Ernst hat geschrieben:Folglich müssen sie bei A und B ungleichzeitig abgesendet werden. Aus Sicht Zug.
McMurdo hat geschrieben:Zasada hat geschrieben:L blitzt in S und in S' deshalb auf, weil die Lichtgeschwindigkeit in S und in S' einen konstanten Wert besitzt,
Nein, L blitzt auf weil L gleichzeitig von den Lichtstrahlen der Lampen A und B erreicht wird, das impliziert aber nicht zwangsläufig das A und B in allen Bezugssystemen gleichzeitig aufblitzen.
Das ist erstmal nur im Bezugssystem "Bahnsteig" der Fall. Im Bezugssystem "Zug" aus genannten Gründen nicht.
Nein, der Grund, warum Detektor L leuchtet ist, dass er von Lichtstrahlen gleichzeitig erreicht wird - dies geschieht wiederum infolge der gleichzeitigen Licht-Emission bei A und bei B und infolge der absoluten Konstanz der LG.
Die Behauptung, dass Ereignisse, die in S gleichzeitig erfolgen in S' nicht gleichzeitig sind, ist purer Unsinn.
Hier wird eindeutig die Gleichzeitigkeit der Signal-Emission bei A und B mit Signallaufzeit AL, BL verwechselt. Ich akzeptiere solche Physik nicht.
Anordnung.
Wir erweitern unsere Anordnung um einen mechanischen Schalter, der vom vorbeifahrenden Zug in dem Moment betätigt wird, in dem dieser die Stellen am Bahnsteig passiert, an den Lampen A und B platziert sind. Der Schalter löst vier Blitze gleichzeitig aus: 2 Blitze AB am Bahnsteig und 2 Blitze A'B' an beiden Enden des Zuges. Der Abstand AB soll der Länge des Zuges entsprechen.

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Die Funktion der Anordnung ist es, die Beobachter von der Gleichzeitigkeit der Licht-Emission in S und in S' zu überzeugen, sowie von der Gleichzeitigkeit der Licht-Emission aus Sicht des jeweils anderen Systems. Die Überprüfung der Gleichzeitigkeit der Licht-Emission in S erfolgt in S' unmittelbar an den Punkten A' und B' des Zuges, die den Punkten A und B des Bahnsteigs entsprechen, nicht an einem Beobachtungspunkt, der von den Lichtstrahlen A und B möglicherweise zeitversetzt erreicht wird...
Mit der obigen Anordnung führen wir die haltlosen Behauptungen von der Ungleichzeitigkeit der Licht-Emission in S' ad absurdum. Beobachter in S' stellt die Gleichzeitigkeit der Licht-Emission in S unmittelbar fest (er kann diese anhand des Aufleuchtens des eigenen Detektors L' unmittelbar registrieren: die Abstände, die Mechanismen und die Konstanz der Signalgeschwindigkeit sind in S und S' identisch).
Ich füge noch eine obligatorische Grafik hinzu.
Diese verbildlicht den bereits bekannten Sachverhalt: Bezugssysteme dienen der Orientation - sie existieren nicht real, sie bewirken nichts in der Natur.

- Wird der Schalter manuell betätigt und ist das BS "Zug" nicht vorhanden, verhalten sich Lichtstrahlen anders, als in seiner Gegenwart: es gibt in der Welt keinen Zug, der durch seine bloße Präsenz das Ausbreitungsverhalten der Lichtstrahlen derart gravierend beeinflussen könnte.
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Postulate der SRT sind unsinnig.