Hallo Veritatibus !
Im lokalen IS, das ist für mich der "räumlich begrenzte" Lichtleiter, ist die LG nach meiner These auch konstant. Bitte lesen Sie meine These genau! Das Problem entsteht erst bei Übergang der elmag.Wellen von einem bewegten Lichtleiter zum nächsten. Das ist der zweite Teil meiner These. Ernst hat das haargenau erkannt.
Ihre Antwort:
Ich glaube auch, das genau erkannt zu haben. Aber wie auch Ernst, kann ich ihre These nicht teilen. Wie stehen Sie denn nun zum Relativitätsprinzip?
Ihre Antwort ist typisch, für Menschen die ihr Wissen nicht aufarbeiten können und an das, was sie erkannt haben, nicht glauben wollen. Weil Sie meine These nicht in der Luft zerreissen können, sagen Sie einfach :Ernst und ich können Ihre These nicht teilen. Abgeschmettert .
Und Sie fragen mich, wie ich es denn mit dem Relativitätsprinzip wohl halte.
Ich halte das Relativitätsprinzip für die bahnbrechendste Erfindung des 20.Jahrhunderts.
Leider ist es im Laufe der Geschichte regelmäßig so, dass Menschen etwas erfinden und sich dann ihrer Erfindung selbst nicht sicher sind. Das Wissen ist sehr oft schwächer als das Bauchgefühl.
Das ist so gewesen mit der geozentrischen Weltanschauung, wo lange der Glaube (nicht die Religion) das Wissen blockiert hat, und es war auch so, als Einstein und seine Mitdenker das Relativitätsprinzip erfunden haben.
Einstein konnte seine eigene Erfindung selbst nicht glauben und erfand etliche Ausnahmen, die sich zu einem Jahrhundertirrtum ausgewachsen haben:
Die folgenschwerste Ausnahme war die Erfindung der Invarianz. Er hat die Lichtgeschwindigkeit absolut gemacht, ganz gegen sein Relativitätsprinzip.Dabei ist Geschwindigkeit der typische Fall von Relativität.
In der Folge hat er den „ruhenden Partner“ beim Zwillingsparadoxon erfunden, ein weiterer Jahrhundertirrtum.
Als man endlich einsah, dass Geschwindigkeit zu 100% relativ ist und kein Partner der Bevorzugte ist, kam man auf den Gedanken, man könnte ja die Beschleunigung heranziehen.
Die wäre doch auf den reisenden Partner beschränkt. Wieder ein Bruch des Relativitätsprinzips. Beschleunigung ist nicht absolut, sondern auch wieder relativ. Wenn eine Rakete beschleunigt, braucht sie einen Teil ihrer mitgenommenen Materie, an der sie sich abstoßen kann, sonst funktioniert die Beschleunigung nicht. Nichts ist absolut. Auch nicht der Weltraum.
Wir können seine Bewegung nicht sehen, weil wir uns mitbewegen wie auf einem Strom, dessen Ufer wir nicht sehen können.
Mit der Gravitation hat Einstein besondere Schwierigkeiten gehabt und sie ausgeklammert.
Auf den ersten Blick sieht es so aus, als ob Gravitation absolut wäre, denn es gibt keine abstoßende Gravitationskraft. Leider wieder ein Trugschluß. Wenn man nämlich die Theorie des Urknalles anerkennt, muss man sich fragen, welche expansive Kraft diesen Urknall angetrieben hat und noch immer antreibt: Die „dunkle Energie“, die noch immer wirksam ist und der Gravitation entgegengerichtet ist, ist doch der relative Gegenpol zur Gravitation.
Und immer wieder das Gleiche: die Menschen wissen etwas, sie glauben aber etwas Anderes und verteidigen diese Meinung mit allen Mitteln.
Meine These können Sie nicht falsifizieren, aber sie schmettern sie ab.
Gut, dass ich davon nicht leben muss .
Mit Gruß
Hannes