Der Beweis dafür, dass die Relativität der Gleichzeitigkeit zwischen den Bezugssystemen K und K' nicht existiert. Teil 1

- Abbildung 1: Es wird hier die Lichtemission aus der Mitte des Systems K dargestellt. Das Licht breitet sich gleichmäßig in alle Richtungen aus. Entlang der Strecke AB breitet es sich simultan in entgegengesetzte Richtungen bezüglich M aus.
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Ich werde nun die Bewegung in die Anordnung einführen. Dafür werde ich, statt einem, zwei Systeme betrachten, die aufeinander bezogen werden.
Sie sind identisch aufgebaut. Man könnte nach Einstein sagen, sie seien zwei starre Stäbe derselben Länge, mit den jeweiligen Endpunkten A, B / A', B' und den Mittelpunkten M und M'. Beide Systeme stehen sich "fast" unendlich nah und parallel zueinander.
Der Name des Bezugssystems A,C,M,D,B soll K, während der des Bezugssystems A',C',M',D',B' soll K' sein.
Es lässt sich von K sagen, dass es als Bezugssystem relativ zu K' ruht (wie ein Bahndamm bei Einstein). Außerdem lässt es sich sagen, dass bei K Lichtsender installiert werden, welche entweder vom Mittelpunkt M aus
ein einzelnes kugelförmiges Lichtimpuls in Richtung der beiden Endpunkten A und B, oder von den Punkten A und B aus
zwei gleichzeitige Lichtimpulse in Richtung M aussenden.
Es lässt sich von K' behaupten, dass es ihm möglich ist, sich entlang seiner Längsachse bezogen auf K zu bewegen (wie der Zug bei Einstein).
Zusätzlich lässt sich von K' sagen, dass sowohl in seinem symmetrischen Mittelpunkt M', als auch an seinen Endpunkten A' und B' sich jeweils Signal-Detektoren befinden, welche uns erlauben, den exakten Ankunftsaugenblick der Signale zu bestimmen, welche von K emittiert werden.

- Abbildung 2: Es wird hier die Emission der gleichzeitigen Lichtimpulse aus den Punkten A und B dargestellt. Die Lichtsignale breiten sich jeweils gleichmäßig in alle Richtungen aus. Entlang der Strecke AB breiten sie sich simultan in entgegengesetzte Richtungen aus, jeweils in Richtung des Mittelpunktes M.
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Der Aufbau der Anordnung ist symmetrisch.
Befinde sich deshalb K' in bezug auf K in Ruhe, so stimmt die Position der Punkte A,C,M,D,B mit der Position der Punkte A',C',M',D',B' überein. Sowohl der Augenblick der Aussendung der Lichtimpulse aus A und aus B des Systems K (Abb. 2), als auch der Augenblick der Ankunft des Lichtsignals, welches von M aus kugelförmig gesendet wird, bei A und bei B (Abb. 1), werden im Punkt M' des Bezugssystems K' gleichzeitig empfangen.
Wir haben nunmehr eine Anordnung konstruiert, welche an sich etwas klarer strukturiert, der Anordnung Einsteins von 1905 gleichkommt.
Zusammenfassung der Ruhe-Situation: Befindet sich K bezogen auf K' in Ruhe, so erfolgen sämtliche Signalereignisse, welche sich bei M oder A und B gleichzeitig ereignen (Ereignisnummer #3 bei K), auch aus Sicht von entsprechenden Punkten des Bezugssystems K' gleichzeitig (Ereignisnummer #3 bei K')
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Analyse der Bewegung des Systems K' in bezug auf das Bezugssystem K.a) Die Lichtereignisse geschehen bei A und B gleichzeitig / System K' bewegt sich mit Geschwindigkeit v am K vorbei.
Dass Lichtereignisse bei A und B gleichzeitig in bezug auf M sind, ist selbstverständlich: nachdem die Lichtimpulse gleichzeitig an den Punkte A und B erzeugt werden, und indem wir die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit der ganzen Untersuchung voraussetzen, erreichen die beiden Lichtimpulse den Mittelpunkt der Strecke [AB] definitionsgemäß gleichzeitig.
Den Ereignispunkten A,M und B entsprechen die Endpunkte des Bezugssystems K': A' und B' und sein Mittelpunkt M'.
Der letzte Ereignispunkt fällt im Ruhezustand mit dem Mittelpunkt M des Systems K zusammen. Jetzt aber, da sich K' in die eingezeichnete Richtung mit Geschwindigkeit v an K vorbei bewegt, eilt M' dem von B herkommenden Lichtimpuls entgegen, während er dem von A herkommenden Lichtimpuls vorauseilt. Es ist also klar, dass den Detektor bei M' zuerst das von B herkommende, als das von A herkommende Signal erreicht.

- Abbildung 3: Systeme K und K' werden aufeinander bezogen. Das System K' bewegt sich relativ zu K. Es wird gezeigt, dass im Augenblick, in dem Punkt M' das erste der Lichtimpulse detektiert, befindet sich dieser bereits gegenüber vom Punkt D des Bezugssystems K und nicht mehr gegenüber vom Punkt M. Nebenbei wird hier die unmittelbare Gleichzeitigkeit der Punkte A',M' und B' gezeigt: alle drei werden durch die Wellenfronten der kugelförmigen Lichtsignale gleichzeitig erfasst, welche die Punkte A und B gleichzeitig verlassen haben (grüne Darstellung der Wellenfront). Es wird deutlich, dass die Bewegung des K' keinen Einfluss auf die Gleichzeitigkeit der Lichtimpulse ausübt, sondern ihre Signale bewegungsbedingt ungleichzeitig wahrnimmt - nicht die Gleichzeitigkeit der Ereignisse bei K ist relativ, sondern die Wahrnehmung ihrer Signale, welche K' zeitversetzt erreichen.
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Es wird in der Abb. 3 folgende Situation abgebildet:
Das Bezugssystem K befindet sich wie beschrieben im Ruhezustand. Es werden in den Punkten C,M,B des Bezugssystems K halbdurchlässige Spielgel installiert, wobei die Punkte C und D jeweils in der symmetrischen Mitte der Teilstrecken MA und MB positioniert werden. Die Spiegel reflektieren ein Teil des Lichtsignals in Richtung ihres jeweiligen Sendepunktes A (für C) oder B (für D), der übrige Teil der Lichtsignale wird durchgelassen und fliegt ungehindert in Richtung des Mittelpunktes M, der auch von beiden Seiten durch die Signale gleichzeitig erreicht wird.
Die Spiegelvorrichtung dient der Bestimmung des Weges, und der Zeitdauer der Ausbreitung des Signals entlang der Strecke [AB] in Bezug auf das relativ zu K bewegte Bezugssystem K'. Dank dieser Vorrichtung lässt sich genau bestimmen, in welchem Augenblick, welche Bestandteile der Bezugssysteme K und K' sich gegenüberstehen (als Bezugspunkte der Bewegung der Bezugssysteme und der Gleichzeitigkeit ihrer Bestandteile).
Es zeigt sich, dass die Bewegung vom Bezugssystem K', welche bezogen auf K stattfindet, keinerlei Einfluss auf die Gleichzeitigkeit der Ereignisse besitzt, welche innerhalb des Bezugssystems K gleichzeitig stattfinden. Die Ereignisse A und B finden nach wie vor (absolut) gleichzeitig statt. Das Einzige, was sich aus Sicht von K' ändert, ist die Reihenfolge der
Wahrnehmung dieser Ereignisse. Es zeigt sich, dass nicht die Gleichzeitigkeit der Ereignisse bei K relativ ist - diese Gleichzeitigkeit ist vielmehr absolut.
Dass Einstein die "Relativität der Gleichzeitigkeit" in die Physik einführen konnte, ist ein Missverständnis.
Siehe Fortführung für weitere Details.