Sie haben ja immer noch nicht gelesen:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:So? Und was ist daran „unnötig und didaktisch unklug“ sowie „schwerer zu verstehen“, den Beobachter in der Physik als das zu bezeichnen, was er ist: Ein Meßinstrument?
Ich plädiere gerade dafür, ein Meßinstrument Messinstrument zu nennen. Das ist der Springende Punkt meines Artikels.
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Meinst Du etwa, dass Deine Mitmenschen schwer verstehen können, was ein Meßinstrument ist? Oder schreibst Du etwa auch Deine Artikel für Grundschüler und glaubst Du, dass die Kinder das Wort „Messaufbau“ leichter verstehen können, als „Meßinstrument“?
Wenn ich den Aufbau meine, schreibe ich Aufbau, wenn ich ein Instrument meine, schreibe ich das. Manchmal ist die Unterscheidung auch unerheblich. Für Grundschüler sind meine Artikel eher nicht geeignet.
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Eine Uhr zum Beispiel ist in der Physik ein Beobachter. Ist es „didaktisch klug“, sie als „Messaufbau“ zu bezeichnen? Und bei der in der Relativitätstheorie öfter begegneten Beschreibung „zwei zueinander bewegte Beobachter“, ist es didaktisch klüger zu sagen „zwei zueinander bewegte Messaufbauen“ oder „zwei zueinander bewegte Uhren“?
Eine Uhr ist eben kein Beobachter sondern eine Uhr. Wenn es nur um eine Uhr geht, schreibe ich Uhr. Wenn ein komplexerer Aufbau benötigt wird, beschreibe ich einen Messaufbau. Wo genau sehen Sie da ein Problem? Warum sollte ich Uhren oder Messaufbauten als Beobachter bezeichnen?
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Bei der Gelegenheit: Welcher "Messaufbau" befindet sich im Erdmittelpunkt, wenn ich fragen darf? Dann könnte ich vielleicht auch die Verarbeitung und die Auswertung der Meßdaten des CERN-Experiments verstehen.
Kein Messaufbau befindet sich im Erdmittelpunkt. Aber warum das kein Problem ist, hat Ihnen schon Harald Maurer erklärt. Wenn Sie ihm nicht glauben, werden Sie mir vermutlich auch nicht vertrauen.
Viele Grüße,
Gluon
