Ernst hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:
Natürlich bleiben Schwingungsknoten an den Spiegeln erhalten, wenn es am festen Ende gar nichts anderes als einen Knoten geben kann.
Das kann man per se bei der Transformation nicht ausschließen. Und wurde deshalb mathematisch gezeigt.
Du hast entweder einen Knoten oder einen Bauch, was anderes gibt's nicht wenn es sich um Reflektion handelt.
Ernst hat geschrieben:
Zitat:
Ernst hat geschrieben:
2. Die Anregung jedes Laseratoms erfolgt unverändert in einer harmonischen Schwingung.
Das spielt keine Rolle, wenn die durch diese Anregung entstehenden Wellenlängen die Resonanzkriterien nicht erfüllen!
Das
ist das Resonanzkriterium.
Im Laser sind zwei Bedingungen zu erfüllen damit er als solcher bezeichnet werden kann:
- Erzeugung der Laserfrequenz im Laser, also mit den im Rohr eingeschlossenen Atomen.
Das bedeutet dass die Atome so anzuregen sind dass sie die gewünschte Schwingung erzeugen.
- Resonante Laufzeitstrecke um die Atomschwingungen zu addieren und die gewünschte Laserfrequenz auszusortieren.
Das machen die Laufzeitstrecken, begrenzt durch die beiden Spiegel.
Es müssen also beide Kriterien passen, sonst gibt's kein Laserlicht.
Mit den 62% der notwendigen Wellenlänge geht schon man Garnichts!
Zitat:
Zitat:

Was bitteschön tritt denn hier in Resonanz zueinander??? Zwei gegenläufige Wellen ungleicher Wellenlänge ergeben keine harmonische Welle und es gibt keine Resonanz.
Diese Konstellation ergibt für die schwingenden Wellenelement eine harmonische Schwingung. Verfolge die Schwingung an einem beliebigen Punkt auf der x_Achse; es ist immer eine reine sin-Schwingung.
Zitat:
Die grüne Interferenzwelle in der unteren Animation hat gar keine Bedeutung.
Doch, die gleiche Bedeutung wie die stehende Welle oben. Die grüne Welle besitzt genauso feststehende Knoten. Der einzige Unterschied liegt darin, daß oben sich alle Wellenelemente synchron bewegen und unten entlang der x_Achse zeitversetzt. Bei Kompensation dieses Zeitversatzes entsteht wieder die obige stehende Wellenform. Das ist ja im Bild angedeutet.
Die grüne Interferenzwelle existiert nicht denn sie ist ein reines Phantasieprodukt, sie existiert nicht und sie bewirkt auch nichts, sie ist einfach nicht vorhanden!
Ernst hat geschrieben:
Zitat:
Sie tritt aus dem Laser gar nicht heraus. Heraus kommen die rot- oder die blauverschobenen Wellen!
Klar, die stehende Welle oben tritt ja auch nicht aus.
Es ist keine vorhanden!!
Der Laser kann zu einer der beiden, ihm angebotenen Frequenzen, in Resonanz gehen, dazu muss er die angebotene Schwingung erstmal adaptieren, das kann man gedanklich durchaus machen, dann muss noch die Rohrlänge passen, passt die nicht kommt keine Laserschwingung zustande.
Ob es die rote oder die blaue Schwingung ist auf die der Laser anspringt hängt davon ab welche in seinem Fangbereich liegt und welche nicht.
Wird der Laser als ganzes bewegt treten die Laufzeitunterschiede zwischen den Spiegeln in Erscheinung (Bach runter/rauf), das muss dann noch separat beachtet werden denn die Laufzeiten der Hin/Rückwelle sind unterschiedlich.
Kurt