Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Mikesch » So 18. Dez 2011, 18:53

Das Zitat http://de.wikipedia.org/wiki/Gleichgewicht_(Physik)#Grundlagen
geht weiter und endet mit
Ein Körper befindet sich im Kräftegleichgewicht, wenn die resultierende Vektorsumme der auf ihn wirkenden Kräfte Null ergibt. Dies bedeutet keinesfalls, dass er in Ruhe ist. Auch in gleichförmiger Bewegung ist die Summe aller durch Antrieb, Reibung, Beschleunigung träger Massen etc. bedingten Kräfte immer ausgeglichen, Null.

Sie liegen komplett falsch.

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Re: Coriolismärchen

Beitragvon scharo » So 18. Dez 2011, 19:52

Lieber Ernst,

wann wirst Du akzeptieren, dass bei Kreisbewegungen keine Corioliskraft in Frage kommt?
Wie lange müssen wir warten, bis Du endlich eine Erklärung, Begründung für die von Dir behauptete Corioliskraft lieferst?
Die Begründung für Corioliskraft ist, dass durch die Bewegung (v) eines Körpers auf einem rotierenden System er in eine andere Bahngeschwindigkeit versetzt wird. Diese Versetzung in eine andere Geschwindigkeit voraussetzt eine Beschleunigung, und eine Beschleunigung erfolgt durch Krafteinwirkung – alles einfache Newton-Mechanik. Diese beschleunigende Kraft nennt man Corioliskraft.
Wo siehst Du bei der gleichmäßige Kreisbewegung eine Versetzung in andere Bahngeschwindigkeit, wo siehst Du hier eine v, die die Versetzung begründet?
Warum ist wohl Coriolis bei parallelen der Achse Bewegungen ausgeschlossen? Weil bei solchen Bewegungen die Bahngeschwindigkeit unverändert bleibt.

Wo ist das Problem aus der Sicht des Rotierende? Er sieht, dass etwas um ihn rotiert. Er folgert, dass eine Zentripetale das Etwas in Rotation zwingen müsste. Würde er jedoch beim Etwas messen, wird er diese Zentripetale oder dazugehörige Zentrifugale vermissen – die Folgerung ist einfach – das Etwas rotiert nicht, sonder er, der Beobachter, rotiert. Und das kann er einwandfrei auch messen und berechnen. Schluss, aus!
Wie kann man auf solche aberwitzige Ideen kommen, eine nicht existierende, nicht begründbare Coriolis einzuspannen, um eine nicht existierende Zentripetale zu erfinden, die dann doch zu Null verrechnet wird?

Du versuchst Dich hinter „allgemeine“ Berechnungsmethoden zu verstecken. Ja, wieso wendest Du nicht diese Methoden auch für die Parallelbewegung an? Klappt nicht, oder? Wieso soll so eine Methode gelten, wenn sie komplizierter, unverständlicher und mit frei erfundenen Kräften rumhantiert?

Wann wirst Du aufgrund der Tatsachen kapitulieren? Auch mathematisch wurde Dir vorgeführt, dass Deine Behauptung Unfug ist – (a + b)².

Viele Grüße
scharo
 
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Methode

Beitragvon rmw » So 18. Dez 2011, 20:40

Ernst hat geschrieben:welche exakte Physik und Mechanik durch eigene "Rationalität" und "Logik" ersetzen wollen.

Gegen Logik ist nichts einzuwenden, Newtonsche Physik beruht darauf.

Ernst hat geschrieben:Es geht ausschließlich um eine Rechentechnik...Darunter Inertialsysteme oder Rotierende Bezugssysteme oder allgemein beschleunigte Bezugssysteme.

Dagegen ist auch nichts einzwenden.

Ernst hat geschrieben:Das alles ist eine reine Berechnungsmethodik... daß Rotation natürlich einen absoluten Charakter besitzt

So ist es, aber so hast du es bisher nicht dargestellt. Natürlich kannst du mit fiktiven Kräften (Scheinkräften oder wie immer es du nennen magst) rechnen so lange am Ende etwas Richtiges heraus kommt. Nur sind es eben keine Kräfte, auch nicht in einem anderen System, sondern es sind allenfalls Berechnungsmethoden. Das sind zwei Paar verschiedene Schuhe.
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » So 18. Dez 2011, 20:44

Chief hat geschrieben:
Gleichgewicht in der Mechanik ist der Zustand eines Körpers oder eines gekoppelten Systems von Körpern, in dem sich alle angreifenden, aus Bewegung, Trägheit, Reibung und externen Einflüssen resultierenden Kräfte beziehungsweise Drehmomente gegenseitig aufheben und die Summe aller wirkenden Kräfte Null ist.
Statisch ist ein Körper im Gleichgewicht, wenn sein Potential ein Extremum erreicht. Die erste Ableitung seiner Energie nach der Zeit ist dann Null, d.h. es findet kein Energiefluss statt. Der Teilbereich der Physik, der sich speziell mit solchen statischen Gleichgewichtssituationen beschäftigt, ist die Statik. Formal ausgedrückt müssen im Rahmen der Newtonschen Mechanik folgende Bedingungen erfüllt sein (Gleichgewichtsbedingungen):

Nimm die Tomaten aus Deine Augen, dann kannst du den rot markierten Gültigkeitsbereich der Aussage erkennen :!:

Gruß
Ernst
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Re: Coriolismärchen

Beitragvon Ernst » So 18. Dez 2011, 20:52

scharo hat geschrieben: wann wirst Du akzeptieren, dass bei Kreisbewegungen keine Corioliskraft in Frage kommt?
Wie lange müssen wir warten, bis Du endlich eine Erklärung, Begründung für die von Dir behauptete Corioliskraft lieferst?

Lieber Ljudmil,
Da must Du Dich schon selbst bemühen. Ich habe das 100fach unendlich aufwendig erklärt und dokumentiert und mit seriösen Quellen verlinkt. Du mußt da nur lesen.
Du kannst es aber ohnehin nicht verstehen, einfach aus dem Grunde, weil Dir die elementarsten dynamischen Grundlagen fehelen. Und zwas mehr als allen anderen hier. Was soll ich Dir daher das noch ein paar 100 mal zusätzlich begründen?
Wer die Feder-Masse nicht aus dem ff beherrscht, dem ist zwangsläufig die Corioliskraft ganz verschlossen.

Liebe Grüße
Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am So 18. Dez 2011, 21:04, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Methode

Beitragvon Ernst » So 18. Dez 2011, 20:58

rmw hat geschrieben:So ist es, aber so hast du es bisher nicht dargestellt. Natürlich kannst du mit fiktiven Kräften (Scheinkräften oder wie immer es du nennen magst) rechnen so lange am Ende etwas Richtiges heraus kommt. Nur sind es eben keine Kräfte, auch nicht in einem anderen System, sondern es sind allenfalls Berechnungsmethoden. Das sind zwei Paar verschiedene Schuhe.

Doch, ich habe es stets so dargestellt und vielfach darauf hingewiesen, daß es sich bei Trägheitskräften (anderer Ausdruck für Scheinkräfte) lediglich um mathematische Terme handelt, welche bei der Berechnung der Vorgänge aus dem beschleunigten Bezugssystem heraus anzusetzen sind.
Aber egal, ich freue mich, daß das letztlich bei uns nur ein Mißverständnis in der Definition war. Anderes hätte mich auch verwundert. ;)

Gruß
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Ernst » So 18. Dez 2011, 21:54

Chief hat geschrieben: Auch in gleichförmiger Bewegung ist die Summe aller durch Antrieb, Reibung, Beschleunigung träger Massen etc. bedingten Kräfte immer ausgeglichen, Null.

.
.
Nimm die Tomaten raus.
Und dann gilt die Aussage für alle Bezugssysteme :!: Und in manchen gibt es eben Trägheitskräfte. Aber Du weißt ja nicht, was ein Bezugssystem ist.

Gruß
Ernst
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Re: Methode

Beitragvon Ernst » So 18. Dez 2011, 22:00

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Doch, ich habe es stets so dargestellt und vielfach darauf hingewiesen, daß es sich bei Trägheitskräften (anderer Ausdruck für Scheinkräfte) lediglich um mathematische Terme handelt, welche bei der Berechnung der Vorgänge aus dem beschleunigten Bezugssystem heraus anzusetzen sind...

Das gilt für alle beschleunigten Bezugssysteme, gleich ob geradlinig beschleunigt, rotierend oder sonstwie. In allen diesen beschleunigten Bezugsystemen sind zur Beschreibung der Bewegungen zusätzliche mathematische Terme, genannt Trägheitskräfte oder Scheinkräfte, erforderlich.

Gruß
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon M.S » Mo 19. Dez 2011, 10:31

Chief hat geschrieben:War klar dass Du niemals zustimmen kannst :mrgreen: (es ist das gleiche Problem wie mit diesem Satz):

Einstein hat geschrieben:Gemäß der allgemeinen Relativitätstheorie ist ein Raum ohne Äther undenkbar; denn in einem solchen gäbe es nicht nur keine Lichtfortpflanzung, sondern auch keine Existenzmöglichkeit von Maßstäben und Uhren, also auch keine räumlich-zeitlichen Entfernungen im Sinne der Physik.


Gruß



Immer wieder diese "Zitatsverfälschungen/kürzungen". Macht das eigentlich Spass?


Einstein hat geschrieben:Indessen lehrt ein genaueres Nachdenken, daß diese Leugnung des Äthers nicht notwendig durch das spezielle Relativitätsprinzip gefordert wird. […] Nach der allgemeinen Relativitätstheorie ist der Raum mit physikalischen Qualitäten ausgestattet; es existiert also in diesem Sinne ein Äther. Gemäß der allgemeinen Relativitätstheorie ist ein Raum ohne Äther undenkbar; denn in einem solchen gäbe es nicht nur keine Lichtfortpflanzung, sondern auch keine Existenzmöglichkeit von Maßstäben und Uhren, also auch keine räumlich-zeitlichen Entfernungen im Sinne der Physik. Dieser Äther darf aber nicht mit der für ponderable Medien charakteristischen Eigenschaft ausgestattet gedacht werden, aus durch die Zeit verfolgbaren Teilen zu bestehen; der Bewegungsbegriff darf auf ihn nicht angewendet werden.
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Re: Zwillingsparadoxon: Unterschrift-Aktion aus den USA

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 19. Dez 2011, 11:25

M.S hat geschrieben:Immer wieder diese "Zitatsverfälschungen/kürzungen". Macht das eigentlich Spass?


Der schon wieder... :mrgreen:
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