Relativität der Gleichzeitigkeit

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon contravariant » Fr 2. Apr 2010, 11:40

Chief hat geschrieben:
contravariant hat geschrieben:Die Farbe von Gold hat weder mit Newton noch mit RT was zu tun.

Doch hat sie. Wenn man das Absorptionsspektrum von Gold basierend auf der Schrödingergleichung bestimmt, dann kommt man zu dem Schluss, dass Gold eigentlich die Farbe von Silber haben sollte, was aber offensichtlich nicht der Fall ist. Wenn man allerdings einen relativistischen Hamiltonian für die Rechnung verwendet, dann bekommt man ein Absorptionsspektrum, das die richtige Farbe von Gold beschreibt.
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Ernst » Fr 2. Apr 2010, 11:45

contravariant hat geschrieben: Wenn man das Absorptionsspektrum von Gold basierend auf der Schrödingergleichung bestimmt, dann kommt man zu dem Schluss, dass Gold eigentlich die Farbe von Silber haben sollte, was aber offensichtlich nicht der Fall ist. Wenn man allerdings einen relativistischen Hamiltonian für die Rechnung verwendet, dann bekommt man ein Absorptionsspektrum, das die richtige Farbe von Gold beschreibt.

Heute ist nicht mehr der 1. April.
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon contravariant » Fr 2. Apr 2010, 11:56

Ernst hat geschrieben:
contravariant hat geschrieben:Heute ist nicht mehr der 1. April.

http://en.wikipedia.org/wiki/Relativistic_quantum_chemistry#Color_of_gold_and_caesium
Erst recherchieren, dann echauffieren.
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon contravariant » Fr 2. Apr 2010, 13:03

Chief hat geschrieben:Das sind nur leere Behauptungen wie immer. An welcher Stelle wurden Effekte der "elektronischen" Abschirmung der Atomrümpfe berechnet? Wie sind magnetische Zustände einzelner Elektronen berücksichtigt. Wie bewegen sich einzelne Elektronen relativ zueinander und relativ zu den Protonen des Atomkerns usw? Wie verschieben sich die Bänder in einem bestimmten Kristallgitter mit T und warum? Bei so komplexen Systemen hilft keine Theorie und keine Mathematik.

Alle diese Fragen werden in der Grundlagenliteratur zur Quantenchemie behandelt. Ich empfehle da traditionell den Szabo/Ostlund. Hübsches Bildchen, da habe ich dann auch ein paar Fragen zu: Welche Methode, welche Basis, welche Konvergenzalgorithmen mit welcher Implementation. Ohne diese Angaben sagt das nämlich nichts aus.
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Gerhard Kemme » Fr 2. Apr 2010, 14:06

contravariant hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:Allerdings wird man bei technischen Fachleuten kaum die Aussage hören, [...]

Ich habe weiter oben ja kurz skizziert, wie groß die Unterschiede zwischen Newton und SRT bei "alltäglichen" Geschwindigkeiten sind. Sie sind schlicht nicht messbar. In anderen Bereichen sieht das allerdings anders aus.


Mein Zimmernachbar kann fliegen, d.h. die Schwerkraft ist für ihn in seiner Räumlichkeit aufgehoben - allerdings gelingt ihm dies nur, wenn er alleine ist. Für einen kaum messbaren und nicht erfahrbaren Geschwindigkeitsbereich kann sonstwas erzählt werden. Es sollte auch einmal darum gehen, Behauptungen zu begründen, d.h. sie von der Ebene völlig beliebiger, absurder Behauptungen auf eine Ebene begründeter und überzeugender Aussagen zu befördern. Nach wie vor steht die Behauptung im Raum, dass die Relativgeschwindigkeit bei einem Überholvorgang nicht exakt u-v wäre.
Für mich gilt absolut, dass bei einem Überholvorgang von zwei Fahrzeugen mit den Geschwindigkeiten u und v dann die Relativgeschwindigkeit zwischen den Fahrzeugen u-v beträgt. Wer dies nicht so sieht, möge dies begründen oder z.B. bei Wikipedia einen Textabschnitt oder Artikel benennen.

mfg
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon contravariant » Fr 2. Apr 2010, 14:13

Chief hat geschrieben:Brauche ich nicht, Chemie ist auch nur Physik.

Siehe unten.

Chief hat geschrieben:Da sind natürlich nur Standardmethoden. Aber wie gesagt, es gibt keine Möglichkeit Newtonsche Physik für ungültig zu erklären.

Da du dich ja so hervorragend in der Physik auskennst (siehe oben), solltest mir auch erklären können, wie die Berechnungen zu den Elektronendichten durchgeführt worden sind. Also nochmal meine Frage: Welche Methode in welcher Basis mit welcher Software?

Chief hat geschrieben:Aber die Behauptungen die Effekte hätten etwas mit der RT zu tun sind nur weitere Versuche die Öffentlichkeit zu betrügen.

Dann sollte es ja - für einen Experten wie dich - ein leichtes sein vorzuführen, wie man das korrekte Absorptionsspektrum von Gold mit rein nichtrelativistischen Methoden berechnet.
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon contravariant » Fr 2. Apr 2010, 14:17

Gerhard Kemme hat geschrieben:Mein Zimmernachbar kann fliegen, d.h. die Schwerkraft ist für ihn in seiner Räumlichkeit aufgehoben - allerdings gelingt ihm dies nur, wenn er alleine ist. [..]

Die hier aufgeführten Experimente funktionieren auch, wenn grade jemand zu schaut.
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon contravariant » Fr 2. Apr 2010, 14:36

Chief hat geschrieben:Kopfrechnen.

Dann kannst du sicher die Rechnung hier kurz skizzieren.
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon contravariant » Fr 2. Apr 2010, 15:12

Chief hat geschrieben:Selbstverständlich.

Durch Superposition aller Felder ergibt sich eine bestimmte Felddichte (oder Ladungsdichte) am bestimmten Ort. Dazu muss ich noch alle Störungen berücksichtigen und die halbe Arbeit ist fast fertig.

Du sollest besser ruhig sein, bevor du dich endgültig blamierst. Also die Quelle von deinem hübschen Bildchen (die du offenbar aus gutem Grund nicht mitlieferst) ist offenbar diese Präsentation. Der Autor gibt leider nicht an, welche Methode zur Berechnung der Elektronendichten benutzt wurde (Seite 12). Ist natürlich großes Pech für dich, kommt aber davon, wenn man Quellen heranzieht, die man nicht versteht. Achja, die im zweiten Teil der Präsentation vorgestellten Methoden dienen nicht der Berechnung der Elektronendichte, sondern zu deren Analyse.
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon contravariant » Fr 2. Apr 2010, 15:33

Chief hat geschrieben:Du hast nach der Quelle gar nicht gefragt und ich rede nicht über diese Präsentation, sondern über Elektronendichte in Kristallen.

Achso, wenn du nicht über die Präsentation redest, warum nimmst du dann Bilder daraus? Und warum redest du dann von "topologischen" Methoden zur Bestimmung der Elektronendichte? Das hat natürlich nichts, aber auch garnichts damit zu tun, dass du einfach wahllos wichtig klingende Worte aus der Präsentation nachgeplappert hast. Also, wie berechnet man denn nun die Elektronendichte in Molekülen oder Kristallen, erklär das doch bitte mal.
Chief hat geschrieben:Außerdem habe ich gezeigt, dass deine Theorie und Experiment nicht übereinstimmen.

"Meine" Theorie, du hast doch überhaupt keine Ahnung mit welcher Methode, die nicht ganz so tollen Bildchen da berechnet worden sind. Vielleicht gibt es ja bessere, wer weiss? Für Spektren gilt übrigens, dass man mit den richtigen Methoden bis auf wenige Wellenzahlen (cm^-1) an die gemessen heran kommt. -
Ich habe nicht von der Elektronendichte, sondern von den Absorptionsspektren geredet, macht aber nix. Du kennst ja offenbar weder für das eine noch für das andere die entsprechenden Methoden.
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