Gravitation

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Gravitation

Beitragvon Kurt Gerhardt » Sa 26. Sep 2009, 01:53

Hallo Gerhard Kemme,

Wir unterhielten uns über die Zeitdilatation und da ging es um Zeit in unserem Sonnensystem. Wenn in diesem Rahmen eine Widerlegung der Zeitdilation erfolgt ist, dann sollte der Begriff langsam zu den Akten gelegt werden (was natürlich nicht geschehen wird). Zeit im Rahmen kosmologischer Spekulationen ist ein völlig anderes Ding.

Eben nicht! Der Ausgangspunkt unserer Diskussion war mein Postulat, das die Zeit eine imaginaere Groesse ist und aus der mathematisch korrekten imaginaeren Einheit definiert werden muss. Ich habe weder die Absicht ueber die Zeitdilatation als solche zu diskutieren oder ob es dazu eine Theorie gibt oder nicht, weil sie nicht existent ist!! Die Zeitdilatation ist Nonsens und ich habe weder Zeit noch Lust ueber Nonsens zu diskutieren! Es geht einzig und allein um die mathematische Definition der Zeit im Raum, weil man fuer mehrere gleichzeitig, also simultan(!), ablaufende Bewegungen nicht mehrere Zeiten ansetzen kann! Diese simultanen Mehrfachbewegungen laufen gleichzeitig ab und daher kann man nicht ds/dt rechnen, denn wir haben ds1+ds2+...../ nur einmal dt!!! So wird dir vermutlich noch gar nicht klar warum das so ist. Warte bitte bis ich meine Seite fertig habe und dann kannst du erst mal viel lesen, falls du willst. Wenn du dann den Zusammenhang verstanden hast koennen wir weiterdiskutieren. Und daraus ergeben sich keine Spekulationen, die ich ebenso ablehne wie du, sondern nachrechenbare Gleichungen mit realen Zahlen und numerischen Resultaten.
Geduld ich kann auch nicht zaubern!

Freundliche Gruesse
Icabaru
Kurt Gerhardt
 
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Re: Gravitation

Beitragvon Mordred » Sa 26. Sep 2009, 13:00

Hallo icabaru
1. Die Verknuepfung der Gravitationswirkung mit der Materiedichte.


Ist absolut korrekt.
Diese Gravitationswirkung besteht aber Hauptsächlich untereinander.
Das ist was man gravitative Harmonie nennt.


So einfach ist das leider nicht! Zum ersten hat der Raum als solcher eine zwar sehr kleine aber real existente Materiedichte,


Jepp, sehe ich genau so.


denn sonst gaebe es darin keine Teilchen wie z.B. deine MX10 Quanten.


Eben ;)
Zum zweiten ist mit der Materiedichte solcher nicht die Materiedichte des betreffenden Koerpers sondern die eines Gravitationsfeldes gemeint.


Die Materiedichte eines Gravitationsfeldes im Universum wären die MX10quanten und die haben wiederum auch eine "Dichte".
Wenn auch weniger als diese Dichte der MX10er nicht geht.
Weniger Dicht heißt gibt es nicht ! (vielleicht ausserhalb des Universums, aber da mag ich mich nicht festlegen :roll:
Es ist die kleinste Größe die sich selbsterhalten kann !

Und, die Materiedichte eines Körpers ist die Grundlage für das gravitative Feld.
Ohne Masse/Materie gäbe es keinen Körper, und somit auch kein gravitatives Feld.

Nimm z.B. das Gravitationsfeld der Erde. Darin ist ja nicht nur die Materiemenge der Erde sondern auch die des Mondes enthalten.


Bedingt.
Denn, beide haben ihr eigenes gravitatives Feld.
Diese beiden Felder beeinflussen sich Gegenseitig.
Durch die Gezeiten zum Beispiel macht sich die Wechselwirkung erkennbar.
Will ich also das gravitative Feld der Erde messen,(berechnen) muss ich den Mond erstmal außen vor lassen.

Andernfalls müsste ich ja auch in das gravitative Feld der Sonne alle Planeten mit einberechnen.
Denn nur durch das gravitative Feld der Sonne bildet sich unser System,
Wenn ich nun aber das Eigenfeld, ohne Wechselwirkung mit anderen Feldern berrechnen mag, dann muss ich eben die Felder der Planeten rausrechnen.
Dabei viel Spass.....

Um diesem Gravitationsfeld überhaupt eine konkrete Materiedichte konkret und genau zuordnen zu können, muss man zuerst seine genaue räumliche Grösse und damit sein genaues Volumen definieren.


Aber räumliche Größe/Volumen sagen nichts über die Dichte aus.
Und wenn ich hundertmal weiß welches Volumen ein Gegenstand (Planet) hat, deswegen komme ich seiner Dichte und somit seiner gravitativen Kraft nicht wirklich auf die Schliche.

Die Dichte, und davon bin ich fest überzeugt hängt einzig von der harmonischen Gravitation der „Komponenten“ ab.

Je höher also diese harmonisch gravitative Kraft untereinander, desto dichter auch die strukturelle Verbindung.
Umso höher dann natürlich auch das „Gravitationsfeld“
Andersrum natürlich ebenso, ...je kleiner die Masse/Materie einer Einheit (z.B. der MX10quanten) desto geringer das gravitative Eigenfeld.
Umso geringer die gravitative Harmonie.

Gravitation, oder besser das gesamte setzt sich aus 3 Komponenten zusammen die
„untrennbar“ miteinander verbunden sind. (Eine Fusion oder Spaltung wäre natürlich denkbar.)
Das ist zum Einen die Masse/Energie (bei einem passiven/inaktiven MX10er) wäre das die selbsterhaltungs- größe, und zum Anderen sein daraus resultierendes gravitatives Feld.

Nimmt also ein MX10quant „freie Energie“ in Form eines energetischen Spektrums auf, so erhöht sich dadurch seine Masse/Energie (natürlich minimalst) und somit auch das gravitative Feld.
Diese Erhaltungs Masse/Energie plus die „Zunahme“ lässt sich dann fälschlicher Weise als ein „Photon“ erkennen.
Wird die „zugenommene „Energie“ weiter gegeben, fällt das Niveau des MX10quants wieder unter unsere Wahrnehmung (Messmöglichkeit)
Was wir allerdings wahrnehmen können ist ein „Elektromagnetische Feld“ vieler Milliarden MX10er.

Sind viele darunter „photon“, also aktiv, erkennen wir natürlich auch ein stärkeres EM –Feld.
Erst dann kann man die reale Materiemenge der Erde plus die des Mondes mit dem realen Volumen dividieren und erhaelt damit die Materiedichte des Gravitationsfeldes.


Wie gesagt, ich denke nicht dass sich aus dem Volumen eine Materiedichte, und somit ein gravitatives Feld errechnen lässt.

Das genau meint Einstein mit der Verknuepfung von Materiedichte und Gravitationswirkung.


Ich bin mir nicht sicher ob Einstein das tatsächlich so meinte.
Wenn ja, lag er meiner Meinung nach, falsch.
Die Aussage an sich stimmt allerdings.
Materiedichte und die daraus resultierende gravitative Kraft hängen unmittelbar miteinander zusammen.

Warum habe ich ja oben schon Nahe gelegt.

Loesen konnte er das Problem der raeumlichen Groesse des Feldes nicht


Nur mit dem Volumen allein lässt sich das auch nicht lösen.

Wenn, dann müssten wir die Möglichkeit haben die harmonische Gravitationskraft z.B. von Platin ( wäre geeignet da hohe Dichte) zu messen.
Könnten wir das, könnten wir diese gravitative Kraft vom MX10quant bis zur Dichte eines möglichen schwarzen Loches hoch oder runter rechnen.
Aber das können wir nicht. (wie sollten wir die Gravitation eines Atoms messen können...)

Da die harmonische Gravitation also so gering, am einzelnen, (oder zweier Atome) ist, können wir diese zum heutigen Stand der Technik, einfach nicht messen.
Ich bezweifle dass wir jemals in der Lage dazu sind, diese "harmonische Kraft" oder das einzelne Gravitationsfeld eines Atoms ist einfach zu klein, aber man weiß ja nie.


Und das X ist dabei verdammt wenig.
So wenig, dass wir es nur „erahnen“ können, ....


Richtig, aber moeglicherweise dennoch mathematisch darstellbar. Daran arbeite ich.

Nicht nur Möglicher Weise, sonder sogar zu 100%
Leider fehlen mir, dazu die mathematischen Kenntnisse.
Da sie die aber scheinbar haben, und sogar daran arbeiten, sehe ich einer produktiven Zusammenarbeit durchaus zuversichtlich entgegen.



Gruß
Mordred.

PS: Bin auf ihre Meinung gespannt.
Mordred
 
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Re: Gravitation

Beitragvon Mordred » Sa 26. Sep 2009, 14:03

Hallo Chief

2. Selbst Einstein hat dem Gravitationsfeld eine Masse nach dem Prinzip M=Energie/c² zugeordnet, wobei er nicht gesagt hat aus was diese Masse bestehen soll.


Ich habe zwar nicht viel Ahnung von Formeln, aber ich würde sie so darstellen.

G = EM² (energetische Masse)

Grüße derweil..
Mordred
 
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Re: Gravitation

Beitragvon Gerhard Kemme » Sa 26. Sep 2009, 18:42

icabaru hat geschrieben:Nach Newton sicherlich. Das ist aber nur die Gravitationskraft und tatsaechlich trivial! Aber wie bitte kann man damit ein Gravitationsfeld berechnen. Seine raeumliche Groesse, seine geometrische Form, seine konkrete Kruemmung und seinen konkreten Energieinhalt? Ist das auch noch trivial?


Es läuft eigentlich immer nach dem gleichen Prinzip: Es werden Aussagen von A. E. und seinen Anhängern als korrekt gekennzeichnet. Leute wie ich nehmen sich dann eines solchen Themengebietes an und erweitern ihr Wissen aus Studium und Berufspraxis als Lehrer durch eine Sammlung von deutsch- und englischsprachigen Unterlagen zum Thema. Das Resultat, welches sich dann ergibt ist einfach nur, dass die Aussagen absolut nicht schlüssig waren. Dann wird das publiziert und verteidigt und diskutiert und zum Schluss kommt man zusammen mit anderen Fachleuten, die parallel zur Thematik "Zeitdilatation", "Zwillingsparadoxon", "Lorentztransformation, "Lorentz-Gruppe", "Invariante Lichtgeschwindigkeit" und "Unmöglichkeit von Überlichtgeschwindigkeit" gearbeitet haben, dass das, was unter RT verstanden wird, nicht überzeugend ist. Danach kommt dann aber wiederum ein neues Thema auf den Tisch, wo nunmehr die Aussagen von A. E. und seinen Anhängern korrekt sein sollen - hier also die Abhängigkeit der Gravitationskraft aus der "Materie"dichte. Da geht das dann schon los mit der Begrifflichkeit, denn "Materiedichte" klingt ziemlich ähnlich wie Stoffdichte und stellt dann etwas völlig anderes dar.

Es stellt sich die Frage, ob solche Vorgehensweise sinnvoll ist. Wenn sich jemand als Marsexperte bezeichnet und unterschiedliche Behauptungen und Theorien über den Mars aufstellt, u.a. die These, dass Marsmenschen auf der Marsoberfläche in Höhlen leben und dass in der Marsebene XY riesige Goldvorkommen liegen und noch 100 andere Behauptungen, dann wäre es die Frage, ob man seine 100 anderen Behauptungen noch in Erwägung zieht, wenn sich herausgestellt hat, dass seine ersten zwei Theorien falsch waren.

Solltest du ernsthaft die Behauptung aufstellen, dass A. E. und seine Anhänger in Bezug auf die Abhängigkeit der Gravitationskraft von der Materiedichte eine richtige Aussage gemacht haben, dann würde ich dich bitten - wenn zeitlich möglich - einmal eine kleine Begründung für diese These an diesem Ort zu publizieren.

mfg
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Re: Gravitation

Beitragvon Heinrich Katscher » Sa 26. Sep 2009, 23:40

Gerhard Kemme hat geschrieben:
Highway hat geschrieben: Wenn es Heinrich gelingt, ein in sich schlüssiges mathematisches Gebäude aufzustellen, dann kann man auf die Masse in der Tat verzichten. ...... Ob das Sinn bei der Interpretation macht - das ist wiederum eine andere Frage.


Allerdings handelt es sich um den physikalischen Begriff "Masse", der eliminiert werden soll und es handelt sich um einen zentralen Begriff des menschlichen Alltags. Mathematik und Mathematiker sind dazu da Probleme zu lösen und sind nicht dazu da, Probleme zu schaffen. Im Prinzip war es bisher gebräuchlich, dass in der Realität der physikalischen Umgebung des Menschen ein Problem der Lösung bedarf, dass daraufhin eine Abstraktion in die Sprache der Mathematik gemacht wird und die mathematische Lösung dann wiederum das physikalische Alltagsproblem behebt. Die Vorgehensweise des H. K. per Mathematik den Menschen einer Region eingeführte physikalische Begriffe wegzunehmen und sie auf unanschauliche abstrakte Rechnungen zu verweisen und eine Vielzahl von Denkvorgängen unmöglich zu machen, entspräche nicht dem Anliegen von Wissenschaft, den Menschen zu nützen.


Ich bin tatsächlich bestrebt, den Begriff der „physikalischen“ Masse zu umgehen, weil dieser nicht definiert und definierbar ist. Herr Kemme als bekannter Einstein-Gegner sollte dies entweder begreifen oder erklären, warum er auf schwerer, träger, relativistischer Masse (Eigenschaften) besteht und wie er Ruhemassen von Massenmengen (Grössen) unterscheiden will.

Physische Körper oder Stoffe dagegen sind Realitäten. Ihre Grösse oder Menge kann durch ein Vielfaches, bzw. einen Bruchteil einer im SI-System (vereinbarungsgemäss) 1 kg genannten Nukleonen-Einheitsmenge definiert werden, deren Grösse der Avogadrozahl N_A = 6,02E26 entspricht. Diese ist bzw. kann sowohl bei absoluten, als auch bei relativen Bewegungen konstant gehalten werden. Ihre Energie, die Eigenenergie eingeschlossen, ist (statistisch) dem Quadrat ihrer Nukleonengeschwindigkeit proportional, was ermöglicht, auch das Energie-Masse-Äquivalent E = M c^2 aus physikalischen Betrachtungen auszuschalten.
Auf Alltagsprobleme bezogen bedeutet dies, das 1 kg Eisen oder Blei immer genau soviel Nukleonen wie 1 kg Wasser oder Wasserstoff enthält, unabhängig davon, an welcher Stelle des Raumes es sich befindet oder mit welcher Geschwindigkeit es sich bewegt.

Derart gesehen ist mir der Standpunkt Gerhard Kemmes unverständlich, weil Vielfache und Bruchteile eines Kilogramms keine abstrakten mathematischen Rechnungen sind, sondern abstrakte physikalische Massebegriffe durch einen realen Mengenbegriff ersetzen.

Mit freundlichem Gruss
Heinrich Katscher
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Re: Gravitation

Beitragvon Gerhard Kemme » So 27. Sep 2009, 19:26

Heinrich Katscher hat geschrieben:Ich bin tatsächlich bestrebt, den Begriff der „physikalischen“ Masse zu umgehen, weil dieser nicht definiert und definierbar ist. Herr Kemme als bekannter Einstein-Gegner sollte dies entweder begreifen oder erklären, warum er auf schwerer, träger, relativistischer Masse (Eigenschaften) besteht und wie er Ruhemassen von Massenmengen (Grössen) unterscheiden will.


Es kann verbal alles in Frage gestellt werden und es wird sehr gute Gründe geben, den Begriff "Haus" durch den allgemeineren Begriff Gebäude zu ersetzen und man wird im Zuge der Reduzierung von synonymen Begrifflichkeiten viel Webspace verbrauchen, um den Begriff des Radiusses durch den Quotienten D/2 zu ersetzen. Also wieder meine Antwort zu diesem Thema: Man kann verbal zu jedem Sachverhalt und insbesondere zu jeder physikalischen Größe eine kritische Position aufbauen. Wieviele Argumente gäbe es, den Begriff der Elektrischen Spannung zu eliminieren oder den Begriff der Kraft durch sonstwas zu ersetzen. Kritik ist beliebig, wenn sie sich nicht auf Gegenargumente einlässt.

Einige Gegenargumente zu den Einlassungen des Herrn Katscher zur Eliminierung der Masse:

    Der Begriff Masse ist bei der Bevölkerung des deutschsprachigen Raumes bestens eingeführt und die auf ihm beruhenden Maßeinheiten Kilogramm und Gramm werden wie kaum andere Einheiten im Alltagsleben und in der wissenschaftlichen Forschung benutzt, der Begriff ist momentan unverzichtbar.

    Der Begriff Masse ist mindestens seit hundert Jahren in der Literatur verzeichnet. Bei einer Änderung des Begriffes wären ältere physikalische Artikel nicht mehr lesbar.

    Der Begriff Masse ist einfach ohne komplizierte Denkoperationen verwendbar.

    Der Anspruch an Definitionen im Bereich der Physik sollte nicht übertrieben werden. Die Fachwissenschaft Physik ist nicht Mathematik und schnell landet man bei Definitionsversuchen eines physikalischen Begriffes wieder bei Undefiniertem. In diesem Falle sollte dann also gesagt werden, was denn Nukleonen wirklich seien, deren Anzahlen nun anstelle des Begriffes Masse die Menge von 1 Kg bezeichen soll.

    Der Begriff der Masse gehört zum Denkgerüst der hiesigen Bevölkerung einschließlich der Wissenschaftler und eine Eliminierung würde weitere Denkarbeit unmöglich machen, d.h. dies wäre so als ob plötzlich der Begriff des Ohmschen Gesetzes oder der der Länge weggenommen würden.

Heinrich Katscher hat geschrieben:Derart gesehen ist mir der Standpunkt Gerhard Kemmes unverständlich, weil Vielfache und Bruchteile eines Kilogramms keine abstrakten mathematischen Rechnungen sind, sondern abstrakte physikalische Massebegriffe durch einen realen Mengenbegriff ersetzen.


Der Begriff des Nukleons ist ebenfalls abstrakt, wenn eine Ersetzung durch die Anzahlen von Nukleonen erfolgen soll. Was bitteschön ist denn ein Atom und wie funktioniert es und aus welchen Teilen besteht es? Insbesondere handelt es sich um Denkvorgänge, die vielfach in der Bevölkerung nicht gedacht werden können und es sollte immer wieder an Herrn Katschers Adresse die Frage gerichtet werden, wie nach der Eliminierung des Kilogramms eine Bestellung von 2, 3 Kilogramm Kartoffeln stattfinden soll - geht es da dann um die Bestimmung eines Kartoffelvolumens, welches per Tauchbad bestimmt wird oder soll dann doch wieder die alte Federwaage bemüht werden, wo dann die Dehnung der Zugfeder einer bestimmten Anzahl von Kohlenstoffatomen entsprechen soll, die dann auf ein Kartoffelvolumen umgerechnet wird.

Heinrich Katscher hat geschrieben:Herr Kemme als bekannter Einstein-Gegner


Kein "Einstein-Gegner", sonder ein Kritiker der RT.

Heinrich Katscher hat geschrieben:warum er auf schwerer, träger, relativistischer Masse (Eigenschaften) besteht und wie er Ruhemassen von Massenmengen (Grössen) unterscheiden will.


Es handelt sich um deine Fehleinschätzung, dass es eine relativistische Masse gäbe. Der Begriff der Masse ist hier einfach fälschlich zur Beschreibung des Phänomens benutzt worden, dass, um eine Beschleunigung aufrecht zu erhalten, die an einem Objekt wirkende Kraft gesteigert werden muss. Relativisten gehen davon aus, dass sich die Masse erhöht, wenn sich die Geschwindigkeit steigert. Kritiker der RT würden den Widerstand des Mediums bei höherer Geschwindigkeit dafür verantwortlich machen - quasi eine Art von Ätherwiderstand. Aus der Annahme von unrichtigen Eigenschaften der Masse folgt dann die Forderung nach Abschaffung dieses Begriffes, was so nicht akzeptiert werden kann.

mfg
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Re: Gravitation

Beitragvon Mordred » So 27. Sep 2009, 19:44

Relativisten gehen davon aus, dass sich die Masse erhöht,

Unglaublich dass es heutzutage ( Im 20 Jahrhundert) noch Relativisten gib.....
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Re: Gravitation

Beitragvon Mordred » So 27. Sep 2009, 23:55

von maser:
sagen sie mal,
haben sie mal daran gedacht ihre mx10-theorie mittels versuch auf richtigkeit hin zu überprüfen?

Hätte das nur besser mal Albert und Lorenz gemacht mit ihrer Theorie....dann wäre uns viele erspart geblieben.

Aber zu den MX10quanten.
Leider sind die technischen Mittel derzeit begrenzt, so dass eine Detektion der passiven MX10quanten zum heutigen Stand der Technik leider nicht möglich ist.
Man hat aber aktive (also photone) Mx10quanten detektiert.
Nur bezeichnet man sie fälschlicherweise also Photonen......Und sagt somit, Photonen sind Teilchen.
Sind es aber nicht.
Denn das "Teilchen" am Photon ist das MX10quant, ....
Aber das bekommen die auch noch spitz, ..da bin ich ganz sicher, ....
Bin ja ein geduldiger Mensch.....

Gruß derweil....
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Re: Gravitation

Beitragvon Heinrich Katscher » Mo 28. Sep 2009, 22:36

Highway hat geschrieben:
Heinrich Katscher hat geschrieben:
Auf Alltagsprobleme bezogen bedeutet dies, das 1 kg Eisen oder Blei immer genau soviel Nukleonen wie 1 kg Wasser oder Wasserstoff enthält, unabhängig davon, an welcher Stelle des Raumes es sich befindet oder mit welcher Geschwindigkeit es sich bewegt.

Das wäre mir neu. Kannst du diesen Sachverhalt mal ein wenig verdeutlichen?


Hallo Highway,

Prinzipiell muss 1 kg eines jeglichen Stoffes ungefähr 6,02E26 Nukleonen enthalten, deren jedes 1/6,02E26 =1,66E-27 kg wiegt. Die Protonmasse beträgt zwar 1,67E27 kg, Massendefekte lassen sich jedoch durch unterschiedliche Geschwindigkeiten der Atomkonstituenten erklären, vorausgesetzt, dass man das sog. „Energie-Masse-Äquivalent aufgibt.

Diesem Projekt stehen historisch bedingte Schwierigkeiten und Klippen entgegen. Die erste und grösste ist der Massebegriff selbst, auf den ich in meiner Antwort an Gerhard Kemme näher eingehen will. Hier nur so viel:

Das in Sevres bei Paris aufbewahrte Masse-Prototyp ist ein Pt-IR-Klumpen, dem man die „Masse“ auf den ersten Blick nicht ansehen kann. Ersichtlich ist nur seine Grösse bzw. sein Volumen. Dass er 1 kg wiegt bzw. dass er diese „Masse“ hat, ist nur Vereinbarung, die geglaubt werden muss.

Um nicht glauben zu müssen, ist die PTB bemüht, aus 28 Nukleonen bestehende Si-14 - Atome zu zählen. Eine der Avogadrozahl N_A = 6,02..E26 entsprechende Atommenge soll dabei als 1 kMol deklariert werden und der bisherigen Masseangabe 28 kg gleich gesetzt werden, bzw. diese ersetzen.. Auf 1 kg werden daher wie bisher N-A = 6,02 E 26 Nukleonen entfallen.

Atome und Moleküle bestehen aus Nukleonen, wobei ihre Mengen Isotopen und Isobaren bilden, die sich durch gleiche chemische Eigenschaften oder gleiche physikalische Eigenschaften unterscheiden. Diese sind durch unterschiedliche Bindungen und verschiedene Bewegungszustände bedingt und durch Impulsmomente J = R v bestimmt, die vektoriell in positiver oder negativer Richtung wirken können. Die Quadratwerte v^2 dieser Geschwindigkeiten dagegen sind Skalare, die den Absolutwerten der Bewegungszustände entsprechen. Statistisch entspricht daher das Quadrat der Geschwindigkeit der auf 1 Nukleon entfallenden Energie En =(R=1?) v^2 (J/Nukleon), genau so wie auch die Beziehung En = k T (J/Nukleon, K) die auf 1 Nukleon entfallende Bewegungsenergie bestimmt. (Boltzmannkonstante k = 1,38E-23 J/K, Temperatur T = f (v^2/v0^2) K).

Näheres dazu siehe auch http://www.volny.cz/katscher/Ketzerisch ... k%204.html


Mitr Gruss
Heinrich Katscher
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Re: Gravitation

Beitragvon Heinrich Katscher » Mo 28. Sep 2009, 23:24

Gerhard Kemme hat geschrieben:
Heinrich Katscher hat geschrieben:Ich bin tatsächlich bestrebt, den Begriff der „physikalischen“ Masse zu umgehen, weil dieser nicht definiert und definierbar ist.

Es kann verbal alles in Frage gestellt werden. ......... Kritik ist beliebig, wenn sie sich nicht auf Gegenargumente einlässt.
Einige Gegenargumente zu den Einlassungen des Herrn Katscher zur Eliminierung der Masse:
[list]
Der Begriff Masse ist bei der Bevölkerung des deutschsprachigen Raumes bestens eingeführt und die auf ihm beruhenden Maßeinheiten Kilogramm und Gramm werden wie kaum andere Einheiten im Alltagsleben und in der wissenschaftlichen Forschung benutzt .
Der Begriff Masse ist mindestens seit hundert Jahren in der Literatur verzeichnet. Bei einer Änderung des Begriffes wären ältere physikalische Artikel nicht mehr lesbar.
Der Anspruch an Definitionen im Bereich der Physik sollte nicht übertrieben werden. Die Fachwissenschaft Physik ist nicht Mathematik und schnell landet man bei Definitionsversuchen eines physikalischen Begriffes wieder bei Undefiniertem. In diesem Falle sollte dann also gesagt werden, was denn Nukleonen wirklich seien, deren Anzahlen nun anstelle des Begriffes Masse die Menge von 1 Kg bezeichen soll..................


Meine Einwände halte ich als zutreffend, wie der Link http://de.wikipedia.org/wiki/Masse bezeugt.

Der Begriff des Nukleons ist ebenfalls abstrakt, wenn eine Ersetzung durch die Anzahlen von Nukleonen erfolgen soll. Was bitteschön ist denn ein Atom und wie funktioniert es und aus welchen Teilen besteht es? ....... es sollte immer wieder an Herrn Katschers Adresse die Frage gerichtet werden, wie nach der Eliminierung des Kilogramms eine Bestellung von 2, 3 Kilogramm Kartoffeln stattfinden soll - geht es da dann um die Bestimmung eines Kartoffelvolumens, welches per Tauchbad bestimmt wird oder soll dann doch wieder die alte Federwaage bemüht werden, wo dann die Dehnung der Zugfeder einer bestimmten Anzahl von Kohlenstoffatomen entsprechen soll, die dann auf ein Kartoffelvolumen umgerechnet wird. ......................

Hiezu siehe die voran stehende Antwort an Highway
warum er auf schwerer, träger, relativistischer Masse (Eigenschaften) besteht und wie er Ruhemassen von Massenmengen (Grössen) unterscheiden will........................


Hier versucht Herr Kemme den Spiess umzudrehen. Der Ersatz des Masse-Begriffes durch einen Mengen-Begriff befreit uns von der Notwendigkeit, zwischen schwerer und träger Masse zu unterscheiden, wobei Schwere und Träghalt als Eigenschaft der in kg messbaren Nukleonenmenge erhalten bleibt.

MfG
Heinrich Katscher
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