Angebliche Fehler in der SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 11. Okt 2024, 14:28

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:...
Rudi Knoth hat geschrieben:Aber nach Galilei. Und das ergibt natürlich ein anderes Ergebnis als das Postulat von Einstein.


wollte ich zum Ausdruck bringen, daß du mit der "alten Galilei-Transformation" die Relativgeschwindigkeit im Ruhesystem des Stabes rechnest und daher die unterschiedlichen Lichtgeschwindigkeiten berechnest. Bei Einstein ist das aber nach seinem Postulat nicht de Fall.

Gruß
Rudi Knoth

Nach Einstein müsste man mit rechnen. Damit erhält man gleich synchrone Uhren in jedem IS.


Nein. Für die Berechnung der Zeit, in der ein Lichtsignal einen Beobachter in einem Bezugssystem, in dem sich dieser bewegt, gilt einfach die Formel:



Dabei sind c die Lichtgeschwindigkeit und v die Geschwindigkeit des bewegten Beobachters in dem System.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Frau Holle » Fr 11. Okt 2024, 14:35

Lagrange hat geschrieben:bewiesen ist, dass sich die Lichtsignale im bewegten System mit c-v und c+v ausbreiten.

Soso. Das wurde sicher seit 100 Jahren in zahlreichen Experimenten festgestellt, stimmts? Dass die LG alles andere als konstant ist. Welche fallen dir denn da ein? Euer blödes GPS nehme ich an, dass die LG gar nicht messen will und auch nicht kann. Sonst noch irgend eins?
 
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Lagrange » Fr 11. Okt 2024, 14:37

Frau Holle hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:bewiesen ist, dass sich die Lichtsignale im bewegten System mit c-v und c+v ausbreiten.

Soso. Das wurde sicher seit 100 Jahren in zahlreichen Experimenten festgestellt, stimmts? Dass die LG alles andere als konstant ist. Welche fallen dir denn da ein? Euer blödes GPS nehme ich an, dass die LG gar nicht messen will und auch nicht kann. Sonst noch irgend eins?
 

Michelson-Gale, Sagnac, Wang-Experiment.

Das Problem ist, dass immer wieder im ECI gemessen wurde. Es wird ein MM Experiment benötigt, bei welchem sich das MMI mit 30km/s relativ zur Erde bewegt.
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 11. Okt 2024, 14:48

Lagrange hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:bewiesen ist, dass sich die Lichtsignale im bewegten System mit c-v und c+v ausbreiten.

Soso. Das wurde sicher seit 100 Jahren in zahlreichen Experimenten festgestellt, stimmts? Dass die LG alles andere als konstant ist. Welche fallen dir denn da ein? Euer blödes GPS nehme ich an, dass die LG gar nicht messen will und auch nicht kann. Sonst noch irgend eins?
 

Michelson-Gale, Sagnac, Wang-Experiment.

Das Problem ist, dass immer wieder im ECI gemessen wurde. Es wird ein MM Experiment benötigt, bei welchem sich das MMI mit 30km/s relativ zur Erde bewegt.


Und warum soll der "Äther" ausgerechnet zum ECI "ruhen". Wo doch die stellare Aberration doch ein anderes Ergebnis gibt.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Frau Holle » Fr 11. Okt 2024, 14:49

Lagrange hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:bewiesen ist, dass sich die Lichtsignale im bewegten System mit c-v und c+v ausbreiten.

Soso. Das wurde sicher seit 100 Jahren in zahlreichen Experimenten festgestellt, stimmts? Dass die LG alles andere als konstant ist. Welche fallen dir denn da ein? Euer blödes GPS nehme ich an, dass die LG gar nicht messen will und auch nicht kann. Sonst noch irgend eins?
 

Michelson-Gale, Sagnac, Wang-Experiment.

Das Problem ist, dass immer wieder im ECI gemessen wurde. Es wird ein MM Experiment benötigt, bei welchem sich das MMI mit 30km/s relativ zur Erde bewegt.

1. Geht es bei Michelson-Gale, Sagnac, Wang-Experiment etc. nicht um Inertialsysteme wie in der SRT.
2. Widersprechen diese Experimente nicht der SRT. Wenn man die auftretenden Rotationen und beschleunigten Bewegungen auf Inertialsysteme herunterbricht, dann gilt lokal immer absolut c, auch bei diesen Experimenten.

Wer wie du nicht mal der einfachen Logik von Einsteins Paper 1905 geistig folgen kann, der ist natürlich mit solchen Experimenten erst recht überfordert. :lol:

----------------------------------------------------------------------------------------------
Aus dem Postulat der absoluten Lichtgeschwindigkeit folgt zwingend die RdG. Das ist einwandfrei und wasserdicht bewiesen. Harald Mauer behauptet das Gegenteil und will Fehler in der Beweisführung sehen. Damit liegt er eben falsch, grottenfalsch, Punkt.

Meinetwegen könnt ihr die Gültigkeit des Postulats anzweifeln so viel ihr wollt. Es bleibt trotzdem dabei: Falls es gilt, gilt zwingend auch die RdG. Wer nicht mal so einen simplem Beweis kapiert, der sollte sich ein anderes Hobby suchen, irgendwas mit Sandkasten oder so. Physik ist nichts für euch. Das habt ihr hier auch bewiesen und merkt es nicht. :P
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Fr 11. Okt 2024, 15:10, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Skeptiker » Fr 11. Okt 2024, 14:50

Lagrange hat geschrieben:Michelson-Gale, Sagnac, Wang-Experiment.


Die Experimente von Michelson-Gale, Sagnac und Wang sind bedeutend im Bereich der Optik und Relativitätstheorie, aber sie beweisen nicht, dass sich Licht in einem bewegten System mit c +/-v (also mit der Geschwindigkeit des Lichts plus oder minus die Geschwindigkeit des bewegten Systems) ausbreitet. Stattdessen zeigen sie andere Effekte im Zusammenhang mit der Bewegung und der Ausbreitung von Licht in rotierenden oder beschleunigten Bezugssystemen.

Michelson-Gale-Experiment (1925):
Das Michelson-Gale-Experiment baut auf dem Michelson-Morley-Experiment auf, bei dem gezeigt wurde, dass die Lichtgeschwindigkeit in einem ruhenden Inertialsystem immer konstant ist. Im Michelson-Gale-Experiment wurde der sogenannte "Sagnac-Effekt" im großen Maßstab untersucht, indem die Rotation der Erde in die Experimente einbezogen wurde. Das Experiment zeigte, dass Licht, das entlang eines rotierenden Systems (z. B. der Erdrotation) läuft, eine Phasenverschiebung erfährt, die proportional zur Winkelgeschwindigkeit der Rotation ist. Dies unterstützt den Sagnac-Effekt, aber nicht die Idee, dass sich Licht mit c +/- v bewegt. Vielmehr bleibt die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum konstant, unabhängig vom bewegten System.

Sagnac-Experiment (1913):
Das Sagnac-Experiment demonstrierte, dass in einem rotierenden System ein Lichtstrahl, der in die Rotationsrichtung gesendet wird, länger braucht als ein Lichtstrahl, der gegen die Rotationsrichtung läuft. Dies wird als Sagnac-Effekt bezeichnet. Dieser Effekt erklärt sich dadurch, dass das rotierende Bezugssystem die Weglänge für die Lichtstrahlen verändert, was zu einer Phasenverschiebung führt. Auch hier bleibt die Lichtgeschwindigkeit c konstant, aber die relative Bewegung des Systems führt zu unterschiedlichen Laufzeiten der Lichtstrahlen in einem rotierenden System, ohne dass dies als c +/- v interpretiert werden kann.

Wang-Experiment (2003):
Das Experiment von Wang et al. untersuchte ebenfalls den Sagnac-Effekt, diesmal unter der Verwendung von optischen Faser-Interferometern. Es bestätigte erneut, dass Lichtstrahlen, die in einem rotierenden System gegen die Rotationsrichtung und in die Rotationsrichtung laufen, unterschiedliche Laufzeiten haben. Die Ergebnisse stimmen mit der Vorhersage des Sagnac-Effekts überein, wo die Zeitdifferenz durch die Rotation des Systems verursacht wird. Die Lichtgeschwindigkeit bleibt jedoch auch hier c , und das Experiment liefert keinen Hinweis darauf, dass sich Licht mit c +/- v bewegt.

Diese Experimente zeigen Effekte, die mit der Rotation oder Bewegung des Systems zusammenhängen (wie der Sagnac-Effekt), jedoch bleibt die Lichtgeschwindigkeit c in jedem Inertialsystem konstant, wie es die spezielle Relativitätstheorie von Einstein fordert. Es wird also nicht bewiesen, dass sich Licht in einem bewegten System mit c +/- v ausbreitet. Stattdessen wird durch diese Experimente bestätigt, dass die Lichtgeschwindigkeit unabhängig von der Bewegung des Beobachters oder des Systems ist, wenn man Inertialsysteme betrachtet.
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Harald Maurer » Fr 11. Okt 2024, 15:04

Welche dieser Gleichungen passt eher zum Postulat?
Diese
tB-tA=t'A-tB
oder diese
tB-tA=rAB/c-v und t'A-tB=rAB/c+v ?
Und nach welcher würdet ihr arbeiten, wenn ihr die Synchronizität zweier in einem IS ruhenden Uhren prüfen wollt?
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Skeptiker » Fr 11. Okt 2024, 15:07

Harald Maurer hat geschrieben:Welche dieser Gleichungen passt eher zum Postulat?
Diese
tB-tA=t'A-tB
oder diese
tB-tA=rAB/c-v und t'A-tB=rAB/c+v ?
Und nach welcher würdet ihr arbeiten, wenn ihr die Synchronizität zweier in einem IS ruhenden Uhren prüfen wollt?

Wenn du die Synchronizität zweier Uhren in einem Inertialsystem (IS) prüfen möchtest, würdest du typischerweise das Relativitätsprinzip und die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit c nutzen. Das bedeutet, dass du in einem ruhenden Inertialsystem (also wenn sich beide Uhren relativ zueinander nicht bewegen) die Lichtlaufzeit zwischen den Uhren misst und sicherstellst, dass das Licht in beide Richtungen (hin und zurück) die gleiche Zeit benötigt.
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Lagrange » Fr 11. Okt 2024, 15:09

Frau Holle hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:...
Soso. Das wurde sicher seit 100 Jahren in zahlreichen Experimenten festgestellt, stimmts? Dass die LG alles andere als konstant ist. Welche fallen dir denn da ein? Euer blödes GPS nehme ich an, dass die LG gar nicht messen will und auch nicht kann. Sonst noch irgend eins?
 

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Das Problem ist, dass immer wieder im ECI gemessen wurde. Es wird ein MM Experiment benötigt, bei welchem sich das MMI mit 30km/s relativ zur Erde bewegt.

1. Geht es bei Michelson-Gale, Sagnac, Wang-Experiment etc. nicht um Inertialsysteme wie in der SRT.
2. Widersprechen diese Experimente nicht der SRT. Wenn man die auftretenden Rotationen und beschleunigten Bewegungen auf Inertialsysteme herunterbricht, dann gilt lokal immer absolut c, auch bei diesen Experimenten.
...

Was nicht passt wird einfach nicht anerkannt. :lol:
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Lagrange » Fr 11. Okt 2024, 15:12

Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Michelson-Gale, Sagnac, Wang-Experiment.

Das Problem ist, dass immer wieder im ECI gemessen wurde. Es wird ein MM Experiment benötigt, bei welchem sich das MMI mit 30km/s relativ zur Erde bewegt.


Und warum soll der "Äther" ausgerechnet zum ECI "ruhen". Wo doch die stellare Aberration doch ein anderes Ergebnis gibt.

Gruß
Rudi Knoth

Weil er von der Erde gravitativ mitgeführt wird. Stellare Aberration passt auch dazu, wenn man die Träghet des EM-Felds beachtet.
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