"Einstein verstehen" von Markus Pössel und die "GOM-Sekte"

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: "Einstein verstehen" von Markus Pössel und die "GOM-Sekte"

Beitragvon HD116657 » Fr 8. Feb 2013, 20:52

julian apostata hat geschrieben:
HD116657 hat geschrieben:nun Jocelyne, bin ich schneller als Du? - Ich schon gefunden :D - Da Du nicht kannst rechnen ich kodiere Ergebnis: s.fc

Und wo kann man das nachlesen?

hexadezimal ;)
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Re: "Einstein verstehen" von Markus Pössel und die "GOM-Sekte"

Beitragvon All » Fr 8. Feb 2013, 21:12

Ihr habt doch alle einen an der Waffel.

Gruß

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fc

Beitragvon Yukterez » Fr 8. Feb 2013, 22:32

Hexadezimal wäre es S. 15*16+12 = 252, alphabetisch S. 63. Auf Seite 252 gefällt mir dieses Zitat am besten:

der allgemeine Konsens und das buch.pdf hat geschrieben:Wer die spz. Relativitätstheorie widerlegen will, ist ein Esel.


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Beitragvon Yukterez » Fr 8. Feb 2013, 23:14

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Chief's Malware

Beitragvon Yukterez » Fr 8. Feb 2013, 23:20

Avira ist für Deppen. Der moderne Heimrechner hat Avast Free.

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Wenn du den Webguard hast, hast du Askjeeves installiert (: Gratuliere (: So hab ich mir dich vorgestellt (:
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Re: "Einstein verstehen" von Markus Pössel und die "GOM-Sekte"

Beitragvon Jocelyne Lopez » Sa 9. Feb 2013, 08:58

julian apostata hat geschrieben:
Welche Frage hat denn jetzt Lenard an Einstein gestellt? Und wo kann man das nachlesen?


Siehe u.a. Seite 118 http://www.ekkehard-friebe.de/buch.pdf

[...]

Die behauptete Gleichwertigkeit von Gravitation, Beschleunigung und Trägheit ist sehr
früh bestritten und widerlegt worden. Auf Lenards berühmt gewordene Frage, warum beim
plötzlichen Abbremsen des Zuges im Zug selbst alles durcheinanderfliegt, der Kirchtum am
Bahndamm aber stehenbleibt, wo doch der Zug und die Umgebung zwei gleichberechtigte
Systeme sein sollen, ist von den Relativisten bis heute in der Sache nicht beantwortet worden.
Einstein hat 1920 in Bad Nauheim darauf geantwortet (S. 666): die RT kann die Trägheitswirkungen
im Zug "ebensogut als Wirkungen eines Gravitationsfeldes deuten", das durch die
entfernten Massen (gemeint: Fixsterne) erzeugt wird. Lenard verlangt, "die hinzugedachten
Gravitationsfelder müssen Vorgängen entsprechen und diese Vorgänge haben sich in der
Erfahrung nicht gemeldet". Einsteins Antwort besteht nur darin, etwas hinzudenken; praktisch
hätte demnach der Lokomotivführer, als er die Bremsung ausführte, ein Gravitationsfeld
erzeugt und könnte dies nach Belieben wiederholen.

Zu Einsteins Behauptung über die Gravitationswirkung der entfernten Massen wäre
außerdem zu fragen: warum muß vorher der Zug durch Energieaufwand in Bewegung gebracht
werden, um erst durch Bremsung die angebliche Gravitationswirkung herbeizuführen?
Warum wirkt diese Gravitation nicht schon vorher?

Eine Antwort auf Lenards Frage, warum der Turm nicht fällt, steht noch aus. Es gehört
zur allgemein bekannten - und von den Kritikern immer wieder denunzierten - Strategie der
Relativisten, kritische Fragen nicht zu beantworten, sondern stattdessen andere Geschichten
zu erzählen: der Meister hat es 1920 vorexerziert.


Lenard, Philipp: [Beitrag zu] Allgemeine Diskussion über die Relativitätstheorie : (86. Naturforsch.-
Verslg, Nauheim 1920, 19.-25.9.) In: Physikalische Zeitschrift. 21. 1920, Nr. 23/24, S. 666-668. -
Riedinger, Franz: Gravitation und Trägheit. In: Zeitschrift für Physik. 19. 1923, H. 1, S. 43-46. - Fok,
Vladimir Aleksandrovich: Le système de Ptolemée et le système de Copernic à la lumière de la théorie
générale de la relativité. - In: Questions scientifiques. Vol. 1: Physique. Paris 1952, S. 147-154. -
Brösske, Ludwig: Naturgesetze im Experiment ohne Relativitäts-Theorie. In: Kritik und Fortbildung der
Relativitätstheorie. 2. 1962, S. 55-98. - Theimer 1977, S. 111-145. - Gut, Bernardo Juan: Immanentlogische
Kritik der Relativitätstheorie. Oberwil b. Zug: Kugler 1981. 151 S. - Norton, John: What was
Einstein's principle of equivalence. In: Studies in history and philosophy of science. 16. 1985, S. 203-246.
- Beckmann, Petr: The equivalence principle. In: Galilean electrodynamics. 3. 1992, Nr. 3, S. 42. -
McAlister, John W.: A mechanical test of the equivalence principle. In: Galilean electrodynamics. 3. 1992,
Nr. 3, S. 43-49.


Das ist wie gesagt m.W. das einzige Mal, wo Einstein eine kritische Frage geantwortet hat, bevor die Diskussion von Max Planck aus „Zeitmangel“ unterbrochen wurde, sonst hat es sie immer ignoriert und sich nie einem Meinungsstreit mit seinen Kollegen in der Öffentlichkeit gestellt. Das ist dünn, sehr dünn, finde ich, wenn man beansprucht, eine Theorie aufzustellen, die die klassische Physik und das Denken der Menschheit revolutioniert...

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Aus dritter Hand

Beitragvon Yukterez » Sa 9. Feb 2013, 09:02

Frau Lopez,

Das, mit Verlaub, ist eine sehr plumpe, und ausserdem noch falsche Nacherzählung.

Korrigierend, Yukterez.
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Re: "Einstein verstehen" von Markus Pössel und die "GOM-Sekte"

Beitragvon Jocelyne Lopez » Sa 9. Feb 2013, 11:14

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:
Welche Frage hat denn jetzt Lenard an Einstein gestellt? Und wo kann man das nachlesen?


Das ist wie gesagt m.W. das einzige Mal, wo Einstein eine kritische Frage geantwortet hat, bevor die Diskussion von Max Planck aus „Zeitmangel“ unterbrochen wurde, sonst hat es sie immer ignoriert und sich nie einem Meinungsstreit mit seinen Kollegen in der Öffentlichkeit gestellt. Das ist dünn, sehr dünn, finde ich, wenn man beansprucht, eine Theorie aufzustellen, die die klassische Physik und das Denken der Menschheit revolutioniert...



Diese Taktik des Ausweichens oder Ignorierens der kritischen Fragen seiner zeitgenössischen Kollegen hat Einstein sein Leben praktiziert, wie zum Beispiel auch bei der Ansprache von Oskar Kraus 1925 Offene Briefe an Albert Einstein und Max von Laue oder bei der Frage von Henri Bergson 1922 über die Relativität der Gleichzeitigkeit „Où commence la proximité, où finit l’éloignement ?“ [wo fängt die Nähe an, wo endet die Entfernung?] Durée et simultanéité – A propos de la théorie d’Einstein.

Die Frage von Henri Bergson habe ich kürzlich im Blog-Artikel von Markus Pössel „Einstein verstehen – Teil III – Gleichzeitigkeit“ gestellt. Sie wurde natürlich auch ignoriert. Markus Pössel vom Albert Einstein Institut ist zwar der einzige Mainstream-Vertreter der Relativitätstheorie, der zurzeit im deutschsprachigen Raum für die Beantwortung von kritischen Fragen zur Verfügung steht, jedoch praktiziert er auch konsequent wie Einstein und seine Befürworter seit 100 Jahren die Taktik des Ausweichens und des Ignoriens, sowie allerdings auch der unflätigen Zurückweisung, siehe zum Beispiel : Diskussionsforum von Christoph von Mettenheim zu: Albert Einstein oder Der Irrtum eines Jahrhunderts oder Antwort von Dr. Markus Pössel an Peter Ripota.

Auch die direkte Ansprache der US-amerikanischen Kritiker an 9 führenden Autoren der Relativistik im deutschsprachigen Raum anläßlich der Suche nach einer einheitlichen Lösung des Zwillingsparadoxons 2011 im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums dieses Paradoxons (unterstützt von ca. 150 Wissenschaftlern aus der ganzen Welt) wurde ignoriert, siehe: viewtopic.php?f=6&t=417&start=50#p39039 oder Mainstream-Antworte auf die Unterschriftenaktion Zwillingspaadoxon aus den USA

Das ist dünn, sehr dünn, finde ich, zur Klärung von seit 100 Jahren anstehenden Fragen über eine Theorie, die beansprucht, die klassische Physik und das Denken der Menschheit zu revolutionieren... :?

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Gefühlsausbruch

Beitragvon Yukterez » Sa 9. Feb 2013, 15:57

Feelings, was ?

Bild, Yukterez.
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Re: "Einstein verstehen" von Markus Pössel und die "GOM-Sekte"

Beitragvon DerDicke » Sa 9. Feb 2013, 18:19

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Auf Lenards berühmt gewordene Frage, warum beim
plötzlichen Abbremsen des Zuges im Zug selbst alles durcheinanderfliegt, der Kirchtum am
Bahndamm aber stehenbleibt, wo doch der Zug und die Umgebung zwei gleichberechtigte
Systeme sein sollen, ist von den Relativisten bis heute in der Sache nicht beantwortet worden.

Eine Gleichheit unterschiedlich beschleunigter Systeme wird von der RT nicht behauptet.
Auch hier ist der Begriff des Inertialsystems offenbar nicht verstanden. Das Problem scheint verbreiteter zu sein, als DerDicke dachte. Und das obwohl der Begriff seit Galilei nur minimal erweitert wurde.


Chief hat geschrieben:
Bohr hat geschrieben:We are all agreed that your theory is crazy. The question which divides us is whether it is crazy enough to have a chance of being correct. My own feeling is that it is not crazy enough (1958).

Und verraten Sie uns auch auf welches Paper von Wolfgang Pauli Bohr hier Bezug genommen hat?
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