Harald Maurer hat geschrieben:Wie absurd muss ein Paradoxon eigentlich sein, damit ein Relativist es als solches erkennt? Wer rückt jetzt den Unfug des Lübecker gerade und zeigt uns seinen Fehler? Wenn Lübecker da richtig gerechnet hat und die SRT behauptet wirklich so einen Nonsens, dann müsste man sich schon fragen, wie verblödet müssen Physiker eigentlich sein, um an so eine Absurdität zu glauben?
Einerseits, ja, die RT rechnet mit Formeln die ofensichtlichen Blödsinn ergeben. Andererseits wirst Du einem Menschen wie dem Limburger das niemals erklären können, weil in seinem Universum ein paar Dinge grundsätzlich schief laufen.
Gleich mal die kontinuierlich falsche Behauptung der Zug wäre kürzer, weil blabla - das ist im Limburgeruniversum vielleicht so, aber hier sicher nicht. Richtiger und damit rechenbar ist, der Wärter SIEHT den Zug kürzer, genauso wie der Schaffner den Bahnhof kürzer SIEHT. Jetzt hebt sich das alleine schon auf wenn beide den jeweils Anderen kürzer sehen, aber dennoch wird in der Realität MEINES Universums gar nichts kürzer.
Dito Lichtlaufzeiten im jeweiligen IS. Der Dicke hat das freundlicherweise ja bestätigt, anscheinend kennt der die RT besser als der Limburger, der gar nicht weiss, was sie postuliert. Eine wandelnde Formelsammlung ergibt halt noch keinen Sinn, da muss auch noch Grips dazu:
DerDicke hat geschrieben:Die SRT unterscheidet "bewegte" und "unbewegte" Systeme nicht.
Der Dicke hat also verstanden worum es hier geht. Nicht, dass ich das nicht schon ein paar mal erklärt hätte, aber ein letztes Mal schreibe ich das jetzt noch.
Diese Grafik:
Lübecker hat geschrieben:
lässt sich eben - laut RT und auch laut dem Dicken - so interpretieren, dass der blaue der Bahnsteig ist, oder aber auch, dass der blaue der Zug ist. Damit entsteht genau, was Du geschrieben hast, es breiten sich aus einem Ereignis zwei Lichtsphären aus.
Aber ob das der Limburger je in seinem Leben noch verstehen wird, wage ich zu bezweifeln. Er ist halt noch nie Zug gefahren und kennt daher nur den Standpunkt des Bahnhofswärters. Dass der Schaffner auch einen Standpunkt hat, der VÖLLIG GLEICHWERTIG mit dem des Wärters ist, kann und will er nicht akzeptieren.
Herzliche Grüße