Noch ein Beispiel für Lorentztransformation

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Noch ein Beispiel für Lorentztransformation

Beitragvon julian apostata » Di 25. Jun 2013, 08:35

Fassen wir noch mal zusammen.

Hier unten schlagen zwei Blitze gleichzeitig in Blau ein. Das ist ungleichzeitig in Grün.

Das ist Allein schon aus grafischen Gründen völlig klar. Denn wenn die Verbindungslinie der beiden Blitzeinschläge eine Parallelle zur blauen x-Achse darstellt, dann kann sie nicht parallell zur grünen x-Achse sein.

Bild

Und hier schlagen die Blitze gleichzeitig in Grün ein.

Bild

Den Highwaymüll da oben brauchen wir uns gar nicht anschauen, allein schon aus dem Grunde, weil er ein total simples Ding mit derart überflüssigem Datenmüll überfrachtetet, so dass seine Absicht klar zutage tritt.

Er will nicht aufklären, sondern nur Verwirrung stiften.

Und was die Existenz der Längenkontraktion anbelangt.

Bis jetzt hat noch kein “Kritiker” eine Erklärung dafür gefunden, wie ohne Längenkontraktion folgendes Phänomen zu erklären sei, dass nämlich die Multiplikation dieser 3 Naturkonstanten exakt die Zahl 1 ergibt…

…beziehungsweise eine Erklärung dafür wie ein Elektron in seinem Ruhesystem magnetisch von einem stromführenden Draht angezogen werden sollte.

http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=535#p53808

julian apostata hat geschrieben:Bild

Elektrische Feldkonstante
Bild
Magnetische Feldkonstante
Bild
Lichtgeschwindigkeit
Bild


Überhaupt, warum spielt der Faktor c² eine derart entscheidende Rolle in der Natur?

Man stelle sich vor, E=m*c² gelte nicht? Aus 100 Gramm Wasserstoff würden also nicht 99 Gramm Helium entstehen und 1 Gramm Energie sich in die unendlichen Weiten des Weltalls ergießen und das viele Jahrmilliarden?

Uns gäbe es dann gar nicht und ich könnte jetzt nicht so schlau daherreden. Oh mein Gott, das wäre ja nicht auszudenken :lol:
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Re: Noch ein Beispiel für Lorentztransformation

Beitragvon Jondalar » Di 25. Jun 2013, 18:51

Hallo Zusammen,

zunächst mal vielen Dank für die Freischaltung hier, und speziellen Dank an die Verfasser der Beiträge dieses Themas.

ENDLICH, nach langen Jahren der Unsicherheit, weiss ich nun, wie die RT funktioniert. Sie beschreibt - nun für mich nachweislich - nicht das, was Realität bedeutet, sondern eine imaginäre Welt in der die Dinge etwas "anders" laufen.

Nochmal und wirklich ernsthaft - herzlichen Dank für dieses Thema !!!

Ich veranschauliche mal, was dazu zusammen zu fassen ist:

Wir haben zu dem gegebenen Szenario folgende - auch dafür danke - Animationen bekommen:

julian apostata hat geschrieben:
Bild

Bild



Was selbst einem Laien auf den ersten Blick auffallen dürfte - nein sollte ;) - ist die Tatsache, dass bei beiden Animationen die Lichtblitze jeweils vom "ruhenden" Standpunkt aus ausgesendet werden, was an sich schon arg konstruiert und völlig unlogisch ist. Diese - vermutlich absichtliche - Inkonsistenz führt natürlich zu den von den RT-lern gewünschten Ergebnissen, ist aber mMn nicht zulässig. Entweder die Signale gehen vom Bahnsteig aus, dann bitte in beiden Beispielen, oder sie gehen vom Zug aus, dann bitte auch in beiden Beispielen. In diesen glorreichen Beispielen, misst aber der jeweils bewegte Beteiligte die Signale die vom jeweils Ruhenden ausgehen - was soll das bitte verdeutlichen oder beweisen?

Ich nehme mal an, jeder der hier Beteiligten hat schonmal etwas von der Planckzeit gehört? Gut, dann möchte ich das gegebene Szenario etwas abändern um diese Missstände deutlich zu Tage bringen zu können.

Wir nehmen also mal an, dass der Bahnsteig 100m lang ist und der Zug ebenfalls 100m lang ist - selbstredend ruhend, aber das ist hier egal ;). Nun bringen wir eine Vorrichtung an Zug und Bahnsteig an, die mechanisch auslöst, wenn sich der Zug mit dem Bahnsteig in "Deckung" befindet. Diesmal - das ist der völlig unlautere Trick der RT-ler - messen wir aber keine Lichtlaufzeiten, sondern wir verwenden tatsächlich Detektoren an Bahnsteig und Zug. Im Moment des Auslösens gibt es eine Überspannung und die Sicherungen an Bahnsteig und Zug werden aktiviert. Gemessen wird das mit einem Sensor, der den Moment des Auslösens der Sicherung zur Zug- bzw Bahnsteigmitte übermittelt.

So, jetzt haben wir also einen unendlich kleinen Moment der Planckzeit, in den sich Bahnhof und Zug decken. In diesem Moment wird am Bahnsteig UND im Zug ein Signal ausgelöst, das jeweils zum jeweiligen Beobachter geleitet wird. Dies passiert gleichzeitig und unabhängig von irgendwelchen Geschwindigkeiten und Zeit- und/oder Längenveränderungen. In diesem Abschnitt der Planckzeit wird das Signal gleichzeitig ausgelöst und kommt dann - eine Planck-Unendlichkeit später ;) - am jeweiligen Mittelpunkt an.

Wir haben also EIN Ereignis, das ZWEI Reaktionen auslöst und das völlig unabhängig von irgendwelchen kuriosen und konstruierten "Lichtlaufzeiten" statt findet und beide Beobachter werden feststellen, dass die jeweiligen Sicherungen gleichzeitig "geflogen" sind. Ich weiss nicht, wie man da nun ein Szenario konstruieren kann, das eine unterschiedliche Auslösezeit der Sicherungen ergibt, ausser man verwendet eben "Lichtlaufzeiten", oder "Einmal gibt der Bahnsteig das Signal, dann aber wieder der Zug" wie in den animierten Beispielen.

Ausser Taschenspielertricks fiele mir nichts ein, was an der Gleichzeitigkeit dieser Ereignisse rütteln könnte - aber ich lasse mich immer gerne eines Besseren belehren.

Herzliche Grüße
Jondalar
 
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Re: Noch ein Beispiel für Lorentztransformation

Beitragvon Jondalar » Di 25. Jun 2013, 20:21

Chief hat geschrieben:
Das Ganze wird die Relativisten nicht beeindrucken.


Hallo Chief,

das muss auch niemanden beeindrucken, das ist mir Jacke wie Hose und ändert nichts an der Realität.

Der eklatante Unterschied zwischen der Mathematik die so oft vergewaltigt wird und der Realität ist folgender:

Wenn ich angenommene 100 Kg habe und fresse was ich kann, werde ich - mal nur so als Rechenbeispiel - 1 Kg pro Monat zunehmen. D.H. in einem Jahr 12 Kg, in 10 Jahren 120 Kg, in 50 Jahren also 600 Kg.
Umgekehrt, wenn ich abnehmen möchte, dann esse ich weniger, nehme 1 Kg im Monat ab und habe danach in 50 Jahren stolze MINUS 500 Kg.........

Mathematisch kann ich ALLES beweisen, aber ob das dann auch mit der Realität übereinstimmt ist - zumindest für Nichtrelativisten - eine ganz, GANZ, andere Frage ;)

Herzliche Grüße
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Re: Noch ein Beispiel für Lorentztransformation

Beitragvon Kurt » Di 25. Jun 2013, 21:04

Chief hat geschrieben:
Jondalar hat geschrieben:...
Ausser Taschenspielertricks fiele mir nichts ein, was an der Gleichzeitigkeit dieser Ereignisse rütteln könnte - aber ich lasse mich immer gerne eines Besseren belehren.

Herzliche Grüße

Das Ganze wird die Relativisten nicht beeindrucken. Die "Zeit" t' ist für die Relativisten eine Funktion der Zeit t und des Orts x, also t'=f(t)+f(x). Somit gibt es keine Gleichzeitigkeit im bewegten Bezugssystem (laut SRT). Es gibt keine zwei Punkte mit der gleichen Zeit im ganzen SRT-Universum (außer senkrecht zur x-Achse).


Euch kann niemand helfen, ihr scheint es irgendwie sogar so zu wollen.
Es war von der ersten Sekunde an klar worauf unser lieber Herr "Lübecker" raus will.
(ich kenne ihn sehr gut, weiss genau wie er tickt, ihm sind die Begriffe Ehrlichkeit und Wahrheitsliebe absolute Fremdwörter, wenn er eine Gelegenheit findet irgendwas so hinzubiegen dass es ihm nützt dann macht er das auch.)

Ein Bestehen auf die Beantwortung der Frage hätte ihm sofort einen Riegel vorgeschoben, aber das war ja nicht -gewünscht-.
viewtopic.php?f=6&t=553&start=10#p56646


Kurt


Und wenn noch hundert Versuche gestartet werden die RT mathematisch aus dem Sattel zu heben, es ist sinnlos, denn das geht nicht.
Papier ist geduldig, Mathe auch.
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Re: Noch ein Beispiel für Lorentztransformation

Beitragvon Jondalar » Di 25. Jun 2013, 21:33

Chief hat geschrieben:Die Mathematik der SRT ist komplett falsch.


Jeeein

Die Mathematik an sich ist schon richtig - die Formeln gehen auf und liefern die "richtigen" Ergebnisse.

Das Problem dabei ist - wie in meinem Beispiel - dass die Realität sich einen Dreck darum schert, was die Mathematik da hergibt. Die Realität richtet sich nach physikalischen, biologischen, chemischen, gravitativen und sonstigen Einflüssen. Alleine die Beschreibung der "Fakten" die sich aus den Beobachtungen ergeben, liefert keine gültige Beschreibung des Universums.

Die RT liefert ja nur Beschreibungen, wenn dies oder das - einmal ein kräftefreier Raum (selten so gelacht), einmal ein nicht rotierendes, nicht magnetisches SL, einmal auf einer lichtschnellen Rakete sitzend, dabei kann aber niemals und unter keinen Umständen Materie c erreichen, einmal ein unter keinen Umständen zu bevorzugendes "Ruhesystem", dann aber genau aus diesem heraus die Erklärung warum dies oder das nun so ist wie es (NICHT) ist......

Gedankenexperimente kann ich auch aufstellen so viele ich will, aber ob sie dann der Realität entsprechen ist, wie immer, eine ganz andere Baustelle. In meinem Traumuniversum kann ich in JETZTZEIT den "Urknall" beobachten, weil ich habe ja diese oder jene Formel die das beweist ........

Ich habe auch tatsächlich eine ganze Latte an Gedankenexperimenten, die in einigen Jahren der Fragerei KEINER der RT-ler auch nur im Ansatz beantworten konnte. Es kommen Ausflüchte, unbelegbare Behauptungen, Schulterzucken, aber KEINE Erklärung für MEINE Gedankenexperimente - mal sehen, wie sich das hier so entwickelt ;)

Kurt hat geschrieben:Und wenn noch hundert Versuche gestartet werden die RT mathematisch aus dem Sattel zu heben, es ist sinnlos, denn das geht nicht.
Papier ist geduldig, Mathe auch.


Lieber Kurt,

ich habe gerade erklärt, warum mir die relativistische Mathematik irgendwo vorbeigeht - vielleicht wollen wir uns statt dessen über logische und mögliche Tatsachen unterhalten ? Oder soll ich Dir ernsthaft beweisen, dass ich in 50 Jahren MINUS 500 Kg wiegen werde ? - Wollen wir über Tatsachen sprechen oder über mathematische Taschenspielertricks ? ? ?

Herzliche Grüße
Jondalar
 
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Re: Noch ein Beispiel für Lorentztransformation

Beitragvon Kurt » Di 25. Jun 2013, 21:42

Jondalar hat geschrieben:Lieber Kurt,

ich habe gerade erklärt, warum mir die relativistische Mathematik irgendwo vorbeigeht - vielleicht wollen wir uns statt dessen über logische und mögliche Tatsachen unterhalten ? Oder soll ich Dir ernsthaft beweisen, dass ich in 50 Jahren MINUS 500 Kg wiegen werde ? - Wollen wir über Tatsachen sprechen oder über mathematische Taschenspielertricks ? ? ?


Hallo Jondalar,

willkommen im Club.

Die Tatsachen sind mir lieber, fang einfach an.

Kurt
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Re: Noch ein Beispiel für Lorentztransformation

Beitragvon Jondalar » Di 25. Jun 2013, 21:55

Kurt hat geschrieben:
willkommen im Club.

Die Tatsachen sind mir lieber, fang einfach an.


Danke und, Danke ;)

Tatsachen sind mir auch lieber, da hat man was "handfestes".

Ein ganz einfaches Beispiel aus den Weiten des Internets: Wir nehmen mal einen Void - einen RIESIGEN Void - ungefähr so groß wie das beobachtbare Universum. Wir haben ein Raumschiff welches wir beschleunigen. Momentan können wir nicht feststellen, ob und wie schnell wir uns bewegen - klar ;). Aber - nach diesem Void kommt das UNS bekannte Universum.

Moment :) - wir befinden uns immer noch innerhalb dieses Voids und beschleunigen nun mit gemächlichen 1G. Irgendwann, bevor wir das Ende des Voids erreichen würden wir - bitte keine Berechnung, das kannst Du ganz gut selber :) - uns c nähern. Da wir das aber selber nicht feststellen können, bemerken wir, dass wir nicht einfach weiter beschleunigen können - warum und wie wirkt sich das aus ?

Zur Abkürzung der argumentativen Fragen die von Dir/Euch kommen werden - der Void ist RIESIG, aber nicht unendlich, d.H. wir werden irgendwann wieder auf Materie stossen, aber noch lange nicht. Was hält mich - jetzt ganz konkret - davon ab v>c zu erreichen bevor ich den Void verlasse ?

Das Beispiel gab es schon hier, aber nicht klar definiert, darum jetzt ganz, GANZ konkret!

Kein unendlich leerer Raum, aber ein "huge Void" :)

Was nu ?

Herzliche Grüße
Jondalar
 
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Re: Noch ein Beispiel für Lorentztransformation

Beitragvon Kurt » Di 25. Jun 2013, 22:02

Jondalar hat geschrieben:Zur Abkürzung der argumentativen Fragen die von Dir/Euch kommen werden - der Void ist RIESIG, aber nicht unendlich, d.H. wir werden irgendwann wieder auf Materie stossen, aber noch lange nicht. Was hält mich - jetzt ganz konkret - davon ab v>c zu erreichen bevor ich den Void verlasse ?


Der Wirkungsgradschwund deines Antriebes.


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Re: Noch ein Beispiel für Lorentztransformation

Beitragvon Jondalar » Di 25. Jun 2013, 22:08

Kurt hat geschrieben:
Der Wirkungsgradschwund deines Antriebes.


Ja, das ist natürlich ein unwiderlegbares Argument :lol: :lol: :lol:

Hast Du auch noch etwas Essentielles dazu ?

Herzliche Grüße
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Re: Noch ein Beispiel für Lorentztransformation

Beitragvon Kurt » Di 25. Jun 2013, 22:10

Jondalar hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Der Wirkungsgradschwund deines Antriebes.


Ja, das ist natürlich ein unwiderlegbares Argument :lol: :lol: :lol:

Hast Du auch noch etwas Essentielles dazu ?


Das ist ganz einfach die nakte Realität.

Kurt
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