Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kopernikus » So 27. Nov 2011, 10:29

Chief hat geschrieben:
Kopernikus hat geschrieben:
wo wurde was doppelt gepostet ?


Keine Ahnung, fragst Du Harald M. :mrgreen:


Um alle physikalischen Phänomene zu beschreiben,
brauchts keinen Äther.


Tja dann ist die ganze RT Pfutsch! :mrgreen:


Alber Einstein hat geschrieben:"Gemäß der allgemeinen Relativitätstheorie ist ein Raum ohne Äther undenkbar; denn in einem solchen gäbe es nicht nur keine Lichtfortpflanzung, sondern auch keine Existenzmöglichkeit von Maßstäben und Uhren, "


http://wikilivres.info/wiki/%C3%84ther_und_Relativit%C3%A4tstheorie



Da ist wohl der Wunsch Vater des Gedanken

Grüße

Kopernikus
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kopernikus » So 27. Nov 2011, 10:31

Chief hat geschrieben:
Kopernikus hat geschrieben:Jetzt noch mal die Bewegungsgleichung für einen auf der rotierenden Scheibe mitrotierenden Massepunkt
aus Sicht des rotierenden Systems ...


Und was ist damit? Benötigt Licht einen Äther oder nicht? :mrgreen:

Übrigens, mit unnötigen Doppelpostings verstößt Du gegen die Forumsregeln!



Kann doch mal passieren,

haben Sie das jetzt schon nötig
Forumsregeln zu kreieren ?

Grüße

Kopernikus
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kopernikus » So 27. Nov 2011, 10:43

Chief hat geschrieben:
Tja dann ist die ganze RT Pfutsch! :mrgreen:


Alber Einstein hat geschrieben:"Gemäß der allgemeinen Relativitätstheorie ist ein Raum ohne Äther undenkbar; denn in einem solchen gäbe es nicht nur keine Lichtfortpflanzung, sondern auch keine Existenzmöglichkeit von Maßstäben und Uhren, "


http://wikilivres.info/wiki/%C3%84ther_und_Relativit%C3%A4tstheorie



Das sagt auch immer der Papst,

noch eine Kleinigkeit, die
Sie leider übersehen haben,
warum wollte denn Harald Maurer mit seinem Jupiterexperiment den Äther
nachweisen,
wenn es den in der RT schon gibt ?.



Grüße

Kopernikus Mechanikus
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kopernikus » So 27. Nov 2011, 10:52

Chief hat geschrieben:
noch eine Kleinigkeit, die
Sie leider übersehen haben,
warum wollte denn Harald Maurer mit seinem Jupiterexperiment den Äther
nachweisen,
wenn es den in der RT schon gibt ?.


Wollte er das? Das wusste ich nicht! :idea:


Ja, das wollte er, es waren auch Physiker dabei, mit und ohne Dr.
ist auch ein sinnvolles Experiment,
bei Nachweis des Äthers, hätte er den Nobelpreis gewonnen (das ist keine Ironie)

Grüße

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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Harald Maurer » So 27. Nov 2011, 10:54

rmw hat geschrieben:Ist vielleicht bloß eine Definitionsfrage, ob man eine Vergrößerung oder Verkleinerung der Fliehkraft zu den Corioliskräften zählen will oder auch nicht.

Ja, denn bei tangentialer Bewegung im rotierenden Bezugssystem müsste sich die Corioliskraft zur Zentrifugalkraft überlagern und tritt daher nicht als eigenständiges Phänomen auf. Jedenfalls kann man sie per definitionem als vorhanden annehmen, spielt aber mangels erklärungsbedürftiger Auswirkung keine Rolle. Tatsächlich habe ich in der Literatur viele Erklärungen gefunden, die auf dieses Vorhandensein der Corioliskraft bei tangentialer Bewegung überhaupt nicht eingehen, jetzt aber habe ich aber auch Erklärungen gefunden, die mit der Beschreibung von Ernst überein stimmen. Jedenfalls haben wir es bei dieser sich mit anderen Scheinkräften überlagerten Corioliskraft mit einer Scheinkraft zu tun, die nicht einmal erscheint ;)
Fragwürdig wird die Definition der Corioliskraft als Überlagerung zur Zentripedalkraft außerdem, weil diese beim Motorrad-Beispiel gar nicht existiert, sondern der Gegenpart zur Zentrifugalkraft hier von den Haftreibungskräften auf das Motorrad geliefert wird. Die Zentripedalkraft ist lediglich ein vereinfachter und irreführender Begriff für völlig unterschiedliche Kräfte, die allesamt eigenständige Definitionen haben (Gravitation bzw. Gewichtskraft, elektr. Kraft, Haftreibungskraft etc.). Man dürfte demnach niemals von einer Überlagerung der Corioliskraft zur Zentripedalkraft sprechen, sondern sie immer nur als Überlagerung zur Zentrifugalkraft definieren.
Genaugenommen ist die Definition von Feynman und Co demnach falsch!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kopernikus » So 27. Nov 2011, 11:05

Harald Maurer hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Ist vielleicht bloß eine Definitionsfrage, ob man eine Vergrößerung oder Verkleinerung der Fliehkraft zu den Corioliskräften zählen will oder auch nicht.

Ja, denn bei tangentialer Bewegung im rotierenden Bezugssystem müsste sich die Corioliskraft zur Zentrifugalkraft überlagern und tritt daher nicht als eigenständiges Phänomen auf. Jedenfalls kann man sie per definitionem als vorhanden annehmen, spielt aber mangels erklärungsbedürftiger Auswirkung keine Rolle. Tatsächlich habe ich in der Literatur viele Erklärungen gefunden, die auf dieses Vorhandensein der Corioliskraft bei tangentialer Bewegung überhaupt nicht eingehen, jetzt aber habe ich aber auch Erklärungen gefunden, die mit der Beschreibung von Ernst überein stimmen. Jedenfalls haben wir es bei dieser sich mit anderen Scheinkräften überlagerten Corioliskraft mit einer Scheinkraft zu tun, die nicht einmal erscheint ;)
Fragwürdig wird die Definition der Corioliskraft als Überlagerung zur Zentripedalkraft außerdem, weil diese beim Motorrad-Beispiel gar nicht existiert, sondern der Gegenpart zur Zentrifugalkraft hier von den Haftreibungskräften auf das Motorrad geliefert wird. Die Zentripedalkraft ist lediglich ein vereinfachter und irreführender Begriff für völlig unterschiedliche Kräfte, die allesamt eigenständige Definitionen haben (Gravitation bzw. Gewichtskraft, elektr. Kraft, Haftreibungskraft etc.). Man dürfte demnach niemals von einer Überlagerung der Corioliskraft zur Zentripedalkraft sprechen, sondern sie immer nur als Überlagerung zur Zentrifugalkraft definieren.
Genaugenommen ist die Definition von Feynman und Co demnach falsch!

Grüße
Harald Maurer


Ich sehe hier logisch sehr positive Ansätze,
leider war es vergebliche Mühe Scharos Ansatz zu retten.

Trägheitskräfte sind in Wahrheit ein geometrisches Konstrukt, was daher rührt, daß jeder die wirkenden Kräfte(
falls er keine Sensoren dafür hat) durch die 2. Ableitung der Strecke nach der Zeit
relativ zu seinem System definiert.

Sitze ich in der an der Feder pendelnden Kugel als System,
bewege ich mich mit dem beschleunigten Koordinatensystem mit.

Ich stelle aus meiner mitschwingenden Sicht fest, daß die ganze Welt um mich herum
einer permanenten Beschleunigung unterliegt.

Grüße

Kopernikus
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Harald Maurer » So 27. Nov 2011, 11:33

Chief hat geschrieben:Wenn ich mich richtig erinnere er wollte die Bewegung des Sonnensystems relativ zu Fixsternen messen. Ob das gelungen ist und welche Schlüsse daraus gezogen werden können weiß ich nicht.

Wir haben mit dem Jupiter-Experiment überprüft, ob es einen dem Sagnac-Effekt entsprechenden Effekt auch bei linearer Bewegung gibt. Damit kann man die Messung von Smoot, welcher eine absolute Bewegung der Erde mit rund 370 km/s gegen den CMB gemessen hat, bestätigen. Wenn man diese Erd- bzw. Planetensystembewegung gegen das Licht des CMB messen kann, muss man das auch gegen das Licht auf der Erdoberfläche können, denn es gibt keinen Grund anzunehmen, dass sich das Licht auf der Erdoberfläche anders verhält als im Weltraum, bloß weil man irgendwelche Koordinatensysteme errichtet. Dass dieser quasi-Sagnac-Effekt auch linear auftritt, ist naheliegend, weil er auf der Erdoberfläche auch in kurzen Streckenabschnitten erscheint, die man mangels geringer Krümmung als Inertialsysteme definieren kann (und muss, weil es die Lehrbuch-Definitionen des Inertialsystems gar nicht gibt). Auch Newton hat seine Beobachtungen in auf der Erdoberfläche definierten Inertialsystemen gemacht.
Einen Äther nachweisen kann man mit keinem Experiment. Man kann lediglich damit eine Äthertheorie bestätigen oder widerlegen. Findet man eine Richtungsabhängigkeit der LG, so bestätigt das z.B. die Äthertheorie von Lorentz, nachweislich gemessen hat man einen Äther damit aber nicht, denn für das jeweils festgestellte Verhalten des Lichts können auch andere Ursachen verantwortlich sein. Um die SRT zu widerlegen, muss man also keinen Äther nachweisen, dazu genügt schon der Nachweis, dass sich das Licht nicht seinem Postulat entsprechend verhält oder c keine universelle Grenzgeschwindigkeit ist (OPERA-Experiment!).
Ob man die SRT jemals als widerlegt ansehen wird, ist fraglich, weil man Religionen nicht mit Experimenten widerlegen kann.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kurt » So 27. Nov 2011, 11:45

Harald Maurer hat geschrieben:Wenn man diese Erd- bzw. Planetensystembewegung gegen das Licht des CMB messen kann, muss man das auch gegen das Licht auf der Erdoberfläche können, denn es gibt keinen Grund anzunehmen, dass sich das Licht auf der Erdoberfläche anders verhält als im Weltraum,


Ung genau das ist der Fall.

Hallo Harald.
Licht läuft im "Raume" -raumbezogen-, im Bereich der Erde -erdenbezogen-

Die Hintergrundstrahlung zeigt den jeweiligen Lichtleitbezug, dieser ist immer local!
Die Sternenaberration zeigt den Übergang vom "Raum" zur Erde, zum Bezug den die Erdenmasse in Träger erzwingt.

Der Lichtleitbezug ist unabhängig vom Bezug für Materie, das was hier seit Wochen mit Coriolis beredet wird.
Die Geschwindigkeit von Materie ist nicht an die locale Lichtgeschwindigkeit gebunden, Materie kann sich scheller als Licht bewegen.

Gruss Kurt



Achja: hast du die Weihnachtsglocken schon geölt?
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Harald Maurer » So 27. Nov 2011, 11:51

Kopernikus hat geschrieben:Ich stelle aus meiner mitschwingenden Sicht fest, daß die ganze Welt um mich herum
einer permanenten Beschleunigung unterliegt.

Nein, denn aus den spürbaren Trägheitskräften weißt Du ganz genau, dass nicht die Welt um dich herum, sondern Du selbst der Beschleunigung unterliegst!

Grüße
Harald Maurer
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Beitragvon rmw » So 27. Nov 2011, 11:55

Harald Maurer hat geschrieben:Fragwürdig wird die Definition der Corioliskraft als Überlagerung zur Zentripedalkraft außerdem, weil diese beim Motorrad-Beispiel gar nicht existiert,

Ja tatsächlich gibt es beim Motorrad das der Scheibe mit gleicher Winkelgeschwindigkeit entgegen fährt überhaupt keine Zentrifugal- bzw. Zentripetal-Kraft. Wenn man das Motorad festzurren würde und mit dem Motorrad die Scheibe antreiben würde (ist irgendwie anschaulicher) wäre das für die Radialkraft das Gleiche. Lediglich eine Kraft in tangentialer Richtung würde dann wirken.
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