Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle » So 2. Jul 2023, 22:49 hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Das bizarre bei Dir ist ja, Du schreibst oft auch mal so die Dinge richtig nur um ihnen dann kurz darauf wieder grundsätzlich zu widersprechen.
Die Scheinbaren Widersprüche ergeben sich nur für dich, weil du meine Aussagen falsch interpretierst. Wenn ich sage, der Zugfahrer kann erkennen, dass er sich bewegt und nicht die Bahnhöfe, dann ist das – wie schon 100 mal erklärt – keine Aussage über eine absolute Bewegung im Universum, sondern nur auf die konkrete Situation bezogen,
er kann erkennen, dass er sich im Ruhesystem der Bahnhöfe bewegt, weil für ihn eben erkennbar weniger invariante Eigenzeit vergangen ist zwischen den Ablesungen der verschiedenen Bahnhofsuhren. Das ist Fakt und sagt nichts drüber aus, ob er vielleicht tatsächlich irgendwie im Universum ruht und sich die Bahnhöfe mit konstantem Abstand an ihm vorbei bewegen. Auch das ist natürlich denkbar mit den gleichen invarianten Eigenzeiten, so wie z.B. im Fall B für den Mond.
Der ruht ja zur Erde aber er erkennt trotzdem beim Treffen mit H, dass er sich eben im Ruhesystem der Raketen zwischen V und H bewegt hat zwischen den beiden Ablesungen dieser Uhren. Was denn auch sonst? Die sind ja per Definition in Ruhe zueinander. Wenn er erst eine und dann die andere trifft, dann muss er sich halt bewegen zwischen ihnen. Eine Binsenweisheit... ein bisschen gesunder Menschenverstand reicht aus um das zu durchschauen. Mit lediglich abstrakten Punkten tust du dich da halt schwer und kapierst es einfach nicht^^.
Schwachsinn, meine Fresse Holle, was machst Du Dich hier zum Honk, wenn ich am Bahnhof stehe, alles ist neblig, eine Zug fährt durch, oben eine Uhr auf der Lok beleuchtet, und nur die kann ich sehen, bis sie im Nebel verschwindet und dann am Ende des Zuges, eine Uhr auf dem letzten Wagon auch beleuchtet, auch die kann ich so eben sehen, dann weiß ich als, dass ich mich zwischen den beiden Uhren bewegt habe und nicht etwa ein Zug mit zwei Uhren an mir vorbeigefahren ist. Wirklich Holle, so viel zu Deinem gesunden Menschenverstand.
Frau Holle » Mo 3. Jul 2023, 23:28 hat geschrieben:
Endlich mal Fall B, aber das wichtigste lässt du natürlich weg: Wieviel vergangene Eigenzeit zeigen die Uhren an? Deine Eigenzeit und die vom Zug? Brauchst du dafür wieder die RdG? Weil es nicht anders geht oder was? Ich sage dir wie's aussieht: Jeder im Zug hat 1 Stunde lang ein ausgiebiges 5-Gänge-Menü verzehrt und du hattest eben mal 5 Minuten Zeit ein belegtes Brötchen zu inhalieren während der Durchfahrt vom Zug. Und jetzt erzählst du mir, das das ja "nur" an der RdG liegt und die Leute im Zug nicht "wirklich" inzwischen lange am Mittagstisch saßen. Aber stell' dir vor: Es ist mir ganz egal, woran das liegt. Es waren zwei absolute Ereignisse in der Raumzeit und in der Zwischenzeit ist für jeden etwas passiert in jeder Sekunde seiner Eigenzeit, Zeitsprung hin oder her. Es ist "wirklich" in dem Sinn, dass es eben genau so wirkt, für beide Beobachter. Es ist real.
Daniel K. hat geschrieben:
Ganz einfach, der Bahnhof hat eine Ruhelänge von 13,44 Ls und der Zug passt somit mit 0,672 c genau zwischen beide Enden des Bahnhofs. Die erste Uhr der Lok kommt von rechts, ich stehe da am Ende des Bahnhofs, die beiden Uhren am Bahnhof zeigen 0 s an, die auf der Lok ebenso. Nach 20 s ist die Lok am anderen Ende des Bahnhofs angekommen, die Uhr der Lok zeigt 14,81 s die Uhr am Ende des Zuges zeigt 27 s, denn sie zeigte schon 12,19 s an, als die Lok bei mir in den Bahnhof fuhr. Trivial, ... SRT eben. Willst Du aber nicht sehen, und darum haust Du die Uhr am Ende des Zuges einfach runter.
Frau Holle » Di 4. Jul 2023, 11:27 hat geschrieben:
Thema verfehlt, wie immer: Du änderst die Szene um das Ergebnis zu bekommen, das du haben willst. Es gibt im Fall B nur eine einzige Uhr am Bahnhof, und das ist deine, und vor allem gibt es keine zwei Enden des Bahnhofs, die von Bedeutung wären. Statt dessen gibt es zwei Enden des Zuges, die von Bedeutung sind. Es gibt nur deine Uhr und die zwei Uhren vorne und hinten im Zug, die deiner Uhr begegnen.
Es ist schon lustig, Holle, Deine Aussage war: Frau Holle » So 2. Jul 2023, 22:49 hat geschrieben:
Der ruht ja zur Erde aber er erkennt trotzdem beim Treffen mit H, dass er sich eben im Ruhesystem der Raketen zwischen V und H bewegt hat zwischen den beiden Ablesungen dieser Uhren. Was denn auch sonst?
Und diese Aussage ist so einfach falsch, wir können gerne nur einen Schaffner am Bahnhof stehen haben, nur mit einer Uhr, dann kommt die Lok mit Uhr V oben drauf durch den Nebel gefahren und vorbei und dann das Ende des Zuges mit der Uhr H oben auf dem letzten Wagon. Nach Deiner "Logik" ist dann für den Schaffner also klar, dass er sich zwischen den beiden Uhren bewegt haben muss, was denn auch sonnst?
Du zeigst hier elementar, Du hast das Relativitätsprinzip nicht verstanden, es gibt einfach keine solche Unterscheidung, natürlich können in einem Ruhesystem auch zwei Uhren zu der ruhenden Uhr bewegt sein. Deine Behauptung, dass das Ruhesystem immer und nur dadurch definiert wird, dass darin zwei Uhren ruhen und eine bewegt ist, ist falsch. In einem Ruhesystem kann auch nur eine Uhr ruhen und zwei bewegt sein, wobei auch das ja nur fiktive Uhren sind, haben wir zwei zueinander bewegte Systeme haben wir an jedem Ort zwei fiktive Uhren, eine ruhende und eine bewegte. Darum ist es auch so albern von Dir, die Uhren durchzustreichen ...


Durch das wegstreichen von Uhren wirst Du nicht die Koordinatenwerte los, aber weil die Uhren asynchron gehen und das für Dich ja "nicht invariante" böse Werte sind, und Du mit dem Offset und der RdG nicht anfangen kannst, streicht Du die Uhren durch, anstatt die Dinge richtig zu erklären.
Das ist der Weg ...