fallili hat geschrieben:Die "Zeitdilatation" arbeitet ja nicht gegen mich, sondern für mich !
Du hast also die Zeitdetonation auf deiner Seite? Zwischen Längenkontraktion und Zeitdetonation gibt es keine Seiten mehr, sie "exisiteren" nur gemeinsam oder gar nicht.
Isch mach mal den Erklärbär:
Jaja, das Photon ist schon ein seltsames Ding. Es legt eine Strecke zurück und benötigt dafür keine Zeit. Es kann also in Nullzeit überall sein.
Insofern kann man sagen, dass das Photon keine Zeit kennt, sondern nur Strecke. Das Photon ist sozusagen ereignislos, weil es aufgrund fehlender Zeit keine Ereignisse wahrnehmen kann. So ist das nun mal, wenn so ein Photon eine Armbanduhr trägt, die STEHT. Stehend in dem Sinne, dass die Vorgänge für ein Photon, die es ja nicht gibt, unendlich lange dauern würden. Man überlege, Vorgänge die unendlich lange dauern. Es gibt sie nicht, aber sie dauern gegen unendlich.
Fassen wir mal zusammen. Für das Photon gilt: Zeit gleich null (Eigenzeit=NULL) Der „koordinierte Beobachter“ (den es ja so wirklich nicht gibt, gell) sieht aber etwas anderes. Er sieht nicht die Strecke, sondern nur die Zeit die ein Photon benötigt, um von A nach B zu kommen. Man überlege, er kennt die Strecke nicht, aber die Punkte A und B, die ja bekanntlich die endliche Strecke ausmachen.
Ist ja eh Wurscht, würde Conchita sagen, der ich auf diesem Wege und damit auch Österreich herzlich gratuliere……
Insofern kann man zusammenfassend sagen, dass der „koordonierte Beobachter“ keine Strecke kennt, sondern nur die Zeit, die für die Strecke benötigt wird.
Fassen wir mal zusammen. Für den „koordinierten nicht lichtartigen Beobachter“ gilt: Strecke gleich null (Eigenstrecke=NULL)
Die „Wahrheit“ liegt also in einem Punkt konzentriert zwischen Zeit=Null und Strecke=NULL.
Beides setzt man zueinander ins Verhältnis und man hat unter Anwendung der Lorenzkontraktion eine zwangsweise auf den Punkt gebrachte Längenkontraktion/Zeitddetonation. Wahrnehmbar ist da gar nichts, sondern maximal denkbar. Wer seine Wahrnehmung in die Denkbarkeit legt, der lebt zwischen gedachten Ordnungsstrukturen die keinerlei Beziehung zur Natur haben und auch keinerlei Aussagen zur Natur machen.
Es ist also etwas zusammengewachsen was nicht zusammengehört. (So ähnlich habe ich das schon mal gehört. Mir brändt es auf den Nägeln, aber ich komme nicht drauf, wer das gesagt hat.)
Zurück zur Natur:
Wenn jetzt so ein richtiger menschlicher Beobachter ins Spiel kommt, der ja nur zwischen Abständen unterscheiden kann, die Abstände aber koordinistisch mathematisch gesehen so klein werden, dass sie miteinander verwachsen, ja dann muss der menschliche Beobachter sein Hirn so total verdrehen, dass seine Ansichten nicht mal annähernd seiner Natur und auch nicht der Natur der Natur entsprechen.
Da hilft auch nix, wenn man Photonen sattelt und gen Laramie reitet. Das Problem ist nämlich, das irgendein Schnösel bestimmt hat, welche Regeln für Ereignisse gelten.
Das kann man aber ändern, wenn man dem Photon mal eine Uhr umschnallen würde, die geht. So kann es wieder Ereignisse sehen und wäre resozialisiert.
Die Folge wäre, dass die Menschen wieder normal werden und die Relativisten aussterben. Na ja, es soll ja sowieso nur noch drei oder vier Stück von dieser Sorte geben. Vielleicht sollte man die auch unter Naturschutz stellen, um der Nachwelt diese Spezies als warnendes Beispiel zu erhalten. Körperwelten zum Beilspiel, so könnte mancher nutzloser Poet schon zu Lebzeiten sein von Photonen besiedeltes Popmanee mit realen Werten füllen.
So ist das nun mal, wenn man Postulate präsentiert, die uns vormachen sollen, dass die Zeit in Lichtgeschwindigkeit vergeht. Das tut sie nun mal nach diesen Postulatsalaten. Wen wundert es da, dass ein Beobachter, der nicht lichtartig ist, nur langsamer gucken kann, als die Zeit vergeht. Wobei das ja auch nicht stimmt. Erwacht so ein Beobachter aus seiner Starre und guckt tief in den dunklen mit Schwarzen Löchern und leuchtenden Sternen bedeckten Nachthimmel, dann braucht er nur seinen Kopf (Inkl. Augen natürlich) ein wenig zu drehen und schon entsteht eine Überlichtgeschwindigkeit.
Ja verdammt noch mal, liegt es denn wirklich nur an den gesetzten Grundlagen, wie wir die Welt beurteilen. Gibt es den wirklich so viele Menschen, die ihren Geist nach vorgeschriebenen Grundlagen richten und selbst das Denken für sich aufgegeben haben?
So ruft die ESEL-SCHAR IA.
Gut dressiert würde ich sagen.
In diesem Sinne. Prost Mahlzeit.