Lichtschlauch um die Erde

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Hannes » Mi 5. Jun 2013, 08:47

Hallo Ernst !

Wenn ein lichtdurchlässiges Medium sich relativ zur Erde bewegt (und sei es am Ende der Welt), dann wird die LG im Medium gegenüber derjenigen im unbewegten Medium erhöht; jedoch auf maximal c.
Wieviel sie erhöht wird, hängt von der Beschaffenheit des Mediums ab und von seiner Relativgeschwindigkeit zur Erde. Die Quantität dieses Prozesses hat Fizeau ermittelt.

Fizeau hat mit seinem in Glasröhren durchgeführtem Experiment das Labor nie verlassen. Wie kanst du daher die Reichweite seines Experiments bis ans Ende der Welt ausdehnen? Im Labor wirkt sich selbstverständlich die Anwesenheit des auf der Erde bestehenden Lichtleitmediums aus. Auch durch Glasröhren hindurch, so wie es ja bei Magnetismus und Gravitantion auch der Fall ist.
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Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Hannes » Mi 5. Jun 2013, 11:08

Hallo Kollege Lübecker !
Und da liegt der Pudel begraben. Es wird hier eine Annahme welche es ja zu belegen gilt, einfach schon als gegebene Tatsache eingebracht und als Grundlage genommen. Wenn sich eine Lichtleitmedium selbstverständlich so im Labor schon auswirkt, braucht es ja nicht mehr in einem Experiment hinterfragt zu werden. Das ist eben der Zirkelschluss. Es gilt ja aber erst einmal so ein Lichtleitmedium und dessen Eigenschaften nachzuweisen

Ich habe das Fizeau-Experiment überhaupt nicht infrage gestellt.
Es beweist, dass die Ausbreitung der elmag-Wellen durch bewegte Flüssigkeiten (Wasser) verändert werden kann. Ist gleichzeitig ein Beweis, dass Wasser ein Lichtleitmedium darstellt, sonst würde sich nichts verändern.
Ursprünglich war das Experiment Fizeaus sogar ein Gegenbeweis gegen das zweite Postulat.Es hat lange gedauert, bis das Experiment in die SRT integriert werden konnte.

Auch wenn es schwerfällt, der Kollege hat da schon Recht. Und es kann einfach nicht eine Annahme als Tatsache in ein Experiment eingebracht werden, welches ja genau diese Annahme untersuchen soll.

Ja, wenn er sich nur an dein Statement halten würde: Die Behauptung, dass das Fizeau-Experiment bis ans Ende des Universums gelten soll , ist eine solche Annahme.

Mit Gruß
Hannes
P.S. Bitte um Übersetzung deines Spruchs. Ich möchte auch etwas in einer slawischen Sprache verstehen.
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Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Kurt » Mi 5. Jun 2013, 11:51

Hannes hat geschrieben:Hallo Ernst !

Wenn ein lichtdurchlässiges Medium sich relativ zur Erde bewegt (und sei es am Ende der Welt), dann wird die LG im Medium gegenüber derjenigen im unbewegten Medium erhöht; jedoch auf maximal c.
Wieviel sie erhöht wird, hängt von der Beschaffenheit des Mediums ab und von seiner Relativgeschwindigkeit zur Erde. Die Quantität dieses Prozesses hat Fizeau ermittelt.

Fizeau hat mit seinem in Glasröhren durchgeführtem Experiment das Labor nie verlassen. Wie kanst du daher die Reichweite seines Experiments bis ans Ende der Welt ausdehnen? Im Labor wirkt sich selbstverständlich die Anwesenheit des auf der Erde bestehenden Lichtleitmediums aus. Auch durch Glasröhren hindurch, so wie es ja bei Magnetismus und Gravitantion auch der Fall ist.


Hallo Hannes, ich setze meine Interpretation einfach dazu.

Ausgehend von: Masse bestimmt den Lichtleitbezug mit.

Die Masse der Erde bestimmt den Lichtleitbezug auf ihr, und in ihrer Nähe, laufendem Lichtes (hier einfach mal 100% angenommen).

In den Röhren bestimmt also das die Masse der Erde und die Masse des Wassers diesen Bezug.
Würde nur die Masse bestimmen die unmittelbar vorhanden ist, also die Masse des Wassers, so würde das Licht in den Röhren mit c + v des Wassers laufen (bezogen auf die Erdoberfläche).

Da dies aber so nicht ist, sondern die Resultierende aus Masse der Erde und Masse des Wassers am Laufort des Lichtes wirksam wird, ergibt sich auch kein c + v, sondern eine Mischung aus Masse_erde und Masse_wasser.

Deswegen läuft das Licht in den Rohren nicht nach Bezug_erde, und auch nicht nach Bezug_wasser, sondern nach Bezug_Erde+wasser, also dem Mischprodukt daraus.
Das Mischprodukt ergibt sich aus Masse_erde und Abstand zum Licht und Masse_wasser und Abstand zum Licht.

Wenn das so stimmt dann müsste bei mehr Wasser, also dickeren Rohren, die Mitnahme des Lichtes stärker ausfallen als bei dünnen Rohren.
Das Licht selber sollte dabei nicht im Wasser selber, sondern in evakuierten Rohren innerhalb des Wasserrohres laufen.

Noch was zur Sternenaberration.
Die Ablenkung des Sternenlichtes ist ein Hinweis darauf dass die Erde den Lichtleitbezug in ihrer Nähe beeinflusst, diesen mitschleppt (wie weit und wie stark das versuche ich herauszubekommen).
Sternenlicht wird als innerhalb dieses Bezuges mitgenommen/abgelenkt, somit ergibt sich die -Sternenaberration-.

Die Feststellung der Ablenkwerte in Abhängigkeit des Abstandes zur Masse der Erde würde Hinweise auf die Reichweite und Abschwächung gegenüber dem "Raum", dieser Wirkung (LLbezug) zeigen.


Kurt


MMI zeigt einen 100% Bezug, das ist aber kaum richtig denn beim MMI wurden die "Einphaseffekte" nicht berücksichtigt.
Sagnac zeigt direkt die Bezugsbildung/Vermischung local an.
M+G konnten nichts messen, deswegen können sie auch keinen Beitrag zum Verständnis der Bezugsbildung liefern.
Sternenaberration zeigt dass die Masse der Erde wirkt.
Gravitationslinsen zeigen dass ganze Galaxien und Galaxiehaufen das Laufverhalten von Licht beeinflussen.
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Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Hannes » Mi 5. Jun 2013, 12:28

Hallo Kurt !
Ich kann in Grundzügen deiner Interpretation zustimmen.
Das Experiment Fizeau war ursprünglich ein Experiment, das das zweite Postulat infrage gestellt hat. Es wurde dann aber in die SRT integriert.

Auch die Sternenaberration ist ein solches Beispiel, wie man etwas in die SRT zu integrieren versucht.
Ich bin kein direkter "Feind" der SRT , ich kann nur deren Widersprüche nicht akzeptieren. Ich verlange eine Weiterentwicklung der SRT.

Hannes
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Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Hannes » Mi 5. Jun 2013, 13:19

Hallo Lübecker !
Es geht ja nicht um Wasser, sondern um die Annahme eine große Masse wie die der Erde oder die eines Stern würde ein wie auch immer gearteten Äther mit sich nehmen. Das Experiment ist nicht in der Lage dieses zu belegen.
> Wovon wird denn beim Wasser das Licht mitgenommen ?
>Damit wäre deiner Ansicht nach MM widerlegt- oder der Sonderfall Erde im Universum bestätigt.

Hier scheitert dann offenbar der logische Menschenverstand. Bei anderen hingegen nicht.

> Was sagt dein logischer Menschenverstand? Wie weit reicht das Experiment von Fizeau ?

Nein, der Spruch war nicht nett. Es gibt aber andere, zumindest ein wenig netter: Žádný učený z nebe nespadl (Frei übersetzt: Gelehrte fallen nicht vom Himmel). Von den weniger freundlichen fallen jedoch mehr ein.

> Der Spruch ist wesentlich besser und trifft auf alle Menschen zu. Wenn ich alles wüsste, wäre ich der Herrgott und bräuchte nicht zu diskutieren.
> Für mich sind Menschen mit anderer Muttersprache keine Feinde und keine Gegner.
Sprache ist dazu da, damit Menschen miteinander reden können.Mit Englisch oder Französisch habe ich keine Probleme.
Ich habe überhaupt keinen Anlass, dir einen ähnlichen Spruch entgegenzubringen, wenn du es nicht tust.Ich kenne dich ja gar nicht.
Hannes
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Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Ernst » Mi 5. Jun 2013, 14:08

Hannes hat geschrieben:Hallo Ernst !

Wenn ein lichtdurchlässiges Medium sich relativ zur Erde bewegt (und sei es am Ende der Welt), dann wird die LG im Medium gegenüber derjenigen im unbewegten Medium erhöht; jedoch auf maximal c.
Wieviel sie erhöht wird, hängt von der Beschaffenheit des Mediums ab und von seiner Relativgeschwindigkeit zur Erde. Die Quantität dieses Prozesses hat Fizeau ermittelt.

Fizeau hat mit seinem in Glasröhren durchgeführtem Experiment das Labor nie verlassen. Wie kanst du daher die Reichweite seines Experiments bis ans Ende der Welt ausdehnen? Im Labor wirkt sich selbstverständlich die Anwesenheit des auf der Erde bestehenden Lichtleitmediums aus. Auch durch Glasröhren hindurch, so wie es ja bei Magnetismus und Gravitantion auch der Fall ist.

Ach Hannes.

Newton hat sein Schwerkraftgesetz am Apfelbaum in seinem Garten gefunden. Natürlich gilt es dann nur in seinem Garten. Recht so?

Das Fizeau-Experiment ergibt allgemeingültig: Das Licht einer Lichtquelle in einem lichtleitenden Medium wird durch ein relativ zur Lichtquelle strömendes Medium teilweise mitgenommen, wodurch sich die LG relativ zur Lampe erhöht; jedoch maximal c erreichen kann.
Das ist ein Naturgesetz. Und das gilt universell.
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Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Kurt » Mi 5. Jun 2013, 15:00

Ernst hat geschrieben:
Das Fizeau-Experiment ergibt allgemeingültig: Das Licht einer Lichtquelle in einem lichtleitenden Medium wird durch ein relativ zur Lichtquelle strömendes Medium teilweise mitgenommen, wodurch sich die LG relativ zur Lampe erhöht; jedoch maximal c erreichen kann.
Das ist ein Naturgesetz. Und das gilt universell.


Worauf ist das max c bezogen?
Auf die Lampe oder auf das Wasser in den Rohren?

Kurt
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Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Ernst » Mi 5. Jun 2013, 15:51

Kurt hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Das Fizeau-Experiment ergibt allgemeingültig: Das Licht einer Lichtquelle in einem lichtleitenden Medium wird durch ein relativ zur Lichtquelle strömendes Medium teilweise mitgenommen, wodurch sich die LG relativ zur Lampe erhöht; jedoch maximal c erreichen kann.
Das ist ein Naturgesetz. Und das gilt universell.


Worauf ist das max c bezogen?
Auf die Lampe oder auf das Wasser in den Rohren?

Steht ja da. Mußt du lesen.
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Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Kurt » Mi 5. Jun 2013, 15:59

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Das Fizeau-Experiment ergibt allgemeingültig: Das Licht einer Lichtquelle in einem lichtleitenden Medium wird durch ein relativ zur Lichtquelle strömendes Medium teilweise mitgenommen, wodurch sich die LG relativ zur Lampe erhöht; jedoch maximal c erreichen kann.
Das ist ein Naturgesetz. Und das gilt universell.


Worauf ist das max c bezogen?
Auf die Lampe oder auf das Wasser in den Rohren?

Steht ja da. Mußt du lesen.
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Steht nicht ausreichend klar da, darum habe ich nachgefragt!

Kurt



Lübecker: wie weit hast du nach WÜM ?
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Re: Lichtschlauch um die Erde

Beitragvon Hannes » Mi 5. Jun 2013, 16:33

Hallo Ernst !
Das Fizeau-Experiment ergibt allgemeingültig: Das Licht einer Lichtquelle in einem lichtleitenden Medium wird durch ein relativ zur Lichtquelle strömendes Medium teilweise mitgenommen, wodurch sich die LG relativ zur Lampe erhöht; jedoch maximal c erreichen kann.
Das ist ein Naturgesetz. Und das gilt universell.

Trifft sicher nicht auf Sternatmosphären zu , sondern nur auf in Rohren strömende Lichtleitmedien.
Woher hast du den Ausdruck "Naturgesetz" für das Fizeau-Experiment ?
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