M.S hat geschrieben:All hat geschrieben:
Nein, das bedeutet lediglich, daß du den Begriff Theorie, so wie er in den Naturwissenschaften gehandhabt wird, entweder nicht verstanden hast, oder aber für diesen Begriff eine eigene Privatdefintion verwendest.
Störend an deinen Beiträgen ist, dass du immer der Meinung bist, dass jemand etwas nicht verstanden hat. Wenn ich z. B, eine Theorie lediglich als System verstehe, dann ist das grundsätzlich erst mal nicht falsch. Die Aussage, dass es eine private Defintion ist, ist insoweit richtig, beinhaltet aber auch, dass jede Beschreibung erst mal eine Privatdefinition dessen ist, was man untersucht und postuliert. Erst durch Vereinbarung werden diese Privatdefinitionen gültig. Gültig für den Menschen. Diese Einschränkung ist wichtig.
Ich glaube auch nicht, dass man zwischen Philosophie und Physik großartig unterscheiden kann. Die Physik beruft sich auf philosophische Grundlagen, hier insbesondere die Messwerte, die nichts anderes sind als Produkte aus der Wahrnehmung. Die Wahrnehmung ist an die Sinne geknüpft. Durch Verknüpfung der Messwerte kommt man dann irgendwann, wenn man verallgemeinert, auf die Aussage Energie=Masse. Das ist aber nun mal nichts anderes als eine Verallgemeinerung.
Genau diese verallgemeinernden Denkvorschriften (Formalisierung) findest du in der sprachlichen Logik, Physik, Chemie, Mathematik, Religion usw.
Was machen wir also mit dem uns vorgeschriebenen Formalismus? Wir dressieren uns selbst oder lassen uns dressieren. Das an sich ist nicht schlimm. Ohne Gleichschaltung können wir nun mal keine gemeinsamen Ziele verfolgen. Schlimm ist nur der Glaube, dass man auf der richtigen Seite steht.
Insofern ist alles was wir formulieren lediglich als Werkzeug zu betrachten. Mit Wahrheit oder Realität hat das erst mal nichts zu tun. Alles ist lediglich gewollt.
Was die Physik oder besser gesagt einige Physiker machen, ist doch lediglich eine Abkapselung, indem sie sich auf Messwerte berufen und sich nur noch an diese Werte klammern. So isoliert man sich und glaubt tatsächlich, dass die geformten Messwerte etwas mit Realität zu tun haben. Messwerte befinden sich grundsätzlich zischen den Dingen. Man kann also maximal Aussagen treffen zu den Sachverhalten, die zwischen den Dingen liegen und nicht zu dem Ding selbst. Das gilt auch wieder für die Philosophie, Religion usw..
Ich habe an sich auch eine ganz andere Meinung über die Physik. Es geht da nicht um Beschreibung von irgendwelchen Sachverhalten, sondern lediglich um Kohle. Würde man
die physikalischen Erkenntnisse nicht nutzen und umsetzen können, gäbe es gar keine Physik. Gelder würden erst gar nicht mehr bewilligt.