Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Corioliseffekt

Beitragvon scharo » Sa 26. Nov 2011, 17:51

Lieber Harald,

„Wenn man also sagt, Coroiloskraft tritt nur bei radialer Bewegung auf, ist das falsch; sagt man hingegen, für das Auftreten der Corioliskraft ist nur die radiale Komponente der Bewegung maßgeblich, so ist das richtig! Hat eine Kreisbewegung um das Zentrum der rotierenden Scheibe diese radiale Komponente nicht, so gibt es keine Corioliskraft.“

Absolut richtig!!! Jede andere Behauptung ist physikalischer Unsinn. Ausschließlich diese radiale Komponente bewirkt eine Änderung der Bahngeschwindigkeit = Beschleunigung, wofür auch eine Kraft notwendig ist.

Jetzt muss Ernst auch Dich als extrem dämlich und unwissend bezeichnen. Warten wir es ab. :lol:

Liebe Grüße
Ljudmil
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Re: Grundlagen der Mechanik

Beitragvon scharo » Sa 26. Nov 2011, 18:01

Hallo Kopernikus,

der echte Kopernikus würde so eine dämliche Frage nicht stellen, er war ein kluger Mann und glaubte der offiziellen „Wissenschaft“ nicht.
Es handelt sich um lineare Bewegungen und Kräfte, die auch in einer Linie wirken. Es spielt keine Rolle welches BS Du nimmst. Um Kräfte zu messen, kannst Du nur eine Federwaage zwischen Feder und Kugel einsetzen oder zu bestimmter Zeit, bzw. Weg die Kugel auf einen anderen Gegenstand stoßen lassen, oder irgendwie abbremsen usw. Gemessen wird immer nur eine Kraft – aus was sie resultiert, muss man jedoch analysieren. Nimm das BS in Ruhe – bestimmt ist leichter die Situation betrachten zu können.
Dein, wie auch Ernst Fehler ist, dass Ihr euch ein Männchen oder Gott weiß was im Kugel vorstellt, das in OTP und UTP am stärksten an die Wand gedrückt wird. Daraus denkt Ihr, dort müsste auch die größte Beschleunigung sein.
Falsch, da das Männchen nicht an der Feder hängt. Würde es an der Feder hängen, würde er nicht mehr gedrückt, sondern gezerrt. Daraus kann man aber auch nicht beschließen, dass in diesem Zeitpunkt die größte Beschleunigung wirkt.
Für die Beschleunigung der Kugel ist keine max. Kraft oder Kräfte verantwortlich, sondern die resultierende Summe der Kräfte. Diese Summe entspricht einer resultierenden Kraft, die eine Beschleunigung hervorruft. Die Kugel wird sich dann in diese Richtung zu bewegen beginnen (beschleunigen), in die auch diese resultierende Kraft wirkt.
Wenn die Kugel nach unten sich bewegt, bedeutet das, dass die resultierende Kraft nach unten wirkt, d.h. die Trägheitskraft der Kugel, wenn wir die Gravitationskraft außen vor lassen, größer als die Federkraft ist. Am unteren Punkt wirkt die Trägheitskraft nach wie vor, sie ist jedoch genauso groß, wie die Federkraft – Kugel steht, da die resultierende Kraft = 0 ist. Im nächsten Moment ist die Federkraft größer als die Trägheitskraft, folglich beginnt die Kugel sich nach oben zu bewegen.
In UTP wechselt die Geschwindigkeit seine Richtung – von z.B. (+) auf (-). Die resultierende Kraft genauso. Nichts geschieht in der Physik instantan, d.h. augenblicklich. Von (+) ins (-) zu übergehen, muss immer die 0 durchquert werden. Ist aber für diese dt die resultierende Kraft = 0, sowie die Geschwindigkeit = 0, bedeutet das auch, dass die momentane Beschleunigung auch = 0 ist.

Hast Du es jetzt? Es spielt überhaupt keine Rolle, dass Federkraft und Trägheitskraft in OTP und UTP am größten sind, da sie entgegengerichtet sind und die resultierende Kraft, die allein für eine Beschleunigung der Kugel verantwortlich ist, = 0 ist.
Das ist doch etwas, was jeder irgendwann mit bloßen Augen beobachtet hat, sobald die Bewegung ganz langsam ist. Genauso ist auch der Fall mit dem Uhr-Pendel – in der linken oder rechten Position kann man sehen, wie der Pendel für einen Augenblick steht und erst dann die Bewegungsrichtung wechselt. Im unteren (Mitte) Punkt ist die Geschwindigkeit am größten, die Beschleunigung aber auch für dt = 0, da dv = 0 ist – dort ist wieder der Wechsel der vertikalen Komponente der Bewegungsrichtung, dort ist wieder der Wechsel der resultierenden Kraft, die Trägheitskraft wird größer als die G-Kraft.
Wenn man einmal kapiert, das ein Wechsel von (+) auf (-) ohne die 0 zu erreichen unmöglich ist, dann kapiert man auch was, wo, wie bei Bewegungen, nicht nur, tatsächlich geschieht.

Aus Deiner „Berechnung“ zu Coriolis ist nichts ersichtlich. Was ist F_rot, X, Klammern, BS und der Unsinn F = dv/dt. Halte Dich lieber fern aus der Coriolis-Diskussion, da kommst Du überhaupt nicht mit. Und unterlasse bitte Beleidigungen an meine Adresse, dafür bist Du noch zu feucht hinter den Ohren! :x

Gruß
Ljudmil
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Re: Grundlagen der Mechanik

Beitragvon Kopernikus » Sa 26. Nov 2011, 18:17

scharo hat geschrieben:Hallo Kopernikus,

der echte Kopernikus würde so eine dämliche Frage nicht stellen, er war ein kluger Mann und glaubte der offiziellen „Wissenschaft“ nicht.
Es handelt sich um lineare Bewegungen und Kräfte, die auch in einer Linie wirken. Es spielt keine Rolle welches BS Du nimmst.
Dein, wie auch Ernst Fehler ist, dass Ihr euch ein Männchen oder Gott weiß was im Kugel vorstellt, das i

Aus Deiner „Berechnung“ zu Coriolis ist nichts ersichtlich. Was ist F_rot, X, Klammern, BS und der Unsinn F = dv/dt. Halte Dich lieber fern aus der Coriolis-Diskussion, da kommst Du überhaupt nicht mit. Und unterlasse bitte Beleidigungen an meine Adresse, dafür bist Du noch zu feucht hinter den Ohren! :x

Gruß
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Schön, jetzt treten die Konturen von Bello Scharo langsam ins Licht,

- ein mit der Bewegungsgleichung vertrauter braucht nicht lange nachtenken um zu erkennen, daß rot für Rotationssystem, IS für Inertialsystem steht
und daß die Gleichung perfekt ist, aber es sei Ihnen
geschenkt.

Daß Sie nicht wissen, daß es im Rotationssystem Trägheitskräfte gibt, die im Inertialsystem nie auftreten,
lesen Sie in jedem Physikbuch und kann man auch verstehen bei entsprechendem Bemühen.

Ihre Argumentation ist somit obsolet.

Grüße

Kopernikus cosinus
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Re: Grundlagen der Mechanik

Beitragvon Kopernikus » Sa 26. Nov 2011, 18:23

Kopernikus hat geschrieben:
scharo hat geschrieben:Hallo Kopernikus,

der echte Kopernikus würde so eine dämliche Frage nicht stellen, er war ein kluger Mann und glaubte der offiziellen „Wissenschaft“ nicht.
Es handelt sich um lineare Bewegungen und Kräfte, die auch in einer Linie wirken. Es spielt keine Rolle welches BS Du nimmst.
Dein, wie auch Ernst Fehler ist, dass Ihr euch ein Männchen oder Gott weiß was im Kugel vorstellt, das i

Aus Deiner „Berechnung“ zu Coriolis ist nichts ersichtlich. Was ist F_rot, X, Klammern, BS und der Unsinn F = dv/dt. Halte Dich lieber fern aus der Coriolis-Diskussion, da kommst Du überhaupt nicht mit. Und unterlasse bitte Beleidigungen an meine Adresse, dafür bist Du noch zu feucht hinter den Ohren! :x

Gruß
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Schön, jetzt treten die Konturen von Bello Scharo langsam ins Licht,

- ein mit der Bewegungsgleichung vertrauter braucht nicht lange nachtenken um zu erkennen, daß rot für Rotationssystem, IS für Inertialsystem steht
und daß die Gleichung perfekt ist, aber es sei Ihnen
geschenkt.

Daß Sie nicht wissen, daß es im Rotationssystem Trägheitskräfte gibt, die im Inertialsystem nie auftreten,
lesen Sie in jedem Physikbuch und kann man auch verstehen bei entsprechendem Bemühen.

Ihre Argumentation ist somit obsolet.

Grüße

Kopernikus cosinus



Ich muß mich nochmal schnell selbst zitieren,

Ernst hatte tatsächlich Recht, mit der Behauptung :

Bello Scharo weiß nicht was das Vektorprodukt bedeutet, er hält das X für den rechten Winkel.


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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Sa 26. Nov 2011, 19:17

Lieber Ljudmil

scharo hat geschrieben:
„Da ist nur eine eingeprägte Kraft vorhanden; die Federkraft c*x , und die durch sie verursachte Beschleunigung ist a = d²s/dt² = c*x/m. Das gilt für jedes x und beim maximalen x ist die Beschleunigung am größten.“

Willst Du dich jetzt hinter Begriffen, wie eingeprägter Kraft, verstecken? Wem willst Du so einen Schmarrn verzählen?

Demjenigen, der eine mathematisch physikalische Mindestkenntnis besitzt.

d²s/dt² + c*x/m = 0
ist die Differentialgleichung der Bewegung des Systems, welche man mit dem Ansatz x=A*sin(ω*t) löst:
- A*ω²*sin(ωt) + A* sin( ωt)*c/m=0
c/m= ω² und dies oben eingestzt ergibt
d²s/dt²= - x* ω²
a= - x* ω²

Die Beschleunigung ist der Auslenkung proportional. In der maximalen Auslenkung, der Amplitude ist die Beschleunigung maximal. Und diese meine "Behauptung" ist nach Deiner Meinung Quatsch. Und das belegst Du sogleich mit einer Quatschrechnung:
scharo hat geschrieben:
Jetzt erkläre ich Dir die Konstellation ganz einfach. Übrigens, weiß Du warum dieser Punkt Totpunkt heißt? – Weil dort nichts passiert – eben tot.
Lassen wir mal die Kugel fallen – nach Durchgang der 0-Punkt (0-Punkt ist die Stellung, wo die Kugel unbeweglich an der Feder hängen würde), wird die Kugel immer langsamer und langsamer bis unterem TP, wo v = 0, wo Summe F = 0 und dann nach dt wieder durch die Federkraft nach oben gezogen wird.
So, a = dv/dt; a = F/m
in OTP und UTP ist v für dt = 0, somit auch dv(dt) = 0, folglich a(dt)= 0
in OTP und UTP ist Summe F(dt) = 0, somit a(dt) = 0
Alles klar? Das lernt man in der 10 Klasse.

Alles Tinneff. Inhaltlich falsch und mathematisch sowieso, wie deine komischen Ausdrücke a(dt), F(dt) demonstrieren. Du liegst mit Deiner fundamental falschen Aussage außerhalb der Physik/Mathematik. Du kannst noch so strampeln, in der Amplitudenposition ist die Beschleunigung maximal und nicht "tot"

Kurz, und nicht nur, vor z.B. UTP ist Deine einzige eingeprägte Kraft nach oben gerichtet, komischerweise bewegt sich der Kugel aber nach unten – und so was nennt man der Gipfel der Unverständnis.

Dein Verständnis in dieser Sache ist immer noch Null. Geschwindigkeit und Beschleunigung kannst Du nicht unterscheiden. Ja. Die Kugel bewegt sich nach unten und die Kraft wirkt nach oben. und die Beschleunigung wirkt auch nach oben :!: :!: :!: Das kann jedermannn daran erkennen, daß die Geschwindigkeit in dieser Position kleiner wird, was einer negativen Beschleunigung entspricht. Du hast von diesen Dingen wahrlich keinen Schimmer.

Erkläre es bitte!!! Bislang bist aber nicht imstande. Woher soll diese Wunderkraft, die nicht identisch mit der Zentripetal-, bzw. Zentrifugalkraft ist, kommen?

Mannomann, ich und andere, besonders Trigemina, haben es Dir undlich oft erklärt. Du aber demonstrierst absolute Taubheit. Hundert Quellen und tausende Beispiele haben wir dir presentiert, aber alle hast Du nicht verstanden und besserwisserisch erklärt, alle diese Autoren und Quellen sind falsch. Und nun wieder das gleiche abstruse Spiel. Nenn ich eine Quelle, wie jetzt Feynmann, dann haben der und Ernst keine Ahnung. Alles falsch, weil ein Jahrtausendphysiker (allerdings nicht zuständig für Feder-Masse Systeme) es besserwisserisch "widerlegt". Feynmann ist natürlich ein bischen begriffstutzig, wie Du gerade herausgefunden hast.

wiki hat geschrieben:Richard Phillips Feynman [ˈfaɪnmən] (* 11. Mai 1918 in Queens, New York; † 15. Februar 1988 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger des Jahres 1965.
Feynman gilt als einer der großen Physiker des 20. Jahrhunderts,

Was ist schon ein Nobelpreis und weltweit anerkannte Kompetenz gegen das "Physikgenie" namens scharo.
Deine Überheblichkeit steht im krassen Gegensatz zu Deinen Kenntnissen. Dir fehlen elementare Grundlagen in der Dynamik. Sowohl Deine Feder-Masse-Ausdenkerei als auch deine völlige Unbedarftheit für Bezugssysteme und speziell der Corioliskraft demonstrieren das.

Ich will nochmal für alle anderen richtigstellen:

1. Die maximale Beschleunigung in einem einfachen Feder-Masse_System tritt in in den Amplitudenpositionen auf.
2. Auf eine Masse, welche relativ zu einem rotierenden Bezugssystem eine Bewgung mit der Geschwindigkeit v ausführt, wirkt eine Corioliskraft. Sie tritt bei jeder Richtung und Position des Geschwindigkeitsvektors auf. Demzufolge auch bei rein tangentialer Bewegung.


Und noch die verlangte verständliche Erklärung. Auch für andere. Du wirst sie wieder nicht verstehen, obgleich ich Dir früher eine Skizze machte:

Die Corioliskraft ist die Folge einer Änderung des Geschwindigkeitsvektors der bewegten Masse. Das heißt einer Beschleunigung.
Bewegt sich die Masse in einer radialen Nut nach außen, dann wächst der Betrag des Geschwindigkeitsvektors und seine Richtung bleibt erhalten. Das wird jeder als Beschleunigung erkennen.
Bewegt sich die Masse in einer tangentialen Nut, dann wird umgekehrt die Richtung des Geschwindigkeisvektors verändert und sein Betrag bleibt erhalten. Das ist ebenfalls eine Beschleunigung.
In beiden Fällen wird der Geschwindigkeitsvektor verändert, was jeweils eine Beschleunigung darstellt

Liebe Grüße
Ernst
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Sa 26. Nov 2011, 20:34

Chief hat geschrieben: Wegen formaler Ähnlichkeit verwechselt Feynman Zentrifugal- mit Corioliskraft! Wenn man Feynmans Ausdruck mit dem Ausdruck für ein beliebiges BS vergleicht, sieht man dass bei Feynman ein zusätzlicher Term vorkommt.

Sie, und da schließe ich Feynman mit ein, haben keine stimmige logische Erklärung für die Corioliskraft bei Bewegung auf dem Kreisumfang.


wiki hat geschrieben:
Richard Phillips Feynman [ˈfaɪnmən] (* 11. Mai 1918 in Queens, New York; † 15. Februar 1988 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger des Jahres 1965.
Feynman gilt als einer der großen Physiker des 20. Jahrhunderts,


Ja, da habt ihr genau herausgefunden, daß Feynman im Vergleich zu Euch ein yyy ist, welcher einfache Dinge verwechselt und keine stimmigen logischen Erklärungen vorweisen kann. Die wahren Experten des Jahrhunderts seid ihr beide und natürlich der Jahrtausendexperte scharo, der die Basis der Dynamik gerade revolutioniert hat, indem er neben der etwas komplizierteren Materie der Corioliskraft in einem Abwasch gleich die einfache Physik/Mathematik des Feder-MasseSystems umkrempelte. Da kann alle Welt meinen, in den Amplitudenpositionen sei die Beschleunigung ein Maximum; er macht sie mit eleganter Privatphysik mittels a(dt)=0 zu Null. Alle Physiker der Welt waren Deppen, welche das nicht erkannt haben. Dazu steht ihr doch auch, oder?

a(dt)=0

Welt wache auf. Nach Einstein hat ein zweites Genie mit dieser Formel die neue Mathematik und neue Physik kreiert.

Gruß
Ernst
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Re: Grundlagen der Mechanik

Beitragvon Ernst » Sa 26. Nov 2011, 20:44

Highway hat geschrieben:Sie, und da schließe ich Feynman mit ein, haben keine stimmige logische Erklärung für die Corioliskraft bei Bewegung auf dem Kreisumfang.

Doch, das haben sie.

1. Haben sie die mathematische Erklärung:

Bild

worin keine Einschränkung für den Geschwindigkeisvektot besteht.

2. Die logische Erklärung
Ernst hat geschrieben:Die Corioliskraft ist die Folge einer Änderung des Geschwindigkeitsvektors der bewegten Masse. Das heißt einer Beschleunigung.
Bewegt sich die Masse in einer radialen Nut nach außen, dann wächst der Betrag des Geschwindigkeitsvektors und seine Richtung bleibt erhalten. Das wird jeder als Beschleunigung erkennen.
Bewegt sich die Masse in einer tangentialen Nut, dann wird umgekehrt die Richtung des Geschwindigkeisvektors verändert und sein Betrag bleibt erhalten. Das ist ebenfalls eine Beschleunigung.
In beiden Fällen wird der Geschwindigkeitsvektor verändert, was jeweils eine Beschleunigung darstellt


Gruß
Ernst
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Sa 26. Nov 2011, 20:55

Harald Maurer hat geschrieben: M.E. hat Chief also recht, wenn er der Kreisbahn des Motorrads keine Colioliskraft zuordnet; Ljudmil hat recht, wenn er für das Auftreten der Corioliskraft die radiale Komponente jeglicher Bewegungsrichtung verantwortlich macht ! Beurteilt man Kreisbewegungen im rotierenden BS muss man lediglich darauf achten, ob in ihnen radiale Komponenten enthalten sind. Sind sie es: Corioliskraft. Sind keine enthalten (Kreisbewegung um dieselbe Achse wie die Rotation des BS): keine Corioliskraft.


Diese deine Meinung macht mich nach all den diversen angegebenen Beispielen und zitierten Quellen (sehr viele, zuletzt Feynman) schon betroffen. Deine Meinung ist nicht richtig.

Gruß
Ernst
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kurt » Sa 26. Nov 2011, 21:19

Ernst hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben: M.E. hat Chief also recht, wenn er der Kreisbahn des Motorrads keine Colioliskraft zuordnet; Ljudmil hat recht, wenn er für das Auftreten der Corioliskraft die radiale Komponente jeglicher Bewegungsrichtung verantwortlich macht ! Beurteilt man Kreisbewegungen im rotierenden BS muss man lediglich darauf achten, ob in ihnen radiale Komponenten enthalten sind. Sind sie es: Corioliskraft. Sind keine enthalten (Kreisbewegung um dieselbe Achse wie die Rotation des BS): keine Corioliskraft.


Diese deine Meinung macht mich nach all den diversen angegebenen Beispielen und zitierten Quellen (sehr viele, zuletzt Feynman) schon betroffen. Deine Meinung ist nicht richtig.


Hallo Ernst, ich weiss immer noch nicht was das für eine Kraft ein soll.

Stimmst du mir zu wenn ich vermute dass diese Kraft dann auftritt wenn bewegte oder unbewegte Materie beschleunigt wird.
Wie diese Beschleunigung aussieht ist egal.
Sobald die Beschleunigung abgeschlossen ist, egal ob dann Bewegung herrscht oder nicht, ist diese Kraft wieder verschwunden.
Sie ist also ein Indikator für Beschleunigung.

Gruss Kurt
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Gerhard Kemme » Sa 26. Nov 2011, 21:58

Ernst hat geschrieben:Demjenigen, der eine mathematisch physikalische Mindestkenntnis besitzt.

d²s/dt² + c*x/m = 0
ist die Differentialgleichung der Bewegung des Systems, welche man mit dem Ansatz x=A*sin(ω*t) löst:
- A*ω²*sin(ωt) + A* sin( ωt)*c/m=0
c/m= ω² und dies oben eingestzt ergibt
d²s/dt²= - x* ω²
a= - x* ω²


Als Pauker wäre zu fragen, ob das jeder verstanden hätte - hätte da Zweifel - insofern sei mir ein Nachtrag gestattet.
d²s/dt² + c*x/m = 0
ist die Differentialgleichung der Bewegung des Systems, welche man mit dem Ansatz x=A*sin(ω*t) löst:

Eine Differentialgleichung liegt vor, wenn eine Gleichung eine Funktion und deren Ableitungen enthält - siehe:
http://gerhardkemme.blogspot.com/2010/09/differenzialgleichung.html
Die angesprochene Funktion und deren Ableitungen ist die Funktion des Weges eines Federschwingers, welche als s(t) oder x(t) bezeichnet werden kann - d.h. in diesem Falle ist s=x.
Wenn man sich s=x=A*sin(ω*t) als Lösung vorstellen kann, dann wäre es Aufschlußreich die Zweite Ableitung zu bilden:
d²s/dt²=s''(t)=x''(t)={A*sin(ω*t)]''=[A*ω*cos(ω*t)]'=-A*ω²*sin(ω*t)
Somit:
- A*ω²*sin(ωt) + A* sin( ωt)*c/m=0

da:
c/m= ω² und dies oben eingestzt

wegen "c" ist Federkonstante, "m" ist Masse und ω=2*pi/T - Standardformel
usw.
Gerhard Kemme
 
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