DerGast hat geschrieben:Lagrange hat geschrieben:Dann zeig mal wo c+v oder c-v bei LT auftaucht.
Und wieder sind wir beim Thema Grundlagen der Mathematik.
Wenn c und v Element z. B. der Menge der rationalen Zahlen sind,
ist es zulässig, sie zu addieren.
Auch wenn das die "Kritiker" strikt bestreiten; bzw. daraus schließen, dass sich dann zwanghaft der Wert der durch c repräsentierten Zahl ändern muss.
Es folgt ferner, daß die Lichtgeschwindigkeit c durch Zusammensetzung mit einer „Unterlichtgeschwindigkeit“ nicht geändert werden kann. Man erhält für diesen Fall:
Rudi Knoth hat geschrieben:@Lagrange » Fr 26. Apr 2019, 10:27
Hier nochmal die Frage, was c+v/c-v bedeuten. Wenn ich berechnen will, wie lange das Licht braucht, um ein im Koordinatensystem sich bewegenden Objekt braucht, dann gilt für L die Entfernung des von der Lichtquelle sich entfernenden Objektes T=L/(c-v). Diese "Differenzgeschwindigkeit" ergibt sich einfach aus der Bewegungsgleichung in dem Koordinatensystem, in dem dieser Vorgang passiert. Bei der Addition von Geschwindigkeiten handelt es sich aber um eine andere Frage, die da lautet:
Gegeben seinen die Koordinatensysteme S und S' bei denen sich S' mit der Geschwindigkeit v gegenüber dem System S bewegt. Wenn im System S nun ein Lichtimpuls ausgelöst wird, wie schnell breitet er sich im System S' aus. Bei Galilei wäre das c-v und bei Einstein/Lorentz c.
Nur ist es so, daß bei Galilei die obengenannte Differenzgeschwindigkeit invariant ist, währen sie bei Einstein/Lorentz dies offenbar nicht ist. Übrigens gilt bei der Transformation von Woldemar Voigt dasselbe wie bei Einstein/Lorentz.
Sobald man eine Invarianz der Lichtgeschwindigkeit annimmt, hat man diese "komplexere" Addition der Geschwindigkeiten.
Nein, bei Lorentz nicht. Bei Lorentz gilt Galilei wegen Lichtausbreitung im ruhenden Äther.
Nein. Voigt betrachtet Ausbreitung von Wellen in einem Medium in welchem der Beobachter ruht. Es gilt Galilei-Transformation (GT). Es ist klar dass der Bobachter die LG=c misst weil er im Äther ruht.
Eine Invarianz der LG kann nicht angenommen werden wegen Relativität der Geschwindigkeit.
Rudi Knoth hat geschrieben:@Lagrange » Fr 26. Apr 2019, 12:45Nein, bei Lorentz nicht. Bei Lorentz gilt Galilei wegen Lichtausbreitung im ruhenden Äther.
Welche Lorentz-Transformation meinst du denn? Die, die ich kenne, ergibt für x=ct x'=ct' wie bei Einstein.
Nein. Voigt betrachtet Ausbreitung von Wellen in einem Medium in welchem der Beobachter ruht. Es gilt Galilei-Transformation (GT). Es ist klar dass der Bobachter die LG=c misst weil er im Äther ruht.
Die in WIKIPEDIA beschriebene Transformation inst nicht die von Galilei.
Ueber das Doppler’sche Princip.
Von
W. Voigt.
Die Differentialgleichungen für die Oscillationen eines elastischen incompressibeln Mediums sind bekanntlich:...
Eine Invarianz der LG kann nicht angenommen werden wegen Relativität der Geschwindigkeit.
Wie das denn? Gerade die Invarianz der Lichtgeschwindigkeit führt automatisch zur Relativität der Gleichzeitigkeit.
Gruss
Rudi Knoth
Rudi Knoth hat geschrieben: Gerade die Invarianz der Lichtgeschwindigkeit führt automatisch zur Relativität der Gleichzeitigkeit.
Nur im Äther. x' und t' sind bei Lorentz Hilfsvariable ohne physikalische Bedeutung.
Dopplereffekt bei Voigt wird nach Galilei berechnet. t' ist die Schwingungsperiode, welche ein, im Äther ruhender Beobachter, misst, wenn sich die Lichtquelle bewegt.
Keine Geschwindigkeit kann absolut sein. Das gilt auch für die LG.
Das ist absolute Fehlinterpretation.
Die Invarianz der Lichtgeschwindigkeit würde zur "Absolutheit" der Gleichzeitigkeit führen.
Die Nichtinvarianz der LG führt zur RdG weil die Uhren, mit Signalen synchronisiert werden welche sich NICHT mit c ausbreiten.
Rudi Knoth hat geschrieben:Das ist absolute Fehlinterpretation.
Die Invarianz der Lichtgeschwindigkeit würde zur "Absolutheit" der Gleichzeitigkeit führen.
Die Nichtinvarianz der LG führt zur RdG weil die Uhren, mit Signalen synchronisiert werden welche sich NICHT mit c ausbreiten.
Nein das stimmt nicht. Hier machst du den Fehler aus c+v/c-v in den Bewegungsgleichungen eine variable Lichtgeschwindigkeit herzuleiten.
Einstein hat geschrieben:Es gehe nämlich ein Lichtstrahl zur „A-Zeit“ tA von A nach B ab, werde zur „B-Zeit“ tB in B gegen A zu reflektiert und gelange zur „A-Zeit“ t'A nach A zurück. Die beiden Uhren laufen definitionsgemäß synchron, wenn
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 86 Gäste