Frau Holle hat geschrieben:Daniel K. hat geschrieben:Frau Holle hat geschrieben:
Indem wir also zwei Treffpunkte = Ereignisse wählen, die räumlich zueinander ruhen, haben wir nolens volens auch eines dieser Ruhesysteme gewählt
Nein, wir wählen nicht über die Ereignisse die Ruhesysteme aus. [...] es gibt so eine Auswahl nicht [...]
Si tacuisses, philosophus mansisses. Zwei Ereignisse haben auch zwei Orte im Raum, und wenn die ihren Abstand behalten, ist ein Ruhesystem eindeutig gegeben. Die Auswahl zweier Ereignisse an zwei Orten von
K,
H,
L,
E mit konstantem räumlichem Abstand
ist die Auswahl dieses Ruhesystems. Das ist zwingende Logik. Da gibt es nichts zu diskutieren.
Ich bin so oder so schon immer ein Philosoph, und es bleibt wie es ist, ein Ruhesystem greift man sich einfach so aus dem "Nichts" man kann ja immer einen Ort "greifen", und dann dazu das Ruhesystem definieren. Deine Aussage hingegen, von zwei zueinander bewegten Systemen ist jenes
zwingend das Ruhesystem wo zwei Uhren zueinander ruhen oder im System ruhen oder was auch immer ist falsch. Kurt und Holle stehen ruhend am Bahnhof, sie sind in S' bewegt, S' ist das Ruhesystem in dem beide mit Bahnhof bewegt sind. Es gibt hier keine Auswahl oder Wahl die irgendwie durch die Ereignisse vorgegeben wäre.
Frau Holle hat geschrieben:Daniel K. hat geschrieben:
Ich zeige hier alle vier Uhren Holle 2.0, Kurt Lok und ZugEnde gleichzeitig im Ruhesystem S Bahnhof/Raumschiff zu den Ereignissen E₀₀ und E₀₄.
Was immer "Holle 2.0" sein soll ... Das ist die Beschreibung dessen, was ich oben Vorgang 1 nannte:
L bewegt sich in
S von
K zu
H über die Ruhelänge von 2,4 Lj ...
Holle 2.0 ist Dein andere ich, eben im Ruhesystem Bahnhof und links am Ende und Holle 1.0 ist das erste ich von Dir, im Ruhesystem Zug am Ende selbigen. Beide haben Selfies, Holle 2.0 mit 3 Jahren und 1,8 Jahren im Zug und darauf besteht er auch, kann ihn zitieren und Holle 1.0 mit 3 Jahren auf der Zuguhr und 5 Jahren auf der eigenen Uhr und auch er besteht auf diese Zeiten. Und beide erklären, dies wären die Zeiten zwischen den Ereignissen E₀₀ ➞ E₀₃. Auch das haben wir sauber mehrfach zum Zitieren.
Frau Holle hat geschrieben:Vorgang 1 ➞ Die Bewegung von L. Sie beginnt bei K und endet bei H: E₀₀ ➞ E₀₄ (Δt = 3,0 J > Δt' = 1,8 J)
Die zeitliche Dauer E₀₀ ➞ E₀₄ für Vorgang 1 ist in S länger als in S' ⇒ Δt > Δt'
... praktisch verdoppelt durch einen parallelen Vorgang ➞
E bewegt sich in
S von
B zu
K über die Ruhelänge von 2,4 Lj.
Es ist doch trivial, dass
E und
L in gleicher Zeit die gleiche Strecke in
S zurücklegen, weil sie zueinander ruhen. Für deinen zusätzlichen Vorgang benötigst du ein zusätzliches Ereignis (dein
E₀₂ (B/E), wenn ich nicht irre). Aber wozu soll das gut sein? Man könnte noch viele andere Ereignisse mit
2,4 Lj Abstand am Bahndamm in
S definieren, für die sich dann natürlich auch die gleichen zeitlichen Abstände ergeben wie für Vorgang 1, eben
1,8 J und
3 J.
Ja Du irrst nicht,
E₀₂ und ich habe da inzwischen McMurdo an die Gleise gestellt. Und es geht um einen primären Vorgang am Bahnhof,
E₀₀ ➞ E₀₃, das Zugende bewegt sich am Bahnhof in 3 Jahren von McMurdo zu Kurt. Kurt steht bei
E₀₀ am rechten Ende des Bahnhofs, und macht das Selfie mit der Lok, das ist mathematisch identisch zum Raumschiff (Kurt) bei der Erde (Lok)
➞ E₀₀ und dann haben wir wieder Kurt dort stehen, also Raumschiff trifft Zugende (Centauri)
➞ E₀₃ und wieder Selfie von Kurt mit den Uhren im Zug. Du selber hast erklärt, für diesen "Vorgang" vergehen am Bahnhof genau 3 Jahre und im Zug 1,8 Jahre und auf keinen Fall etwa 5 Jahre. Aber genau das hast Du beim Beispiel von Peter Kroll behauptet, da hast Du die 5 Jahre ausgerufen und die 1,8 Jahre bestritten. Nebenbei haben wir ja ein Selfie von Kurt mit Holle 1.0 im Zug, und da zeigt die Uhr im Zug die 5 Jahre an. Im Ruhesystem des Bahnhofs passt aber alles, wir erklären die 5 Jahre durch die RdG und haben das Selfie von McMurdo, dass uns belegt, als die Lok bei Kurt war, und die Uhr darin 0 Jahre angezeigt hat, war das Zugende bei McMurdo, seine Uhr zeigt auch 0 Jahre, die im Zug aber 3,2 Jahre, damit ist belegt, mit Bild, die Uhr im Zugende ist mit 3,2 Jahren Vorlauf gestartet, auch sie hat wie die Uhr in der Lok nur 1,8 Jahre gezählt.
Aus dem Ruhesystem Bahnhof ist der Drops doch gelutscht, Du hast selber erklärt, wer da kommt und was von 5 Jahren erzählt, der ha die Pfeife nicht gehört, der war nicht im Zug, stand nicht am Bahnhof, was auch immer, aber wir haben dann doch ein Selfie mit 3 Jahren am Bahnhof und den 5 Jahren im Zug.
Frau Holle hat geschrieben:Daniel K. hat geschrieben:
Ich will das noch mal kurz zusammenfassen, bis hier hin sollte Einigkeit herrschen, und mathematisch haben wir hier den Flug des reisenden Zwilling von der Erde nach Centauri beschrieben, aus seiner Sicht, der Sicht des Reisenden, aus seinem Ruhesystem und hier zeigt sich, im Rahmen der SRT gehen die für ihn bewegten Uhren langsamer und nicht schneller.
Du hast lediglich im ausgesuchten Ruhesystem
S zweimal die gleiche darin bewegte Uhr abgelesen, und das halt doppelt:
1. Wie in meinem Vorgang 1 zweimal die Uhr L, erst bei K und dann bei H
2. In einem zusätzlichen Vorgang zweimal die Uhr E, erst bei B und dann bei K.
Doppelt hält besser? Naja ... nicht wirklich.
Dass die Uhren im anderen System scheinbar schneller laufen ergibt sich nur, wenn man jeweils andere Uhren abliest, die an der Strecke ruhen. Das hast du hier aber nicht gemacht. Kein Wunder, dass es dann immer so rauskommt, dass eine im Ruhesystem bewegte Uhr scheinbar langsamer geht als die eigene(n) im Ruhesystem ruhende(n) Uhr(en). Das hat sich ja oben schon mit Vorgang 1 gezeigt. Nichts Neues.
Nein, die Uhren gehen nie in einem anderen zum eigenen System schneller, sie gehen immer langsamer. Das ist die Aussage der SRT, Du findest eben nicht ein System in dem die zu Dir bewegten Uhren langsamer gehen, und kannst dann ins andere System zur Betrachtung wechseln und stellst dann dort fest, die nun von dort betrachteten Uhren gehen schneller. Genau das ist das, was ich Dir seit über einem halben Jahr erkläre, und was auch die Aussage der SRT ist, egal in welchem System Du Dich auch immer gedanklich als Beobachter begibst, die zu Dir bewegten Uhren im anderen zu Dir dann bewegten System gehen immer langsamer und nie schneller. Genau das ist die Aussage auch vom Relativitätsprinzip. Du hingegen glaubst noch immer, Du kannst die beiden Systeme klar trennen, aus dem einen schaust Du auf die bewegten Uhren zu Dir, sie gehen langsamer, schaust Du aus dem anderen System gehen sie gegenüber der zu Dir ruhenden Uhr nun schneller. Aber genau das ist nicht der Fall. Das wäre so beim Beispiel von mir mit dem Neutronenstern, da geht das so, eben darum bringe ich Dir auch dieses Beispiel, um dann zu sagen, genau so ist es eben bei der SRT nicht.
Frau Holle hat geschrieben:
Beim Vorgang 1 z.B. sieht L zuerst sich selber bei K mit invariant 0 und 0, dann sich selber bei H mit invariant 1,8 und 3.
Mit 1,8 < 3 ist gezeigt, dass die an der Strecke von L ruhenden Uhren K und H aus Sicht von L scheinbar schneller gehen, q.e.d.
Nein, und bedenke doch mal was Du da behauptest, hängen wir das Lametta von Peter wieder an den Baum, erklärst Du damit gerade, die Uhren im Ruhesystem des Raumschiffes sind für den Beobachter auf der Erde schneller gelaufen. Auf der anderen Seite erklärst Du, die Uhren im Raumschiff sind für den Beobachter auf der Erde und auf Centauri aber langsamer gelaufen und um das zu belegen, kommst Du mit dem Selfie von Holle 1. 0 mit Kurt daher, wo die Uhr von Kurt 3 Jahre und die von Holle 1.0 am Zugende die 5 Jahre zeigt. Damit stehst Du nun vor dem Dilemma, Dir selber widersprochen zu haben. Deine Aussagen widersprechen sich, Dich dahin erstmal zu führen ist das Ziel. Wenn Du weniger arrogant und im Glauben gefangen wärst, alles perfekt begriffen zu haben, und wenn Du mehr bereit wärst die Dinge mal offen zu hinterfragen, wäre das echt viel einfacher.
Und ja, wir haben das Selfie von Holle 2.0 mit den 3 Jahren und den 1,8 Jahren bei der Lok, ohne Frage, nur ist Deine Schlussfolgerung hier nicht richtig, denn nach der SRT ist ganz sicher die Uhr am Bahnhof immer die Uhr die im Ruhesystem der Lok gegenüber der Uhr dort langsamer und nicht schneller geht. Das ist hier genau so wie mit den 5 Jahren und der Uhr von Holle 1.0 hinten im Zug. Für Rudi in der Lok fing die Uhr an den Gleisen, also bei Holle 2.0 links am Ende des Bahnhofs eben nicht mit 0 Jahren an zu zählen und hat dann die 3 Jahre hochgezählt. Nach der SRT geht zum Beobachter bewegte Uhr langsamer, immer ohne Ausnahme, der Beobachter ist Rudi in der Lok, seine Uhr zeigt 1,8 Jahre, also gilt 1,8 γ⁻¹ Jahre = 1,08 Jahre, die Uhr am Bahnhof von Holle 2.0 hat nur 1,08 Jahre gezählt und nicht 3 Jahre, sie ist mit 1,92 Jahren ins Rennen gegangen.
Frau Holle hat geschrieben:In anderen Worten: a < b ⇔ b > a Habe ich schon erwähnt, dass es trivial ist?

Holle, es ist trivial, mir musst Du das nicht sagen, meine Rechnungen sind ja alle richtig, ich habe da nicht so eine Liste an falschen Aussagen auf dem Buckel wie Du sie trägst. Also stichle doch nicht herum, und bleibe sachlich. Das a < b ⇔ b > a ist nichts weiter als die Aussage, die Uhren gehen wechselseitig immer dann langsamer, wenn sie zum Beobachter bewegt sind, das ist die Aussage der SRT, wurde von mir nie bestritten und immer wieder gezeigt. Bei mir ist das eben 27 s > 20 s > 14,81 s und genau damit kommst Du ja nicht klar. Du zeigst erst a < b und dann vertauschst Du die Bezeichner a ⬌ b und zeigst b > a. Konkret eben a = 20 s, b = 27 s ⇒ a < b und dann a ⬌ b mit a = 27 s, b = 20 s ⇒ a > b und dann jubelst Du wie Schumacher, als er das erste Mal Weltmeister wurde.
Frau Holle hat geschrieben:Daniel K. hat geschrieben:
Interessant ist, dass es nie groß Diskussionen um Längen gibt, der eine hat 4 Lj der andere nur 2,4 Lj, oder 18,14 Ls und 13,44 Ls, ist allen einfach schnurz. Ist eben so, und gut, aber bei den Zeiten knirscht es immer.
Denke es liegt daran, dass es beim Uhren- oder Zwillingsparadoxon primär um die Zeitdilatation geht. Es gibt auch das Garagenparadoxon und andere, wo es primär um die Längenkontraktion geht.
Ich glaube mehr, dass wir Menschen eine andere Vorstellung von Zeiten haben, als von Strecken, das Längen unterschiedlich je nach System sein können, kennt man aus dem Alltag, bei Zeiten hingegen gilt das nicht. Wir gehen immer davon aus, dass wenn für uns eine Stunde vergangen ist, auch für jeden anderen Menschen eine Stunde Zeit vergangen ist.
Das ist der Weg ...