@ Harald Maurer
Harald Maurer hat geschrieben:Guten Tag hat geschrieben:Sie irren sich. So ziemlich am Ende von Einsteins Arbeit finden Sie, was er bezüglich Elektronen und deren Massen schreibt. Und da einem Elektron auch in der modernen
Physik eine Masse zugeordnet wird, ist das keine veraltete Modellvorstellung.
Siehe z.B.:
http://de.wikibooks.org/wiki/Spezielle_ ... _der_MasseIn Memoriam: Die so genannte Relativität der MasseEin im System S' ruhender Körper werde unter Einwirkung einer Kraft in Richtung der X' -Achse beschleunigt. Betrachtet man diesen Vorgang vom System S aus und untersucht ihn mathematisch, so findet man, dass für einen Beobachter im System S der Körper eine größere Masse zu haben scheint als für einen Beobachter im System S’ . Mit zunehmender Geschwindigkeit scheint seine Masse für einen Beobachter in S unbeschränkt zu wachsen und würde bei Lichtgeschwindigkeit unendlich groß werden. Außerdem scheint der Körper bei Beschleunigung in Bewegungsrichtung eine andere, und zwar wiederum größere Masse zu haben, als bei Beschleunigung quer zur Bewegungsrichtung. Für diese beiden »scheinbaren Massen« wurden lange Zeit die von H. A. Lorentz geprägten Begriffe »longitudinale Masse« und »transversale Masse« gebraucht. Sie sind durch die Ergebnisse der Speziellen Relativitätstheorie hinfällig geworden und werden kaum mehr benutzt. Dagegen haben die Begriffe »Ruhemasse« und »relativistische Masse« (und einige andere) bis heute überlebt,
obgleich sie genau so obsolet sind. Denn in Wirklichkeit ändert sich die Masse des Körpers nicht; sie ist eine dem Körper immanente Eigenschaft, die vom Bezugssystem unabhängig ist - genau so wie die elektrische Ladung eines Elektrons. Was sich für einen Beobachter in S (gegenüber einem solchen in S' ) tatsächlich ändert, ist die kinetische Energie des Körpers, die er infolge seiner Geschwindigkeit für einen Beobachter in S besitzt. Wie Albert Einstein in seiner zweiten Veröffentlichung zur Speziellen Relativitätstheorie gezeigt hat (A. Einstein, Ist die Trägheit eines Körpers von seinem Energieinhalt abhängig?, Annalen der Physik 18, 1905), vergrößert sich die Trägheit eines Körpers mit seinem Energieinhalt. Dies wirkt sich zwar so aus, als hätte sich seine Masse vergrößert, aber der Massenzuwachs mE ist die Masse seiner Energie E, und zwar gilt m_E=E/c².
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Aber wenn Sie glauben wollen, man könne durch Wechsel eines Bezugssystems Masse erzeugen, nur zu! Vielleicht bekommt man ein Patent darauf!
Grüße
Harald Maurer
Ihre Methode ist in meinen Augen nicht ganz lauter. Ich zitiere aus einem Wikipediaartikel, Zitat:
"Die moderne Physik formuliert die Begriffe Masse und Energie mithilfe der Energie-Impuls-Beziehung der speziellen Relativitätstheorie: Demnach hat jedes abgeschlossene physikalische System (im Folgenden „Körper“ genannt) eine Gesamtenergie E und einen Impuls \vec p = (p_x, p_y, p_z),
deren Werte je nach dem gewählten Bezugssystem verschieden sein können, sowie eine unveränderliche Masse m, die eine vom Bezugssystem unabhängige Eigenschaft des Körpers ist." Zitatende, Hervorhebung von mir
Nun formuliere ich Ihren letzten Satz um:
Aber wenn Sie glauben wollen, man könne durch Wechsel eines Bezugssystems
Energie/Impuls erzeugen, nur zu! Vielleicht bekommt man ein Patent darauf!
Es mag aus praktische Gründen manchmal einfacher sein, die Masse eines Körpers prinzipiell gleich der Ruhemasse zu setzen. Wie läßt sich dann der Massendefekt formulieren?
D.h. die Masse eines Atomkerns ist kleiner der Summe der Massen seiner Bestandteile?
Im Endeffekt ist es doch wurscht ob man annimmt die Energie ändert sich oder die Masse. Die Begriffe sind äquivalent. Erklärt man also die Farbe des Goldes mit relativistischer Massenänderung,
so ist das ok und in dem Sinne richtig, wie eine physikalische Theorie richtig sein kann. Das entscheidende ist der
relativistische Effekt der für die Erklärung herangezogen wird!
Haben Sie eine bessere, falsifizierbare Theorie mit Voraussagekraft?
Guten Tag