Und jetzt klicken wir mal da drauf,
http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=379&start=0Und schauen wir uns mal nur das zweite Bildchen von rechts in der unteren Reihe an.

Wenn das nun tatsächlich zuträfe, dass die Kraft auf ein elektrisch geladenes Teilchen gemäß dem Gesetz m*a=m*g*wurzel(1-v²/c²) nachließe, welche Gleichungen ergäben sich dann für Weg, Zeit und Beschleunigung im homogenen elektrischen Feld?
Die mathematische Lösung ist da relativ einfach, da ergibt sich ein System aus Stammfunktion, 1.Zeitableitung und 2. Zeitableitung.
g sei die Beschleunigung bei v=0
(1) s=(c²/g)*[1-cos(g*t/c)]
(2)v=c*sin(g*t/c)
(3)a=g*cos(g*t/c)=g*wurzel(1-v²/c²)
v=g*t/wurzel(1+g²*t²/c²) (relativistisch)
v=g*t(klassisch)
Und jetzt schauen wir uns mal im Plotter an, wann c erreicht (bei g=c/1Stunde)wird bei
Klassische Physik (blau): x
Trollphysik (rot): sin(x)
Relativistische Physik(grün): x/sqrt(1+x^2)
Zusätzlich noch rot eingesetzt ist die wirksame Beschleunigung der Trollphysik, die sich von zunächst voller Beschleunigung auf 0 absenkt (cos(x))
Auf der x-Achse haben wir die Zeit in Stunden auf der y-Achse die Geschwindigkeit (c=1)

Die klassische Physik schafft das Rennen in 1 Stunde, die Trollphysik in (PI/2) Stunden (trotz 0 Beschleunigung am Ende!) und die relativistische Physik überhaupt nicht.
Oben postulierter Zusammenhang funktioniert also nicht, wenn es um eine Erklärung geht, warum c nicht erreicht wird.
Der Sinus macht euch einen Strich durch die Rechnung. Da solltet ihr eure Standardfolklore noch mal gründlich überdenken!