Expansion des Weltalls

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Expansion des Weltalls

Beitragvon Harald Maurer » Mi 25. Mai 2011, 19:38

Hannes hat geschrieben:Soweit mir bekannt ist,ist auch Harald Maurer ein Gegner der Expansionstheorie.
Er ist der Meinung, das Licht würde auf seinem Weg "ermüden".


Ich lehne nicht die Expansion an und für sich ab, ganz im Gegenteil vertrete ich eine Art "Drucktheorie" der Gravitation (a la LeSage); es wäre also eine logische Folge, dass sich das Universum ausdehnt. Die Ausdehnung des "Raumes" lt. ART hingegen halte ich für einen metayphysischen Unsinn. Auch den Urknall reihe ich in diese Kategorie ein. Am ehesten entspricht meine Anschauung der Steady-State-Theorie von Hoyle. D.h. das Universum dehnt sich zwar aus, bleibt aber im Gleichgewicht, weil sich die Dichte infolge ständiger Neuentstehung von Materie nicht ändert. Die Rotverschiebung lässt sich durch die Aufblähung des Alls alleine nicht erklären, da muss es wohl noch eine andere Ursache geben. Hier tendiere ich zu einer Ermüdungserscheinung des Lichts, da ich nicht glauben kann, dass sich em-Wellen über Milliarden von Lichtjahren hinweg bewegen können, ohne dabei Energie zu verlieren.
Man muss sich klar darüber sein, dass alle kosmologischen Theorien auf dem Boden der Spekulation stehen. Wie es sich tatsächlich verhält, kann niemand wissen!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Expansion des Weltalls

Beitragvon Ernst » Mi 25. Mai 2011, 19:53

Harald Maurer hat geschrieben: Hier tendiere ich zu einer Ermüdungserscheinung des Lichts, da ich nicht glauben kann, dass sich em-Wellen über Milliarden von Lichtjahren hinweg bewegen können, ohne dabei Energie zu verlieren.

Energieverlust von Licht macht sich als Verkleinerung der Amplituden bemerkbar. Eine Frequenzänderung ist unmöglich, weil dann das Kontinuitätsprinzip verletzt wäre, was bedeutet, daß unterwegs einzelne Wellenzüge verloren gegangen wären. In der Zeiteinheit müssen stets soviel Wellenzüge ankommen, wie in der Zeiteinheit erzeugt wurden.
Die plausibelste Erklärung der Rotverschiebung liefert die Emissionsthese als Beschleunigungseffekt rotierender Systeme.

Aber das hatten wir ja alles bereits. Hier dreht sich munter immer das gleiche Karussell. :)

Gruß
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Re: Expansion des Weltalls

Beitragvon galactic32 » Mi 25. Mai 2011, 20:58

Hannes hat geschrieben:Man sieht schon an diesem Beispiel, dass die SRT, so wenig sie angewandt wird, für das Verständnis unseres Universums sehr wohl eine Rolle spielt.
Also für das Unverständis um die Gegebenheiten im Universum.

Dieser "SRT"-Murks, führt so zu einem völligem Wirr-War (war <-> engl.)!

Solange ohne Kenntnisse des frequenzverantwortlichen Ursprungs (Atome !) argumentiert wird, verlieren wir die Grundlagen der Wissenschaftlichkeit.

Eine Änderung der Medium-Parameter, als der Größen, die die Eigenschaften des Raumes und seines Inhaltes, also umgekehrt auch die Eigenschaften der Teilchen-Materie ( H-Atom's etc. ) und seiner Umgebung unveränderlich lassen oder verändern würden sind mir vordergründig.

Anders gesagt, ließe sich auch der Raum (Äther) als Umgebung von Omega-Partikeln vorstellen, deren Parameter halt die Eigenschaften des Äther's, also des Umfeldes der Punktoiden (?) physikalischen Urquellen bestimmen.

Wie rum auch immer, nach Deiner Ausführung wird unterschlagen, daß die Sendefrequenz-Atome und unsere Vergleichs-Atome identisch zu sein haben müßten.
Also eine Verunwissenschaftlichung plumpester Güte !

Gruß
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Re: Expansion des Weltalls

Beitragvon Harald Maurer » Mi 25. Mai 2011, 20:59

Ernst hat geschrieben:Die plausibelste Erklärung der Rotverschiebung liefert die Emissionsthese als Beschleunigungseffekt rotierender Systeme.


Müsste dann nicht jedes strahlende, rotierende Objekt in einer Galaxie eine andere (der Rotation entsprechende) Rotverschiebung haben?

Grüße
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Re: Expansion des Weltalls

Beitragvon galactic32 » Mi 25. Mai 2011, 21:15

Harald Maurer hat geschrieben: Hier tendiere ich zu einer Ermüdungserscheinung des Lichts, da ich nicht glauben kann, dass sich em-Wellen über Milliarden von Lichtjahren hinweg bewegen können, ohne dabei Energie zu verlieren.
Ernst hat geschrieben:Energieverlust von Licht macht sich als Verkleinerung der Amplituden bemerkbar.
Das gängige Maodell innerhalb Energie-Erhaltung, wäre die Dissipation zu Entropisch weniger verwertbare Energie.

Eine Verkleinerung von Amplitude, erhalten wir über "Statistik" !
Etwas sendet sicherlich auf einer Frequenz, dieses dann aber auch auf der Frequenz Null, also im anderen mathematischen Sinne könnten wir auch eine mittlere kleinere Frequenz eindeutig darlegen!
Oder was auch in dem Sinne als Verkleinerung der Amplitude (mittlere Auslenkung) zu interpretieren wäre.

Es zerstreut sich also schon das Licht (Wellenpacket) verlustähnlich, verrauschend, ändert sich, wirkt so in die evolutive "Zeit" einer Zukunft.

Gruß
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Re: Expansion des Weltalls

Beitragvon Hannes » Mi 25. Mai 2011, 21:16

Hallo Harald , Ernst !
Müsste dann nicht jedes strahlende, rotierende Objekt in einer Galaxie eine andere (der Rotation entsprechende) Rotverschiebung haben?

Und wie schaut die Rotverschiebung bei Objekten aus, die in Aufsicht gesehen werden,also senkrecht zur Sichtlinie rotieren ? Da dürfte dann doch überhaupt keine Rotverschiebung auftreten.^Was sagt da die Emission dazu?
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Re: Expansion des Weltalls

Beitragvon Kurt » Do 26. Mai 2011, 17:54

Hannes hat geschrieben:Und wie schaut die Rotverschiebung bei Objekten aus, die in Aufsicht gesehen werden,also senkrecht zur Sichtlinie rotieren ? Da dürfte dann doch überhaupt keine Rotverschiebung auftreten.


Hallo Leute, ich hätte den Wunsch dass das mit der "Luft" erstmal -ausgedacht- wird.
Schliesslich will ich erkennen ob es so überhaupt zu einer Frequenzverschiebung kommt.
Ich meine nicht.
Und wenn man galacitc32 Hinweis einbindet dann sollte es sogar zu Blauverschiebung trotz Ausdehnung kommen.
Aber da bin ich mir noch nicht sicher wo da der Gedankenfehler bei mir liegt.
Jedenfalls wäre dieses Beispiel u.U. geeignet auf unser All übertagen zu werden.


Gruss Kurt
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Re: Expansion des Weltalls

Beitragvon Ernst » Do 26. Mai 2011, 19:32

Harald Maurer hat geschrieben: Müsste dann nicht jedes strahlende, rotierende Objekt in einer Galaxie eine andere (der Rotation entsprechende) Rotverschiebung haben?

Ja, natürlich. Das ist auch der Fall. Die Rotverschiebung ist ja eine statistische Größe, von der Abweichungen die Regel sind. Wiki:
Je weiter eine Galaxie entfernt ist, desto stärker ist im Mittel die Rotverschiebung.

Die Abweichungen von diesem Mittel sind teilweise gewaltig.

@Hannes:
Und wie schaut die Rotverschiebung bei Objekten aus, die in Aufsicht gesehen werden,also senkrecht zur Sichtlinie rotieren ? Da dürfte dann doch überhaupt keine Rotverschiebung auftreten

Richtig. Geht in das "Mittel" ein.

Gruß
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Re: Expansion des Weltalls

Beitragvon Hannes » Do 26. Mai 2011, 20:41

Hallo Ernst !

Und wie schaut die Rotverschiebung bei Objekten aus, die in Aufsicht gesehen werden,also senkrecht zur Sichtlinie rotieren ? Da dürfte dann doch überhaupt keine Rotverschiebung auftreten
Richtig. Geht in das "Mittel" ein.

Ist akzeptiert.
Aber wo Rotverschiebung produziert wird, wird doch genau so viel Blauverschiebung produziert.
Das müsste sich doch gegenseitig aufheben, sodass im Mittel Null herauskommt.

Hannes
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Re: Expansion des Weltalls

Beitragvon Ernst » Do 26. Mai 2011, 21:02

Hannes hat geschrieben: Aber wo Rotverschiebung produziert wird, wird doch genau so viel Blauverschiebung produziert.

Nein. Der Beschleunigungseffekt der Rotation produziert auf der sichtbaren Seite nur Roteffekte. Blauverschiebung entsteht ausschließlich bei translatorischer Annäherung eines Objektes.

Gruß
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