Trigemina hat geschrieben:Zuerst muss man auch mal erst darauf kommen, den gesamten gekrümmten Raumzeitbereich mittels feldfreien Buchhalterkoordinaten abzudecken und damit zu beschreiben.
Das ist nicht so weit hergeholt, in der SRT macht man es genauso:

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In der Kosmologie verwendet man statt dem stationären ein Set aus comoving observern, aber auch das ist im Grunde das Gleiche.
Trigemina hat geschrieben:Der Vorteil liegt auf der Hand, der Nachteil ist immens, da physikalische Ereignisse nur mittels lokal gemessenen Koordinaten richtig beschrieben werden können.
Es ist ja nicht so dass sie in Buchhalterkoordinaten falsch beschrieben würden. In der RT ist alles richtig, man muss nur wissen was es ist!
Trigemina hat geschrieben:Liegen diese nicht vor (weil kein Beobachter vor Ort ist der mit seinen lokalen Uhren und Massstäben messen kann), müssen diese aus den feldfreien Koordinaten (oder aus einer beliebigen anderen Schalenposition) auf die jeweiligen Ortskoordinaten der entsprechenden Schalenposition rücktransformiert werden.
Nicht müssen, können. Die Buchhalterkoordinaten beschreiben z.B. ganz genau um wie viel jünger der gereiste Zwilling im System des daheimgebliebenen ist und wann er sich wo befindet, auch wenn dieser keine eigene Uhr mitführt.
Trigemina hat geschrieben:Als Landkarte des gekrümmten Raumes haben feldfreie Koordinaten durchaus ihre Berechtigung.
Allerdings, und auch als Beschreibung dessen was der feldfreie Beobachter sehen würde wenn die Lichtlaufzeiten null wären:

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Trigemina hat geschrieben:Physikalisch hingegen sind sie nicht zu gebrauchen - ausser als Rücktransformation auf die entsprechenden Schalen, wo die Musik spielt.
Da bin ich aber ganz anderer Meinung. Es beschreibt mir zumal ich annähernd feldfrei bin ziemlich genau was in meinem System passiert, und das System beschränkt sich nicht auf den Koordinatennullpunkt auf dem ich selber sitze sondern umfasst die ganze x, y, z und t Achse. Die umfangsgetreue r-Koordinate ist zwar kein physikalischer Abstand, weshalb ganz genau genommen sogar deine Wellenlänge auf
viewtopic.php?p=117271#p117271 auch nur eine Näherung für kleine Wellenlängen wäre wenn man es streng physikalisch nimmt. Bei höheren Längen muss man über die Koordinaten integrieren anstatt sie nur mit dem Ortsfaktor zu multiplizieren um die metrische Distanz zu erhalten (siehe die rechte Anzeige bzw. die obere Streckenmarkierung in der Animation
eins weiter unten). Aus weiter Entfernung ist es aber der kontrahierte Abstand den man sieht, genauso echt wie man in der SRT auch einen bewegten Zug real verkürzt messen würde wenn man ihn rechtwinkelig zur Bewegungsrichtung betrachtete. In seinem System behält er zwar seine Ruhelänge, aber in meinem ist er wirklich kürzer. Genauso ist's auch in der ART!
Nicht gleich das ganze Kind mit dem Bade ausschüttend,
