von scharo » So 18. Dez 2011, 19:52
Lieber Ernst,
wann wirst Du akzeptieren, dass bei Kreisbewegungen keine Corioliskraft in Frage kommt?
Wie lange müssen wir warten, bis Du endlich eine Erklärung, Begründung für die von Dir behauptete Corioliskraft lieferst?
Die Begründung für Corioliskraft ist, dass durch die Bewegung (v) eines Körpers auf einem rotierenden System er in eine andere Bahngeschwindigkeit versetzt wird. Diese Versetzung in eine andere Geschwindigkeit voraussetzt eine Beschleunigung, und eine Beschleunigung erfolgt durch Krafteinwirkung – alles einfache Newton-Mechanik. Diese beschleunigende Kraft nennt man Corioliskraft.
Wo siehst Du bei der gleichmäßige Kreisbewegung eine Versetzung in andere Bahngeschwindigkeit, wo siehst Du hier eine v, die die Versetzung begründet?
Warum ist wohl Coriolis bei parallelen der Achse Bewegungen ausgeschlossen? Weil bei solchen Bewegungen die Bahngeschwindigkeit unverändert bleibt.
Wo ist das Problem aus der Sicht des Rotierende? Er sieht, dass etwas um ihn rotiert. Er folgert, dass eine Zentripetale das Etwas in Rotation zwingen müsste. Würde er jedoch beim Etwas messen, wird er diese Zentripetale oder dazugehörige Zentrifugale vermissen – die Folgerung ist einfach – das Etwas rotiert nicht, sonder er, der Beobachter, rotiert. Und das kann er einwandfrei auch messen und berechnen. Schluss, aus!
Wie kann man auf solche aberwitzige Ideen kommen, eine nicht existierende, nicht begründbare Coriolis einzuspannen, um eine nicht existierende Zentripetale zu erfinden, die dann doch zu Null verrechnet wird?
Du versuchst Dich hinter „allgemeine“ Berechnungsmethoden zu verstecken. Ja, wieso wendest Du nicht diese Methoden auch für die Parallelbewegung an? Klappt nicht, oder? Wieso soll so eine Methode gelten, wenn sie komplizierter, unverständlicher und mit frei erfundenen Kräften rumhantiert?
Wann wirst Du aufgrund der Tatsachen kapitulieren? Auch mathematisch wurde Dir vorgeführt, dass Deine Behauptung Unfug ist – (a + b)².
Viele Grüße