Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Jocelyne Lopez » Do 19. Feb 2009, 12:34

Kondensat74 hat geschrieben:nö jocelyne, profi-heulsuse, profi-faktenverdreherin, profi-provokateurin, etc :P .

mein gerechtigkeitssinn gebietet es mir, hetze und lügen nicht unkommentiert zu lassen.....ICH habe dich (als stiller mitleser) zum ersten mal im astronews-forum erleben dürfen und auch im astronomie.de-forum, wo man dich zum glück DIREKT im hohen bogen hinausgeschmissen hatte. eine gute entscheidung, denn vor allem der thread und die darin enthaltenen kommentare decken sich zu 100% mit meinen empfindungen
http://astronews.com/forum/showthread.php?t=657

und by the way durfte ich mich glücklich schätzen, in meiner eigenen familie mit einem auschwitz-augenzeugen (dafür gabs den lenin-orden, den wir nach seinem tode mit 88 jahren nun in ehren halten) sprechen zu können....ich bin also nicht dafür prädistiniert, auf ihre subtile propaganda hereinzufallen............


Na ja, Kondensator, dann könntest Du Dich endlich aus dieser sachlichen Diskussion verkondensieren, die Du mit Deinen Kumpeln und Verbundeten, den notorischen miesen, armseligen, kleinen Ganoven aus "Alpha Centauri" wieder nach Deiner "subtilen Art" :lol: überfallen, gestört, zerstört und zugemüllt hast, oder?

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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Gerhard Kemme » Do 19. Feb 2009, 12:43

Trigemina hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:Mit der Galilei-Transformation könnte er das Werkstück 1:1 ohne Verzerrungen im Ruhesystem zeichnen.

Ja, könnte er wenn die Natur so gestrickt wäre. Jedoch hat sich aus der Elektrodynamik ergeben, dass die Transformationen zwischen den Bezugssystemen nicht galilei-invariant sind, weshalb diverse Äthersysteme bis hin zu Einsteins SRT entstanden sind.


Wobei ich mir nicht immer sicher bin, ob jeder Leser weiß, was unter Invarianz in diesem Kontext verstanden wird. Nach meinem Verständnis handelt es sich um die Eigenschaft einer Berechnung mit Hilfe der Lorentztransformation, dass ein im Ruhesystem ausgesandter Lichtstrahl auch im bewegten System die Geschwindigkeit "c" hat. Dies sollte man auch einmal errechnet haben:

Die Lorentztransformation besteht in dieser Darstellung aus den Gleichungen:

x'=(x-v*t)/sqrt(1-v²/c²) und t'=(t-v*x/c²)/sqrt(1-v²/c²)

Man geht von einem Ruhesystem aus in welchem der emittierte Lichtstrahl am Ort "x1" zum Zeitpunkt "t1" gemessen wird. Aus diesen Angaben werden nunmehr der Ort " x1' " und die Zeit " t1' " im bewegten System errechnet, um danach dann im bewegten System die Geschwindigkeit des Lichtstrahls " c' " aus c'=x'/t' zu errechnen. Somit:

c'=x'/t'=(x-v*t)/sqrt(1-v²/c²)/(t-v*x/c²)/sqrt(1-v²/c²)=(x-v*t)/(t-v*x/c²)=(x-v*t)/[(c*c*t-v*x)/c²]=(x-v*t)/[(c*x-v*x)/c²]=(x-v*t)/[x*(c-v)/c²]=c²*(x-v*t)/x*(c-v)=

(x*c²-v*c*c*t)/x*(c-v)=(x*c²-v*c*x)/x*(c-v)=x*c*(c-v)/x*(c-v)=c


Somit gilt also: c'=c

Egal wie schnell das bewegte BS' also ist, der überholende Lichtstrahl, welcher im Ruhesystem die Geschwindigkeit "c" hat, wird für das bewegte System BS' mit c'=c errechnet.

Man könnte die obigen Gleichungen auch auf eine Grenzgeschwindigkeit von c=70 km/h übertragen (hatte Frau Lopez glaube ich mal gemacht) und hätte dann ein überholendes Fahrzeug mit 70 km/h, welches vom überholten Fahrzeug aus betrachtet immer eine Differenzgeschwindigkeit von 70 km/h beibehielte, egal ob das überholte Fahrzeug steht, mit 20 km/h oder mit 69,5 km/h führe. Dass dieser Sachverhalt nicht stimmt, gehört zu Grunderfahrungen von Menschen. Insofern taugt die SRT durchaus etwas für Rechenlehrer wie mich, es taugt aber nichts für den Physikunterricht.

mfg
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Freddy » Do 19. Feb 2009, 13:45

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Hallo zusammen,

Ich stelle hier zur Diskussion eine Aussage von Dr. Markus Pössel, Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik / Albert Einstein Institut in Potsdam in einer Korrespondenz, die 2008 über mehrere Monate geführt wurde und in meinem Blog komplett veröffentlich ist:

http://www.jocelyne-lopez.de/blog/2008/ ... s-poessel/

Am 17.08.08 hat Dr. Markus Pössel diese wichtige und klärende Aussage über die Längenkontraktion in der SRT getroffen:

Die Laengenkontraktion geht nicht mit materiellen Veraenderungen des Koerpers einher;


Mit dieser Aussage hat er jedoch selbst die SRT ad absurdum geführt:

Sie kann logischerweise nur zu dem Schluß führen, dass dieser grundlegende Effekt der Speziellen Relativitätstheorie lediglich ein Scheineffekt ist. Allein durch diese grundlegende Klärung ist die Spezielle Relativitätstheorie völlig gegenstandlos und es ist nicht nötig, weitere Aussagen dieser Theorie zu untersuchen, sie ist physikalisch irrelevant: Die Physik befasst sich mit Sein und nicht mit Schein, diese Theorie hat in der Physik nichts verloren.

Für mich ist die SRT nicht falsch, sondern gegenstandslos, oder wie es im Buch “Requiem für die Spezielle Relativität” von Georg Galeczki und Peter Marquardt so zutreffend heißt: “Sie ist nicht einmal falsch“.

Was meint Ihr?

Viele Grüße
Jocelyne Lopez



Guten Tag! Was meinen Sie denn dazu, dass mit diesem Effekt erklaert wird, dass Muonen, welche eine Lebensdauer von nur 2.2 mus haben und in der oberen Atmosphaere entstehen, dennoch die Erdoberflaeche erreichen, und das aufgrund der Laengenkontraktion (aus der Sicht der Muonen)? Ziemlich realer Effekt, oder?
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Jocelyne Lopez » Do 19. Feb 2009, 13:56

Freddy hat geschrieben:
Guten Tag! Was meinen Sie denn dazu, dass mit diesem Effekt erklaert wird, dass Muonen, welche eine Lebensdauer von nur 2.2 mus haben und in der oberen Atmosphaere entstehen, dennoch die Erdoberflaeche erreichen, und das aufgrund der Laengenkontraktion (aus der Sicht der Muonen)? Ziemlich realer Effekt, oder?


Das kann kein "ziemlich realer Effekt" sein, weil bei der Längenkontraktion in der SRT sich rein gar nichts materiell verkürzt (siehe Dr. Markus Pössel). Das kann also nur eine Meßillusion sein, bei den Muonen wie bei allen anderen physikalischen Objekten auch. Und ich vermag nicht, die Welt aus der Sicht eines Muons zu sehen. ;)

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Britta » Do 19. Feb 2009, 14:05

Freddy hat geschrieben:Guten Tag! Was meinen Sie denn dazu, dass mit diesem Effekt erklaert wird, dass Muonen, welche eine Lebensdauer von nur 2.2 mus haben und in der oberen Atmosphaere entstehen, dennoch die Erdoberflaeche erreichen, und das aufgrund der Laengenkontraktion (aus der Sicht der Muonen)? Ziemlich realer Effekt, oder?


Wer sagt denn, dass Muonen nur in der oberen Atmosphäre entstehen?

Diese Teilchen entstehen ständig und überall. Sie sind Teil dessen was man Kosmischen Hintergrundstrahlung nennt.
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Freddy » Do 19. Feb 2009, 14:09

Aber wir koennen messen, wo Muonen entstehen, wie schnell (fast Lichtgeschwindigkeit) wie weit sie fliegen (Mindestens 10km). Dann messen wir, wie lange es dauert, bis ein Muon in Ruhe zerfaellt. (2.2mus).
Damit kommen sie (ohne Zeitdilatation) hoechstens 700 m weit. Wegen der Zeitdilation leben sie aber aus unserer Sicht laenger, und erreichen dennoch die Erdoberflaeche.
Aus der Sicht der Muonen dagegen verkuerzt sich die Strecke Erde-Entstehungsort von 10km auf 700m.( Zeitdilatation und Laengenkontraktion sind 2 Seiten derselben Medaille.)

Klar?
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Freddy » Do 19. Feb 2009, 14:10

Britta hat geschrieben:
...Sie sind Teil dessen was man Kosmischen Hintergrundstrahlung nennt.


Nein, sind sie nicht. Evtl. verwechselst du die Muonen mit der kosmischen Strahlung, die vor allem aus Protonen besteht. Die kosmische Hintergrundstrahlung ist wiederum etwas ganz anderes.
Freddy
 
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Britta » Do 19. Feb 2009, 15:32

Freddy hat geschrieben:Aber wir koennen messen, wo Muonen entstehen, wie schnell (fast Lichtgeschwindigkeit) wie weit sie fliegen (Mindestens 10km). Dann messen wir, wie lange es dauert, bis ein Muon in Ruhe zerfaellt. (2.2mus).
Damit kommen sie (ohne Zeitdilatation) hoechstens 700 m weit. Wegen der Zeitdilation leben sie aber aus unserer Sicht laenger, und erreichen dennoch die Erdoberflaeche.
Aus der Sicht der Muonen dagegen verkuerzt sich die Strecke Erde-Entstehungsort von 10km auf 700m.( Zeitdilatation und Laengenkontraktion sind 2 Seiten derselben Medaille.)

Klar?


Die Muonen leben bei c länger, weil ihre Antiteilchen dann länger brauchen um sie einzuholen. So viele wie vergehen, entstehen auch wieder.

Wenn wir messen können, wo Muonen entstehen, dann haben wir wohl noch nicht überall gemessen. Wenn jetzt gerade vor deinen Augen welche entstehen, kannst du sie ja auch nicht sehen. Sie sind jedenfalls etwas allgegenwärtiges.

http://www.aspden.org/le/Le27/Notes.html
"Here I need to outline a feature of the aether that my rigorous theoretical analysis of that structured vacuum medium has revealed. The aether has a cubic cell structure with an aether particle seated in each cell. It sits in a uniform continuum of electric charge which fills the space in that cell not occupied by the particle form and this continuum charge has a polarity opposite to that of the aether particle, so that the aether overall is electrically neutral. The aether particle would itself expand under its internal electrostatic repulsion forces were it not for there being a an energy presence in the cell pervading that continuum, the energy concentration matching that of the aether particle form so as to have equilibrium and balance of pressure. That energy presence is provided by a virtual pair of leptons, the heavy electrons that particle physicists refer to as mu-mesons or muons. They perform no known role in the physical constitution of the universe, because that role is primarily the one they serve in assuring pressure equilibrium within the aether itself and because the aether, as such, is 'unknown' to the theoretical physicist of today.

I know this fact about the aether virtual muon system because my theory has allowed the evaluation of the unit cell energy in terms of the rest mass energy of the electron and the analysis suggests that a virtual muon can be either a positive or negative electron unit of charge with an associated energy quantum that is either 205 or 207 times the value of the electron rest mass energy. The theory indicates that the 207 units outnumber the 205 units by a two to one ratio.

Indeed, by assuming that these virtual muon quanta migrate through space and suffer mutual annihilation and recreation at the same cyclic frequency as the quantum jitter motion of those aether particles, one can recognize their secondary role which accounts for the process of proton creation and so derive a theoretical value for the proton/electron mass ratio that is 1836.152, in good accord with the measured value."
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Britta » Do 19. Feb 2009, 15:36

Freddy hat geschrieben:
Britta hat geschrieben:
...Sie sind Teil dessen was man Kosmischen Hintergrundstrahlung nennt.


Nein, sind sie nicht. Evtl. verwechselst du die Muonen mit der kosmischen Strahlung, die vor allem aus Protonen besteht. Die kosmische Hintergrundstrahlung ist wiederum etwas ganz anderes.


Würde die kosmische Strahlung aus Protonen bestehen, stelle ich mir gerade vor, wäre das eine Naturkatastrophe?

Wer behauptet sowas? Hast du einen Link?

Und bezüglich der kosmischen Hintergrundstrahlung kann ich Harold Aspdens Erklärung nachvollziehen. Seite habe ich gerade im Post vorher verlinkt.
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Freddy » Do 19. Feb 2009, 16:17

Britta hat geschrieben:Die Muonen leben bei c länger, weil ihre Antiteilchen dann länger brauchen um sie einzuholen. So viele wie vergehen, entstehen auch wieder.


Wieso? Verstehe ich nicht. Wieso fliegen die "Antiteilchen der Muonen" den Muonen nach?
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