Die richtige Sekunde und der richtige Meter

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die richtige Sekunde und der richtige Meter

Beitragvon Hannes » Do 29. Aug 2013, 10:44

Hallo Lübecker Poet !
Es ist doch aber schon seltsam, da sagt eine Theorie schon vor über 100 Jahren, lange bevor es GPS gibt voraus, dass die Uhren der Satelliten um 446 ps „falsch“ gehen werden, und genau dieser Wert wird dann 100 Jahre später beobachtet.

Stimmt ! Man konnte vor 100 Jahren den Uhrenfehler bereits herausrechnen.
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Re: Die richtige Sekunde und der richtige Meter

Beitragvon Kurt » Do 29. Aug 2013, 11:49

Chief hat geschrieben:Nein die RT kann das nicht, denn laut SRT müssen die GPS-Beobachter (Satellitenuhren) die Bodenuhren langsamer laufen sehen! :lol: :lol: :lol:


Und wenn sie, die lieben RT-ler, nach ihren eigenen (angeblichen) Vorgaben (Messvorschrift a.la. Manuel) messen würden würden sie überhaupt keinen Unterschied feststellen.

Reine Idiotie das Ganze, mehr nicht.

Er posaunt immer was von irgendwelchen 446Picosekunden, wo wurden denn die gemessen?
Und!! Wie wurden diese gemessen? Nach den Messvorschriften des Hernn Manuel?


Kurt
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Re: Die richtige Sekunde und der richtige Meter

Beitragvon Hannes » Do 29. Aug 2013, 12:34

Wie bauen denn dann die Leugner Uhren in Satelliten, berechnen sie den „Uhrenfehler“ einfach mit der RT, weil die den Wert ja richtig ausspuckt und pfeifen darauf, dass sie selber die RT ja für falsch halten?

Arme SRT, die einen Uhrenfehler zu ihrer Bestätigung braucht.
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Re: Die richtige Sekunde und der richtige Meter

Beitragvon DerDicke » Do 29. Aug 2013, 15:09

Harald Maurer hat geschrieben:
Yukterez hat geschrieben:von wegen gravitationsbedingt falsch gehende Uhren. Das rechne uns doch mal bitte vor, wenn du kannst. Die Formeln dafür findest du hier. Besonders spannend fände ich vor allem deine Begründung, warum Atomuhren genau um den einsteinschen Faktor "falsch" gehen sollten!

Sie gehen keinesfalls genau nach dem einsteinschen Faktor "falsch"! Den ART-Effekt kann man auch mit Newton berechnen, den SRT-Effekt kann man aus dem Verhalten der Sat-Uhren nicht verifizieren, weil die Korrekturparameter, mit welchen die Daten der Uhren korrigiert werden müssen, den SRT-Effekt bei weitem übersteigen. Die Angaben der Uhren werden doch laufend korrigiert und die Korrekturwerte sind ein Bestandteil der an den Empfänger übermittelten Almanachdaten. Z.B. wie hier:
Bild
Die Behauptung, die Uhren würden genau nach Einsteins ART und SRT laufen, kann mit dem GPS aufgrund ständig variierender Korrekturwerte nicht nachgewiesen werden! Die Drift der Uhr wird zusätzlich mitgesendet, da die Korrekturpolynome aus dem bisherigen Verhalten der Uhr für eine Woche voraus berechnet werden, und der Empfänger bis zum Zeitpunkt der Messung die Uhrendrift zusätzlich berücksichtigen muss.

Grüße
Harald Maurer

Vielen Dank für die schöne Bestätigung der These Ihres Wiener Landsmannes.
Wenn die Frequenzverstimmung der Oszillatoren überflüssig wäre, dann wäre af1 nicht 0.7e-11 sondern knapp 2 Größenordnungen darüber bei ca. 4e-10
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Re: Die richtige Sekunde und der richtige Meter

Beitragvon Kurt » Do 29. Aug 2013, 16:28

Lübecker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Und wenn sie, die lieben RT-ler, nach ihren eigenen (angeblichen) Vorgaben (Messvorschrift a.la. Manuel) messen würden würden sie überhaupt keinen Unterschied feststellen. Reine Idiotie das Ganze, mehr nicht. Er posaunt immer was von irgendwelchen 446Picosekunden, wo wurden denn die gemessen? Und!! Wie wurden diese gemessen? Nach den Messvorschriften des Hernn Manuel?

Wilhelma, das ist die Definition der Physik und keine persönliche Messvorschrift, idiotisch ist wohl mehr, dieses noch immer nicht in den Schädel zu bekommen. Die Definition ist ganz einfach und eindeutig, ist schon sehr bezeichnend, wenn dieses nicht verstanden werden kann.


Ich wusste gar nicht dass ich dir diesen Namen irgendwie als Anredevorlage geliefert hatte, komisch, mit wem redest du denn?

Lübecker hat geschrieben:das ist die Definition der Physik und keine persönliche Messvorschrift



Naa eeeben!! Du hast diese Messvorschrift gemeint, die ja nachdem was du so alles von dir gibst, nur von der RT sein kann, denn wo sonst sollten solche idiotischen Vorschriften herkommen (ich weiss ja dass sie nicht von dir ist).

Lübecker hat geschrieben:Die Definition ist ganz einfach und eindeutig


Sag ich doch, eindeutiger geht's wirklich nicht.

Lübecker hat geschrieben:ist schon sehr bezeichnend, wenn dieses nicht verstanden werden kann.

Eben, noch dazu wo du sie selber eingestellt hast!
Es kann doch nicht so schwer sein das du da noch Probleme hast deine eigene, zitierte Messvorschrift, nicht zu verstehen.

Es ist mir unverständlich wieso du an anderer Stelle voller Erwartung darauf hoffst dass ich endlich deine "gravitatorische Rotverschiebung" als existent anerkenne.
Du brauchst ja nur die beiden, nach Vorschrift gemessenen Frequenzen (eine oben beim SAT, eine herunten beim NAVI) vergleichen.
Der Vergleich zeigt eindeutig und unmissverständlich (es wurde ja nach Vorschrift gemessen) dass beide Frequenzen gleich sind.
Kein Frequenzunterschied, gleiche Frequenzen, keine Frequenzverschiebung.
Was willst du eigentlich?
Wo ist denn die immer behauptete Blauverschiebung von oben nach untern geblieben?
Ist sie entfleucht, hat sie der RT ein Schnippchen geschlagen?



Lübecker hat geschrieben:Dann mal zu dem Experiment, die Beobachter können auch 33 cm nach oben steigen, zu der Uhr und dann eine andere herblassen. Oder es bleiben auch noch ein paar Beobachter unten bei der anderen Uhr. Dann messen die Beobachter oben mit ihrer Uhr die Sekunde richtig wie definiert und die Uhr tiefer eben langsamer laufen und das steht im Einklang zu der „Messvorschrift“ oder besser der Definition der Sekunde. Die Beobachter unten messen ihre Uhr unten auch so wie definiert richtiggehend und die Uhr 33 cm höher schneller gehend. Auch das ist alles so richtig. Keiner Uhr geht an ihrem Ort falsch. So schaut es aus, heftig, wenn immer nur dagegen angeschwafelt wird, aber nie auch nur im Ansatz mal was mit Substanz kommt.

Also warum sollte eine Uhr falsch gehen, wenn sie beide nicht gleich gehen? Kommt da nun endlich mal was, oder beschränkt es sich auf die übliche dumme Hetze gegen die RT? Wie wäre es denn nur ausnahmsweise so mal mit Sachargumenten?


Tja, anscheinend hast du doch Probleme Geschriebenes nicht richtig zu verstehen.
Die Aussage lautet dass sie eine Frequenzänderung gemessen haben.
Eine solche ist aber, wenn nach Messvorschrift verfahren wird (siehe SAT und NAVI oben), gar nicht möglich.
Es können keine unterschiedlichen Frequenzen rauskommen, es sei denn eine der Uhren -hinkt-, geht also falsch.

Frage an den Fähnchenhochhalter! Äh, an dich.
Was ist ein Theorie wert die, bedingt durch ihre idiotischen und weltfremden Vorschriften und Postulate, unbrauchbar ist wen es darum geht die Realität zu erkennen!!!

GPS beweist eindeutig dass die Frequenz eines oben gesendeten Signals unten identisch ankommt, also keinerlei, besser: überhaupt keine Frequenzänderung stattfinden kann.
(wer wird denn so blöd sein und solchen idiotischen Behauptungen zu verteidigen versuchen wenn man ihn nur zu fragen braucht woher denn die zusätzlichen Schwingungen kommen sollen wenn herunten mehr Schwingungen ankommen sollen als oben gesendet wurden).
Beim GPS sind alle Alle Frequenzen und Flanken und Baudraten und und und von einem einzigem Oszillator abgeleitet, sie werden durch Teilung aus einer einzigen Frequenzgewonnen.
Das bedeutet dass durch Vergleiche der einzelnen Zeitabstände zueinander eindeutig und 100% auf die Originalfrequenz geschlossen werden kann, und zwar überall.

Naja, ob das ins Gehirn von Verblendeten und Rechthabern (möchtegern) eingehen kann?, ich sehs irgendwie nicht gegeben.


Kurt


Schmeiss deine geliebte RT weg, sie ist nicht mehr wert denn sie produziert Paradoxone und Falschaussagen.
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Re: Die richtige Sekunde und der richtige Meter

Beitragvon Yukterez » Do 29. Aug 2013, 17:56

julian apostata hat geschrieben:Natürlich nicht! SRT und ART machen bei derart winzigen Geschwindigkeiten und geringer Gravitation nahezu identische Aussagen!

Das ist nicht ganz richtig. Der gravitative Effekt (ART) lässt die Satellitenuhr um 5e-10 sek/sek absolut schneller gehen, der SRT Effekt durch die Bewegung um 8e-11 sek/sek relativ langsamer. Rechnung.png

Differenzierend, Yukterez
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Re: Die richtige Sekunde und der richtige Meter

Beitragvon fallili » Do 29. Aug 2013, 18:33

Kurt hat geschrieben:
..............
GPS beweist eindeutig dass die Frequenz eines oben gesendeten Signals unten identisch ankommt, also keinerlei, besser: überhaupt keine Frequenzänderung stattfinden kann.
..................



Na ja - das mit "überhaupt keine Frequenzänderung" stimmt schon von Anfang an nicht.
-----------------------
Kurzes Zitat von http://ivvgeo.uni-muenster.de/Vorlesung/GPS_Script/messung_verfahren.html

Vom Satelliten geht das Signal f 1 aus, welches vom Empfänger auch durch Doppler-Effekte verschoben empfangen wird (f e ), da sich sowohl Satellit als auch Empfänger durch die Erdrotation bewegen. Durch den in Frequenz und Phase nachsteuerbaren Empfänger-Oszillator wird die Frequenz f i erzeugt, die solange geändert wird bis f i = f e ist (Abb. 5.1.3). Ist dieser Zustand einmal erreicht, wird die Synchronisation der Frequenzen für die gesamte Zeitspanne der Satelliten-Sichtbarkeit beibehalten.


und weiter unten:
Da Satelliten- und Empfangsuhr jedoch nicht wirklich übereinstimmen und die Geschwindigkeit des Signals aufgrund unterschiedlichster Effekte nicht gleich der Lichtgeschwindigkeit ist, bildet das Produkt aus δ T c nur die Pseudoentfernung ab

---------------------
Da also der Empfänger-Oszillator sowieso in einem bestimmten Bereich "nachjustiert" werden muss, frag ich mich ob die vergleichsweise geringen Einflüsse der ART da nicht sozusagen "automatisch" wegjustiert werden.

Und unter http://ivvgeo.uni-muenster.de/Vorlesung/GPS_Script/messung_signallaufzeit.html sind Unmengen an Korrekturfaktoren angegeben (auch relativistische) deren Auswirkung ich sowieso nicht verstehe (ionosphärische Verzögerung, troposphärische Verzögerung).
Simpel ist da gar nix und die unten gemessene Frequenz stimmt mit der oben ausgesandten schon ohne ART nicht überein !
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Re: Die richtige Sekunde und der richtige Meter

Beitragvon Kurt » Do 29. Aug 2013, 21:42

fallili hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
..............
GPS beweist eindeutig dass die Frequenz eines oben gesendeten Signals unten identisch ankommt, also keinerlei, besser: überhaupt keine Frequenzänderung stattfinden kann.
..................



Na ja - das mit "überhaupt keine Frequenzänderung" stimmt schon von Anfang an nicht.
-----------------------
...

Simpel ist da gar nix und die unten gemessene Frequenz stimmt mit der oben ausgesandten schon ohne ART nicht überein !


Also das möchte ich nun schon genauer wissen was du dir da eingefangen hast.

Ausgehend von dem:
GPS beweist eindeutig dass die Frequenz eines oben gesendeten Signals unten identisch ankommt, also keinerlei, besser: überhaupt keine Frequenzänderung stattfinden kann.

möchte ich von dir wissen wie du darauf kommst auszusagen dass mein Satz nicht stimmt.

Was soll, ausser Doppler wegen Differenzbewegung, denn auftreten wenn ein Signal vom SAT nach unten läuft.
Es kommt, wohlgemerkt Doppler kommt weg, mit genau der gleichen Frequenz unten an mir der es oben gesendet wurde.
Dabei wird nicht die "richtige Messmethode" ala Manuel angewendet, sondern die richtige Methode, sprich eine gemeinsame Bezugsbasis verwendet, nämlich die GPS-Sekunde.

Es sei ein geostationärer GPS-SAT, er sende mit 1 Gigahertz, er sende ein Signal das wir noch näher spezifizieren werden, runter zu einer erdfesten Empfangsstation.
Doppler gibt's also keinen, die atmosphärischen Verhältnisse verändern sich auch nicht, oben wird mit 1 GHz gesendet, unten wird 1 GHz empfangen.

Hast du da irgendwelche Widersprüche oder Einwände im Ärmel?


Kurt
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Re: Die richtige Sekunde und der richtige Meter

Beitragvon Yukterez » Do 29. Aug 2013, 22:03

Auspuffjunkie hat geschrieben:Zwei Pendeluhren gehen ähnlich unterschiedlich wie die beiden Atomuhren zuvor.

Pendeluhren gehen ganz anders als Atomuhren. Während Atomuhren in der Schwerelosigkeit einwandfrei funktionieren, würde ein Pendel sich nur um sich selber wickeln.

Kraut und Rüben vergleichend, Yukterez.
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Re: Die richtige Sekunde und der richtige Meter

Beitragvon Yukterez » Do 29. Aug 2013, 22:12

Sich mit dir über richtig oder falsch zu streiten wäre vergebliche Liebesmüh. Ich wäre ja schon zufrieden, wenn du einsiehst, daß ein Pendel anders funktioniert, als ein Atom.

Die Ansprüche herunterschraubend, Yukterez.
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