Scheinkräfte

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Denkvermögen

Beitragvon rmw » Mi 29. Feb 2012, 22:27

Ernst hat geschrieben:Zudem gehört die Gleichung

F=m*a

zur Allgemeinbildung, welche du eben nicht hast.

Und dir gebricht es an rationalem Denkvermögen.
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Harald Maurer » Mi 29. Feb 2012, 23:10

Chief hat geschrieben:Da verwechselst Du wieder etwas, bei dieser Erklärung geht es um "Reibungskräfte". Ohne Reibung (z.B. Luft) fallen alle Körper gleich schnell.

Ach, mit "aufgegebenem Widerstande des Äthers" meint Newton die Reibung an der Luft? :shock:
Konnte Newton den Äther nicht von Luft unterscheiden, oder kannst Du es nicht?
Highway hat geschrieben:Wenn eine Kraft aufgewendet werden muss um etwas zu überwinden, dann kannst du mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass es sich um eine Kraft handelt die überwunden werden muss!!! Alle anderen Wortschöpfungen sind dann ebenso wahrscheinlich falsch!

Auch wenn man geneigt wäre, Deiner Interpretation der Trägheit als Kraft zu folgen, so wäre diese durch die angelegte Kraft ja überwunden! Und da stellt sich die Frage, ist eine überwundene Kraft noch vorhanden, oder ist sie aufgehoben, eben überwunden, nachdem sich der Körper ja in Bewegung setzt, seinen Widerstand also offensichtlich aufgegeben hat?
Oder ist es so, dass die zu überwindende Kraft der trägen Masse erst auftritt, wenn man eine Kraft an sie anlegt? Und wenn mein Motorrad wegen mangelnder angelegter Zentripetalkraft aus der Kurve fliegt, an dem Motorrad also keine angelegte Kraft mehr wirkt, wieso glaubt man dann, dass da dennoch eine Trägheitskraft (Fliehkraft) wäre, obwohl am Motorrad gar keine Kraft mehr angelegt ist und daher auch kein Widerstand entsteht?
Wenn ich im beschleunigten Bezugssystem meines Autos bei einer Notbremsung aus dem Sitz gezogen werde und an die Windschutzscheibe knalle, dann werde ich das einer Kraft zuschreiben, die plötzlich auftritt und mich zur Windschutzscheibe bewegt. Die nennt man Trägheitskraft.
Und im Außensystem gibt es sie nicht. Weil man in diesem Bezugssystem erkennt, dass mein Körper keiner plötzlich auftretenden Kraft ausgesetzt war, sondern bloß seinen Bewegungszustand beibehalten hat!
Und so eine einfache Angelegenheit verstehst Du nicht!
Naja, soll doch jeder glauben was er will.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Hannes » Do 1. Mär 2012, 09:15

Hallo Harald !
Das ist doch wirklich nicht schwer zu begreifen! Wenn Du aber eine von der Lehre abweichende Meinung hast und dir eine eigene Physik zusammen zimmerst, kann man sich die Debatte ohnehin sparen. Und da Du außerdem meinst, ich will Dich auf die Schippe nehmen, werde ich nicht mehr versuchen, Dir etwas zu erklären.

Das ist nicht nur Lothar Pernes aufgefallen, sondern auch Jürgen,dass du mich auf die Schippe nehmen willst.
Lothar Pernes hat dir die Geschichte mit dem Kinderkarussell sowieso genau erklärt und erkannt, was du im Schilde führst.
Jetzt ist es auch Jürgen aufgefallen.
Dabei ist dir aber passiert, dass du einen Beitrag vorher etwas Anderes geschrieben hast. Wenn du mir etwas erklären willst, dann bitte ohne Hintergedanken und Fallen. Die Geschichte mit dem Kinderkarussel war doch der Hit.Ich habe herzlich gelacht.
Und gerade bei Fragen aus der Astronomie sollst du bei mir vorsichtig sein.
Wenn du sagst, ich würde Trägheit und Trägheitskraft verwechseln, dann lies bitte meine Stellungnahme, in der ich ganz genau darauf hingewiesen habe.
Was ist denn die Wirkung der Trägheit ? Vielleicht eine Kraft ,die durch eine andere Kraft ausgelöst wird ?
Die Trägheit ist also keine Kraft, aber eine Kraft ist nötig, um sie zu überwinden, denn was überwunden wird, ist der Widerstand des Äthers (nach Newton) oder als moderne Variante der Widerstand des Higgsfeldes!

Dass Trägheit eine Sache ist, die bis heute nicht verstanden ist, weil man das Higgsfeld noch nicht gefunden hat,wird und doch beiden ein Begriff sein.
Am besten gefällt mir das Karussell Fendt`s.Die Zeichnung negiert ganz einfach die Wirkung der Trägheit. Die Seile des Karussells sind durch eine mystische Kraft gespannt. Und solche Blödheiten stehen in den Lehrbüchern.
Ein Außenbeobachter wird hingegen feststellen, dass ich bloß samt Motorrad geradeaus weiter gesaust bin, er braucht daher die Annahme einer Fliehkraft nicht, um die Bewegung zu beschreiben!

Wenn ich aber die Kurve halte, dann muss ich diese geheimnisvolle Kraft überwinden.Diese Kraft ENTSTEHT erst, wenn der Körper aus seiner geradlinigen Bewegung oder aus seiner Ruhelage gedrängt wird.
Dabei ist gerade diese geheimnisvolle Kraft eine unverzichtbare Komponente der Himmelsmechanik und natürlich auch der Satellitentechnik.
Bei der Satellitentechnik wird die Bahnhöhe durch Steuerung der Fliehkraft bewerkstelligt.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Jürgen » Do 1. Mär 2012, 09:38

Hannes hat geschrieben:Hallo Harald !
Das ist doch wirklich nicht schwer zu begreifen! Wenn Du aber eine von der Lehre abweichende Meinung hast und dir eine eigene Physik zusammen zimmerst, kann man sich die Debatte ohnehin sparen. Und da Du außerdem meinst, ich will Dich auf die Schippe nehmen, werde ich nicht mehr versuchen, Dir etwas zu erklären.

Das ist nicht nur Lothar Pernes aufgefallen, sondern auch Jürgen,dass du mich auf die Schippe nehmen willst.
Lothar Pernes hat dir die Geschichte mit dem Kinderkarussell sowieso genau erklärt und erkannt, was du im Schilde führst.
Jetzt ist es auch Jürgen aufgefallen.


Moment Hannes!!!
Ich schrieb:"Hannes, du glaubst doch nicht im Ernst, dass Harald dich hier auf die Schippe nehmen will."
Damit meine ich ganz klar und eindeutig, dass das was Harald...aber auch Ernst und Angélique bisher vergeblich versucht haben dir/euch mitzuteilen,
für mich absolut korrekt und nachvollziehbar ist und ich auch wirklich keine Zeit habe, bei Gegenfragen dasselbige zu wiederholen, wenn´s schon erklärt wurde, aber leider nicht in die Köpfe will.
Und bitte..., stelle mich nicht auf einer Ebene mit LP. Er kann sich zwar rhetorisch recht gut ausdrücken, nützt aber nicht viel, wenn er nur seine Weltanschauung hier widerspiegeln möchte und das Ergebnis seines Inhaltes sich physikalisch jeder Grundlage entzieht.

Gruss, Jürgen
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Harald Maurer » Do 1. Mär 2012, 10:03

Highway hat geschrieben:Gleicher Fall. Betrachtung von draußen. Es liegt keine Beschleunigung vor, also keine Trägheitskraft. Völlig logisch. Aufprall auf der Scheibe, es liegt eine Beschleunigung, in dem Falle eine von außen zu beobachtende Bremsbeschleunigung vor, also wirkt auch eine Trägheitskraft, die der Bremsung entgegenwirkt und in der Folge die Windschutzscheibe zertrümmert.

Das gilt auch für dein Standardargument: Die Masse entfernt sich nicht radial sondern tangential. Gleiches Argument: Keine Beschleunigung (durch Zentripetalkraft) keine Trägheitskraft, also gleichförmige Bewegung. Ist doch sonnenklar!

Siehst du da einen logischen Fehler?


Ja, weil Deine Betrachtung von "draußen" falsch ist. Denn da gibt es keine Trägheitskraft! Der Körper, der sich bei der Bremsung des PKW weiter bewegt, bewegt sich nach Newton I. Er behält demnach seinen Zustand bei, bis er durch einwirkende Kraft gezwungen wird, diesen Zustand zu ändern. Diese einwirkende Kraft wird von der Windschutzscheibe geliefert, die dem inertial, also kräftefrei bewegten Körper entgegenkommt. Sie ist es, die nun eine Kraft nach Newton II an den Körper anlegt und seinen Bewegungszustand verändert! Dass sie dabei selbst in Brüche geht, liegt an der Reaktionskraft nach Newton III, die nun der Körper auf die Winschutzscheibe ausübt. Im Außensystem liegt also ein ganz gewöhnlicher Vorgang nach Newton I, II und III vor. Ein nach Newton I sich verhaltender Körper wird durch eine angelegte Kraft aus seinem Zustand gebracht. Und das war's.

Im Bezugssystem des Autos sieht das aber ganz anders aus. Hier ruht die Winschutzscheibe und der Körper bewegt sich beschleunigt gegen sie - denn er ändert bezogen auf dieses Bezugssystem ja seine Geschwindigkeit! Demnach ist er hier nicht kräftefrei, denn getreu nach Newton muss aus dieser beschleunigten Bewegung auf eine Kraft geschlossen werden. Mit Beschleunigung ist nur die Änderung einer Geschwindigkeit oder einer Richtung gemeint, und nach Newton kann eine solche Änderung nicht ohne Krafteinwirkung erfolgen. Wenn also im BS Auto der Körper sich nicht inertial bewegt, da er hier keine gleichförmige Geschwindigkeit hat, muss auf eine hiefür verantwortliche Kraft geschlossen werden! Diese aus der beschleunigten Bewegung gefolgerte Kraft bezeichnet man als Trägheitskraft. Sie wird hier also schon für die beschleunigte Bewegung selbst verantwortlich gemacht! Der beschleunigt bewegte Körper saust nun gegen die ruhende (!) Windschutzscheibe, und für den Innenbeobachter entsteht der Eindruck, als würde der Körper den Zustand der Winschutzscheibe verändern, indem er an dieser eine Kraft ausübt! Und auch hiefür wird die Trägheitskraft eingeführt und als Scheinkraft bezeichnet, weil es für die hier beschleunigte Bewegung des Körpers keine ursächliche Krafteinwirkung gibt!

Im Außensystem betrachtet ist also alles paletti nach Newton.
Im Innensystem ist es das nicht. Hier treten Beschleunigung und Kraftwirkung eines Körpers ohne ursächliche Krafteinwirkung auf, was aber Newtons Trägheitssatz verletzt, nach welchem all dies ohne Kraft nicht auftreten dürfte. Führt man aber als Begründung eine Trägheitskraft ein, ist auch hier alles paletti nach Newton!

Der Unterschied ist leicht erkennbar. Im Außensystem bewegt sich die Winschutzscheibe beschleunigt zum inertial bewegten Körper, im Innensystem bewegt sich dieser hingegen beschleunigt zur ruhenden Windschutzscheibe! Das führt natürlich zu einer unterschiedlichen Beschreibung des Sachverhalts und zur unterschiedlichen Annahme von Kräften bzw. zur Einführung von Scheinkräften. Weil jede Änderung einer Geschwindigkeit eine dafür verursachende Kraft erfordert. Ändert der Körper seine Geschwindigkeit - im Außensystem betrachtet - nicht, so gibt es hier auch keine Kraft, ändert dieser im Innensystem aber seine Geschwindigkeit, so wird hier aus dieser Änderung auf eine Kraft geschlosssen - und diese, und nur diese bezeichnen Physiker auf der ganzen Welt als Trägheitskraft oder Scheinkraft. Das gilt ebenso für Zentrifugalkraft und Corioliskraft.

Das Mysterium der Bezugssysteme hat sich dir offenbar noch nicht erschlossen! ;)

Grüße
Harald Maurer
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Jocelyne Lopez » Do 1. Mär 2012, 10:21

Harald Maurer hat geschrieben:
Das Mysterium der Bezugssysteme hat sich dir offenbar noch nicht erschlossen! ;)

... oder hat sich Dir der Hokuspokus mit den Bezugssystemen in voller relativistischer Pracht erschlossen? ;)

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Denkvermögen

Beitragvon Ernst » Do 1. Mär 2012, 11:57

Bild
rmw hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Zudem gehört die Gleichung
F=m*azur Allgemeinbildung, welche du eben nicht hast.

Und dir gebricht es an rationalem Denkvermögen.

Dir gebricht es an elementarem Wissen.
Schon sehr bezeichnend, wie ihr in dieser einfachen Sache rumeiert. Nach Chief gilt F=m*a gar nicht und bei Dir ist es eine Funktion. Ja, und diese Funktion ist als Gleichung ausgedrückt, in welcher zwei Vektoren F und a über einen Proportionalitätsfaktor m verknüpft sind. Diese mathematische Verknüpfung ergibt, daß der Vektor der Kraft und der Vektor der Beschleunigung gleiche Richtung besitzen (was übrigens Newton auch textlich beschreibt).
In dem Bild sind auch keine zwei "Kräfte" dargestellt, sondern eine Kraft und eine (mit einem Faktor versehene) Beschleunigung, welche aus der Kraft resultiert.
Wenn Du damit Schwierigkeiten hast, dann werden im folgenden Bild explizit die entsprechenden Vektoren Kraft und Beschleunigung dargestellt.
Das Bild veranschaulicht die Gesetze Newton 2und 3 in einfacher Weise.

Newton Axiom 2 und 3 _ c.png
Newton Axiom 2 und 3 _ c.png (8.05 KiB) 3527-mal betrachtet

Da könnt ihr euch noch so winden. Das ist elementare Mechanik. Und an keiner Stelle tritt irgendwas auf, was einer "entgegengesetzten Trägheitskraft" entspricht.
Es ist unglaublich, was eine Gemengelage aus Unwissen, Halbwissen, RT-Manie und "Vorstellung" für einen Unsinn erzeugt.
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Zuletzt geändert von Ernst am Do 1. Mär 2012, 16:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Ernst » Do 1. Mär 2012, 15:59

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Wer mit F=m*a trotz allem immer noch nichts anfangen kann:

http://www.youtube.com/watch?v=TPYKHNLsf7M
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Re: Denkvermögen

Beitragvon Ernst » Do 1. Mär 2012, 18:23

Chief hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:..
Da könnt ihr euch noch so winden. Das ist elementare Mechanik. Und an keiner Stelle tritt irgendwas auf, was einer "entgegengesetzten Trägheitskraft" entspricht.
Es ist unglaublich, was eine Gemengelage aus Unwissen, Halbwissen, RT-Manie und "Vorstellung" für einen Unsinn erzeugt.
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Wenn jemand hier keine Ahnung hat dann bist Du es. Oder kannst Du vielleicht erklären was aus Newton III bei Dir geworden ist? :mrgreen:


Must nur hingucken, lesen und denken. Steht alles da.
Die Gegenkraft nach Newton III ist die Reaktionskraft am anderen Körper.

Bild
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Ernst » Do 1. Mär 2012, 18:31

Chief hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:.
Wer mit F=m*a trotz allem immer noch nichts anfangen kann:
...


Also ich kenne hier nur drei Leute die mit F=ma nichts anfangen können. Das sind "Prof.Dr" Ernst, Harald und Jürgen. :mrgreen:

Statt schwätzen, kannst du ja mal erklären, wo in den den Darstellungen und dem Video iregndwo eine "entgegengesetzte Trägheitskraft" vorhanden ist. Deine ganze irre Auffassung scheitert schon allein daran, daß Kraft und Beschleunigung gleichgerichtete Vektoren sind.
Das beste für dich wäre, daß du zugibst, daß du dich geirrt hast. Schon schlimm genug. Noch schlimmer wäre dein Beharren auf deinem Blödsinn.
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