 14. Nov 2013, 20:00

julian apostata hat geschrieben:Überhaupt keine. Ernst will uns nur verarschen. Wichtig sind nur Start und Ziel.
Start: x=0,t=0----------------x‘=0,t‘=0
Ziel: x=s, t=s/v---------------x‘=? t‘=?
Weil Ernst keine Argumente hat, will er uns halt verwirren.
x=0 t=s/v, also die Vermischung von Startort und Zielzeit hat keinerlei Bedeutung.

Angesichts deiner durchgehend irrelevanten Beiträge bist du entschuldigt.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon DerDicke » Do 14. Nov 2013, 21:27

Ernst hat geschrieben:Bei Geburt des Myons:
t1=t1'=0
x1=x1'=0


Selbstverständlich darf jeder sein Koordinatensystem definieren wie er will. Also bitte sehr:
Das Myon ruht in x'=0 und startet in x=0, die Erde ruht in x=10000m
v=0,9994 c
Auch daß die Erde zur Abwechslung mal rechts vom Myon ist, ist in keinster weise zu beanstanden. Die Ergebnisse sind ja schließlich invarient gegen Wahl des Nullpunktes und gegen Spiegelung des Szenarios.


Ernst hat geschrieben:Bei Aufschlag des Myons auf die Erde
x2=10km
t2'=2µs

x=10000m o.k.
t=10000m/v=33376ns daraus mit LT:
natürlich x'=0 und t'=1156ns wäre richtig gewesen


Ernst hat geschrieben:x2'=(x2-vt2)gamma=(10-0,9994c*0,000033)28,9=3,06km

nein! x2'=0 myon ruht in S' und ergibt sich auch auch obigen Werten x2,t2 durch LT







Chief hat geschrieben:Nein, das ist ein im Labor ruhendes Myon und ein kosmisches in seinem IS ruhendes Myon?

Welches lebt länger? Beide?

Da kommt nichts neues:
DerDicke hat geschrieben:Szenario 1: "Start" beider Myonen gleichzeitig in S1, wenn sich das Myon 2 in S1 sich auf der Koordinate x1=20000 befindet. M1 wird den Einschlag von M2 nicht "erleben".
Szenario 2: "Start" beider Myonen gleichzeitig in S2, wenn sich das Myon 1 in S2 sich auf der Koordinate x2=-20000 befindet. M2 wird den Einschlag von M1 nicht "erleben".

Szenario 1: Chiefs Labormyon ist Ernsts M1
Szenario 2: Chiefs Labormyon ist Ernsts M2




Chief hat geschrieben:Apropos Myonen, da entstehen welche ziemlich tief unten (alles verursacht durch ein einziges "kosmisches" Teilchen)!

Aha:
Die Theorie der Zeitdilatation anzugreifen war wohl nichts.
Nun also topic hopping, das Lieblingshobby der "unorthodoxen Physik"

Kommt nun was belastbares über Range and stopping power of mesons in air? Da sind wir erst mal skeptisch aber wir lassen uns gerne widerlegen!


Harald Maurer hat geschrieben:So sind Myonen gravitationsbedingt an die Erde gebunden, und die Gravitation ist in diesem Fall nicht vernachlässigbar.

So? Wir sind gespannt auf Ihre Abschätzung: Differenz der potentiellen Energie bei 20000m vs. kin. Energie von einigen GeV.


Harald Maurer hat geschrieben:Und wenn's eng wird mit der Logik, dann dürfe man Bezugssysteme nicht miteinander vergleichen. Das ist dann besonders originell, denn eine Transformation ist nichts anderes als der Vergleich zweier Betrachtungen aus unterschiedlichen Perspektiven.

Letztere Weisheit haben Sie nun ausgerechnet wieder von einem dicken und bitterphösen Relativisten:
viewtopic.php?f=6&t=600&start=1220#p64610
DerDicke hat geschrieben:Man muß vor dem Vergleichen halt transformieren. Verschiedene Skalen ohne Transformation vergleichen ist albern.



All hat geschrieben:Lies noch mal meinen Beitrag durch, dann stellst du fest, dass ich die mathematischen Grundlagen der SRT beschrieben habe. Mehr nicht.

Sie beziehen sich auf:
All hat geschrieben:Die wesentlichen Merkmale der SRT sind doch die IS und die Photonen, die sich beide als ruhend betrachten können. Insofern haben Sie identische Eigenschaften.

Richtig ist: Koordinatensysteme gehören tatsächlich zu den mathematischen Grundlagen der SRT.
Fehler 1: die reellen Zahlen gehören auch zu den mathematischen Grundlagen der SRT
Fehler 2: Gruppen gehören auch zu den mathematischen Grundlagen der SRT
Fehler 3: lineare Algebra gehört auch zu den mathematischen Grundlagen der SRT
...etc. .... etc ....
Fehler 2376: Photonen gehören nicht zur Mathematik
.... etc. etc. ...
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Mikesch » Fr 15. Nov 2013, 07:27

Ernst hat geschrieben:x'(0,t)=-vtγ ist der Geburtsort des Myons bei x=0 zum Zeitpunkt t in S'

Das ist kein Punkt sondern eine Linie auf t'. Ich hatte ja schon geschrieben das zur vollständigen Ortbeschreibung t' fehlt
t'(0,t) = t2' = γt
Ernst hat geschrieben:x'(0,t)/t'(vt;t) ist die Gescchwindigkeit des Myons in S'

Kann nicht sein. Geschwindigkeit ist ds/dt an einem Ort.
Analog Ihrem Beispiel: In Hamburg wird die Position des Ereignis E1 gemessen und in München der Zeitpunkt des Ereignis E2. Das ergibt noch lange keine Geschwindigkeit.

Mike
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » Fr 15. Nov 2013, 12:57

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Zuletzt geändert von Ernst am Fr 15. Nov 2013, 13:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » Fr 15. Nov 2013, 13:28

Mikesch hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:x'(0,t)=-vtγ ist der Geburtsort des Myons bei x=0 zum Zeitpunkt t in S'

Das ist kein Punkt sondern eine Linie auf t'.

Das ist in S' der Abstand vom Geburtsort des Myons bis zur Erde.

Ernst hat geschrieben:x'(0,t)/t'(vt;t) ist die Gescchwindigkeit des Myons in S'

Kann nicht sein.

Doch. Das ist in S' die Geschwindigkeit des Myons auf dem Weg von seinem Geburtsort bis zur Erde. Weg/Zeit.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Fr 15. Nov 2013, 14:00

Ernst hat geschrieben:Doch. Das ist in S' die Geschwindigkeit des Myons auf dem Weg von seinem Geburtsort bis zur Erde. Weg/Zeit.
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Ernst hat geschrieben:Das Myon ruht im Ursprung von S'.


Da das Myon in S' ruht, hat es in S' die Geschwindigkeit null.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » Fr 15. Nov 2013, 14:47

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Doch. Das ist in S' die Geschwindigkeit des Myons auf dem Weg von seinem Geburtsort bis zur Erde. Weg/Zeit.

Ernst hat geschrieben:Das Myon ruht im Ursprung von S'.

Da das Myon in S' ruht, hat es in S' die Geschwindigkeit null.

Da habe ich mich wohl ungenau ausgedrückt.

Zum Zeitpunkt t liegt in S' der Myonen-Geburtsort bei
x'(0,t)=-vtγ
Zum gleichen Zeitpunkt t liegt in S' das Myon bei
x'(vt;t)=x'(vt-vt)γ=0
Die Strecke in S' vom Myonengeburtsort bis zum momentanen Myonenort ist daher
x'(vt;t)-x'(0,t)=vtγ

Die Zeit zwischen Myonengeburt und momentanem Leben beträgt
t'(vt;t)-t'(0,0)=t/γ

Die Strecke in S' vom Myonengeburtsort bis zum momentanen Myonenort ist daher mit der folgenden Geschwindigkeit durchlaufen.
vtγ/t/γ=vγ²

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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Fr 15. Nov 2013, 15:00

Ernst hat geschrieben:Die Strecke in S' vom Myonengeburtsort bis zum momentanen Myonenort ist daher mit der folgenden Geschwindigkeit durchlaufen.
vtγ/t/γ=vγ²

.
.

Das Myon ruht in S'. Es wird bei x'=0 geboren und stirbt bei x'=0. Daher ist die Strecke, die es in S' durchläuft null. Das ist mit der Lorentz-Transformation so und das ist mit der Galilei-Transformation so.
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