Lübecker hat geschrieben:
Hier wird die ganze Zeit behauptet, es gäbe einen Beobachter, der für die Lichtgeschwindigkeit c+v misst und Sagnac stände im Widerspruch zur SRT. Natürlich ist v eine Geschwindigkeit, und natürlich gilt c < c+v. Deswegen gibt es aber noch keinen Beobachter, der Licht mit c+v gemessen hat. Es wurde mit einigen Beispielen erklärt, wer die Geschwindigkeit c+v beobachtet und für was. Dennoch wird darauf behaart, es gäbe einen Beobachter, der für das Photon c+v misst. Wo ist dieser? Wenn es einen bewegten Beobachter gibt, dann muss es einen anderen Beobachter geben, der dieses misst. Der bewegte Beobachter ist dann der Mitreisende auf dem Teilchen, welches sich dem Photon entgegen bewegt.
Nein, es gibt bei dem Neutrino-Experiment keinen Beobachter, der auf dem Teilchen reist. Es gab nie bei einem Experiment einen Beobachter, der auf einem Teilchen reist...
Beim Neutrino-Experiment ist der Beobachter
der Labo in Italien: das ist der Empfänger (ich habe das so verstanden, dass die Signale von der Schweiz nach Italien gesendet wurden).
Beobachter und Empfänger sind Synonyme!
Der Labo in Italien reist nicht auf einem Teilchen, er ruht auf der Erdoberfläche, wobei sich die Erde ständig bewegt. Der Beobachter reist also auf der Erde, nicht auf einem Neutrino oder einem Lichtteilchen...
Die SRT geht davon aus, dass ein bewegter Beobachter immer das Licht mit c=const misst, egal wie schnell und in welche Richtung er sich bewegt.
Die Kritiker gehen im Gegenteil davon aus, dass ein bewegter Beobachter immer das Licht mit c +/-v misst, also abhängig von der Geschwindigkeit v des Beobachters und seiner Richtung.
Man darf also bei der Auswertung von Meßdaten zugrunde legen, dass ein bewegter Beobachter die LG mit c=const misst (Annahme: LG = c const) oder im Gegenteil, dass ein Beobachter die LG mit c+v misst (Annahme: LG = c +/-v).
Die PTB sagt, dass man bei der Auswertung der Meßdaten die Annahme c=const zugrunde gelegt hat.
Die PTB sagt aber auch widersprüchlicherweise, dass man bei der Auswertung der Meßdaten die Annahme c+v zugrunde gelegt hat.
Die METAS sagt, dass man bei der Auswertung der Meßdaten die Annahme c+v zugrunde gelegt hat.
Alles klar?
Jocelyne Lopez