Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Ernst » So 29. Sep 2019, 17:00

Zasada hat geschrieben:um die Gleichzeitigkeit von A und B zu detektieren reicht es, dass die LG in S und in S' konstnt ist, .

Nein, das reicht nicht. Die LG c der am Bahnhof ruhenden Quellen müßte in S und S' konstant sein.
Das geht einfach nicht, es sei denn, man manipuliert die Zeit.
Weil du das nicht tust, ist dein Ansatz einfach unmöglich.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » So 29. Sep 2019, 17:02

Ernst hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:... es geht einzig um die Frage, ob Ereignisse A und B gleichzeitig erfolgt sind.

Wenn sie am Bahnhof gleichzeitig sind, dann sind sie es klassisch auch im Zugssystem.
Aber da ist aus Sicht des Zuges die LG ungleich c.

Nach SRT können sie im Zugsystem nicht gleichzeitig sein, weil (aus Sicht des Zuges) c konstant eingehalten werden muß, was ohne unterschiedliche Zeiten an A und B unmöglich ist.
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Und das sehe ich anders.
Die SRT ist kein Maßstab, um die Gleichzeitigkeit zwischen A und B zu bestimmen.
Ich habe Methode entwickelt, mit deren Hilfe sich unmittelbar diese auch in S' ermitteln lässt.
Erzähl lieber, warum diese Methode falsch sein soll.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Ernst » So 29. Sep 2019, 17:26

Zasada hat geschrieben:Die SRT ist kein Maßstab, um die Gleichzeitigkeit zwischen A und B zu bestimmen.
Ich habe Methode entwickelt, mit deren Hilfe sich unmittelbar diese auch in S' ermitteln lässt.
Erzähl lieber, warum diese Methode falsch sein soll.

Wenn du die SRT nicht anwendest, dann ist der Vorgang sowohl in S als auch S' gleichzeitig. Es gibt dann ja eine absolute Zeitskala. Was willst da noch mit einer "Methode" beweisen?
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Lagrange » So 29. Sep 2019, 17:38

Ernst hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:... es geht einzig um die Frage, ob Ereignisse A und B gleichzeitig erfolgt sind.

Wenn sie am Bahnhof gleichzeitig sind, dann sind sie es klassisch auch im Zugssystem.
Aber da ist aus Sicht des Zuges die LG ungleich c.

Nach SRT können sie im Zugsystem nicht gleichzeitig sein, weil (aus Sicht des Zuges) c konstant eingehalten werden muß, was ohne unterschiedliche Zeiten an A und B unmöglich ist.
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Das geht auch mit unterschiedlichen Zeiten nicht.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Doing by learning » So 29. Sep 2019, 17:41

Bewiesen ist, dass A und B gleichzeitig sind - sowohl in S als auch in S'
Unter gleichen Bedingungen wie sie in der SRT ungleichzeitig in S' sind.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » So 29. Sep 2019, 19:43

Ernst hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Die SRT ist kein Maßstab, um die Gleichzeitigkeit zwischen A und B zu bestimmen.
Ich habe Methode entwickelt, mit deren Hilfe sich unmittelbar diese auch in S' ermitteln lässt.
Erzähl lieber, warum diese Methode falsch sein soll.

Wenn du die SRT nicht anwendest, dann ist der Vorgang sowohl in S als auch S' gleichzeitig. Es gibt dann ja eine absolute Zeitskala. Was willst da noch mit einer "Methode" beweisen?
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Die Relativisten behaupten: "es interessiert nicht, was du glaubst: die Wirklichkeit ist, wie sie die SRT postuliert."

Ich behaupte, dass die Wirklichkeit nicht so ist, wie sie die SRT postuliert.
Und ich zeige, wo die SRT irrt.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » So 29. Sep 2019, 20:02

Ernst hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:um die Gleichzeitigkeit von A und B zu detektieren reicht es, dass die LG in S und in S' konstnt ist, .

Nein, das reicht nicht. Die LG c der am Bahnhof ruhenden Quellen müßte in S und S' konstant sein.
Das geht einfach nicht, es sei denn, man manipuliert die Zeit.
Weil du das nicht tust, ist dein Ansatz einfach unmöglich.
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Was heißt das: wird die Lichtgeschwindigkeit in S gegenüber S' etwa beschleunigt? :D
Egal mit welcher Geschwindigkeit das Licht in S bezogen auf S' sich fortpflanzt (und wann L oder L' aufleuchten) - die LG bewirkt, dass Detektoren in S und in S' aufgrund der lokalen Konstanz der LG auf jeden Fall aufleuchten (von den Lichtstrahlen AB und A'B' gleichzeitig erreicht werden).
Und darum geht es:
Daraus, dass in S' Detektor L' aufblitzt, kann gefolgert werden, dass Ereignisse A und B gleichzeitig erfolgt sind.
Es ist die Wirkung und ihre unmittelbare Ursache, die den Bezug stellen.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Maseltov » Mo 30. Sep 2019, 00:41

zasada, nichts von dem was Du von Dir gibst hat was mit Physik zu tun.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon McMurdo » Mo 30. Sep 2019, 03:21

Zasada hat geschrieben:Ich behaupte, dass die Wirklichkeit nicht so ist, wie sie die SRT postuliert.
Und ich zeige, wo die SRT irrt.

Nö, du zeigst nur das du die SRT nicht ansatzweise verstehst. Das ist zwar schade für dich, weil es wirklich interessant ist, hat aber mit einer Widerlegung nichts zu tun.

Schau, du schreibst selber: Das vordere Bahnsteigende (B) bewegt sich nun dem Lichtstrahl hinterher, während das hintere (A) demselben entgegen eilt, sodass das von A nach L laufende Licht eine kürzere Strecke zurücklegen muss, als das von B nach L laufende.

Und da die LG absolut konstant ist muss zwangsweise Lampe B eher angehen als Lampe A, denn beide Lichtstrahlen treffen sich ja in L. Da beide Strecken unterschiedlich lang sind, wie du selbst sagst geht es gar nicht anders.

Wie gesagt, du verstehst die grundlegenden Annahmen der SRT nicht und somit natürlich auch nicht die Konsequenzen die sich daraus widerspruchsfrei ergeben.
Das versuchst du durch zig zusätzliche Lampen, Blitze und Beobachter zu kompensieren die dir irgendwie helfen sollen die Physik zu ändern, tun sie aber nicht. Denn das Grundproblem bleibt: Die LG soll konstant sein aber Längen ändern sich, sollen dennoch beide Lichtstrahlen in L Zusammentreffen bleibt nur das eine Lampe eher angeht als die andere.
So einfach ist das.
McMurdo
 

Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » Mo 30. Sep 2019, 05:18

Die SRT IST EINFACH UND SCHWACHSINNIG.
SRT-Fanatismus schützt nicht vor Dummheit, McSchwachsinn.
Es gibt bei mir keine Strecken, die das Licht aus Sicht des Beobachters in jeweils anderem System zurücklegen muss (was in der zitierten Anordnung Einsteins der Fall ist: Einstein beobachtet in S' die sich in S ausbreitenden Lichtstrahlen - so kommt auch die Relativität zustande, s. Anhang).
Bei mir:
die Strecken, die das Licht zurücklegt, werden systemintern bewältigt: in S von den Punkten A und B zum Mittelpunkt ihrer Verbindungsstrecke, wo Detektor L installiert ist, dessen Funktion es ist, das gleichzeitige Eintreffen der von A und B herkommenden Signalen zu detektieren...und in S' von den Punkten A' und B' aus zum Mittelpunkt ihrer Verbindungsstrecke, wo Detektor L' installiert ist, dessen Funktion es ist, das gleichzeitige Eintreffen der von A' und B' herkommenden Signalen zu detektieren. Signalübertragung zwischen den Systemen erfolgt senkrecht zur Achse der Bewegung!
Die systeminterne, absolute (vom Bewegungszustand der Lichtquelle unabhängige) Konstanz der LG erledigt den Rest für mich: die jeweiligen Gleichzeitigkeit-Detektoren in S und in S' leuchten auf.
Sie signalisieren u.a. in S', dass Ereignisse A und B in S simultan erfolgt sind.

IMG_5905.PNG
Die Signalübertragung zwischen den Systemen erfolgt senkrecht zur Achse der Bewegung!
Die Signalwege werden ansonsten ausschliesslich systemintern bewältigt!!!!!
IMG_5905.PNG (39.48 KiB) 2654-mal betrachtet


Fazit: du hast rein gar nichts verstanden, McMurdo.

Wikipedia: "Die Gleichzeitigkeit von Ereignissen, deren Ort sich nur senkrecht zur Bewegungsrichtung ändert, ist in beiden Bezugssystemen gleich: Wenn die Lampe auf halber Höhe des Zuges hängt, so wird das Licht sowohl für den Beobachter am Bahnsteig als auch für den Beobachter im Zug gleichzeitig die Unter- und Oberseite des Zuges erreichen."

Fazit 2.: alles SRT-konform und trotzdem eine irreparable Katastrophe für die Theorie.
Find ich wunderbar.

Anhang: Direkter Vergleich.

IMG_5906.PNG
Albert Einstein: "[...] In Wahrheit aber eilt er (vom Bahndamm aus beurteilt) dem von B herkommenden Lichtstrahl entgegen, während er dem von A herkommenden Lichtstrahl vorauseilt. Der Beobachter wird also den von B ausgehenden Lichtstrahl früher sehen, als den von A ausgehenden."
IMG_5906.PNG (33.82 KiB) 2584-mal betrachtet


IMG_5907.PNG
Es werden beide Ereignispunkte der Gleichzeitigkeit lokal betrachtet: kein Entgegen-, kein Vorauseilen in bezug auf die von A und B herkommenden Lichtstrahlen... Keine sich voneinander unterscheidende Signalwege (McSchwachsinn)
A' detektiert lokal den Zeitpunkt des Ereignisses A. B' detektiert lokal den Zeitpunkt des Ereignisses B. Die Gleichzeitigkeit von A und B wird in S' durch Detektor L' signalisiert.
Dadurch, dass die LG in beiden Systemen intern denselben, invarianten und vom Bewegungszustand der Lichtquelle unabhängigen(!) Wert besitzt, sind die Resultate der Gleichzeitigkeit-Überprüfung in S' auch für S gültig, und umgekehrt. Und das Tolle ist: die Methode ist verlässlicher, als das, was in S und in S' jeweils "zu sehen" ist, denn sie behandelt die Simultanität der Ereignisse, nicht die Empfangsgleichzeitigkeit ihrer Signale.
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Erledigt.
Zasada
 
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