Scheinkräfte

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Scheinkräfte

Beitragvon Hannes » Do 26. Jan 2012, 19:17

Hallo Harald !
Hannes hat geschrieben:
Es wird die Zentrifugalkraft bei Start des Karussels größer als die Zentripetalkraft sein, erst wenn die Auslenkung der Seile im Zusammenwirken mit der Gravitation genau die Stärke der
Zentrifugalkraft erreicht hat, wird sich Kräftegleichgewicht einstellen.

Es ist Dir offenbar entgangen, dass die Zentrifugalphysiker hier ständig behaupten, Zentripetal -und Zentrifugalkraft seien ein Kräftepaar nach Newton III. Wenn dem so wäre, sind beide Kräfte immer gleich groß. Also könnte die Zentrifugalkraft niemals größer als die Zentripetalkraft sein. Und Kräftegleichgewicht ist ein völlig anderes Paar Schuhe als Newtons Actio-Reactio!

Mir ist das nicht entgangen, wenn du meine Beiträge genau verfolgt hättest.
Unser Streit ist eigentlich ein Streit zwischen Statik und Dynamik.
Ich habe schon vor einigen Tagen Chief darauf aufmerksam gemacht, dass
Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft zusammengehörende Kräfte sind,aber nicht gleich groß sein müssen.
Erst bei eingependeltem Kräftegleichgewicht sind die beiden Kräfte gleich stark, nur entgegengesetzt gerichtet.

Unsere Kollegen haben immer wieder Statik und Dynamik durcheinandergebracht.
In der Statik gibt es weder Zentrifugalkraft noch Zentripetalkraft !Da hat Ernst recht.
Und in der Statik sind einander entgegengerichtete Kräfte immer gleich groß.
Es bewegt sich ja nichts.
Sollte eine Kraft zu groß sein, bricht das Bauwerk zusammen.
Erst dann wird aus Statik wieder Dynamik.

In der Dynamik haben wir bis zum Erreichen eines dynamischen Gleichgewichtes
immer unterschiedliche Kräfte, sonst würde sich ja nichts bewegen.
Deswegen ist die Zeichnung aus dem Lehrbuch Fendts unangebracht.
Die Zeichnung Fendts zeigt den Augenblick,in dem das Karussel mathematisch zum Stehen gebracht worden ist.Da hat die Zentrifugalkraft bereits aufgehört. Die Zentripetalkraft ist aber aufgrund der Auslenkung der Ketten noch wirksam.
Ist eine in der Statik vielleicht zulässige Momentaufnahme,für Dynamik aber nicht geeignet.
Ein Karussel ist aber IMMER eine dynamische Angelegenheit, ob sich der Beobachter mitdreht oder danebensteht.

Die Denkweise in IS BS oder beschleunigten BS ist wirklich verwirrend und führt zu Fehleinschätzungen.Unsere Diskussion war aus diesem Grund nicht uninteressant.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Ernst » Do 26. Jan 2012, 19:40

Chief hat geschrieben:Hallo Mr. Intelligenz,
Ernst hat geschrieben:...
Sollte das nach Newton gelten...

Das bedeutet, das Newton III "Kraft und Gegenkraft sind gleich groß aber entgegengesetzt gerichtet" abgeschafft werden muss! :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Warum sagst Du das nicht gleich? :? :lol: :lol:

Eventuell geht es irgendwann mal in Dein Hirn:

Ein Körper wird nicht durch eine Kraft beschleunigt, welche auf einen anderen Körper wirkt.
.
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon contravariant » Do 26. Jan 2012, 20:04

Chief hat geschrieben:Oder Physikalisch: F=G =>G=-F

Aus 5=5 folgt also 5=-5. Kritikermathematik at it's best.
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon contravariant » Do 26. Jan 2012, 20:27

Chief hat geschrieben:5 ist entgegengesetzt gleich -5

Ahhh. "=" bedeutet also ist gleich und ist entgegengesetzt gleich. Kritikermathematik at it's best.
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Ernst » Do 26. Jan 2012, 20:54

Chief hat geschrieben:Tja nach Newton III gilt: Kraft ist entgegengesetzt gleich der Gegenkraft!

Oder Physikalisch: F=G =>G=-F


Aha Chiefmathematik:

a = b
b = -a

Aha. Aha. Aha.
.
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon contravariant » Do 26. Jan 2012, 21:02

Chief hat geschrieben:Es war klar dass es zu schwer für Mr. Intelligenz sein wird!

Verdammt, weisst du wieder nicht weiter? Dann hilft wild drauflos beleidigen. Und ansonsten
2 x 3 macht 4
Widdewiddewitt und Drei macht Neune !!
Ich mach' mir die Welt
Widdewidde wie sie mir gefällt ....

Da kannst du dich mit Josi zusammentun.
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon contravariant » Do 26. Jan 2012, 21:16


Nach beleidigen kommst also wieder Zitate vergewaltigen. Lass dir mal was Neues einfallen. Sonst merkt sogar Hannes noch, was du für einr Troll bist.
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Hannes » Do 26. Jan 2012, 21:34

Hallo Jürgen !
Du solltest sagen Hannes, solange eine Kraft von ausserhalb auf diesen Körper ausgeübt wird...ist "dir" das nicht klar?

Ist mein Deutsch so schlecht oder die Vorstellungskraft so gering, dass du mit mir nicht mitdenken kannst ? Ich bemühe mich, möglichst eindeutig zu formulieren, manchmal ist das vielleicht noch immer zu wenig.
Selbstverständlich habe ich eine Kraft gemeint, die von außen auf ein massebehaftetes Objekt angreift, egal ob Zug- oder Druckkraft. Das massebehaftete Objekt wird dagegen einen Widerstand entwickeln, der meistens kleiner als die angreifende Kraft ausfallen kann. Ist aber nicht unbedingt nötig. Wenn ich eine kleine Stahlkugel auf eine wesentlich größere auflaufen lasse, wird die große Kugel die kleine zurückkatapultieren und sich selbst kaum bewegen.
In einem dynamischen Vorgang sind die Kräfte meistens verschieden, sonst würde sich nichts bewegen.Wenn ein massives Objekt einmal in Bewegung ist, kann es natürlich auch Trägheitskraft auf ein unbewegtes Objekt ausüben. Die Passivität ist nicht Voraussetzung.
Mit Gruß
Hannes
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Ernst » Do 26. Jan 2012, 21:41

Chief hat geschrieben:
contravariant hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:Es war klar dass es zu schwer für Mr. Intelligenz sein wird!

Verdammt, weisst du wieder nicht weiter? Dann hilft wild drauflos beleidigen...


Die Frage ist wer beleidigt wen hier!

F=ma & F=-ma

http://web.physik.rwth-aachen.de/~fluegge/Vorlesung/PhysIpub/Exscript/3Kapitel/III7Kapitel.html

Bist mal wieder bei Deiner Lieblingsbeschäftigung: Sinnentstellung von Zitaten durch Unterschlagung des Kontext. In Deiner Quelle steht zur Erläuterung: Das gilt für das mitbeschleunigte System!

Verfälschungs-Mätzchen anstelle fehlender Argumente.
.
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Hannes » Do 26. Jan 2012, 22:13

Hallo Ernst !
Du hast meine Erklärung des Anfahrens nicht verstanden. Zu keinem Zeitpunkt wirkt eine "Trägheitskraft", sondern nur eine unausgeglichene Kraft nach innen auf die Masse, die Resultierende aus Gewichts- und Seilkraft. Solange die kleiner ist als m*ω²*r, bewegt sich die Masse nach außen und erst wenn die Kraft die Größe m*ω²*r erreicht, stabilisiert sich die Bewegung auf die Kreisbahn.
Eine Kraft nach außen kommt zu keinem Zeitpunkt vor.

Ohne Krafteinwirkung kann die Gondel nicht nach außen in eine Schräglage gezogen werden. Welche Kraft ist es dann nach deiner Ansicht, die die Schräglage der Seile bewirkt ? Oder beförderst du jede Gondel mit der Hand in die Schräglage ?
Die Stabilisierung auf die Kreisbahn ist ein dynamisches Gleichgewicht zwischen
Gewichtskraft, Zugkraft der Seile und.........?
erst wenn die Kraft die Größe m*ω²*r erreicht

Welche Kraft ist das , die die Größe m*ω²*r erreicht ?
Hannes
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