Hey Daniel,
warum zweifelst du daran, dass das Universum aus Elementarladungen besteht? Du hast es so vorgegeben und damit besteht das Universum aus Elementarladungen und ENDE der Diskussion.
Wir müssen allerdings vorsichtig sein, wenn wir dem Universum Regeln unterstellen wollen. Es gehorcht keinen Regeln, sondern ist unbestimmt, ohne Eigenschaften und damit zeitlos sowie systemlos. Das müssen wir immer im Hinterkopf behalten. Insofern haben wir doch schon die wesentlichen für uns wichtigen „Merkmale“ des Universums erkannt.
Ein System dagegen, ist ein gedachtes Regelwerk, um Informationen logisch kausal abzuspeichern. Ein System hat den Sinn, für uns gültiges Wissen abzuspeichern. Mehr ist da nicht. Dieses Wissen muss sich so nah wie möglich an der Natur orientieren. Nicht umsonst sind Naturgesetze nicht zu beweisen, weil sie eben nur Randbedingungen darstellen, innerhalb dessen die Natur „funktioniert. Das Universum selbst kann somit kein System sein.
Noch mal zur Logik. Logik und Kausalität sind nichts anderes als menschliche Denkgewohnheiten. Logik beruft sich immer auf identische Fälle, da es aber keine identischen Fälle gibt, sondern nur ähnlich gelagerte, ergießt sich die Logik irgendwann in Paradoxien und zwar dann, wenn man die formalen mathematischen Strukturen von Anfang an widersprüchlich gestaltet. Das ist dann das Ende der Logik. Wenn Ordnungsgrundlagen wie Raum und Zeit sich durch einen Symmetriebruch vereinen, dann kommt das dicke Ende, wie immer, zum Schluss. Paradoxien sind immer gewissenhaft vorbereitet.
Logik entsteht aus Unterscheidungen und setzt Regeln fest. Aus Regeln werden Gesetze, die wir als real existierend glaubend weiterverwenden, mit all ihren Unvollständigkeiten und Fehlern.
Ergo, ist ein Naturgesetz ist immer nur so folgerichtig, wie die Grenzen in denen es gedeutet wird. Ich wiederhole: im Grunde wird alles immer in Bezug auf einen bestimmten Zweck hin definiert. Insofern sind Naturgesetze zweckgebunden aber nicht real existierend.
Wir sind es also, die über die Regeln oder Gesetze versuchen, Wissen abzuleiten. Diese Regeln oder Gesetze sind aber keinen Vorschriften nach denen das Universum abläuft, sondern lediglich für uns erkennbare Randbedingungen zwischen denen diese Elementarladungen funktionieren. Funktionieren ist schon wieder nicht so ganz richtig, weil nur Systeme in dem Sinne funktionieren können. Wir müssen also mit Sprache immer ganz vorsichtig umgehen und dies muss uns ständig bewusst sein, sonst fangen wir an zu faseln und relativieren ein Argument mit dem anderen.
Nimm allein die Lichtgeschwindigkeit: Sie ist eine maximale Geschwindigkeit, die aber für sich allein nur eine Randbedingung darstellt. Diese Randbedingung existiert nicht separat für sich, auch wenn das viele gerne glauben mögen. Die maximale Lichtgeschwindigkeit macht nur Sinn, wenn sie nach unten flüchten kann. Nur so kann etwas entstehen. Du hast selbst so argumentiert.
Aber noch mal zum Elektron. Woraus besteht es? Es ist erst mal nur ein minimaler unter Spannung stehender Wert, der eine grundsätzliche Bewegung in sich trägt, aber unabhängig von der Bewegung existiert. Dieser unter Spannung stehendem Wert ist überall im Universum vorhanden und bildet somit eine grundlegende in sich zusammenhängende fließende Verbindung. Das ist ein Naturgesetz. Wenn es bis jetzt noch nicht gültig war, dann ernenne ich es ab sofort zu einem Naturgesetz. Fertig.
Was müssen wir also machen, um der Logik zu genügen? Wir müssen diese Spannung "geistig" unterbrechen und diese Unterbrechung Elektronen nennen, die eigentlich nur einen minimalen ununterscheidbaren Wert darstellen, mit dem wir das Universum entsprechend geistig logisch kausal nachbauen können.
Was ist, wenn diese grundlegende überall vorhandene Spannung durch die spannungsbedingte Fluktuation reißt? Existiert sie dann nicht mehr als Spannung oder existiert sie dann als in sich statische sichtbare strukturelle (materielle, stoffliche) Spannung weiter?? Dieser Aggregatzustand der durch bloße Unterbrechung der Spannung herbeigeführt wird, nennen andere Masse. Diese Spannung unterliegt gleichzeitig einer instantanen Wirkung. Instantan im Sinne von überall gleichzeitig vorhanden. Dieser hintergrundunabhängige "Zustand" kann auf Zeit und Raum verzichten.
Die Argumente liegen also auf deiner Seite.
Zur Matheamatik.
Mathematik ist ergebnisorientiert. Sie unterbricht lediglich den Fluss der Dinge in Form eines Ergebnisses, um eine Verknüpfung mit anderen Ergebnissen konstruieren zu können. Die theoretischen Physiker haben es in der Vergangenheit geschafft, diese Ergebnisse so sinnlos zu verknüpfen, dass Ansichten entstehen, die der Natur so gar nicht mehr entsprechen.
Was können wir dazu, wenn überschüssige inflationäre Materie in Schwarzen Löchern verschwinden muss, nur wie weil man sie nicht mehr unterbringen kann und sie verschwinden muss.
Gruß
All