Warum die SRT falsch ist

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Warum die SRT falsch ist

Beitragvon Sebastian Hauk » Sa 2. Mai 2009, 20:12

Hallo Herr Kemme,



Wenn auf einer Ebene drei Felsbrocken liegen, dann stellt es eine Abstraktion von einem realen Objekt in die Menge der Natürlichen Zahlen dar, wenn die Zahleigenschaft des Objektes mit 3 angegeben wird.


die Mathematik benötigt im Grunde sogar keine Objekte in der Natur. Die Mathematik kann ohne eine Bezug zur Natur erfolgen. Nur die Natur wiederum lässt sich erfolgreich durch die Mathematik beschreiben.

Gruß

Sebastian
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Re: Inertialsysteme, Maßstäbe und Koordinatensysteme

Beitragvon Gerhard Kemme » Sa 2. Mai 2009, 20:13

Faber hat geschrieben:Inertialsysteme

Gerhard Kemme hat geschrieben:Die Physik gründet sich auf das, was irgendwie per Beobachtung, Beweis, experimentieller Bestätigung nachweisbar ist.

So ist es.

Mit aller Genauigkeit experimentell bestätigt ist, dass kräftefreie Körper gegenüber dem Fixsternhimmel geradlinig, gleichförmig bewegt sind.

Es ist experimentell bestätigt, dass es unter allen Bezugsystemen eine physikalisch ausgezeichnete Klasse von Bezugsystemen gibt, die Inertialsysteme. Körper, die in diesen Bezugsystemen ruhen, sind kräftefrei. Körper, die in anderen Bezugsystemen ruhen, sind nicht kräftefrei.

Nehmen wir gemäß Ihrer Anschauung an, Bezugssysteme seien bloß gedankliche Konstrukte, denen keine physikalische Realität gegenübersteht. Wie kann es dann sein, dass wir experimentell feststellen, dass die Natur selbst eine Klasse unserer bloß gedankliche Konstrukte auszeichnet? Welches Wunder vollbringt die Natur, wenn sie unsere Gedanken liest und dann, wenn wir unser Experiment aufbauen, dafür sorgt, dass in dem von uns gewählten Bezugssystem jede kräftefreie Bewegung geradlinig, gleichförmig erscheint?

Nein, nicht die Natur vollbringt solche Wunder. Das Konzept der Inertialsysteme entspricht einer tatsächlichen Gegebenheit in der Natur. In der Natur ist tatsächlich irgendein "Mechanismus" eingebaut, der mit dem Begriff Inertialsystem bezeichnet wird. Die Existenz der Inertialsysteme ist eine Entdeckung des Menschen, die im Trägheitsgesetz formuliert ist.


Gegenstände und Dinge besitzen Eigenschaften und diese können dann wiederum kategorisiert oder miteinander in Beziehung gebracht werden. Nur gerät unser gesamtes Denken entsetzlich durcheinander, wenn die Grundschulkinder Dinge aufzählen, indem sie sagen, dass da ein Pferd, ein Mann, eine Drei, ein Auto, ein Rot und ein Gleichförmig kommt. Die Trennungslinien zwischen Dingwort oder Substantiv, Tuwort und Adjektiv sollten beachtet werden. Auch die Menge der Gegenstände mit gleichförmiger Bewegung stellt immer noch eine Abstraktion dar und ist nicht vor allem menschlichen Denken bereits vorhanden.
Menschen entdecken ständig in der sie umgebenden Dingwelt bestimmte Eigenschaften und benennen sie und wenn sie genügend Eigenschaften entdeckt haben, dann benötigen sie mathematische Instrumente um die Eigenschaften zu ordnen und in Beziehung zu bringen, hierzu werden dann neue Begriffe definiert oder mathematische Strukturen neu erdacht. Nun allerdings zu sagen, dass die Quadratische Funktion in der Natur angelegt ist und nur noch entdeckt werden musste, verkennt etwas den Arbeitsvorgang von Mathematikern und Naturwissenschaftlern, d.h. hier wird per Denkarbeit Neues geschaffen. Entsprechend sehe ich es bezüglich dem Begriff des Inertialsystems, d.h. man hält es für nützlich, dass bestimmte Bewegungseigenschaften in einem bestimmten räumlichen Bereich mit einem Begriff zusammengefasst werden können und so hat man dann den Begriff Inertialsystem geschaffen.

mfg
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Re: Hat nichts mit der SRT zu tun, aber...

Beitragvon Gerhard Kemme » Sa 2. Mai 2009, 20:18

Chief hat geschrieben:wie kommst du dazu, den Geburtstag eines Verbrechers zu feieren?
Heißt es, dass du alle diese Verbrechen auch billigst?


Damit willst du mich vermutlich auf die Einhaltung einer Regel hinweisen, die du für wichtig hältst. Dann sind wir bei den Spielregeln und da gilt, dass diese Thematik nicht zur Überschrift dieses Threads und auch nicht ins Gesamtforum passt. Insofern will ich dich auf mein Forum für "Sonstiges" verweisen, welches für Debatten aller Art gedacht ist und wo ich gerne alles diskutiere, was so anliegt:
http://www.razyboard.com/system/user_Gerhard_Kemme.html

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Re: Inertialsysteme, Maßstäbe und Koordinatensysteme

Beitragvon Sebastian Hauk » Sa 2. Mai 2009, 20:22

Hallo Herr Kemme,

Nun allerdings zu sagen, dass die Quadratische Funktion in der Natur angelegt ist und nur noch entdeckt werden musste, verkennt etwas den Arbeitsvorgang von Mathematikern und Naturwissenschaftlern, d.h. hier wird per Denkarbeit Neues geschaffen.


die quadratische Funktion muss für die Mathematiker gar nicht in der Natur angelegt sein, damit Mathematiker sie benutzen.

Gruß

Sebastian
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Re: Warum die SRT falsch ist

Beitragvon Heinrich Katscher » Sa 2. Mai 2009, 22:17

Chief hat geschrieben:ich sehe (noch) nicht, wie man von c'²=c²+v²-2cv cos(Alpha) zu c' = sqrt(c²-v²) kommen kann.
Gruß

Der Ansatz
c²+v²-2cv cos(Alpha) = (c²-v²)
ergibt
2 v^2 = 2 cv cos (Alpha),
gekürzt
v = c cos (Alpha)
wobei 0 kleiner abs v kleiner c, weil -1 kleiner cos (Alpha) kleiner + 1 ist.

Eingesetzt in

c'²=c² + v² - 2c v cos(Alpha)
.....1....2............3.....
ergibt dies


c´^2 = c^2 + c^2 cos^2 (Alpha) - 2 c c cos(Alpha) cos (Alpha) = c^2 - c^2 cos^2 (Alpha) = c^2 - v^2
..........1.................2.......................3.....................1...........2-3....

mfG
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Re: Hat nichts mit der SRT zu tun, aber...

Beitragvon Gerhard Kemme » Sa 2. Mai 2009, 22:35

missionman hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:wie kommst du dazu, den Geburtstag eines Verbrechers zu feieren?
Heißt es, dass du alle diese Verbrechen auch billigst?


Damit willst du mich vermutlich auf die Einhaltung einer Regel hinweisen, die du für wichtig hältst. Dann sind wir bei den Spielregeln und da gilt, dass diese Thematik nicht zur Überschrift dieses Threads und auch nicht ins Gesamtforum passt. Insofern will ich dich auf mein Forum für "Sonstiges" verweisen, welches für Debatten aller Art gedacht ist und wo ich gerne alles diskutiere, was so anliegt:
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Hmmm, das Forum hier hat also kein Problem damit, einen bekennenden ----- und Verehrer von Adolf Hitler hier werkeln zu lassen. Stimmt, schiesslich ist er ja ein RT-Kritiker, das rechtfertigt alles. Ob es Zufall ist, dass das Forum von einem Österreicher betrieben wird?????? Widerlich - und tschüss! :evil:


Erstmal bitte Klarnamen und Angabe einer nachprüfbaren Identität, denn wie heißt das Jesuswort im Neuen Testament: "Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein." Zeige du uns einmal offen deinen vorbildlichen nachprüfbaren Lebenswandel über viele Jahrzehnte deines Lebens, danach kannst du dann anderen Leuten Vorwürfe machen. So willst du eigentlich nur Streit anfangen, ohne dich aber jeglicher Erörterung deiner Anschuldigungen zu stellen. Wie bereits gesagt, machst du Vorwürfe, weil du den Verdacht hegst, dass ich eine Regelverletzung begangen hätte, andererseits hältst du dich hier dann selber nicht an die geltenden thematischen Spielregeln.

mfg
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Re: Inertialsysteme, Maßstäbe und Koordinatensysteme

Beitragvon Faber » So 3. Mai 2009, 04:07

Gerhard Kemme hat geschrieben:Nun allerdings zu sagen, dass die Quadratische Funktion in der Natur angelegt ist und nur noch entdeckt werden musste, verkennt etwas den Arbeitsvorgang von Mathematikern und Naturwissenschaftlern, d.h. hier wird per Denkarbeit Neues geschaffen.

Das hat Euklid -wie gesagt- anders gesehen. Er war überzeugt, dass seine Geometrie die Wirklichkeit wiedergibt. Ich denke nicht, dass er den Arbeitsvorgang der Beobachtung, Überlegung und Formulierung seiner Geometrie verkannt hat. Ich teile seine Überzeugung, dass seine Geometrie Grundstrukturen der Wirklichkeit entdeckt, entschleiert.


Gerhard Kemme hat geschrieben:Entsprechend sehe ich es bezüglich dem Begriff des Inertialsystems, d.h. man hält es für nützlich, dass bestimmte Bewegungseigenschaften in einem bestimmten räumlichen Bereich mit einem Begriff zusammengefasst werden können und so hat man dann den Begriff Inertialsystem geschaffen.

Insofern wir über Dinge reden, die wir interessant oder gar zu unserem Zwecke nützlich finden, gilt das, was Sie hier sagen, nicht nur für Inertialsysteme, sondern für alles Mögliche. Erst wenn der Mensch sich für Mineralogie interessiert, gibt er den Steinen Namen.

Die Steine existieren aber trotzdem tatsächlich und auch bereits dann, wenn sich noch niemand für sie interessiert. Nun fassen wir viele individuelle Steine zu einer Steinart zusammen und geben dieser einen Namen, weil wir das für nützlich erachten. Mit den Inertialsystemen verhält es sich entsprechend. Sie existierten lange bevor Galileo Galilei das Trägheitsprinzip erklärte und Ludwig Lange die Bezeichnung Inertialsystem prägte.

Wir schaffen nicht u.a. mit Denkarbeit Neues, sondern wir erweitern u.a. mit Denkarbeit unsere Erkenntnis dessen, was wirklich ist. Jedenfalls dann, wenn wir tatsächlich Physik betreiben (*).

Gruß
Faber

(*) und nicht -wie David Hilbert- formalistische Mathematik: man könne statt „Punkte, Geraden und Ebenen“ jederzeit auch „Tische, Stühle und Bierseidel“ sagen; es komme nur darauf an, dass die Axiome erfüllt sind.
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Re: Hat nichts mit der SRT zu tun, aber...

Beitragvon Faber » So 3. Mai 2009, 04:11

missionman hat geschrieben:Hitler [...]

Schon wieder so einer mit Blutdruckproblemen. :lol:

Gruß
Faber
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Re: Warum die SRT falsch ist

Beitragvon Harald Maurer » So 3. Mai 2009, 06:57

missionman:
Was ein braunes Sumpfloch hier


missionman wurde wegen Bezeichnung meines Forums als "braunes Sumpfloch" gelöscht und seine Beiträge entfernt. Ich erinnere an das Motto meines Forums: Diskutieren Sie mit anderen Lesern über Physik und Philosophie!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Warum die SRT falsch ist

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 3. Mai 2009, 08:15

Sebastian Hauk hat geschrieben:
es gibt auch Mathematiker die behaupten, dass sie mathematische Gesetze entdecken würden und dass die Mathematik auch ohne den Menschen existieren würde.


Die Mathematik existiert ohne den Menschen nicht, ein klarer Fall. Die Mathematik ist eine Sprache, sie beschreibt die Natur. Ohne Menschen, die sprechen und die Natur beschreiben, existiert eine Sprache nicht, oder?


Gerhard Kemme hat geschrieben:
Wenn auf einer Ebene drei Felsbrocken liegen, dann stellt es eine Abstraktion von einem realen Objekt in die Menge der Natürlichen Zahlen dar, wenn die Zahleigenschaft des Objektes mit 3 angegeben wird. Genauso könnte man jetzt viele andere Eigenschaften dieses Objektes angeben, z.B. um welche Gesteinsart es sich handelt, d.h. ob es Granit oder Basalt ist und ob die Brocken durch längere Lagerung in einem Flusslauf rund geschliffen sind. Die Eigenschaften, die abstrahiert werden, sind zumeist aber selber keine Gegenstände oder Dinge. Oder ist "rund" ein Gegenstand oder ist "drei" ein Gegenstand. Sollen die Grundschullehrer unterrichten, dass "drei", "rund" und "rot" Gegenstände sind.
[…]
Gegenstände und Dinge besitzen Eigenschaften und diese können dann wiederum kategorisiert oder miteinander in Beziehung gebracht werden. Nur gerät unser gesamtes Denken entsetzlich durcheinander, wenn die Grundschulkinder Dinge aufzählen, indem sie sagen, dass da ein Pferd, ein Mann, eine Drei, ein Auto, ein Rot und ein Gleichförmig kommt. Die Trennungslinien zwischen Dingwort oder Substantiv, Tuwort und Adjektiv sollten beachtet werden.


Zahlen sind in der mathematischen Sprache Adjektive, wie „rot“ oder „groß“ in der deutschen Sprache Adjektive sind. Das entspricht meine Vorstellung des Wesens der Mathematik, die ich mal in einem Thread im Forum von Ekkehard Friebe zur Diskussion gestellt habe: http://18040.rapidforum.com/topic=100273330756

In diesem Zusammenhang muß ich die Vorstellung eines Teilnehmers in einem Forum wiedergeben, wie die Steinzeitmenschen gezählt haben sollten, die ich ganz süß und auch interessant fand: „Eins, zwei, drei, viele!!!;)

Sie hat mir zu meiner Auffassung gestärkt, dass die Zahlen in der mathematischen Sprache eigentlich Adjektive sind, die die physikalische Eigenschaft von Objekten beschreiben, wie auch Adjektive in einer natürlichen Sprache, zum Beispiel:

Diese Mammute sind "groß"
Diese Mammute sind "drei"


Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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