Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Beitragvon Frau Holle » Sa 18. Nov 2023, 17:32

Rudi Knoth hat geschrieben:@Frau Holle » Sa 18. Nov 2023, 17:05

Für die Restlaufzeit gilt:



Du hast L/c anstelle L/v geschrieben.

Ich hatte es so verstanden: Das Nullsignal startet bei B mit t=0 und läuft dann mit Lichtgeschwindigkeit c.
Es erreicht zunächst C bei t = L/(c+v) und läuft dann mit LG weiter bis zu A. Die Gesamtlaufzeit im Ruhesystem A-B von B bis A ist dann t = L/c und die Restlaufzeit von C bis A ist L/(c(1+c/v). Es ist nicht klar, was du da genau meinst mit den Laufzeiten^^.
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Sa 18. Nov 2023, 17:36, insgesamt 2-mal geändert.
Frau Holle
 
Beiträge: 4549
Registriert: Sa 26. Nov 2022, 13:58

Re: Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Beitragvon Daniel K. » Sa 18. Nov 2023, 17:35

Frau Holle hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Oder zum Zwillingsparadoxon: Wenn die Zeitdilatation der reisenden Uhr sich nicht irgendwie kontinuierlich ergibt, was DK ja behauptet, dann stellt sich doch zuerst die Frage: Wie denn dann? Dilatiert die Uhr etwa schlagartig bei der Rückkehr mit einem enormen Zeitsprung? Wohl kaum. Uhren springen nicht. Sie laufen ganz normal kontinuierlich. Wenn die reisende Uhr am Ende signifikant weniger Zeit gezählt hat, dann hat sich das zweifellos kontinuierlich ergeben, ...

Das sehe ich nicht so. Man kann einen solchen für das Bezugssystem des reisenden Zwilling ansehen, aber ich kenne auch andere Möglichkeiten. Etwa eine Betrachtung mit dem relativistischen Dopplereffekt, was Joachim Schulz in scilogs beschrieben hat. Dies inspirierte mich dazu auch einige andere Aussagen der SRT mit dem Dopplereffekt zu erklären.

Da die Theorie offenbar stimmt kann man sie auch gut mit dem Dopplereffekt erklären. Da sehe ich jetzt keinen Zusammenhang mit der kontinuierlichen Dilatation. Die Uhren laufen eben asynchron und das permanent während der Relativbewegung. So baut sich auch die Zeitdilatation einer Uhr permanent auf. Wüsste nicht, wie es anders sein sollte. "Aus Sicht von ..." kann man zwar andernorts einen Zeitsprung feststellen, aber eine Uhr vollführt selber keinen Zeitsprung oder sowas. Sie zählt einfach nur.

Ja, Du weißt es eben nicht, dabei habe ich das im Thread dazu ausführlich erklärt, während jeder einzelnen Reise ist die Zeitdilatation wegen der Symmetrie der Bewegung und dem Relativitätsprinzip natürlich auch symmetrisch, Joachim Schulz und andere haben das auch gut erklärt, die Uhren laufen wechselseitig dilatiert, der Zeitsprung ergibt sich aus der RdG, was Du eben nicht verstehst. Die Zeitdilatation baut sich nicht permanent auf einer Uhr auf.

Dass wäre der Fall, wenn eine Uhr näher an einer großen Masse wäre, als eine andere.


Das ist der Weg ...
Daniel K.
 
Beiträge: 6498
Registriert: So 28. Okt 2018, 13:37

Re: Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 18. Nov 2023, 17:41

@Frau Holle » Sa 18. Nov 2023, 17:32

Unter Restlaufzeit meine ich die Zeit, die die Uhr C vom Empfang des Nullsignals bis zum Treffen mit B braucht. Daher das L/v.

Gruß
Rudi Knoth
Rudi Knoth
 
Beiträge: 3912
Registriert: Di 9. Apr 2019, 18:31

Re: Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Beitragvon Frau Holle » Sa 18. Nov 2023, 17:51

Daniel K. hat geschrieben:
der Zeitsprung ergibt sich aus der RdG, was Du eben nicht verstehst. Die Zeitdilatation baut sich nicht permanent auf einer Uhr auf.

Hör' mal auf mir zu sagen, was ich nicht verstehe. Ich verstehe das sehr gut seit langen. Im Unterschied zu dir verstehe ich auch, das die Anzeige einer Uhr nicht springt. Das sieht immer nur so aus, weil man aus der Ferne jeweils andere Ereignisse betrachtet im Blockuniversum. Wenn du Minkowski-Diagramme lesen könntest, würdest du das vielleicht auch verstehen, aber nur vielleicht, die Chancen sind leider sehr gering.
 
Frau Holle
 
Beiträge: 4549
Registriert: Sa 26. Nov 2022, 13:58

Re: Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Beitragvon Daniel K. » Sa 18. Nov 2023, 17:56

Rudi Knoth hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Wie stehst Du denn konkret zu meinem Beispiel, so wirklich hast Du Dich dazu nicht konkret geäußert.


Ich kann ehrlich gesagt deine Rechnung nicht nachvollziehen. Allerdings stelle ich jetzt fest, dass du ein Gamma von 1,342 anstelle des Wertes 1,5 aus dem Szenario des Märchens genommen hast.


Dann rechne ich das noch einmal vor:

Ich betrachte der Einfachheit halber die Szene aus dem Ruhesystem von Königin A. Wegen des Gammas von 1,5 sendet König C das erste Signal in diesem System nach 1,5 Sekunden. Mit v = √5/3 ergibt dies eine Strecke von √5/2, die das Signal zurücklegen muss. Das ergibt dann nochmal 1,1,118 Sekunden. Zusammen sind dies 2,618 Sekunden. Das ist dann die Periodendauer der Signale.

1,342? Echt jetzt? Ich schaue mir das noch mal an.

Aber zu Deiner Erklärung, habe mir überlegt, beide senden einfach ihr erstes Signal ab, wenn ihre Uhr 0 anzeigt und dann eben in ihrem System immer jede Sekunde ein Impuls. Schauen wir uns das mal zuerst im Königreich von König C an (viel zu viel Lametta), also in S', A und C treffen sich, und hier können sogar beide ein Signal zum König B schicken, beide laufen parallel in jedem System mit c.

Gut, für König C ist König B eben 1,49 Ls (ich gehe von Jahr auf Sekunde) entfernt und König B nähert sich mit v = √5/3 c somit nimmt der Abstand mit v = 1 c + √5/3 c ab und für König C erreicht sein erstes Signal den König B nach 0,854 s. Das ist nicht die Anzeige der Uhr vom König B, sondern die von König C. Würde bedeuten, die Uhr von König B zeigt 2,95 s an und der Ort wäre 3,19 Ls. Oder auch nicht, passt doch alles nicht, König B ist im eigenen Ruhesystem immer bei 2,24 Ls. :shock:

Egal, muss man wohl länger und richtig machen, der Ansatz ist ja nicht verkehrt, ich habe schon mal die Synchronisation von Uhren mit Signalen in zwei zueinander bewegten Systemen dargestellt, in zwei Minkowski-Diagrammen und habe diese sogar in meinen beiden hier eingezeichnet, wenn auch nur sehr schwach zu erkennen. Alles aber in Ruhe, haben ja Zeit, ich schaue mir erstmal das mit den 1,342 an.


Das ist der Weg ...
Daniel K.
 
Beiträge: 6498
Registriert: So 28. Okt 2018, 13:37

Re: Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Beitragvon Daniel K. » Sa 18. Nov 2023, 18:06

Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
der Zeitsprung ergibt sich aus der RdG, was Du eben nicht verstehst. Die Zeitdilatation baut sich nicht permanent auf einer Uhr auf.

Hör' mal auf mir zu sagen, was ich nicht verstehe. Ich verstehe das sehr gut seit langen.

Holle, Du verstehst kein Stück nicht, Du behauptest, die Uhr C geht mit allen zu ihr ruhenden Uhren im eigenen Ruhesystem dilatiert. Mit dieser Behauptung nach fast einem Jahr ist schon mehr als gründlich belegt, Du hast kein Verständnis.


Frau Holle hat geschrieben:
Im Unterschied zu dir verstehe ich auch, das die Anzeige einer Uhr nicht springt. Das sieht immer nur so aus, weil man aus der Ferne jeweils andere Ereignisse betrachtet im Blockuniversum.

Blödsinn, da schaut keiner aus der Ferne, immer wieder Dein grober Unfug hier. Da ist wer direkt vor Ort bei Centauri, ruhend im System der Rakete und der schaut genau gleichzeitig vor Ort auf die Uhr bei Centauri, wenn die Rakete gerade die Erde passiert. Hab ich Dir so oft erklärt, kannst Dir vorstellen, die Rakete hat eine ganz lange Spitze, die reicht schon bis nach Centauri, vorne drauf hockt Kurt mit Uhr die synchron zu der in der Rakete geht, beide zeigen gleichzeitig im Ruhesystem der Rakete 0 an, Kurt macht ein Foto von der Uhr bei Centauri und die zeigt mehr an.

Der Zeitsprung ist nur ein "Sprung", wenn man die Beschleunigung instant macht, also von 0 auf die gegebene Geschwindigkeit, dann springt eben die Gleichzeitigkeitsfläche auf einen anderen Winkel. Beschleunigt man langsam, dann dreht die sich eben auch langsamer, die Uhren bei der Erde und Centauri verlieren durch die Beschleunigung der Rakete ihre Synchronisation im Ruhesystem der Rakete. Nebenbei ändert sich auch die Entfernung nach Centauri.


Frau Holle hat geschrieben:
Wenn du Minkowski-Diagramme lesen könntest, würdest du das vielleicht auch verstehen, aber nur vielleicht, die Chancen sind leider sehr gering.

Im Gegensatz zu Dir kann ich die nicht nur lesen, sondern auch sehr gut zeichnen, was man von Dir in keinem der beiden Fälle behaupten kann.


Das ist der Weg ...
Daniel K.
 
Beiträge: 6498
Registriert: So 28. Okt 2018, 13:37

Re: Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Beitragvon Frau Holle » Sa 18. Nov 2023, 18:33

Daniel K. hat geschrieben:Du behauptest, die Uhr C geht mit allen zu ihr ruhenden Uhren im eigenen Ruhesystem dilatiert. Mit dieser Behauptung nach fast einem Jahr ist schon mehr als gründlich belegt, Du hast kein Verständnis.

Das ist deine Unterstellung, nicht meine Behauptung. Was und wie solche Aussagen es zu verstehen sind, wenn ich sie überhaupt mal in deiner Sprechweise geäußert habe, das erkläre ich dir seit einem Jahr ohne Erfolg. Aussagen wie eine Uhr "in" eigenen System "geht" sind ohnehin total bescheuert. Auf sowas kommst nur du. Mir solchen Blödsinn hartnäckig ans Bein zu binden ist eine bodenlose Unverschämtheit.

Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Im Unterschied zu dir verstehe ich auch, das die Anzeige einer Uhr nicht springt. Das sieht immer nur so aus, weil man aus der Ferne jeweils andere Ereignisse betrachtet im Blockuniversum.

Blödsinn, da schaut keiner aus der Ferne, immer wieder Dein grober Unfug hier. Da ist wer direkt vor Ort bei Centauri, ruhend im System der Rakete und der schaut genau gleichzeitig vor Ort auf die Uhr bei Centauri, wenn die Rakete gerade die Erde passiert.

Centauri ist aber in der Ferne, wenn die Rakete die Erde passiert, und die Erde mit Rakete ist in der Ferne, wenn "wer" direkt bei Centauri auf die Uhr schaut. Du solltest vllt. mal begreifen, dass RdG-mäßige Unterschiede ausschließlich gleichzeitige Ereignisse an verschiedenen Orten betreffen. Da ist immer eins von zwei Ereignissen in der Ferne, sonst wäre sie ja am selben Ort, du Schlaumeier. :lol:

Daniel K. hat geschrieben:Der Zeitsprung ist nur ein "Sprung", wenn man die Beschleunigung instant macht, also von 0 auf die gegebene Geschwindigkeit, dann springt eben die Gleichzeitigkeitsfläche auf einen anderen Winkel. Beschleunigt man langsam, dann dreht die sich eben auch langsamer, die Uhren bei der Erde und Centauri verlieren durch die Beschleunigung der Rakete ihre Synchronisation im Ruhesystem der Rakete. Nebenbei ändert sich auch die Entfernung nach Centauri.

Na also, geht doch. Uhren springen nicht.
 
Frau Holle
 
Beiträge: 4549
Registriert: Sa 26. Nov 2022, 13:58

Re: Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 18. Nov 2023, 18:57

@ Frau Holle » Sa 18. Nov 2023, 18:33

Centauri ist aber in der Ferne, wenn die Rakete die Erde passiert, und die Erde mit Rakete ist in der Ferne, wenn "wer" direkt bei Centauri auf die Uhr schaut. Du solltest vllt. mal begreifen, dass RdG-mäßige Unterschiede ausschließlich gleichzeitige Ereignisse an verschiedenen Orten betreffen


Das können aber auch Uhrenanzeigen sein.

Gruß
Rudi Knoth
Rudi Knoth
 
Beiträge: 3912
Registriert: Di 9. Apr 2019, 18:31

Re: Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Beitragvon Frau Holle » Sa 18. Nov 2023, 19:15

Rudi Knoth hat geschrieben:@ Frau Holle » Sa 18. Nov 2023, 18:33

Centauri ist aber in der Ferne, wenn die Rakete die Erde passiert, und die Erde mit Rakete ist in der Ferne, wenn "wer" direkt bei Centauri auf die Uhr schaut. Du solltest vllt. mal begreifen, dass RdG-mäßige Unterschiede ausschließlich gleichzeitige Ereignisse an verschiedenen Orten betreffen


Das können aber auch Uhrenanzeigen sein.

?? Was soll das jetzt bedeuten "aber auch"?
 
Frau Holle
 
Beiträge: 4549
Registriert: Sa 26. Nov 2022, 13:58

Re: Uhrenparadoxon, wir bleiben fett symmetrisch!

Beitragvon Daniel K. » Sa 18. Nov 2023, 19:15

Verschoben ...
Zuletzt geändert von Daniel K. am Sa 18. Nov 2023, 19:16, insgesamt 1-mal geändert.
Daniel K.
 
Beiträge: 6498
Registriert: So 28. Okt 2018, 13:37

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 17 Gäste