„Wir hier nennen ihn Herrentag.“
Wo wohnst Du?
„Nein Ljudmil, GT und LT sind stinknormale Koordinatentransformationen. Die x-Koordinaten und die zugeordneten Zeiten eines Koordinatensystems werden auf ein gleichförmig relativ bewegtes anderes Koordinatensystem transformiert.“
Das weiß jeder, eine Transformation benötigt jedoch eine Grundlage, eine Ableitung aus bestimmten physikalischen Prozessen und zugehörigen Gesetzen. Ich beschreibe Dir die Grundlage und die ist bei SRT und LT Radarmessung mit Lichtstrahl und eine Uhr – sonst nichts. Du kommst und meinst, ich hätte keine Ahnung, es sei nur eine Transformation, die so aus der Himmel gefallen ist.
Somit ist Deine Aussage
„Das ist schon alles. Nix mit Radar, Ereignissen und Raketen.“
grundlos aus der Luft gezogen.
„Die Transformationsformel liefert für festes v und ein singuläres t die Zuordnung von Werten x' und t' für die gesamte Menge x.“
Sorry, aber das ist nur Deine persönliche Meinung. Die LT transformiert nur Einzelwerte. Du hast Dich in einem Beispiel für die RdG versteift, wo jeder Wert einzeln berechnet wird, springst nach Belieben zwischen x´(x_0) und x´(x_3), um irgendwas vorzuführen, was nicht gefragt ist.
„Diese Zeit war negativ und ich fragte danach, ob die bei x1 angeordnete Uhr rückwärts gelaufen ist. Ist sie natürlich nicht, wie ich vorrechnete, denn
t1' = h (x1, v1, t=0)
ergab eine "größere" Zeit.
Mehr ist da nicht.“
Wie oft muss ich wiederholen, dass das nicht die Frage war und ist? Wieso weichst Du ununterbrochen der Frage aus? Bist Du ein überzeugter Relativist, der ständig die Fragen verdreht, um eine grundsätzliche Tatsache zu verschleiern?
Zum hundersten Mal: Woher kommt die negative t´, nachdem die Uhren (nur zwei) vor Ort auf Null gestellt wurden und nur in positive Richtung laufen können.
t = t´= 0 x ist zu jeder Zeit = 3Ls.
Zugleich jedoch auch
t = 0; t´= -4s auch bei x = 3Ls
Was stimmt hier nicht, das ist die Frage.
Und die Antwort habe Dir bereits geschrieben:
t = t´= 0 ist Schmarrn, kann nur bei x = 0 oder v = 0 gelten, im Beispiel ist jedoch weder x noch v = 0.
t entspricht der Zeit einer realen Uhr und zugleich der Zeitkoordinate aus „unbewegten“ IS.
t´ entspricht keiner Zeit einer realen Uhr, sondern nur einer Zeitkoordinate eines Ereignisses aus „bewegtem“ IS und das nur nach Meinung des als „unbewegt“ postulierten IS.
Vor Ort wurden jedoch die zwei realen Uhren auf Null gestellt und nicht eine reale Uhr mit einer gedachten Zeitkoordinate, oder t_IS1 = t_IS2 = 0, nix ist hier mit t´_IS2.
t´ kann bei z.B. t = 0 eine Menge Zeiten, Zeitkoordinaten „zeigen“, je nach beobachteten Ereignissen und rel. Geschwindigkeiten und hat mit der Anzeige einer realen Uhr nichts zu tun. Die reale „bewegte“ Uhr würde exakt = 0 zeigen, sie wurde ja soeben auf Null gestellt.
Und wer das verstanden hat, wird auch merken, dass keine realen Uhren nachgehen, dass eine reale ZD in der SRT nicht existiert, dass ein ZP in der SRT nichts zu suchen hat.
Ist das so weit geklärt?
„Das bringt nichts. Dreht man die Basis aus der Sichtachse (um den Aberrationwinkel verdreht) in die Normale der Wellenfront, dann kann man zwar Laufzeitdifferenzen infolge Ätherwind messen. Das sind aber die gleichen Zeiten, die sich nach SRT (kein Äther) infolge der Neigung der Basis zur Sichtachse ergeben.“
Ja, das würde stimmen, jedoch nur nach der SRT-Aberrations „Erklärung“. Und diese „Erklärung“ halte ich für einen Witz.
„Aber die Darstellung entspricht einer Aberration bei Relativbewegung Jupiter/Erde, welche hier vernachlässigbar ist.“
Ich dachte, die Zeichnung ist klar genug, überall zu treffen, Standart Sternenaberrationsdarstellung. Die Relativbewegung Jupiter/Erde hat damit nichts zu tun. Diese klassische Bradley Aberration entsteht bei einer Bewegung des Teleskopen (Erde) relativ zum Äther. Genauso auch bei Emissionsvorstellung ohne Äther. Bei der SRT-Vorstellung dürfte sie nicht auftreten, sie ist aber Fakt. Nicht auftreten dürfte sie auch bei „mitgeführtem“ Äther.
Das war damals die Grundlage, warum man sich für einen unbewegten Äther, in dem die Erde sich bewegt, entschieden hat. Bradley hat nur die Bewegung der Erde um die Sonne betrachten können – eben die 30km/s – abwechselnd alle 6 Monate. Harald misst nur in einer Richtung, bei der Annahme von über 300km/s rel. z. Äther. Die Aberration zwischen Wellenfront und Teleskop-Sichtachse ist 1:1000 – und das ist zu viel – entspricht ca. 15m Stationen-Versetzung rel. z. Wellenfront.
Deine erste Zeichnung habe ich auch so verstanden, dass Du gerade diese Aberration meinst.
Dein letzter Beitrag und Zeichnung, meine den Weg der Photonen, ist falsch. Die Photonen bewegen sich exakt auf der Linie Z-P.
Liebe Grüße
Ljudmil

