Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon All » Mo 6. Okt 2014, 08:53

@ Spacerat

Was soll ich Julian schreiben?

Der versteht das doch gar nicht. Der geht in diesen formalen Systemen so auf, dass er gar nicht mehr merkt, wie die konstruiert sind. Wenn man diese Grundlagen nicht mehr erkennt, dann tauscht du Gott gegen Mathematik ein. Dann wirds gefährlich.
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon DerDicke » Mo 6. Okt 2014, 10:38

spacerat hat geschrieben:Der Lichtpunkt bewegt sich auf der Diagonalen mit ÜLG, ganz einfach, weil der Lichtpunkt im ruhenden System definitiv nicht zu Gunsten eines Bewegten BS langsamer wird.

Sehr geehrter Herr Spacerat,
es geht im Zusammenhang mit der sog. "Lichtuhr" nicht um die Bewegung eines Lichtpunktes, sondern um die Lichtfortpflanzung.
Ein Lichtpunkt kann sich selbstverständlich mit ÜLG bewegen. Das läuft in der Standardliteratur zur SRT unter "scheinbare Überlichtgeschwindigkeiten"
Wer etwas "kritisieren" will, sollte vom Gegenstand seiner Kritik zumindest die allgemeinen Grundkenntnisse haben. Sonst sieht es - so fürchtet DerDicke - mit Ihrer weiteren Spacebeamtenlaufbahn, mit Beförderung zum Oberspacerat zappenduster aus.
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon julian apostata » Mo 6. Okt 2014, 12:46

Spacerat hat geschrieben: Du wirst sicher nie kapieren (genauso wenig, wie all die anderen Relativisten), dass ein Lichtpunkt auf der scheinbaren und längeren Strecke eine scheinbar schnellere Geschwindigkeit annehmen wird.


Sowas nenn ich trollen vom Feinsten! 3 s auf und ab auf einer um 18° geneigten Lichtuhr.

viewtopic.php?f=6&t=676&start=10#p79887

Laut Galileitrafo (wenn Uhr den Äther mitführt) legt das Photon im Beobachtersystem 5,33 LS in 3 s zurück, das macht nach klassischer Physik also 1,78*c

Das stelle man sich mal vor. Von selber kommt er nicht zu der Erkenntnis. Da muss er erst bei mir auf Seite 2 spicken und dann stellt er mich als so blöd hin, dass ich nicht mit der Galileitrafo rechnen könne, und das obwohl ich sie in einem Atemzug mit der Lorentztrafo abgeleitet habe!

Wer es nötig hat, auf diesem Niveau zu diskutieren, muss schon gewaltig Dreck am Stecken haben.
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon DerDicke » Mo 6. Okt 2014, 13:00

Highway hat geschrieben:Ein und derselbe Lichtpunkt, als Synonym für Photon, kann dies nach Einstein eben exakt nicht.

Liebe Autobahn, daß "Lichtpunkt" und "Photon" synonym seien, das gilt allerdings nur für Sie.
Der allgemeine Sprachgebrauch bezeichnet damit eher ein (für Sie wohl unfaßbares) Phänomen, das auftritt, wenn Sie mit einem Laserpointer auf eine Wand leuchten. Oder so:
Spacerat hat geschrieben:Der Lichtpunkt bewegt sich auf der Diagonalen mit ÜLG, ganz einfach, weil der Lichtpunkt im ruhenden System definitiv nicht zu Gunsten eines Bewegten BS langsamer wird. Dadurch, dass er sich dort scheinbar schneller bewegt, wird er für das menschliche Auge dunkler. So einen Vorgang kann man sogar schon beobachten, nämlich bei besagten RGB-LED-Speedbällen, womit die Brillianz von modernen FullHD-Fernsehern demonstriert wird.


in beiden Fällen die klassische von Einstein längst beschriebene scheinbare Überlichtgeschwindigkeit.

Liebe Autobahn, DerDicke bleibt dabei: wer etwas kritisiert sollte vom Gegenstand seiner Kritik minimale Kenntnisse haben. DerDicke fügt aus gegebenem Anlaß hinzu: er sollte auch vom täglichen Leben minimale Kenntnisse besitzen.
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon All » Mo 6. Okt 2014, 17:01

Spacerat hat geschrieben:Und wer nicht checkt, dass die Lichtuhr gar nicht geneigt ist, sondern nur der Weg des einzig existierenden Lichtpunktes in dieser durch die Bewegung diagonal erscheint, muß 'ne Meise haben. Dieser eine einzige Lichtpunkt kann nicht zu einer einzigen Zeit auf zwei verschiedenen Höhen in der Lichtuhr sein. Frage mich, wieso man so etwas nicht durchschauen kann? Welche Drogen sind (oder Art der Gehirnwäsche ist) dafür nötig?


Eigentlich ist ja nur die Zeit gekippt. Unter der Annahme, dass die Zeit maximal gekippt wäre, hätte man in Flugrichtung Lichtgeschwindigkeit.

Wäre die Lichtuhr gekippt, dann wäre sie ab einem gewissen Punkt nur umgefallen. Dann wäre die Lichtgeschwindigkeit vom Schwerpunkt der Lichtuhr abhängig. So wäre man dann aber Ruckzuck auf Lichtgeschwindigkeit. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Wenn man so eine Lichtuhr in so ein Raumschiff einbaut, dann kann man, wenn die Lichtuhr mit einer Kippvorrichtung versehen ist, je nach Kippung bis Lichtgeschwindgkeit beschleunigen. Vielleicht stört ein wenig die Ruhemasse, aber die ist ja eh nur eine Eigenschaft von Materie. Woher will man überhaupt wissen, ob Eigenschaften nicht doch Lichtgeschindigkeit erreichen können. Hat doch noch keiner versucht. :mrgreen: :mrgreen:

Ich finde das alles umwerfend. :mrgreen:
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon DerDicke » Di 7. Okt 2014, 05:38

Liebe Frau Autobahn, Sie versuchen und verzweifelt Ihren Fehler, zwischen einem Lichtpunkt und einem Photon nicht unterscheiden zu können auszubügeln. Mit viel Krampf aber leider wenig Erfolg:
Highway hat geschrieben:Im Sinne der Lichtuhr, und von der war und ist hier die Rede,

Wer lesen kann ist klar im Vorteil:
Spacerat hat geschrieben:Der Lichtpunkt bewegt sich auf der Diagonalen mit ÜLG, ganz einfach, weil der Lichtpunkt im ruhenden System definitiv nicht zu Gunsten eines Bewegten BS langsamer wird. Dadurch, dass er sich dort scheinbar schneller bewegt, wird er für das menschliche Auge dunkler. So einen Vorgang kann man sogar schon beobachten, nämlich bei besagten RGB-LED-Speedbällen, womit die Brillianz von modernen FullHD-Fernsehern demonstriert wird.

es bleibt dabei: die klassische von Einstein längst beschriebene scheinbare Überlichtgeschwindigkeit
Sie können allenfalls argumentieren, daß der Beitrag des Spacerates hier off-topic sei. In diesem Fall wäre allerdings seine weitere Laufbahn bis hin zum Spacedirektor in weite Ferne gerückt. Bis zu seiner Pensionierung dürfte er es dann bestenfalls noch zum Space-Oberrat bringen.

Highway hat geschrieben:Im übrigen macht ein Laserpointer auch keinen Punkt, selbst wenn das Ding fälschlicherweise so heißt.

Im MATHEMATISCHEN Sinne machen ein Laser und ein Photon keinen Punkt. Es gibt jedoch auch noch eine reale Welt außerhalb der Mathematik, in der Frau Autobahn noch nicht angekommen zu sein scheint.
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon julian apostata » Di 7. Okt 2014, 10:42

Spacerat hat geschrieben:Und wer nicht checkt, dass die Lichtuhr gar nicht geneigt ist, sondern nur der Weg des einzig existierenden Lichtpunktes in dieser durch die Bewegung diagonal erscheint, muß 'ne Meise haben.


Und wer nicht checkt, dass man eine Lichtuhr so neigen kann, wie’s einem Spaß macht, was muss der erst haben?

Spacerat hat geschrieben:Dieser eine einzige Lichtpunkt kann nicht zu einer einzigen Zeit auf zwei verschiedenen Höhen in der Lichtuhr sein. Frage mich, wieso man so etwas nicht durchschauen kann? Welche Drogen sind (oder Art der Gehirnwäsche ist) dafür nötig?


Und welche Droge man nehmen muss, um doppelt zu sehen, das ist ja wohl allseits bekannt.

Oder kann mir jemand ein Beispiel dafür geben wo ich einer t-Koordinate jeweils zwei y-Werte zugeordnet habe?

Highway hat geschrieben:Wieso sollte die Uhr den Äther mitführen? :mrgreen:


Da fragst du mal nicht mich, sondern diejenigen von deinen Spezln, die uns weismachen wollen, die Erde würde den Äther mitführen.

Nach Gt ist dies möglich. Ich selbst halte die GT nicht mit der Realität vereinbar. Ich kann aber mit ihr rechnen.

Jetzt behaupten aber ein paar ganz superschlaue “Kritiker” Relativisten könnten damit nicht rechnen und Lichtuhren kann man nicht neigen und noch ähnlich skurille Sachen.

Dabei ist es eher umgekehrt. Relativisten verstehen sowohl Gt als auch Lt. Bei “Kritikern” reicht es oft noch nicht mal bis zur Gt.
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon Kurt » Di 7. Okt 2014, 12:10

Spacerat hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:kann mir jemand ein Beispiel dafür geben wo ich einer t-Koordinate jeweils zwei y-Werte zugeordnet habe?
Hallo? Das macht ihr andauernd! Deswegen soll ein relativ zur Lichtuhr bewegtes BS diese ja auch langsamer gehen sehen! Aber genau das ist ja nicht der Fall, die LU wird dunkler und nicht langsamer.


Die LU wird schneller und heller gesehen.

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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon Kurt » Di 7. Okt 2014, 12:19

Spacerat hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Die LU wird schneller und heller gesehen.
Das ist ganz was Neues... Aber immerhin, auch eine Theorie. ;)
...und warum sollte sie heller und schneller gesehen werden?


Weil ich den Beobachter der diese Aussage macht auf die LU zukommen lasse.

Diese LU ist auf der Erdoberfläche montiert und schwingt senkrecht zu dieser.
Der Beobachter kommt auf die LU zu und sieht darum dopplerverschobende Vorgänge.

Seit Monaten bettle ich darum endlich mal die Fakten auf den Tisch zu legen die es ermöglichen klare und eindeutige und unmissverständliche Aussagen abgeben zu können.
Schaum mal vielleicht geht's jetzt.

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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon Ernst » Di 7. Okt 2014, 12:22

julian apostata hat geschrieben:Dabei ist es eher umgekehrt. Relativisten verstehen sowohl Gt als auch Lt. Bei “Kritikern” reicht es oft noch nicht mal bis zur Gt.

Richtig, aber:
Nicht bei den Kritikern, sondern bei den hier anwesenden sogenannten "Kritikern", bei welchen der Regen immer senkrecht fällt, unabhängig vom Bezugssystem.

Es ist unzulässig, solche Laien mit ernsthaften Kritikern gleichzusetzen.
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