Hartmut Pohl hat geschrieben:Genau das sehe ich anders. Hab's ja getan. Man übersetzt die Raumzeit in das was es ist - ein homogenes Koordinatensystem - und verwendet dieses fortan richtig. Ferner postuliert man, dass der Verstand gewonnen hat und man tatsächlich nicht in der Zeit reisen kann. Die Lichtgeschwindigkeit bleibt (meinetwegen) als Referenz erhalten, bekommt aber den Status, wie ihn einst die Schallgeschwindigkeit inne hatte. Keine komplizierten Rechnungen mehr in unverständlichen Gedankenbeispielen, geschweige denn in der Realität. Unverständnis löst sich so in wohlgefallen auf. Ich für meinen Teil bin mir sicher, dass das funktioniert. Aus meiner Sicht verkompliziert man es nämlich nur, damit man Studenten die es lernen wollen einen Balken vor den Kopf knallen kann, damit sie stolz präsentieren können, was sie grosses gelernt haben und es auch genau so weiter geben. Wenn irgendwer erfährt, dass es eigentlich viel einfacher ist, könnte keiner mehr stolz auf seine Leistungen sein.All hat geschrieben:Ich habe in den letzten Tagen hier noch geschrieben, dass die Rückübersetzung einer mathematishcenFormel in unsere Sprache nicht immer einwandfrei möglich ist...
Das ist jetzt aber keine Rückübersetzung in unsere Sprache, sondern eine Veränderung des Systems.
