Zeitdilatation – Das Geheimnis der drei Uhren

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zeitdilatation – Das Geheimnis der drei Uhren

Beitragvon Frau Holle » Di 4. Jul 2023, 18:45

Daniel K. hat geschrieben:Und unter anderem wolltest ja auch noch zeigen, wie die im eigenen System ruhende Uhr für den dort ruhenden Beobachter dilatiert geht.

Das habe ich längst gezeigt. Du siehst es halt nicht, weil du nicht mal ein Minkowski-Diagramm richtig lesen kannst. Dein Problem. Musst halt dumm sterben. :twisted:
 
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Re: Zeitdilatation – Das Geheimnis der drei Uhren

Beitragvon Daniel K. » Di 4. Jul 2023, 18:52

Kurt hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle » Do 11. Mai 2023, 01:55 hat geschrieben:
Man kann in Kurts Zug feststellen wer sich bewegt und wer nicht, wenn man rausschaut auf die Bahnhofsuhren. Das geht durch Uhrenvergleich wie beschrieben mit Fall A, im Bus lese ich die eigene Uhrzeit ab und gleichzeitig die Uhrzeit draußen vom Kirchturm, der gerade vorbeikommt. Das mache ich später nochmal in der nächsten Ortschaft mit meiner Uhr und der Kirchturmuhr dort. Wenn auf meiner Uhr dann weniger Zeit vergangen ist als draußen, dann weiß ich, dass sich nicht die Orte draußen an mir vorbei bewegen, sondern ich mich mit dem Bus von einem ruhenden Ort zum anderen bewege. Denn, bewegte Uhren gehen langsamer als ruhende. Meine ist langsamer, das habe ich ja sicher festgestellt, also ruhen die relativ schnelleren draußen und ich bewege mich mit dem Bus, q.e.d.


Warum bringst du das immer wieder? Ist es etwa falsch?

Natürlich ist das falsch, weder Du noch Holle können zwei zueinander bewegte Systeme unterscheiden und eines als das Ruhesystem und das andere als das bewegte System ausmachen. In beiden Systemen hat man viele ruhende Uhren und ebenso zu jeder an dem Ort auch eine bewegte Uhr, alle zum Beobachter im System bewegte Uhren gehen dilatiert, also langsamer als alle zum Beobachter ruhende Uhren. Hat man mehrere bewegte Uhren in einem System gehen die asynchron, jeder Uhr hat also einen Offset, bei dem Beispiel hier ist es so, dass die Uhr auf dem Mond in einer Entfernung von 13,44 Ls eben um 12,19 s gegenüber der Uhr auf der Erde in S' vorgeht. Oder die Uhr auf der Erde geht eben 12,19 s gegenüber der auf dem Mond nach.

Für das Beispiel mit dem Bus würde ein Beobachter der an der Straße steht und sieht wie der Bus an ihm vorbeifährt, eben die drei Uhren vorne, mittig und hinten im Bus "schneller" laufend messen, weil er eben unterschiedliche Uhren misst und die Uhren im Bus für ihn an der Straße eben asynchron gehen. Würde man zwei Busse im Nebel nehmen und da in jeden drei Uhren packen, dann würde jeder im Bus die Uhren vom anderen eben so messen, wie der andere die Uhren im eigenen Bus.

Fakt ist, die Uhren "draußen" von den Holle da schreibt, gehen nicht schneller, sondern als bewegte Uhren natürlich langsamer.


Es ist wie auf der Grafik:

Bild

Stelle Dir vor, C ist der Bus, dann auf der rechten Seite, Uhr A und B sind die Turmuhren, natürlich gehen die langsamer und nicht schneller, auf der Uhr C vergehen 2 Einheiten und auf den Uhren A und B nur 1,3 Einheiten.


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Re: Zeitdilatation – Das Geheimnis der drei Uhren

Beitragvon Daniel K. » Di 4. Jul 2023, 18:55

Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Und unter anderem wolltest ja auch noch zeigen, wie die im eigenen System ruhende Uhr für den dort ruhenden Beobachter dilatiert geht.

Das habe ich längst gezeigt. Du siehst es halt nicht, weil du nicht mal ein Minkowski-Diagramm richtig lesen kannst. Dein Problem. Musst halt dumm sterben. :twisted:

Dumm sterben wirst Du und Du bist auch dumm geboren und geblieben, und nein, Du kannst nicht gezeigt haben, was man nicht zeigen kann, Du kannst auch nicht zeigen, die Erde ist eine Scheibe. Die im eigenen System zum Beobachter ruhende Uhr geht immer richtig und misst die Eigenzeit, jeder zu ihm bewegte Uhr geht im Rahmen der SRT dilatiert und nicht schneller. Du kannst einfach nicht zeigen, was es nicht gibt, es gibt keine Uhr im eigenen System die zum Beobachter ruht und zu dem für den dilatiert geht.

Alleine das Du das nach über einem halben Jahr weiter stur behauptest, belegt meine Aussage, Du hast das Relativitätsprinzip, die SRT und die RdG nicht mal im Ansatz verstanden, aber Du scheiterst ja auch schon am Begriff der Geschwindigkeit.


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Re: Zeitdilatation – Das Geheimnis der drei Uhren

Beitragvon Kurt » Di 4. Jul 2023, 19:27

Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Man kann in Kurts Zug feststellen wer sich bewegt und wer nicht, wenn man rausschaut auf die Bahnhofsuhren. Das geht durch Uhrenvergleich wie beschrieben mit Fall A, im Bus lese ich die eigene Uhrzeit ab und gleichzeitig die Uhrzeit draußen vom Kirchturm, der gerade vorbeikommt. Das mache ich später nochmal in der nächsten Ortschaft mit meiner Uhr und der Kirchturmuhr dort. Wenn auf meiner Uhr dann weniger Zeit vergangen ist als draußen, dann weiß ich, dass sich nicht die Orte draußen an mir vorbei bewegen, sondern ich mich mit dem Bus von einem ruhenden Ort zum anderen bewege. Denn, bewegte Uhren gehen langsamer als ruhende. Meine ist langsamer, das habe ich ja sicher festgestellt, also ruhen die relativ schnelleren draußen und ich bewege mich mit dem Bus, q.e.d.


Kurt hat geschrieben:Warum bringst du das immer wieder? Ist es etwa falsch?

Daniel K. hat geschrieben:Natürlich ist das falsch, weder Du noch Holle können zwei zueinander bewegte Systeme unterscheiden und eines als das Ruhesystem und das andere als das bewegte System ausmachen.


Interessiert hier nicht.
Im dargelegten Beispiel gibts nur ein System, und das ist für den Gang von Uhren verantwortlich, ein zweites ist nicht vorhanden, gibts hier nicht.
Da hilft es auch nichts wenn du eins erfindest und dann darauf rumreitest.

Kurt

.
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Re: Zeitdilatation – Das Geheimnis der drei Uhren

Beitragvon Daniel K. » Di 4. Jul 2023, 19:33

Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle » So 2. Jul 2023, 22:49 hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Das bizarre bei Dir ist ja, Du schreibst oft auch mal so die Dinge richtig nur um ihnen dann kurz darauf wieder grundsätzlich zu widersprechen.

Die Scheinbaren Widersprüche ergeben sich nur für dich, weil du meine Aussagen falsch interpretierst. Wenn ich sage, der Zugfahrer kann erkennen, dass er sich bewegt und nicht die Bahnhöfe, dann ist das – wie schon 100 mal erklärt – keine Aussage über eine absolute Bewegung im Universum, sondern nur auf die konkrete Situation bezogen, er kann erkennen, dass er sich im Ruhesystem der Bahnhöfe bewegt, weil für ihn eben erkennbar weniger invariante Eigenzeit vergangen ist zwischen den Ablesungen der verschiedenen Bahnhofsuhren. Das ist Fakt und sagt nichts drüber aus, ob er vielleicht tatsächlich irgendwie im Universum ruht und sich die Bahnhöfe mit konstantem Abstand an ihm vorbei bewegen. Auch das ist natürlich denkbar mit den gleichen invarianten Eigenzeiten, so wie z.B. im Fall B für den Mond. Der ruht ja zur Erde aber er erkennt trotzdem beim Treffen mit H, dass er sich eben im Ruhesystem der Raketen zwischen V und H bewegt hat zwischen den beiden Ablesungen dieser Uhren. Was denn auch sonst? Die sind ja per Definition in Ruhe zueinander. Wenn er erst eine und dann die andere trifft, dann muss er sich halt bewegen zwischen ihnen. Eine Binsenweisheit... ein bisschen gesunder Menschenverstand reicht aus um das zu durchschauen. Mit lediglich abstrakten Punkten tust du dich da halt schwer und kapierst es einfach nicht^^.

Schwachsinn, meine Fresse Holle, was machst Du Dich hier zum Honk, wenn ich am Bahnhof stehe, alles ist neblig, eine Zug fährt durch, oben eine Uhr auf der Lok beleuchtet, und nur die kann ich sehen, bis sie im Nebel verschwindet und dann am Ende des Zuges, eine Uhr auf dem letzten Wagon auch beleuchtet, auch die kann ich so eben sehen, dann weiß ich als, dass ich mich zwischen den beiden Uhren bewegt habe und nicht etwa ein Zug mit zwei Uhren an mir vorbeigefahren ist. Wirklich Holle, so viel zu Deinem gesunden Menschenverstand.
Frau Holle » Mo 3. Jul 2023, 23:28 hat geschrieben:
Endlich mal Fall B, aber das wichtigste lässt du natürlich weg: Wieviel vergangene Eigenzeit zeigen die Uhren an? Deine Eigenzeit und die vom Zug? Brauchst du dafür wieder die RdG? Weil es nicht anders geht oder was? Ich sage dir wie's aussieht: Jeder im Zug hat 1 Stunde lang ein ausgiebiges 5-Gänge-Menü verzehrt und du hattest eben mal 5 Minuten Zeit ein belegtes Brötchen zu inhalieren während der Durchfahrt vom Zug. Und jetzt erzählst du mir, das das ja "nur" an der RdG liegt und die Leute im Zug nicht "wirklich" inzwischen lange am Mittagstisch saßen. Aber stell' dir vor: Es ist mir ganz egal, woran das liegt. Es waren zwei absolute Ereignisse in der Raumzeit und in der Zwischenzeit ist für jeden etwas passiert in jeder Sekunde seiner Eigenzeit, Zeitsprung hin oder her. Es ist "wirklich" in dem Sinn, dass es eben genau so wirkt, für beide Beobachter. Es ist real.
Daniel K. hat geschrieben:
Ganz einfach, der Bahnhof hat eine Ruhelänge von 13,44 Ls und der Zug passt somit mit 0,672 c genau zwischen beide Enden des Bahnhofs. Die erste Uhr der Lok kommt von rechts, ich stehe da am Ende des Bahnhofs, die beiden Uhren am Bahnhof zeigen 0 s an, die auf der Lok ebenso. Nach 20 s ist die Lok am anderen Ende des Bahnhofs angekommen, die Uhr der Lok zeigt 14,81 s die Uhr am Ende des Zuges zeigt 27 s, denn sie zeigte schon 12,19 s an, als die Lok bei mir in den Bahnhof fuhr. Trivial, ... SRT eben. Willst Du aber nicht sehen, und darum haust Du die Uhr am Ende des Zuges einfach runter.
Frau Holle » Di 4. Jul 2023, 11:27 hat geschrieben:
Thema verfehlt, wie immer: Du änderst die Szene um das Ergebnis zu bekommen, das du haben willst. Es gibt im Fall B nur eine einzige Uhr am Bahnhof, und das ist deine, und vor allem gibt es keine zwei Enden des Bahnhofs, die von Bedeutung wären. Statt dessen gibt es zwei Enden des Zuges, die von Bedeutung sind. Es gibt nur deine Uhr und die zwei Uhren vorne und hinten im Zug, die deiner Uhr begegnen.



Es ist schon lustig, Holle, Deine Aussage war:

Frau Holle » So 2. Jul 2023, 22:49 hat geschrieben:
Der ruht ja zur Erde aber er erkennt trotzdem beim Treffen mit H, dass er sich eben im Ruhesystem der Raketen zwischen V und H bewegt hat zwischen den beiden Ablesungen dieser Uhren. Was denn auch sonst?

Und diese Aussage ist so einfach falsch, wir können gerne nur einen Schaffner am Bahnhof stehen haben, nur mit einer Uhr, dann kommt die Lok mit Uhr V oben drauf durch den Nebel gefahren und vorbei und dann das Ende des Zuges mit der Uhr H oben auf dem letzten Wagon. Nach Deiner "Logik" ist dann für den Schaffner also klar, dass er sich zwischen den beiden Uhren bewegt haben muss, was denn auch sonnst?

Du zeigst hier elementar, Du hast das Relativitätsprinzip nicht verstanden, es gibt einfach keine solche Unterscheidung, natürlich können in einem Ruhesystem auch zwei Uhren zu der ruhenden Uhr bewegt sein. Deine Behauptung, dass das Ruhesystem immer und nur dadurch definiert wird, dass darin zwei Uhren ruhen und eine bewegt ist, ist falsch. In einem Ruhesystem kann auch nur eine Uhr ruhen und zwei bewegt sein, wobei auch das ja nur fiktive Uhren sind, haben wir zwei zueinander bewegte Systeme haben wir an jedem Ort zwei fiktive Uhren, eine ruhende und eine bewegte. Darum ist es auch so albern von Dir, die Uhren durchzustreichen ...

Bild
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Durch das wegstreichen von Uhren wirst Du nicht die Koordinatenwerte los, aber weil die Uhren asynchron gehen und das für Dich ja "nicht invariante" böse Werte sind, und Du mit dem Offset und der RdG nicht anfangen kannst, streicht Du die Uhren durch, anstatt die Dinge richtig zu erklären.


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Re: Zeitdilatation – Das Geheimnis der drei Uhren

Beitragvon Daniel K. » Di 4. Jul 2023, 19:35

Kurt hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Man kann in Kurts Zug feststellen wer sich bewegt und wer nicht, wenn man rausschaut auf die Bahnhofsuhren. Das geht durch Uhrenvergleich wie beschrieben mit Fall A, im Bus lese ich die eigene Uhrzeit ab und gleichzeitig die Uhrzeit draußen vom Kirchturm, der gerade vorbeikommt. Das mache ich später nochmal in der nächsten Ortschaft mit meiner Uhr und der Kirchturmuhr dort. Wenn auf meiner Uhr dann weniger Zeit vergangen ist als draußen, dann weiß ich, dass sich nicht die Orte draußen an mir vorbei bewegen, sondern ich mich mit dem Bus von einem ruhenden Ort zum anderen bewege. Denn, bewegte Uhren gehen langsamer als ruhende. Meine ist langsamer, das habe ich ja sicher festgestellt, also ruhen die relativ schnelleren draußen und ich bewege mich mit dem Bus, q.e.d.



Kurt hat geschrieben:Warum bringst du das immer wieder? Ist es etwa falsch?

Daniel K. hat geschrieben:
Natürlich ist das falsch, weder Du noch Holle können zwei zueinander bewegte Systeme unterscheiden und eines als das Ruhesystem und das andere als das bewegte System ausmachen.

Interessiert hier nicht. Im dargelegten Beispiel gibt es nur ein System, und das ist für den Gang von Uhren verantwortlich, ein zweites ist nicht vorhanden, gibt es hier nicht. Da hilft es auch nichts wenn du eins erfindest und dann darauf rumreitest.

Unfug Kurt, es gibt natürlich zwei zueinander bewegte Systeme, aber Du hast ja von Physik so wenig Ahnung wie ein Blauwal vom Stepptanz, oder so wenig wie Holle, wobei das da schon in den negativen Bereich geht.


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Re: Zeitdilatation – Das Geheimnis der drei Uhren

Beitragvon Frau Holle » Di 4. Jul 2023, 20:04

Kurt hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:weder Du noch Holle können zwei zueinander bewegte Systeme unterscheiden und eines als das Ruhesystem und das andere als das bewegte System ausmachen.

Interessiert hier nicht.

Interessiert schon. So kann man z.B. deine Aussage widerlegen, dass im Zug die Uhren immer absolut langsamer gehen müssten als am Bahnhof.

Angenommen du sitzt in einer Kiste mit einer Stoppuhr und einem Fenster, das nur zweimal kurz auf geht, sagen wir im Abstand von 1 Minute und sich dann gleich wieder schließt. Hinter dem Fenster befindet sich auch eine Uhr. Du weißt aber nicht, ob es zweimal dieselbe Uhr ist oder vielleicht zwei verschiedene Uhren hinter dem Fenster. Du weißt nur, dass sie zueinander einen konstanten Abstand haben, falls es verschiedene sind.

Ein Mechanismus sorgt dafür, dass beim ersten Öffnen des Fensters deine Stoppuhr startet und gleichzeitig ein Foto von der Uhr hinter dem Fenster gemacht wird. Beim zweiten Öffnen wird deine Uhr gestoppt und wieder ein Foto von der Uhr hinter dem Fenster gemacht.

Jetzt ist die Sache einfach:

– Wenn die Zeitspanne auf deiner Stoppuhr die gleiche ist wie zwischen den beiden Fotos, dann war zweimal dieselbe Uhr hinter dem Fenster. Die hat sich nicht bewegt und die Uhren liefen synchron, also deine und die andere.

– Wenn die Zeitspanne auf deiner Stoppuhr kleiner ist wie zwischen den beiden Fotos, dann waren zwei verschiedene Uhren hinter dem Fenster. Die erste hat sich vom Fenster weg bewegt und die zweite zum Fenster hin. Die Uhren liefen wegen der Bewegung asynchron, also deine und die jeweils andere.

Weil deine Zeitspanne aber kleiner ist, musst du zur Kenntnis nehmen, dass die zu dir bewegten Uhren nicht zwingend langsamer gelaufen sind als deine zu dir ruhende. Für jede einzelne bewegte Uhr ist es zwar so, aber wenn du verschiedene abliest, die zueinander ruhen, dann ergibt sich trotzdem eine größere Zeitspanne zwischen zwei Ablesungen.

Jedenfalls kannst du dir die Kiste mit dem Fenster als Bahnhof vorstellen und die beiden Uhren hinter dem Fenster als die erste in der Lok und die zweite im hintersten Wagen. Deine Stoppuhr im Bahnhof zeigt dann weniger Zeit an für die Durchfahrt als die Uhren im Zug, und das gleiche wissen dann auch die Leute im Zug, wenn sie jeweils ein Foto von deiner Stoppuhr gemacht haben.

Daniel K.s Problem ist halt, dass er das a) nicht als Dilatation der eigenen Stoppuhr auffassen will und b) wohl nicht mal anerkennt, dass es sich wie beschrieben verhält mit den verschiedenen Zeitspannen.
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Di 4. Jul 2023, 20:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zeitdilatation – Das Geheimnis der drei Uhren

Beitragvon Kurt » Di 4. Jul 2023, 20:11

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:weder Du noch Holle können zwei zueinander bewegte Systeme unterscheiden und eines als das Ruhesystem und das andere als das bewegte System ausmachen.

Interessiert hier nicht.

Interessiert schon. So kann man z.B. deine Aussage widerlegen, dass im Zug die Uhren immer absolut langsamer gehen müssten als am Bahnhof.


Versuchs doch, zeige wo beim "Zugfahren" zwei unterschiedliche Systeme existieren.

Kurt

.
Zuletzt geändert von Kurt am Di 4. Jul 2023, 20:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zeitdilatation – Das Geheimnis der drei Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Di 4. Jul 2023, 20:13

@Daniel K. » Di 4. Jul 2023, 18:15

Ich hoffe ich gehe recht in der Annahme, dass Du nicht behaupten wirst, diese Grafik wäre im Rahmen der SRT falsch. Wir sehen auf der rechten Seite das Ruhesystem S' in dem die Uhr C ruht, und die Sache ist eindeutig, die beiden in S' bewegten Uhren A und B gehen dilatiert, sie "ticken" langsamer, als die Uhr C die im System ruht.


Genau das ist es. Uhr B geht in S' gegenüber der Uhr A vor und andererseits gehen Uhr A und B langsamer als Uhr C. Durch diesen "Vorsprung" sieht der Beobachter von Uhr bei der Passage von Uhr B einen größeren Uhrenstand, obwohl diese Uhr in System S' "eigentlich" langsamer geht.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Zeitdilatation – Das Geheimnis der drei Uhren

Beitragvon Frau Holle » Di 4. Jul 2023, 20:14

Daniel K. hat geschrieben:Durch das wegstreichen von Uhren wirst Du nicht die Koordinatenwerte los, aber weil die Uhren asynchron gehen und das für Dich ja "nicht invariante" böse Werte sind, und Du mit dem Offset und der RdG nicht anfangen kannst, streicht Du die Uhren durch, anstatt die Dinge richtig zu erklären.

Unsinn. Ich muss doch die Dinge nicht "richtig" mit RdG und Vorlauf etc. erklären, denn das machst du ja schon bis zum Abwinken seit einem halben Jahr. Das wäre "doppelt gemoppelt", wenn ich einfach das gleiche nochmal erkläre.

Ich erkläre etwas anderes, und zwar die verschiedene Eigenzeiten zwischen zwei Ereignissen für jedes System separat. Das ist sehr einfach zu verstehen auch kein Widerspruch zu deinem Zeug. Einfach zu verstehen halt für Leute, die das wollen. Du gehörst offenbar nicht dazu. Na dann halt nicht.
 
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