LICHTUHR

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: MMI und die Striche

Beitragvon Kurt » Sa 12. Apr 2014, 11:06

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...
Kann wohl nicht sein, du kapierst das Simpelbild, den Sinn den es vermittelt, nicht?...

Mach dir diesbezüglich keine Sorgen. Der Sinn des Bildes ist mir, ob deiner bestechend klaren Darstellung, sofort eingängig gewesen. Auch die nachfolgenden Ergänzung vermochten mich nicht sonderlich zu fordern. :lol:


Dann bin ich ja beruhigt wenn ich mir keine Sorgen machen muss.
Das hat sich aber, nachdem dein Kommentar hier aufgetreten ist, ganz anders dargestellt.

Highway hat geschrieben:
Aber mich wundert langsam eh nix mehr, wenn ich sehe was hier manchmal an intellektuellem Tiefgang präsentiert wird: Beipiel
Insbesondere die Grafik finde ich so exorbitant aufschlussreich. :lol:


Eigentlich hätte ich von dir schon gern eine Erklärung dafür wieso das Simpelbild in der Lage ist aufzuzeigen dass die behauptete Blauverschiebung nicht existieren kann.
Aber ich will dich da nicht weiter belasten und zu veranlassen in die Niederungen der Realität herunterzusteigen.

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...
Das heisst dann im Klartext dass du nur das was andere sagen, und das ungesehen, übernommen hast.
Das Verstehen der Strichentstehung ist die Voraussetzung dafür auch das MMI zu verstehen, du hast noch nicht gezeigt dass du das wirklich intus hast.
(wenn ja dann war es sehr gut versteckt)
...


Nein das heißt es nicht. Es heißt, dass es mir nicht sinnvoll erscheint das Thema mit jemandem zu diskutieren, dessen Horizont sich auf dem Niveau

...Dass die Wellenlänge das Produkt aus Weiterleitgeschwindigkeit und Frequenz ist, und nicht umgekehrt, ...


bewegt.


Ach so ist das, sags halt gleich.
Du hast also den Sinn dieser Aussage nicht verstanden (andere aber schon).
Dann mach mal weiter mit Wellen unterwegs übereinanderzulegen damit ein MMI nichts messen kann.


Kurt


(was ist der nächste Grund warum MM keinen Wind feststellen könnten, auch wenn einer gehen würde?)
Übrigens: es gibt einen, den hast du aber noch nicht in deiner Liste.
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Ernst » Sa 12. Apr 2014, 17:58

Highway hat geschrieben:Dadurch ergibt sich im Gesamtsystem MMI eine konstante Phasengeschwindigkeit von c. Man muss den dahin liegenden Trick halt nur verstehen bzw. verstehen wollen!

Der Trick ist ein Taschenspielertrick. Die Phasengeschwindigkeit in den Armen ist c+v. c-v etc und die mttleren Phasengeschwindigkeiten dazu habe ich angegeben.

Es geht nicht um die simplifiziert Sichtweise von Wellenbergen die sich mit irgendwelchen Geschwindigkeiten bewegen!

Bei sinusförmiger unmodulierter Welle ist die Geschwindigkeit jedes Wellenpunktes (darunter Wellenberg, Wellental, Nulldurchgang) identisch mit der Phasengeschwindigkeit.

Das bedeutet im Klartext, obwohl deine/eure so geliebten Wellenberge sich mit c+v bewegen ist die Phasengeschwindigkeit, wie die Definition sagt, nicht höher als c, weil die Wellenlänge entsprechend gedehnt wird bei Rückenwind, oder entsprechend gestaucht wird bei Gegenwind. In allen Fällen bleibt die Phasengeschwindigkeit im MMI aber gleich c.

Das ist widersprüchlicher Quatsch. Denn:

..Die Phasengeschwindigkeit v_p berechnet sich aus der Wellenlänge lambda, (die Strecke die zurückgelegt wird) und der Periodendauer T, (die Zeit, die dafür benötigt wird) zu
Bild

Da steht Lambda/T!

Ja, das steht da und das ist auch richtig. :!: :!: :!:

Und das beschreibt ja gerade die unterschiedlichen Phasengeschwindigkeiten. T=1/f ist konstant. Die Wellenlänge auf dem Hinweg ist gedehnt, wie du sagst, also ist die Phasengeschwindigkeit vergrößert. Auf dem Rückweg ist die Wellenlänge gestaucht, wie du sagst, also die Phasengeschwindigkeit verringert. Ergibt sich ganz einfach aus deiner Formel, nicht?
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Ernst » So 13. Apr 2014, 08:58

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:...Die Wellenlänge auf dem Hinweg ist gedehnt, wie du sagst, also ist die Phasengeschwindigkeit vergrößert....

Für wen ist die Wellenlänge gedehnt? Ist die Wellenlänge gedehnt für den Sender, für den Empfänger oder für was sonst?

Die Wellenlänge ist gedehnt bzw. gestaucht in Bezug auf die Wellenlänge im ruhenden Medium.
Eine Wellenlänge ist eine Wellenlänge. Gleich für Sender, Empfänger oder sonst was.
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Harald Maurer » So 13. Apr 2014, 09:14

Ernst hat geschrieben:Die Wellenlänge ist gedehnt bzw. gestaucht in Bezug auf die Wellenlänge im ruhenden Medium.
Eine Wellenlänge ist eine Wellenlänge. Gleich für Sender, Empfänger oder sonst was.
.

Für den Empfänger ist die Wellenlänge weder gedehnt noch gestaucht. Von den verkürzten bewegt er sich weg, auf die gedehnten bewegt er sich zu. Stets genau um die gleichen Beträge, mit welchen die Wellen verkürzt oder gedehnt wurden. Ob im Äther ruhend oder bewegt, der Empfänger wird von der Verkürzung oder Dehnung nichts bemerken und stets die selben Wellenlängen empfangen. Das ergibt eine konstante Periodendauer und somit die konstante Frequenz.
Und für den Empfänger - wie Highway ganz richtig schreibt - die Phasengeschwindigkeit c ! Logischerweise bei unveränderter Periodendauer und Frequenz...

Grüße
Harald Maurer
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Ernst » So 13. Apr 2014, 09:17

Harald Maurer hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Die Wellenlänge ist gedehnt bzw. gestaucht in Bezug auf die Wellenlänge im ruhenden Medium.
Eine Wellenlänge ist eine Wellenlänge. Gleich für Sender, Empfänger oder sonst was.
.

Für den Empfänger ist die Wellenlänge weder gedehnt noch gestaucht. Von den verkürzten bewegt er sich weg, auf die gedehnten bewegt er sich zu. Stets genau um die gleichen Beträge, mit welchen die Wellen verkürzt oder gedehnt wurden. Ob im Äther ruhend oder bewegt, der Empfänger wird von der Verkürzung oder Dehnung nichts bemerken und stets die selben Wellenlängen empfangen. Das ergibt eine konstante Periodendauer und somit die konstante Frequenz.

Mit Verlaub, Harald, das ist einfach nur Unfug. Eine Wellenlänge ist eine absolute Größe.

Die absolute Wellenlänge ist in Strömungsrichtung länger und entgegen kürzer. und damit ergeben sich unterschiedliche Phasengeschwindigkeiten:

v_P=λ/T=λ*f

Daß die Fequenz unverändert bleibt, wirst du hoffentlich nicht bezweifeln.
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Harald Maurer » So 13. Apr 2014, 09:43

Ernst hat geschrieben:Mit Verlaub, Harald, das ist einfach nur Unfug. Eine Wellenlänge ist eine absolute Größe.

Nein, eben nicht. Für den Empfänger hängt sie von seiner Geschwindigkeit ab. Wenn er durch seine mit dem Sender gleichsinnige Bewegung die kurzen und langen Wellen wieder in der Original-Wellenlänge aufnimmt, dann ist das für ihn eben nun mal die Original-Wellenlänge. Von der Wellenlänge her wird der Empfänger daher keinen Unterschied zwischen Bewegung oder Ruhe im Äther feststellen. T=const, f=const - daraus ergibt sich für den Empfänger c. Weil eben kein Unterschied zum ruhenden Zustand auftaucht.
Ernst hat geschrieben:Die absolute Wellenlänge ist in Strömungsrichtung länger und entgegen kürzer. und damit ergeben sich unterschiedliche Phasengeschwindigkeiten:

Das hat für den Empfänger keine Auswirkung. Er empfängt eine konstante Periodendauer und konstante Frequenz. Aus diesen beiden Werten ergibt sich c. Eine Wellenlänge hängt von Periodendauer und Frequenz ab. Gibt es da für den Empfänger keine Veränderung, dann gibt es auch keine Veränderung zum ruhenden Zustand mit c!
Für den Empfänger kommen daher die Wellen genau so mit "c" an wie im ruhenden Zustand - es gibt ja keinen Unterschied. Von den kurzen und langen Wellen und den sich auf diese Wellenlängen beziehenden Phasengeschwindigkeiten merkt der Empfänger nichts.
Das mal zu erkennen ist der erste Schritt zum Verständnis des Nulleffektes im MMI.
Ernst hat geschrieben:Daß die Fequenz unverändert bleibt, wirst du hoffentlich nicht bezweifeln.

Der Empfang der Original-Wellenlängen ist ja der Grund für die Unveränderbarkeit der Frequenz.

Grüße
Harald Maurer
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Ernst » So 13. Apr 2014, 10:00

Harald Maurer hat geschrieben:Der Empfang der Original-Wellenlängen ist ja der Grund für die Unveränderbarkeit der Frequenz.

Harald, eine Wellenlänge ist eine konstante absolute mechanische Größe!

Du meinst vermutlich, daß am Empfäger stets die gleiche Frequenz empfangen wird. Das ist ja auch korrekt.
Aber der Empfänger kann nur die eine reale Wellenlänge empfangen. Im Falle in Strömungsrichtung nur eine verlängerte.

Zur Messung der Phasengeschwindigkeit der am Empfänger eintreffenden Wellen müssen zwei Parameter unabhängig gemessen werden:

- Die Frequenz (mit einem Frequenzmesser)
- Die Wellenlänge (mit einem "Metermaß")

Die Frequenz ist die Sendefrequenz, die Wellenlänge ist die gedehnte Wellenlänge.

Frequenz * gedehnte Wellenlängeergibt = vergrößerte Phasengeschwindigkeit
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Ernst » So 13. Apr 2014, 10:08

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:...Die absolute Wellenlänge ist in Strömungsrichtung länger und entgegen kürzer. und damit ergeben sich unterschiedliche Phasengeschwindigkeiten...


Richtig, die Wellenlänge wird gedehnt bzw. in Gegenrichtung gestaucht. Um welchen Betrag? Um v*t. Aber, die Dehnung erfolgt, aus der Perspektive des Empfängers, in entgegengesetzter Richtung zur Ausbreitungsrichtung, welche mit c*t erfolgt. Am einfachsten kann man sich das klar machen, wenn man die Situation im Ruhesystem des Mediums betrachtet. Dort bewegt sich die Welle mit c in Richtung Empfänger, wird aber um -vt, also vom Empfänger weg, gedehnt.

Im Resultat bedeutet dies, dass aus der Perspektive des Empfängers die Geschwindigkeiten nicht addiert werden, sondern vielmehr subtrahiert! Diese Subtraktion wird durch die Eigenbewegung des Empfängers, bezogen auf das Medium, exakt ausgeglichen und unter dem Strich bleibt eine Phasengeschwindigkeit von c bei gleicher Frequenz und Wellenlänge.

Im Endergebnis ist das MMI nicht in der Lage eine Ätherströmung, sofern es denn eine gibt, zu detektieren.


Alles Unfug.
Die Dehnung erfolgt nicht aus irgendeiner Perspektive, sondern ist absolut. Daher sind die Wellenlängen absolut verändert. Und wo da plötzlich eine gleiche Wellenlänge herkommen soll, danch frage einfach einen Geist.
Du kommst immer mit neuen Mätzchen. Neulich war es die Phasengeschwindigkeit. Hab ich dir beschrienben, daß bei gleicher Frequenz und unterschiedlichen Wellenlängen unterschiedliche Phasengeschwindigkeiten entstehen. Die Wellenlängen sind unterschiedlich :!: :!: :!: Also.
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Ernst » So 13. Apr 2014, 10:10

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:...Frequenz * gedehnte Wellenlängeergibt = vergrößerte Phasengeschwindigkeit...


Nein! Aus der Perspektive des Empfängers erfolgt die Dehnung entgegengesetzt zur Ausbreitung der Welle. Damit wird die Phasengeschwindigkeit für den Empfänger kleiner, welche durch die Eigengeschwindigkeit der Empfängers im Bezug zum Medium exakt ausgeglichen wird. Vorzeichen beachten lieber Ernst!

Eine gedehnte Welle ist eine gedehnte Welle. Da brauchts keine "Perspektive". Mannomann.

Trifft die gedehnte Welle auf den Empfänger?
ist die Empfanbgsfrequenz gleich der Sendefrequenz?

Einfach beantworten und nicht immer flausen. ;)
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Harald Maurer » So 13. Apr 2014, 10:23

Ernst hat geschrieben:Aber der Empfänger kann nur die eine reale Wellenlänge empfangen. Im Falle in Strömungsrichtung nur eine verlängerte.

Nein, eben nicht. Denn der Empfänger bewegt sich auf die im Medium verlängerte Wellenlänge zu! Damit empfängt er sie aber wieder verkürzt! Er empfängt daher eine Originalwellenlänge, so wie sie im ruhenden Zustand vorliegen würde.
Highway hat's begriffen. Du hast keinen Durchblick, weil Du von dem Laufzeiten-Argument nicht loskommst. Aber die Laufzeiten existieren praktisch nicht mehr, wenn das Licht schon längst kontinuierlich durch den Apparat läuft und im Moment der Entstehung einer Amplitude beim Sender gleichzeitig eine am Empfänger ankommen kann. Es kommt nicht auf die Verfolgung bestimmter Amplituden an (die sind alle gleich und nicht identifizierbar) sondern darauf, was am Sender geschieht und was am Empfänger geschieht. Und um die Frage: kann sich eine einmal gegebene Situation durch Bewegung im Medium verändern? Kann es nicht, weil das von der Bewegung des Senders verzerrte Wellenbild von der Bewegung des Empfängers wieder entzerrt wird. Und aufgrund der gleichen Geschwindigkeit eben ganz exakt.
Die Wellenlängen sind unterschiedlich im Medium, weil vom Sender zusammengeschoben oder auseinander gezogen. Das kann dem Empfänger völlig egal sein - denn er zieht sie wieder auseinander oder schiebt sie wieder zusammen. Immer zur Originalwellenlänge. Der Empfänger merkt daher nichts von der Verzerrung, die der Sender verursacht.

Grüße
Harald Maurer
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