LICHTUHR

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: LICHTUHR

Beitragvon Jondalar » Do 17. Apr 2014, 21:22

Kurt hat geschrieben:LU, auf nem Tisch stehend, Lichtsignal pendelt senkrecht rauf runter.
Was passiert wenn du die LU nach rechts wegschiebst, geht da das Lichtsignal weiterhin senkrecht rauf runter?


Kurt


(Zusatzfrage: wie lange?)


Das kommt darauf an, wie Du das genau bewerkstelligst. Wenn Du der LU einen Ruck gibst, nachdem der Strahl die Quelle verlassen hat und bevor er den Spiegel erreicht, wird er nicht mehr reflektiert. Wenn Du den Ruck machst, bevor der Strahl emittiert wird, wird er den Spiegel treffen und alles ist gut. Impulserhaltung wäre hier das Wort der Wahl.

Wie fällt eigentlich für Dich der Regen - senkrecht oder schräg?

Herzliche Grüße
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Kurt » Do 17. Apr 2014, 21:39

Jondalar hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:LU, auf nem Tisch stehend, Lichtsignal pendelt senkrecht rauf runter.
Was passiert wenn du die LU nach rechts wegschiebst, geht da das Lichtsignal weiterhin senkrecht rauf runter?

Kurt

(Zusatzfrage: wie lange?)


Das kommt darauf an, wie Du das genau bewerkstelligst. Wenn Du der LU einen Ruck gibst, nachdem der Strahl die Quelle verlassen hat und bevor er den Spiegel erreicht, wird er nicht mehr reflektiert. Wenn Du den Ruck machst, bevor der Strahl emittiert wird, wird er den Spiegel treffen und alles ist gut. Impulserhaltung wäre hier das Wort der Wahl.


Es wird so bewerkstelligt.
Die LU, also die beiden Spiegel, haben eine Länge von 20 cm.
Das Lichtsignal pendelt in der Mitte der Spiegel, also bei 10cm.
Nachdem das Signal 10 mal gependelt hat wird die LU nach jeder Spiegelung, also während das Signal unterwegs ist, um einen cm nach rechts verschoben, und zwar so dass die Spiegel unbewegt sind wenn das Signal sie trifft.

Was passiert?


Jondalar hat geschrieben:Wie fällt eigentlich für Dich der Regen - senkrecht oder schräg?


Ohne weitere Angaben ist diese Frage nicht zu beantworten.


Kurt
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Re: LICHTUHR

Beitragvon fallili » Do 17. Apr 2014, 21:47

@jondalar

ich wollts nicht als "Verarschung" machen, aber es war schon sehr ironisch gemeint.

Ich wollt anhand von (halbwegs passenden) Zahlen zeigen, das es absolut unsinnig ist bei sowas eine Aberration zu berücksichtigen, aber dennoch nicht abstreiten, dass es natürlich eine Aberration gibt.
Und ich glaube, das Ergebnis der Abweichung im Mikrometerbereich zeigt auch ein wenig wie gering die Aberration im Allgemeinen ist - gilt ja auch für Fernrohre, die diversen Bilder mit den schrägen Fernrohren hier suggerieren ja, dass es ein irgenwie gewaltiger Einfluss sein könnte.
Daher ist ein Berücksichtigung von Aberration wirklich nur bei höchst exakte auszuwertenden astronomischen Fragestellungen wirklich notwendig.

Mal auch an Alle frohe Feiertage
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Jondalar » Do 17. Apr 2014, 21:52

Kurt hat geschrieben:Es wird so bewerkstelligt.
Die LU, also die beiden Spiegel, haben eine Länge von 20 cm.
Das Lichtsignal pendelt in der Mitte der Spiegel, also bei 10cm.
Nachdem das Signal 10 mal gependelt hat wird die LU nach jeder Spiegelung, also während das Signal unterwegs ist, um einen cm nach rechts verschoben, und zwar so dass die Spiegel unbewegt sind wenn das Signal sie trifft.

Was passiert?


Ohne weitere Angaben ist diese Frage nicht zu beantworten.


Kurt


Das ist halt auch so Wischiwaschiphysik.

Aber ich antworte trotzdem. Der Strahl wandert in dem Masse aus, in dem die LU verschoben wird, das aber auch nur, wenn man die LU verschiebt, während der Strahl keinen Spiegel berührt. Alles vorausgesetzt, wir nehmen einen Laser und dabei ist es auch egal, ob der einmal oder 10 Mal gependelt hat.

Doch Kurt, meine Frage ist ganz einfach zu beantworten, aber anscheinend siehst Du die Welt nicht ganz so einfach, wie Du es selber gerne hättest. Der Regen ist Wasser, das aus eine Wolke fällt. Der Fall wird nur von der Erdanziehung beeinflusst. Der Regen bewegt sich von der Wolke genau und NUR ganz genau in Richtung Erdmittelpunkt. Er fällt somit senkrecht............
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Jondalar » Do 17. Apr 2014, 21:54

fallili hat geschrieben:@jondalar

ich wollts nicht als "Verarschung" machen, aber es war schon sehr ironisch gemeint.

Ich wollt anhand von (halbwegs passenden) Zahlen zeigen, das es absolut unsinnig ist bei sowas eine Aberration zu berücksichtigen, aber dennoch nicht abstreiten, dass es natürlich eine Aberration gibt.
Und ich glaube, das Ergebnis der Abweichung im Mikrometerbereich zeigt auch ein wenig wie gering die Aberration im Allgemeinen ist - gilt ja auch für Fernrohre, die diversen Bilder mit den schrägen Fernrohren hier suggerieren ja, dass es ein irgenwie gewaltiger Einfluss sein könnte.
Daher ist ein Berücksichtigung von Aberration wirklich nur bei höchst exakte auszuwertenden astronomischen Fragestellungen wirklich notwendig.

Mal auch an Alle frohe Feiertage


Verarschen kann man ja auch freundlich oder scherzhaft auffassen, ich habe das meinerseits nicht böswillig unterstellt - ist schon ok so.

Ansonsten hast Du natürlich recht, es ist lächerlich gering, aber es passiert durchaus.

Danke, Dir auch frohe Feiertage - ich als Ungläubiger darf ja leider nicht feiern ;)

Herzliche Grüße
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Kurt » Do 17. Apr 2014, 22:03

Jondalar hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Es wird so bewerkstelligt.
Die LU, also die beiden Spiegel, haben eine Länge von 20 cm.
Das Lichtsignal pendelt in der Mitte der Spiegel, also bei 10cm.
Nachdem das Signal 10 mal gependelt hat wird die LU nach jeder Spiegelung, also während das Signal unterwegs ist, um einen cm nach rechts verschoben, und zwar so dass die Spiegel unbewegt sind wenn das Signal sie trifft.

Was passiert?


Ohne weitere Angaben ist diese Frage nicht zu beantworten.


Kurt


Das ist halt auch so Wischiwaschiphysik.



Wieso?

Jondalar hat geschrieben:Aber ich antworte trotzdem. Der Strahl wandert in dem Masse aus, in dem die LU verschoben wird,


Was heisst das, ich verstehe nicht.

Wir haben eine LU aufnem Tisch stehen, das Lichtsignal pendelt 1m vom linkem Rand entfernt auf/ab.
Wohin wandert das pendelnde Lichtsignal aus wenn die LU jeweils der Vorgabe entsprechend versetzt wird?

Kurt
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Re: LICHTUHR

Beitragvon fallili » Do 17. Apr 2014, 22:06

Kurt hat geschrieben:
REBE hat geschrieben:Das mit dem Ein-/Ausfallswinkel ist mir schon bekannt und ich habe das auch gelesen, aber die Lichtuhr ist so gebaut, dass der Lichtimpuls zwischen zwei Spiegel senkrecht hin/her saust. Daran ändert sich nichts in Ruhe oder in Bewegung. Der schräge Impuls wird uns nur eingeredet.


LU, auf nem Tisch stehend, Lichtsignal pendelt senkrecht rauf runter.
Was passiert wenn du die LU nach rechts wegschiebst, geht da das Lichtsignal weiterhin senkrecht rauf runter?

Kurt
(Zusatzfrage: wie lange?)


Bei einer Bewegung der Lichtquelle kann die Vorstellung davon sehr verwirrend werden.

Ich glaube, der Fehler den die meisten hier machen ( ich fall auch oft drauf rein) ist, dass Sie das Abstrahlen des Lichtstrahles nicht als einen zeitlich dauernden Prozess betrachten.

Nehmen wir die LU und schieben Sie nach rechts.

Für einen mitbewegten Beobachter wird die Welle immer von einem Punkt aus abgestrahlt und geht gerade zum Spiegel und trifft ihn.
Für einen nicht mitbewegten Beobachter sieht es dann aber ganz anders aus. So eine Lichtwelle braucht ja Zeit innerhalb der sie abgestrahlt wird. Also wird für einen nicht mitbewegten Beobachter der "Beginn" der ersten Welle von einem anderen Ort "abgestrahlt" als das Ende der ersten Welle - und so weiter.
Dadurch ist es auch erklärlich, dass die Wellen aus Sicht des nicht mitbewegten Beobachter aus "schräge" zum Spiegel gehen und ihn treffen werden.

Wenn dann noch eine bewegte und einer nicht bewegte LU im Spiel ist, wird es wirklich schwer sich das alles richtig vorzustellen. Es kann ja jede der LU als "ruhend" betrachtet werden - und man (zumindest ich) brauch einiges an Vorstellungskraft das dann alles zusammenzubringen.
Aber mit etwas Anstrengung sieht man, dass schon alle passt und keine "unerklärliche und unverständliche" Strahlenwege auftreten. "Schräg" oder "gerade" werden dadurch erkennbar als reine Sache des Beobachtungsstandpunktes.
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Jondalar » Do 17. Apr 2014, 22:17

Kurt hat geschrieben:
Jondalar hat geschrieben:
Das ist halt auch so Wischiwaschiphysik.



Wieso?

Jondalar hat geschrieben:Aber ich antworte trotzdem. Der Strahl wandert in dem Masse aus, in dem die LU verschoben wird,


Was heisst das, ich verstehe nicht.

Wir haben eine LU aufnem Tisch stehen, das Lichtsignal pendelt 1m vom linkem Rand entfernt auf/ab.
Wohin wandert das pendelnde Lichtsignal aus wenn die LU jeweils der Vorgabe entsprechend versetzt wird?

Kurt


Wieso? Weil Du Dich auch wie viele hier windest und mal dies, mal das postulierst. Einmal bestehst Du auf völlig klaren und unangreifbaren Formulierungen, aber selber bringst Du Beispiele, in denen man raten muss, was genau Du jetzt meinst. Einerseits gibt es für Dich NICHTS in der linken Kiste, andererseits füllst Du die rechte Kiste mit Dingen, die Dir gerade mal in den Kram passen. DU selber bestehst darauf, dass es keine Scheineffekte gibt und willst mit mir jetzt über eine Aberration bei einer Lichtuhr sprechen.........

Nebenthema Aberration. Bei einer LU, die ich bewege, NACHDEM ich den Lichtpuls ausgesendet habe, findet sie statt - bei Regen nicht - so einfach kann die Welt sein.....

Was verstehst Du daran nicht? So lange die LU ruht ist alles ok. Wenn sie sich plötzlich aus dem sich geradlinig ausbreitenden Strahl bewegt ist nichts mehr ok und es wird nichts mehr reflektiert. Was ist daran nicht zu verstehen? Der Lichtstrahl wandert auf die Gegenseite der Bewegung aus. Wenn Du die LU nach rechts bewegst, wandert der Strahl nach links aus.................
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Jondular bleibt stur

Beitragvon Yukterez » Do 17. Apr 2014, 22:20

Jonglierball hat geschrieben:Der Regen bewegt sich von der Wolke genau und NUR ganz genau in Richtung Erdmittelpunkt. Er fällt somit senkrecht.

Das, mein lieber Jondel, ist auch nur in ganz ganz wenigen Fällen richtig. Da die Erde rund ist, kann es genau so gut auch schief oder waagrecht regnen:

Jondelnarr.gif
Jondelnarr.gif (23.06 KiB) 4140-mal betrachtet

Deine Crackpotterien reihenweise widerlegend,

Yukterez
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Jondalar » Do 17. Apr 2014, 22:21

fallili hat geschrieben: "Schräg" oder "gerade" werden dadurch erkennbar als reine Sache des Beobachtungsstandpunktes.


Das wird mein Satz des Monats - mit der Einschränkung, dass sich der Strahl genauso geradlinig ausbreitet wie der Regel fällt. Wenn man einen schrägen Strahl sieht, kann man, genauso wie bei schrägem Regen, davon ausgehen, dass man sich gegen die geradlinige Ausbreitung bewegt.

Herzliche Grüße
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