"Raumenergie" unter der Lupe

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: "Raumenergie" unter der Lupe

Beitragvon julian apostata » Fr 28. Aug 2015, 07:39

Ernst hat geschrieben:Elektromagnetisch strahlende Masse gibt Strahlungsenergie und damit Masse ab,


Aha, und wohin geht die Masse der Strahlung, wenn sie absorbiert wird und in Wärme umgewandelt wird?
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Re: "Raumenergie" unter der Lupe

Beitragvon Ernst » Fr 28. Aug 2015, 08:40

julian apostata hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Elektromagnetisch strahlende Masse gibt Strahlungsenergie und damit Masse ab,

Aha, und wohin geht die Masse der Strahlung, wenn sie absorbiert wird und in Wärme umgewandelt wird?

Das ist gleichwertig mit: Was ist das, macht Ticktack, und wenn es runterfällt ist die Uhr kaputt?

Die Antwort liegt bereits in der Frage. :lol:
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Re: "Raumenergie" unter der Lupe

Beitragvon DerDicke » Fr 28. Aug 2015, 09:23

Ernst hat geschrieben:Steht erstens alles da, wer die Urheber sind. Mit seriösen Quellen bestückt.

Ihr Hasenöhrl (1907) als Urheber einer Idee von Thomson (1881) zeigt nur Ihre etwas fragwürdige Auffassung von Kausalität.
Im übrigen basiert offenbar auch Hasenöhrls Argumentation auf Strahlungsphänomenen

Ernst hat geschrieben:Und zweitens hat Maxwell mit c=const überhaupt nichts zu tun.

Doch! Die Maxwell Gleichungen sind Lorentz Invariant.

Ernst hat geschrieben:Oder hat er den relativistischen Unsinn erfunden?

Natürlich nicht!. Das Relativitätsprinzip war seit Newton/Galilei längst als Selbstverständlichkeit etabliert.

rmw hat geschrieben:Die Behauptung dass Maxwell seine Gleichungen bereits "relativistisch" formuliert hat ist eine der dümmsten Behauptungen überhaupt.

Um die Tatsache, daß die Maxwell Gleichungen Lorentz invariant sind, kommen auch Sie nicht herum. Da hilft Ihnen auch Ihr argumentum ad hominem nicht aus der Patsche.

rmw hat geschrieben:Maxwell war zu seiner Zeit von einem Äther überzeugt.

Daß dem Herren Maxwell diese Invarianz möglicherweise nicht bekannt war, ändert nichts an der Tatsache.

rmw hat geschrieben:Nachdem jeder in einem anderen Inertialsystem eine ander Geschwindigkeit gegenüber diesem Äther hat, Maxwell das aber nicht berücksichtigt hat, heißt das ganz einfach dass er sich diesen Unterschied einfach geschenkt hat.

Die Maxwell Gleichungen sind lediglich eine Kombination der Durchflutungs- und Induktionsgesetze. In keinem ist die Ätherhypotese auch nur implizit vorhanden.

rmw hat geschrieben:Maxwell hat einfach eine Vereinfachung getroffen, sonst gar nichts.

Richtig wäre gewesen: er hat das Durchflutungsgesetz auf geniale Weise erweitert.
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Re: "Raumenergie" unter der Lupe

Beitragvon Ernst » Fr 28. Aug 2015, 09:53

DerDicke hat geschrieben:Ihr Hasenöhrl (1907) als Urheber einer Idee von Thomson (1881) zeigt nur Ihre etwas fragwürdige Auffassung von Kausalität.

Wieder zeigt sich, daß du weder lesen noch verstehen kannst:
Im Juli 1904 erschien (nach Vorarbeiten in den Wiener Sitzungsberichten im selben Jahr) in den Annalen der Physik Hasenöhrls Arbeit Zur Theorie der Strahlung in bewegten Körpern. Darin entwickelt er aus dem Strahlungsdruck elektromagnetischer Wellen die Formel


Im übrigen basiert offenbar auch Hasenöhrls Argumentation auf Strahlungsphänomenen

Worauf denn sonst, du Einfaltspinsel.

Die Maxwell Gleichungen sind Lorentz Invariant.

Leider bleib das Maxwell selbst verborgen. Das wurde ihm erst 40 Jahre später untergejubelt, als er sich nicht mehr wehren konnte.

Natürlich nicht!. Das Relativitätsprinzip war seit Newton/Galilei längst als Selbstverständlichkeit etabliert.

Kein Wunder bei deinem Wissen, daß du Relativitätsprinzip und Relativistik nicht unterscheiden kannst.

Daß dem Herren Maxwell diese Invarianz möglicherweise nicht bekannt war, ändert nichts an der Tatsache.

Bist du noch ganz dicht? Daß dem Erfinder der Dampfmaschine der Dampf nicht bekannt war, glaubtst nur du. :lol:

Die Maxwell Gleichungen sind lediglich eine Kombination der Durchflutungs- und Induktionsgesetze. In keinem ist die Ätherhypotese auch nur implizit vorhanden.

:lol: :lol: :lol:
Wiki hat geschrieben:Darüber hinaus schien es ein absolutes Bezugssystem, in welchem die Gleichungen gültig waren, zu benötigen. Dies hätte zur Folge gehabt, dass die Gleichungen für einen bewegten Beobachter eine andere Form gehabt hätten.

ja, und?
Wiki hat geschrieben:Diese Schwierigkeit regte Einstein zur Formulierung der speziellen Relativitätstheorie an und in diesem Prozess verneinte Einstein die Notwendigkeit eines Lichtäthers.

Was soll da schon schwierig sein. Das Prinzip gilt bekanntlich für alle Wellen. Nur Einstein sah darin eine "Schwierigkeit", warum auch immer.

Dicker, laß die Finger von solcher Problematik. Davon verstehst du nix.
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Re: "Raumenergie" unter der Lupe

Beitragvon julian apostata » Fr 28. Aug 2015, 11:28

Ernst hat geschrieben:Elektromagnetisch strahlende Masse gibt Strahlungsenergie und damit Masse ab,


Bild

Wenn diese beiden Körper elektromagnetische Strahlungsenergie absorbieren, nehmen sie auch die Masse dieser Energie in Form von Wärme auf.

Auch beim Stoß nehmen sie Wärmeenergie auf und die Masse dieser Energie.

Und wo bleibt jetzt die stimmige Energie und Impulsbilanz unter Einbeziehung dieser Masse?
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Re: "Raumenergie" unter der Lupe

Beitragvon Ernst » Fr 28. Aug 2015, 11:54

julian apostata hat geschrieben:Auch beim Stoß nehmen sie Wärmeenergie auf und die Masse dieser Energie.
Und wo bleibt jetzt die stimmige Energie und Impulsbilanz unter Einbeziehung dieser Masse?


Ich faß es nicht. Hat dir niemand den Unterschied zwischen Wärmemenge und Strahlungsenergie erklärt?. Klasse 9 etwa?

Bei dem Stoß wird kinetische Energie infolge Reibung in Wärmemenge (Temperaturerhöhung des Körpers) gewandelt. Strahlung kommt da gar nicht vor :!:

Die Kinetische Energie verringert sich. Die Temperatur der Massen erhöht sich. So lapidar ist das. Und du kommst mit Relativtätseffekten. Lächerlich.
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Re: "Raumenergie" unter der Lupe

Beitragvon DerDicke » Fr 28. Aug 2015, 20:56

Ernst hat geschrieben:
DerDicke hat geschrieben:Die Maxwell Gleichungen sind Lorentz Invariant.
Leider bleib das Maxwell selbst verborgen.

Sowas gibts öfters. So war die Wellengleichung der Mechanik schon lange vor 1700 bekannt, ihre Invarianz gegen die Voigt Transformation wurde jedoch erst 1887 entdeckt.
Die Lorentz Invarianz der Maxwellgleichungen sind eine Eigenschaft, die jeder leicht nachvollziehen kann, der etwas mit PDGL anfangen kann. Sie scheinen nicht zu dieser Gruppe zu gehören.



Ernst hat geschrieben:Das wurde ihm erst 40 Jahre später untergejubelt, als er sich nicht mehr wehren konnte.

Ein schöner Beitrag zu Ihrer Selbstdarstellung, wie Sie aus alltäglichen Vorgängen Verschwörungstheorien ableiten. Insoweit ein wertvoller Diskussionsbeitrag Ihrerseits.


Ernst hat geschrieben:
DerDicke hat geschrieben:Daß dem Herren Maxwell diese Invarianz möglicherweise nicht bekannt war, ändert nichts an der Tatsache.
Bist du noch ganz dicht? Daß dem Erfinder der Dampfmaschine der Dampf nicht bekannt war, glaubtst nur du.

Diese Tatsache haben Sie soeben (s. Ihr Zitat oben) eingeräumt. Nun rudern Sie zurück - ein reiner Verzweiflungsakt.
Ihr nicht nur hinkender sondern an den Rollstuhl gefesselter Vergleich zur Dampfmaschine stellt Ihre Inkompetenz gerade auch in anschaulichen technischen Fragen einmal mehr schön dar.




Ernst hat geschrieben:
Wiki hat geschrieben:Darüber hinaus schien es ein absolutes Bezugssystem, in welchem die Gleichungen gültig waren, zu benötigen. Dies hätte zur Folge gehabt, dass die Gleichungen für einen bewegten Beobachter eine andere Form gehabt hätten.
ja, und?

Das hätte bedeutet, daß ein meßbares Phänomen von der willkürlichen Definition eines mathematischen Werkzeuges (Koordinatensystem) abhängig ist. Das macht vielleicht für einen Herren Ernst sinn, aber nicht für einen Leser, der mitdenkt.



Ernst hat geschrieben:Was soll da schon schwierig sein. Das Prinzip gilt bekanntlich für alle Wellen. Nur Einstein sah darin eine "Schwierigkeit", warum auch immer.

Für mechanische Wellenphänomene gilt insbesondere:
- das Medium ist mit seinen physikalischen Eigenschaften bekannt.
- Die klassische Wellengleichung gilt nur, wenn für das Medium ein Ruhesystem angegeben werden kann. Bei einem inhomogen strömenden Medium wirds erheblich komplizierter.

Womit Sie, Herr Ernst, Ihre Wissenslücken gerade auch in der klassischen Mechanik wieder für jeden Leser nachvollziehbar, schön dargestellt hätten.

Für em Wellenphänomene gilt:
Die Maxwellgleichungen ergeben sich aus Ampere und Faraday (mit einer marginalen aber genialen Erweiterung). Die Hypothese eines Mediums fließt nirgends mit ein. Der Äther ist reine Phantasie.
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Re: "Raumenergie" unter der Lupe

Beitragvon Jan » Fr 28. Aug 2015, 21:54

Der Äther kann nur das sein, was da ist. Aber nicht alles ist sichtbar. Und manchmal entsteht und wirkt der Äther erst unter einer elektromagnetischen Kraftquelle.
Hält man 2 gleiche Magnetpole gegeneinander, dann merkt man die Kraft, die in dem magnetischen Fluß steckt und wie schwer es ist diesen zu überwinden.
Das ist eben Äther. Ob Einstein will oder nicht. Was interessiert mich Einstein, Higgs und Kunz.
Zuletzt geändert von Jan am Fr 28. Aug 2015, 22:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: "Raumenergie" unter der Lupe

Beitragvon Jan » Fr 28. Aug 2015, 22:22

Für die Ausbreitung von elektromagnetischen Wellen ist kein Äther notwendig.
Äther ist aber überall vorhanden, weil
das Universum ist ausgefüllt mit elektromagnetischer Hintergrundstrahlung.
Diese wird immer von der darauffolgenden elektromagnetischen Welle interferiert.
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Bildung ist eine Holschuld

Beitragvon Yukterez » Fr 28. Aug 2015, 22:24

Spaßratz hat geschrieben:Aber, um himmels Willen, wie kommt man darauf, dass sich ein Koordinatensystem krümmen lässt, geschweige denn krümmen soll? Warum sollte man dies wollen?

Schon mal was von Polarkoordinaten gehört, oder von den Längen- und Breitengraden auf dem Planeten Erde?

Mit dem was du alles nicht weißt ganze Bibliotheken füllen könnend,

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