Highway hat geschrieben:
Lothar Pernes hat geschrieben:
Das Dreieck ABC schrumpft sozusagen bei t gegen Null unter Beibehaltung der Winkel.
Hierbei darf man natürlich nicht dem Trugschluß unterliegen, daß (bei der Schrumpfung des Dreicks ABC in den Bereich des Punktes A) der Punkt C längs der Kreisbahn laufen muß.
Wieso nicht? Das ist doch die Argumentation.
Der Körper befindet sich zum Zeitpunkt t0 bei A, wird zum Zeitpunkt t1 bei B erwartet, befindet sich aber überraschender Weise bei C auf der Kreisbahn. Wenn man die Zeit nun immer weiter verkleinert ändert sich doch daran nichts? Was sich ändert sind die verkürzten Strecken und die Winkel zueinander. Beispielsweise nähert sich die Richtung von
y immer mehr die X-Achse an, und die Richtung von
z immer mehr
x.
Verstehe ich nicht?
Grüße,
Highway
Bei der Grenzwertbildung für t gegen Null muß der Punkt C auf derjenigen Bahn zurückgehen, auf der er hergekommen ist. Und das ist bei einer bestehenden Radialbeschleunigung Richtung Zentrum eben nicht die Kreisbahn, sondern eine nach innen laufende Spiralbahn. Diese hat im Punkt A für t=0 keinen tangentialen Geschwindigkeitsvektor, sondern einen von der Tangente nach innen abweichenden Geschwindigkeitsvektor.
Fangen wir also nicht mit der rückwärts gehenden Grenzwertbildung an, sondern ganz von vorn:
Die Scheinphysiker behaupten eine nicht ausgeglichene, zeitlich konstante Beschleunigung in radialer Richtung nach innen.
Diese Beschleunigung ist also auch im Punkt A für t=0 vorhanden!
Deshalb ist schon im Punkt A für t=0 der Geschwindigkeitsvektor x nicht tangential, sondern Richtung C zeigend!
Nur wenn keine Beschleunigung in radialer Richtung vorhanden wäre, würde der Geschwindigkeitsvektor Richtung B zeigen!
Deshalb läuft bei radialer Beschleunigung nach innen die Masse schon in Punkt A für t=0 nicht auf und in Richtung Kreisbahn, sondern auf und in Richtung Spiralbahn, also in Richtung C.
Der Geschwindigkeitsvektor x in Punkt A für t=0 ist deshalb der Vektor z in Deiner Zeichnung. Bei der Grenzwert bildung läuft C auf diesem Vektor z zurück, und nicht auf der Kreisbahn.
Bei vorhandener, nicht ausgeglichener radialer Beschleunigung steht der Geschwindigkeitsvektor x in Punkt A für t=0 nicht senkrecht auf der radialen Richtung. Damit entfällt die Grundbedingung der Kreisbahn .
Deshalb darf bei einer Kreisbahn keine nicht ausgeglichene radiale Beschleunigung vorhanden sein, die Petalkraft muß mit Fugalkraft im Gleichgewicht sein. Das ist eine fundamentale Bedingung der Kreisbahn gemäß der Newtonschen Physik.
Der hier geführte „Highwaysche“ Beweis ist auch ohne Grenzwertbildung von absoluter Beweiskraft.
Mit freundlichen Grüßen
L. Pernes