Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Jondalar » Mi 10. Jul 2013, 20:13

Artie hat geschrieben:
Kuck mal unter Dunning-Kruger auf der wiki, chief hat da den link für dich.

Und wo du doch die SRT verstehst.
In der Tat vergeht für das bewegte System die Zeit langsamer. Und in der Tat, darf sich jedes System als ruhend annehmen.


Sag mal,

abgesehen davon, dass Du eh nur Stuss schreibst und noch NIE, seit ich hier bin, auch mal eine Erklärung auf Deine großen Worte hast folgen lassen...

Meinst Du eigentlich, dass Du irgendwie klüger wärst, oder auch nur wirken würdest, wenn Du mir immer Deine Krankheiten um die Ohren wirfst? Keine Argumente, keine logischen Schlussfolgerungen, keine eigenen geistigen Leistungen, aber belanglose, inhaltslose und völlig überflüssige Kommentare posten.

Meinst Du wirklich, DU wärst der Held und könntest IRGENDWEN, ausser Deinem eigenen Ego, beeindrucken mit dem geistigen Dünnpfiff den Du immer so abladen musst. Auch für krankhaftes Verhalten, seinen Mist an den Mann bringen zu müssen, gibt es eine Krankheitsbezeichnung, vielleicht kann Dir da ja auch wer helfen bei gidf.de.
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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Jondalar » Mi 10. Jul 2013, 20:40

Artie hat geschrieben:so manch anderer Bettnäßer hier


Ich sehe schon, Du hast sehr gute Argumente - geradezu unschlagbar. Meine Hochachtung dafür.

Dass Du immer noch nicht verstehst, dass für JEDES IS gilt, dass es sich als ruhend betrachten darf und dass damit gerade das Paradoxon entsteht wird mir immer klarer. Vielleicht solltest Du, bevor Du mit erwachsenen Menschen sprichst, erstmal Deine Analphase überwinden.

Wenn Du willst, ich kenne da ganz brauchbare Ärzte.....
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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Jondalar » Mi 10. Jul 2013, 20:46

Artie hat geschrieben:Tja bei der SRT hast du die Arschkarte...


Wenn Du meinst .....
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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Jondalar » Mi 10. Jul 2013, 21:35

Highway hat geschrieben:Du scheinst das nicht zu begreifen wollen. Die Länge muss gleichzeitig gemessen werden! Du "misst" die Differenz von Koordinaten zu unterschiedlichen Zeiten.


Der Limburger scheint überhaupt, wie alle seine gespaltenen Persönlichkeiten, gar nichts verstehen zu wollen.

Wenn wir davon ausgehen, dass im jeweiligen Ruhesystem von Bhf und Zug jeder für sich 2ls misst, sieht die Rechnung, richtig ausgeführt, wieder ganz anders aus, nämlich so, wie Harald schon beschrieben hat.

Herzliche Grüße
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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Harald Maurer » Mi 10. Jul 2013, 21:58

Highway hat geschrieben:Die Länge muss gleichzeitig gemessen werden! Du "misst" die Differenz von Koordinaten zu unterschiedlichen Zeiten.

Richtig. Mit der Tranformation erfährt man die Werte, die im anderen System (z.B. Zug) dem Ereignis im Bahndamm zugeordnet werden- Im IS Zug, das nun ruhend ist, misst der Beobachter das sich vorbei bewegende IS Bahndamm, und zwar die Endpunkte des Bahndamms um t'=-0,57735 s und t'=0,57735 s - also mit einem Zeitabstand von 2*0,57735 s. In der Zeit bewegt sich der Fahrdamm aus Sicht des Zugs aber weiter. Und daher kommt es zum größer gemessenen Abstand der Endpunkte des Fahrdamms! Die erhaltenen Werte sind nicht die Ruhelänge des Zugs. Hier wird, weil innerhalb des eigenen IS die Länge mit 2 LS gemessen! Die Ruhelängen der Systeme sind I N V A R I A N T !

Beispiel aus Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Lorentzkontraktion
Man betrachte zum Beispiel einen Zug und einen Bahnhof, die sich relativ zueinander mit einer konstanten Geschwindigkeit v = 0,8c bewegen. Der Bahnhof ruht im Inertialsystem S, der Zug ruht in S'. Im Zugsystem S' soll sich nun ein Stab befinden, der dort eine Ruhelänge von L_0 = 30 cm hat. Aus Sicht des Bahnhofsystems S hingegen ist der Stab bewegt, und es wird gemäß folgender Formel die kontrahierte Länge L gemessen:
Bild
Der Stab wird nun aus dem Zug geworfen und kommt auf dem Bahnhof zum Stillstand, sodass die Beobachter unter Berücksichtigung obiger Messvorschriften von neuem die Länge des Stabes bestimmen müssen. Jetzt ist es das Bahnhofsystem S, in dem die Ruhelänge des Stabes von L_0 = 30 cm gemessen wird (der Stab ist in S größer geworden), wohingegen der Stab aus Sicht des Zugsystems S' bewegt ist und gemäß folgender Formel kontrahiert gemessen wird:
Bild
Wie vom Relativitätsprinzip gefordert, müssen in allen Inertialsystemen dieselben Naturgesetze gelten. Die Längenkontraktion fällt also symmetrisch aus: Ruht der Stab im Zug, hat er im Zugsystem S' seine Ruhelänge und wird im Bahnhofsystem S kontrahiert gemessen. Wird er hingegen auf den Bahnhof transportiert, dann wird im Bahnhofsystem S seine Ruhelänge und im Zugsystem S' seine kontrahierte Länge gemessen.
------------------------
Die Ruhelänge des Stabs ist immer und ewig 30 cm !!!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Jocelyne Lopez » Do 11. Jul 2013, 12:36

Ernst hat geschrieben:
Das ist wieder falsch. Natürlich ist es eine eindeutige Begebenheit, wenn die Blitze gleichzeitig in den Bahndamm einschlagen. Und da kann man so viele IS suchen, wie man will; es bleibt dabei, daß nur am Bahndamm die Blitze gleichzeitig einschlagen und in allen anderen IS eben nicht.


Erweitern wir mal räumlich das Szenario:

- Der Bahndamm befindet sich in einer Stadt, die genau in der Mitte zwischen Berlin und Frankfurt liegt.
- Genau in der Mitte des Bahndamms befinden sich überdeckend ein Wächter (auf dem Bahndamm) und ein Schaffner (im Zug).
- Zwei Blitze schlagen gleichzeitig in Berlin und in Frankfurt ein und lösen zwei Kugelwellen aus, die sich gleichzeitig mit c in Richtung der Stadt ausbreiten, wo sich der Bahndamm mit den zwei Beobachtern Wächter und Schaffner befinden.

Jetzt meine Frage (und zwar unabhängig von jeglichen Theorien, nur als Beschreibung, was in der Natur bei gleichzeitigem Einschlagen der Blitze passiert):

Für welche der zwei Beobachter Wächter oder Schaffner sind die Blitze in Berlin und in Frankfurt gleichzeitig eingeschlagen?

a) Nur für den Wächter?
b) Nur für den Schaffner?
c) Sowohl für den Wächter als auch für den Schaffner gemeinsam?

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon fallili » Do 11. Jul 2013, 13:02

Nur für den Wächter!

Wenn z.B. der Zug nach Frankfurt fährt, kommt der Schaffner im Zug ja auch näher an Frankfurt während sich die Kugelwellen ausbreiten.


Daher: Zuerst sieht der Schaffner den Blitze aus Frankfurt.
Dann sieht der Wächter die beiden Blitze gleichzeitig.
Dann sieht der Schaffner den Blitz aus Berlin.

Geht gar nicht anders!
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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Ernst » Do 11. Jul 2013, 16:26

Harald Maurer hat geschrieben:Die Ruhelänge des Stabs ist immer und ewig 30 cm !!!

Das stellt auch niemand in Frage.

Allerdings wird die in S verkürzte Länge aus S' als Realität betrachtet, weil vorgeblich Realität das ist, was gemessen wird.

Da kommt man dann zu der erstaunlichen Folgerung, daß bei einer Reise zu einem fernen Stern sich die Reisezeit nicht nur proportional zur Reisegeschwindigkeit verringert, sondern sich diese zusätzlich dadurch verkürzt, daß die Reisestrecke kontrahiert.
Bei einer Reisegeschwindigkeit von c ist man dann sofort nach dem Start auf dem alfa centauri. Reisezeit Null Sekunden.

Schöne mathematische Traumwelt. :)
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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon fallili » Do 11. Jul 2013, 16:47

Ernst hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:Die Ruhelänge des Stabs ist immer und ewig 30 cm !!!

Das stellt auch niemand in Frage.

Allerdings wird die in S verkürzte Länge aus S' als Realität betrachtet, weil vorgeblich Realität das ist, was gemessen wird.

Da kommt man dann zu der erstaunlichen Folgerung, daß bei einer Reise zu einem fernen Stern sich die Reisezeit nicht nur proportional zur Reisegeschwindigkeit verringert, sondern sich diese zusätzlich dadurch verkürzt, daß die Reisestrecke kontrahiert.
Bei einer Reisegeschwindigkeit von c ist man dann sofort nach dem Start auf dem alfa centauri. Reisezeit Null Sekunden.

Schöne mathematische Traumwelt. :)
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Na ja - Realität ist halt wirklich das was auch messbar ist. Alles andere ist Fiktion oder Wahlversprechen.

Und was stört Dich an der Reisezeit von 0 Sekunden?
Genau 0 geht eh nicht, weil ja c nicht erreicht werden kann -aber da niemand verbietet mit 99,999 + 100 weitere Neuner % von c zu fliegen, kommt man ja beliebig nahe an eine Reisezeit von 0 heran.

Nur was hilft einem das?
Das man diese Geschwindigkeit erst erreichen muss lass ich mal völlig weg.

Wenn ich auf dem fernen Stern einen Termin um 19 Uhr habe, kann ich trotzdem nicht um 18:59:59 losfliegen.
Ich komme zwar auf MEINER Uhr um 18:59:59 + ein paar Millisekunden an, hab also praktisch Null Reisezeit gehabt, aber den Termin habe ich trotzdem um Jahre verpasst.

Ich sehe daher nicht, warum eine Reisezeit von fast Null zu irgendwelchen logischen Widersprüchen führt.
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Re: Beitrag zur Conclusio.. (für Harald)

Beitragvon Harald Maurer » Do 11. Jul 2013, 16:54

Ernst hat geschrieben:Allerdings wird die in S verkürzte Länge aus S' als Realität betrachtet, weil vorgeblich Realität das ist, was gemessen wird.

Ich würde sagen Realität ist das, was in den Ruhesystemen an zu diesen Systemen ruhenden Ereignissen, Zeiten und Längen gemessen wird. Die Effekte der SRT sollte man nicht ontologisieren!
Ernst hat geschrieben:Bei einer Reisegeschwindigkeit von c ist man dann sofort nach dem Start auf dem alfa centauri. Reisezeit Null Sekunden.

Bei v=c ist man überall! Es sei denn, man ist nicht allein unterwegs, sondern ein Raumschiff fliegt mit 0,5 c nebenher. Die Astronauten werden behaupten, meine Geschwindigkeit wäre nur 0,5 c und ich sollte mich auf eine längere Reise zum alfa centauri gefasst machen! ;)

Grüße
Harald Maurer
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