Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Mo 21. Nov 2011, 21:38

Chief hat geschrieben: Bild

Das ist die Differentialgleichung der Bewegung mit dem Parameter Beschleunigung.

Die Formel ist mechanisch erklärend zu lesen als:

d²x/dt² = - x*k/m

d²x/dt² = - x * KONSTANTE

In Worten; die Beschleunigung der Masse ist proportional der Auslenkung. Maximale Auslenkung -maximale Beschleunigung.

Ist doch auch ganz nichtphysikalisch verständlich. Ziehst Du an der Feder, nimmt die Federkraft zu. Die größte Kraft ist in der größten Auslenkung. Größte Kraft : Größte Beschleunigung beim Loslassen der Masse.

Gruß
Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am Mo 21. Nov 2011, 21:45, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Gerhard Kemme » Mo 21. Nov 2011, 21:44

Ernst hat geschrieben:http://de.wikipedia.org/wiki/Rotierendes_Bezugssystem#Rotierendes_Bezugsystem:
Für die Trägheitskraft, die auf einen Körper der Masse m wirkt, der sich am Ort ... [geändert G.K.] bewegt


Das Lexikon WP ist oftmals wirklich hilfreich - aber es sollte nicht als alleingültiger Maßstab angesehen werden - u.a. wg: alles anonyme Autoren.
Die Trägheitskraft wäre - systematisch gesehen - die Gegenkraft, welche ein Körper einer bewegungsändernden Kraft(-Wirkung) entgegensetzt.
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Mo 21. Nov 2011, 21:52

Kopernikus hat geschrieben: Daß Sie die Physikalischen Gesetze nicht verstehen, ist eindeutig zu erkennen, Bei Ihnen steht es wie gemeißelt, was sich nicht bewegt erfährt auch keine Kraft.

Eine freie Masse, die sich nicht oder gleichförmig bewegt, erfährt auch keine Kraft. Das steht seit 400 Jahren in Stein gemeißelt. Schlaf weiter.
Alles andere unsachliche erzähl Deiner Großmutter.
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Mo 21. Nov 2011, 22:06

Gerhard Kemme hat geschrieben: Die Trägheitskraft wäre - systematisch gesehen - die Gegenkraft, welche ein Körper einer bewegungsändernden Kraft(-Wirkung) entgegensetzt.

Das ist erstens extrem stark vereinfacht. Zweitens steht dies Beziehung nicht nur bei Wiki, sondern in allen Lehrbüchern. Und nicht nur das, die Anwendung dieser gelehrten Mechanik beschert uns den Segen hochkomplexer mechanischer Maschinen. Dieses allgemeine Lehrbuchverächtlichmachen ist ganz dämlich.

Wie soll man den hier irgendwas erklären, wenn anerkannte aufgeschriebene Physik gerundsätzlich als Fake betrachtet oder zumindet verdächtigt wird.

Du bist jetzt nicht gemeint. Aber die Überheblichkeit mancher Laien hier mit ihrer Zehntelphysik oder "Alternativphysik" gegenüber der etablierten Physik ist entsetzlich. Oft wird Dummes Zeug hingeschrieben, andere Unverständige applaudieren und die Physik bleibt auf der Strecke. Frustrierend.

Gruß
Ernst
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » Mo 21. Nov 2011, 22:13

Highway hat geschrieben: Wieder auf'm Kriegspfad heute?

Nee, aber irgendwann geht es mir auf die Nerven, wenn alle Quellen auch namhafter Autoren grundsätzlich hier als Fake abgetan werden.
Und dann kommt da noch einer, und quakt mich von der Seite an.
Und da setzt es Retoure. ;)
Mit Dir rauch ich eher die Friedenspfeife, weils jetzt ganz sachlich geht. :)

Gruß
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kopernikus » Mo 21. Nov 2011, 22:54

Gerhard Kemme hat geschrieben:

Wenn man ein bewegtes Objekt (Fahrzeug) als IS hätte, welches durch einen Lichtstrahl überholt wird, dann wäre: v_Relativ=c-v - das ist bei allen Überholvorgängen so. Insofern ist nicht die Lichtgeschwindigkeit c ein unbewiesenes Postulat, sondern es ist nicht nur unbewiesen, sondern widerlegt, dass Licht in allen IS dieselbe Lichtgeschwindigkeit c hätte.




Menschen leben in einer arbeitsteiligen (Welt-)Gesellschaft und es reicht, dass genügend Fakten vorhanden sind, um einen Sachverhalt als bewiesen anzunehmen - man muß nicht in den USA selber gewesen sein, um anzunehmen, dass dort Menschen wohnen etc.



:mrgreen: Ist Nordamerika bevölkert? Wenn ja: Waren Sie in Nordamerika?[/quote]


warum zweifelt man eigentlich Ihre Kompetenz im Internet an ?

Kemme hat eine Schrift verfasst, in der er behauptet, dass die Erklärung der Ausbreitung von elektromagnetischen Wellen eine "ungelöste physikalische Frage" sei.[4] Er ist der Meinung, es müsse ein "Übertragungsmedium" geben und entwickelt auf laienhafte Weise eine Art Äthermodell, ohne auf die Widersprüche eines solchen und seit Anfang des 20. Jahrhunderts überholten Konzepts einzugehen.

Für Heiterkeit sorgte Kemme im Mai 2008 mit einem offenbar ernst gemeinten Experiment, das Gegenargumente zur Relativitätstheorie liefern sollte. Dazu benutzte er zwei Stoppuhren, von denen er eine mit einem Magneten beschwerte, die andere in eine Trockenzentrifuge legte. Nach dem Schleudern zeigten beide Uhren die gleiche Zeit an. Daraus folgerte Kemme, dass Uhren nicht so leicht zu beeinflussen sind und das Hafele-Keating-Experiment aus dem Jahr 1971 manipuliert worden bzw. aufgrund angeblicher Fehleranfälligkeit der benutzten Atomuhren ungültig sei.[5][6][7] Die Arbeit von Hafele und Keating war eine der ersten, die relativistische Effekte sowohl der Geschwindigkeit als auch der Gravitation durch Uhrenvergleich experimentell bestätigt hat, allerdings mit Atomuhren mit Ganggenauigkeiten um 10 Nanosekunden.

Read more: http://www.esowatch.com/ge/index.php?ti ... z1eNXN8wgm


Irgendwie kommt mir Ihre Argumentation hier ähnlich vor.

Grüße

Ihr Fan

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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kopernikus » Mo 21. Nov 2011, 23:01

Ernst hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben: Die Trägheitskraft wäre - systematisch gesehen - die Gegenkraft, welche ein Körper einer bewegungsändernden Kraft(-Wirkung) entgegensetzt.

Das ist erstens extrem stark vereinfacht. Zweitens steht dies Beziehung nicht nur bei Wiki, sondern in allen Lehrbüchern. Und nicht nur das, die Anwendung dieser gelehrten Mechanik beschert uns den Segen hochkomplexer mechanischer Maschinen. Dieses allgemeine Lehrbuchverächtlichmachen ist ganz dämlich.

Wie soll man den hier irgendwas erklären, wenn anerkannte aufgeschriebene Physik gerundsätzlich als Fake betrachtet oder zumindet verdächtigt wird.

Du bist jetzt nicht gemeint. Aber die Überheblichkeit mancher Laien hier mit ihrer Zehntelphysik oder "Alternativphysik" gegenüber der etablierten Physik ist entsetzlich. Oft wird Dummes Zeug hingeschrieben, andere Unverständige applaudieren und die Physik bleibt auf der Strecke. Frustrierend.

Gruß
Ernst


Herrn Kemme geht es nicht um Physik,
sondern um seine tiefe Unzufriedenheit mit seinerselbst,
die er hier abreagiert.
Daher ist es sinnlos sich mit ihm zu unterhalten, man darf
keine Energie hineinstecken.


Gruß

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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Harald Maurer » Mo 21. Nov 2011, 23:04

Ernst hat geschrieben:Und dieses Prinzip hat Harald gerade beim entsprechenden Modell bezweifelt. Er meint, daß es überhaupt nicht zusammenpaßt, daß einerseits die Frequenzen/Periodendauern konstant bleiben und andererseits ein Phasenverzug am Ziel auftreten kann. Und genau in dieser Konfiguration, wie ich sie gerade benutze.

Nein, konstante Periodendauer passt nicht mit einem Phasenverzug am Ziel zusammen! Und elektromagnetische Wellen sind keine Leichtathleten. Ich habe bei Leichtathleten noch keine Periodendauer feststellen können.
Ich erkläre nun, wieso das nicht zusammen passt: Fasst man die Periode als das zeitliche Intervall auf, in welchem sich ein Vorgang wiederholt, bedeutet das im Zusammenhang mit der em-Welle, dass innerhalb einer bestimmten Dauer, nehmen wir eine Sekunde an, der Wellenzug innerhalb dieser Sekunde ein Maximum und ein Minimum durchschwingt und daher in Sekundenabständen immer denselben Zustand hat. Am Strahlteiler stimmen diese Zustände bei beiden Teilstrahlen überein, sie werden also z.B. mit einer maximalen Aplitude gestartet und haben dieses Maximum nach jeder Sekunde abermals. Symbolisiert man den Periodendurchlauf durch 360° mit einem Zeiger, so entspricht das einem Uhrzeiger, der innerhalb einer Sekunde einmal rotiert und dabei den jeweiligen Grad der Phase anzeigt. Daher der Ausdruck Kreisfrequenz.
Beide Teilstrahlen behalten diese Periodendauer von 1 Sekunde konstant bei. Beide haben demnach zu jeder vollen Sekunde denselben Zustand, entweder ein Maximum oder ein Minimum oder eben den jeweiligen Zustand dazwischen. D.h. die "Zeiger" der Kreisfrequenz haben zu jeder Zeit eine übereinstimmende Stellung. Daran kann kein Zweifel bestehen, wenn man mal festgestellt hat, dass die Periodendauer bei beiden Teilstrahlen konstant bleibt.
Nehmen wir nun an, zu einer vollen Sekunde kommt ein Teilstrahl am Ziel mit einem Maximum an. Diesen Zustand hat die Schwingung ja zu jeder vollen Sekunde. Ist nun die Phase des zweiten ankommenden Strahls verschoben und kommt dieser z.B. mit einem Minimum an, so bedeutet das, dass dieser Wellenzug sein Maximum eine halbe Sekunde später haben wird. Er hat also plötzlich nicht mehr jede volle Sekunde ein Maximum, sondern seine Periodendauer ist verändert und die Zeigerstellungen der Kreisfrequenz stimmen nicht mehr überein. Dann ist aber die Periodendauer offensichtlich nicht konstant geblieben! Wie man mathematisch leicht zeigen kann, bleibt aber die Periodendauer bei beiden Teilstrahlen des MMI konstant! Daher müssen beide Teilstrahlen zu jeder Zeit beim Ziel mit demselben Phasenzustand ankommen! Eine Verschiebung der Phase - wie in diesem Beispiel um 180°- kann nicht auftreten.
Konstante Periodendauer heißt, dass die Kreisfrequenzzeiger beider Teilstrahlen zu jeder Zeit dieselben Grade anzeigen müssen, selbstverständlich auch am Ziel. Tun sie es nicht, ist eine Änderung der Periodendauer eingetreten! Und das ist eben im MMI nicht der Fall.
Der Vergleich mit den Läufern hinkt gewaltig. Man muss diesen Vergleich etwas ergänzen. Man gebe jedem Läufer Uhren mit, die mit gleicher Zeigerstellung gestartet wurden und in der Folge synchron laufen. Jeder Zeiger jeder Uhr rotiert nun innerhalb einer Sekunde einmal herum und zeichnet quasi in den Raum eine Welle. Dabei wird man sehen, dass bei unterschiedlicher Geschwindigkeit der Läufer die Wellenlängen dieser Welle ebenfalls unterschiedlich sind, was nichts daran ändert, dass die Zeiger der Uhren (Kreisfrequenz) übereinstimmende Phasen anzeigen. Es gibt keinen Grund, weshalb diese Uhren auf einmal asynchron laufen sollten.
Im letzten Abschnitt des MMI (vom Umlenker zum Detektor) sind die Wellenlängen beider Teilstrahlen wieder dieselben. Auch hier würden die Kreisfrequenz- bzw. Uhrenzeiger der Läufer nach wie vor die konstante Periodendauer anzeigen. Schon auf diesem letzten Streckenabschnitt des MMI würden die Zeiger der Uhren zwei übereinstimmende Wellen und keine zueinander verschobenen Wellen in den Raum zeichnen. Und ebenso übereinstimmend laufen diese Wellen in den Detektor! Also konstante Periodendauer ab Strahlteiler und folglich unverändert konstante Periodendauer im Detektor. Eine Phasenverschiebung wäre nur möglich, wenn einer der Teilstrahlen seine Periodendauer irgendwie und irgendwo verändert hat und nicht mehr jede volle Sekunde denselben Zustand wiederholt. Eine Änderung der Periodendauer bedeutet aber auch eine Änderung der Frequenz, denn nur wenn die Frequenz irgendwie und irgendwo temporär verändert wurde, kann auch eine Änderung der Periodendauer stattfinden, denn beide haben einen direkten Zusammenhang.
Das ist wohl völlig klar. Wenn sich die Periodendauer eines Teilstrahls um - wie in diesem Beispiel - zeitlich um eine halbe Sekunde geändert hat, muss diese halbe Sekunde ja irgendwo herkommen, und dann kann irgendwo und irgendwie die Frequenz nicht konstant geblieben sein! Auch die kann sich zueinander nur dann verschieben, wenn einer der Teilstrahlen seine Periodendauer ändert.
Wenn Du also behauptest, die Kreisfrequenz der Teilstrahlen wäre am Ziel zueinander verschoben, musst Du auch erklären, wie und warum und wo diese Änderung der Periodendauer stattgefunden haben soll!
Das Phänomen der Quantenverschränklung führst Du auf das zeitlich identische Verhalten der Photonen zurück. Dass genau dieses zeitlich identische Verhalten der Wellenzüge für den Misserfolg des Michelson-Morley-Versuchs verantwortlich ist, kannst Du hingegen nicht akzeptieren, weil Du einfach nicht akzeptieren willst, dass der MM-Versuch den Äther nicht widerlegen kann!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kopernikus » Mo 21. Nov 2011, 23:09

Harald Maurer hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Und dieses Prinzip hat Harald gerade beim entsprechenden Modell bezweifelt. Er meint, daß es überhaupt nicht zusammenpaßt, daß einerseits die Frequenzen/Periodendauern konstant bleiben und andererseits ein Phasenverzug am Ziel auftreten kann. Und genau in dieser Konfiguration, wie ich sie gerade benutze.

Nein, konstante Periodendauer passt nicht mit einem Phasenverzug am Ziel zusammen! Und elektromagnetische Wellen sind keine Leichtathleten. Ich habe bei Leichtathleten noch keine Periodendauer feststellen können.


Grüße
Harald Maurer


So in der absoluten Form ist das falsch,
Bei kohärenten Wellen mit unterschiedlicher Länge des Lichtweges hat man natürlich Interferenz und Phasenverzug.
So ist das beim Sagniac-Interferometer.
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Kopernikus » Mo 21. Nov 2011, 23:15

Highway hat geschrieben:
Kopernikus hat geschrieben:
Kemme hat eine Schrift verfasst, in der er behauptet, dass die Erklärung der Ausbreitung von elektromagnetischen Wellen eine "ungelöste physikalische Frage" sei.


Ist das nicht der Fall? Ich dachte bis dato es wäre immer noch ungeklärt. In dem Zusammenhang finde ich auch die Frage gut: Wenn Licht eine elektromagnetische Welle ist - wieso läßt sich Licht weder elektrisch noch magnetisch beeinflußen?

Grüße,

Highway


Läßt es sich ja,
elektrische und magnetische Felder beeinflussen das Licht, alles schon durchgeführt.
Warum glauben Sie das denn,
nur weil ein Physik-Clown eine Seite im Internet-Circus aufmacht ?
Zuletzt geändert von Kopernikus am Mo 21. Nov 2011, 23:27, insgesamt 1-mal geändert.
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