Harald Maurer hat geschrieben: Die Frequenz bleibt konstant, weil sich Wellenlängen und Phasengeschwindigkeiten bei Drehung des MMI so proportional zueinander verhalten, dass die Periodendauer konstant bleibt. Bei der in der Neutralstellung des MMI eingestellten konstruktiven Interferenz im Detektor kommen beide Teilstrahlen mit übereinstimmender Frequenz, Periodendauer und Phasenlage an. Da bei Drehung Frequenz und Periodendauer konstant bleiben, bleibt auch die Phasenlage konstant. Etwas anderes kann sich nicht ergeben.
Etwas anderes ergibt sich dann, wenn man richtig folgert. Aus der konstanten Frequenz/Periodendauer und der variablen Wellenlänge folgt aus w=f*λ=λ/T eine variable Phasengeschwindigkeit. Das bedeutet, eine bestimmte Phase einer Welle auf dem Weg A läuft schneller als die auf dem Weg B. Das ergibt am Ziel einen Phasenversatz. Dreht man das MMI ändert sich dieser Phasenversatz, woraus in der bekannten Weise der Ätherwind berechnet werden kann.
Daran ändert auch nichts Deine unzutreffende Rechnung:
Für die Amplitude des senkrechten Strahls gilt beim Eintreffen im Detektor (mit k=2π /λ):
Acos (k 2L −ω t );
Für die Amplitude des waagrechten Strahls gilt unter Einbezug der Strecke d , die man mit dem beweglichen Spiegel allenfalls verändert, um konstruktive Interferenz zu erzielen:
Acos (k 2(L + d ) −ω t );
Die Überlagerung beider Teilstrahlen im Detektor ergibt nach dem Superpositionsprinzip für die Amplitude:
2Acos (k d )cos (k (2L + d ) −ω t ),
Wie Du auf die Superpositionsgleichung kommst, wäre noch erklärenswert. Ich halte sie für falsch.
Deine zweite Wellengleichung ergibt gegenüber der ersten am Ziel einen Phsenversatz k2(L+d) - k2L = k2d = 4πd/λ . Da mußt du gar nicht weiterrechnen
In Deiner merkwürdigen Rechnung vereinheitlichst Du einfach alle Wellenlängen auf einen gleichen Wert; das hat mit MM im Ätherwind nichts zu tun:
Acos (k 2L −ω t ) = Acos(4πL/λ - ω t)
Acos (k 2(L + d ) −ω t ) = Acos(4π(L+d)/λ - ω t)
Aber lieber Harald, die Wellenlängen sind nicht überall gleich.
Deine Argumente werden immer wässeriger.
Gruß
Ernst
