Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Beitragvon Kurt » So 17. Aug 2014, 19:39

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:Aber mit einem Laser und zwei Lichtleiter.

Dann wärs wieder nur eine Zweiwegmessung.
.
.


Zweiwegmessung? Inwiefern?

Der Aufbau wäre dann doch ungefähr so: Laser, Strahlteiler welcher die Teilstrahlen in zwei Lichtleiter einspeist, diese leiten das Licht von vorne und von hinten auf eine Projektionsfläche in der Mitte.


Bringt nichts weil das Licht in der Faser ja nicht unabhängig läuft sondern bereits beeinflusst ist.


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Re: Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Beitragvon fallili » So 17. Aug 2014, 19:41

Ja mit Strahlteiler geht's dann - aber dann haben wir je Arm einen Weg in Flugrichtung und dann einen Weg gegen die Flugrichtung.
Ich fürchte, das hebt sich bei beiden Armen dann doch wieder gegenseitig auf.
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Re: Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Beitragvon Kurt » So 17. Aug 2014, 19:43

Am besten würde es wohl mit zwei Uhren und einer Einwegmessung gehen, denn wenn die Uhren stabil weiterlaufen dann hätte man einen Geschwindigkeitsmesser vorliegen.

Kurt

(ich habe da schon allerhand angedacht aber leider fehlen die Uhren und das Flugzeug)
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Re: Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Beitragvon Kurt » So 17. Aug 2014, 19:45

fallili hat geschrieben:Ja mit Strahlteiler geht's dann - aber dann haben wir je Arm einen Weg in Flugrichtung und dann einen Weg gegen die Flugrichtung.
Ich fürchte, das hebt sich bei beiden Armen dann doch wieder gegenseitig auf.


Richtig.

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Re: Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Beitragvon fallili » So 17. Aug 2014, 19:49

Ja mit Zeitmessung würde es natürlich gehen - aber wie eben überschlagsmäßig festgestellt, werden die Laufwege um 0,02 mm kürzer / länger.
Das gibt zeitmäßig keinen messbaren Unterschied - für 0,02 mm braucht das Licht leider nicht lange. Glaub nicht mal, das man Signale vorne und hinten für so einen Zweck genügend genau zu einem wirklich identischen Zeitpunkt aussenden könnte. Ich komm da (sofern ich mich nicht verrechne) auf notwendige Zeitgenauigkeiten im exp -16 Bereich damit man wenigstens auf zwei Stellen genau ist.
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Re: Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Beitragvon Kurt » So 17. Aug 2014, 21:22

fallili hat geschrieben:Ja mit Zeitmessung würde es natürlich gehen - aber wie eben überschlagsmäßig festgestellt, werden die Laufwege um 0,02 mm kürzer / länger.
Das gibt zeitmäßig keinen messbaren Unterschied - für 0,02 mm braucht das Licht leider nicht lange. Glaub nicht mal, das man Signale vorne und hinten für so einen Zweck genügend genau zu einem wirklich identischen Zeitpunkt aussenden könnte. Ich komm da (sofern ich mich nicht verrechne) auf notwendige Zeitgenauigkeiten im exp -16 Bereich damit man wenigstens auf zwei Stellen genau ist.


Naja an solchen -Kleinigkeiten- wird's wohl liegen das das noch niemand gemacht hat.
Vielleicht fällt uns ein wie man einen Geschwindigkeitsmesser bauen kann bei dem man nicht aus dem Fenster schauen muss wie schnell die Bäume vorbeirennen.

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Re: Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Beitragvon Hannes » Di 19. Aug 2014, 21:23

Kurt,
du schreibst:
Vielleicht fällt uns ein wie man einen Geschwindigkeitsmesser bauen kann bei dem man nicht aus dem Fenster schauen muss wie schnell die Bäume vorbeirennen.

Ich bin der Meinung, dass so ein Geschwindigkeitsmesser bereits vorhanden ist.
Es ist der Spektrometer. Wenn der anzeigt, dass sich die Spektrallinien verschoben haben, ist das ein eindeutiger Beweis, dass die LG irgendwo anders war, als sie bei uns ankommt.
Mit erdgebundenen Meßgeräten, die mitten im Medium drinnensitzen, wird das nicht gehen. Die Weiterleitung der elmag-Wellen hat keine Trägheit und verändert sich bei Übertritt in ein anderes Medium spontan.
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Re: Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Beitragvon Yukterez » Di 19. Aug 2014, 21:50

Hannes hat geschrieben:Wenn der anzeigt, dass sich die Spektrallinien verschoben haben, ist das ein eindeutiger Beweis, dass die LG irgendwo anders war, als sie bei uns ankommt.

Scheinbar anders war, mein Freund, mit Betonung auf scheinbar:

der allgemeine Konsens hat geschrieben:Die Shapiro-Verzögerung, benannt nach Irwin I. Shapiro, lässt die Ausbreitung von Licht in der Nähe einer großen Masse für einen weit entfernten Beobachter langsamer als mit Lichtgeschwindigkeit erscheinen. Dies steht im Einklang mit der Allgemeinen Relativitätstheorie.

Damit auch den Ablenkungswinkel von Licht berechnen könnend,

Bild
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Re: Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Beitragvon Kurt » Di 19. Aug 2014, 22:42

Hannes hat geschrieben:Kurt,
du schreibst:
Vielleicht fällt uns ein wie man einen Geschwindigkeitsmesser bauen kann bei dem man nicht aus dem Fenster schauen muss wie schnell die Bäume vorbeirennen.

Ich bin der Meinung, dass so ein Geschwindigkeitsmesser bereits vorhanden ist.
Es ist der Spektrometer. Wenn der anzeigt, dass sich die Spektrallinien verschoben haben, ist das ein eindeutiger Beweis, dass die LG irgendwo anders war, als sie bei uns ankommt.


Hannes, hier werden wir wohl nicht so schnell zusammenkommen.
Meine Meinung ist dass das nicht so ist.
Denn es spielt keine Rolle ob unterwegs die LG verändert war oder nicht, das hat keinen Einfluss auf die Linien.

Zu Geschwindigkeitsmesser:
Theoretisch gibt's da mehrere Möglichkeiten, jedoch in der Praxis wird da wohl noch einiges an Arbeit zu leisten sein.
Ein mobiles MMI ist da grundsätzlich geeignet (wenn ein MMI denn so sauber funktioniert wie behauptet (da hab ich aber Zweifel daran)), denn damit liese sich der Fahrtwind messen.
Einwegmessung wäre noch ergiebiger denn da ist die Ausbeute grösser als beim MMI, denn da ergibt sich ein Messwert der nicht durch die Winzigkeit der längeren Laufdauer aus Hin und Rücklauf bei Bewegung gegen das Medium sich ergibt, sondern direkt, also zu 100%, aus der veränderten Laufdauer.

Vor Jahren hab ich mir mal Gedanken darüber gemacht wie das möglicherweise messbar wäre.
http://www.bindl-kurt.de/media/Was_ist_Licht-6.pdf

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Re: Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Beitragvon deejey » Mi 20. Aug 2014, 10:19

Kurt hat geschrieben:Vor Jahren hab ich mir mal Gedanken darüber gemacht wie das möglicherweise messbar wäre.
http://www.bindl-kurt.de/media/Was_ist_Licht-6.pdf

Und mit der Zeit ist das wahrlich nicht besser geworden ...
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