Michelson Morley Experiment

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon fallili » Di 22. Apr 2014, 18:13

Um der Diskussion hier ein für alle Mal ein Ende zu bereiten hab ich heute ein Experiment gemacht.

Dazu hat ein Bekannter aus 100 m Entfernung auf Zuruf eine Taschenlampe eingeschaltet und ich hab die Zeit gemessen bis das Licht von mir registriert wurde.
Dies mal ruhend, dann hat er sich mit 5 m/sek entfernt und dann mit 5 m/sek genähert.
In weiterer Folge hab ich mich zu ihm mit 5 m/sek entfernt und dann mit 5 m/sek genähert.

Die Ergebnisse zeigen, dass c in allen Fällen gleich ist, für die LG kommt immer der selbe Wert von c +- 3Exp+5 km/sek heraus!
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Di 22. Apr 2014, 19:18

fallili hat geschrieben:Um der Diskussion hier ein für alle Mal ein Ende zu bereiten hab ich heute ein Experiment gemacht.

Dazu hat ein Bekannter aus 100 m Entfernung auf Zuruf eine Taschenlampe eingeschaltet und ich hab die Zeit gemessen bis das Licht von mir registriert wurde.
Dies mal ruhend, dann hat er sich mit 5 m/sek entfernt und dann mit 5 m/sek genähert.
In weiterer Folge hab ich mich zu ihm mit 5 m/sek entfernt und dann mit 5 m/sek genähert.

Die Ergebnisse zeigen, dass c in allen Fällen gleich ist, für die LG kommt immer der selbe Wert von c +- 3Exp+5 km/sek heraus!

Donnerwetter. ;)
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Di 22. Apr 2014, 19:34

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:...
Alles nämlich, was ihr hier vorbringt, ist durch die Praxis des MMInterferometers widerlegt....

Also nach meiner Vorstellung kommt c=invariant heraus. Das wird von MMI widerlegt? Seit wann?

Lesehilfe: Ich sprach nicht vom MMExperiment, sondern vom MMInterferometer :!: :!: :!:

Das MMInterferometer funktioniert so, daß es im MMExperiment einen vorhandenen Ätherwind detektieren könnte.

Das MMInterferometer kann nämlich laufzeitdifferenzabhängige Phasenverschiebungen messen. Das kann jederzeit an einem MMI praktisch gemacht werden.

Dabei kann die Laufzeitdifferenz praktisch realisiert werden:
- durch Ändern einer Weglänge
- durch Zwischenschalten eines Glases in einen Weg

Es gehört schon eine gute Portion Verwegenheit dazu, zu behaupten, andere Ursachen der Bildung einer Laufzeitdifferenz würden nicht detektiert.
Unsinn, eine Laufzeitdifferenz ist eine Laufzeitdifferenz, egal wodurch sie verursacht wird. Und die wird angezeigt.

Weiter; daß im MMExperiment eine Laufzeitdifferenz infolge vorhandenen Ätherwindes auftritt, ist nicht anfechtbar, wenn man nicht die Physik des Lichtes als Welle manipulieren will:

Bild
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon fallili » Di 22. Apr 2014, 21:01

Highway hat geschrieben:Das streitet ja auch niemand ab dass man Längenänderungen im Lichtweg detektieren kann. Es wird ja lediglich bestritten, dass a) der Laufzeitunterschied primär ursächlich wäre und b) man mit einem MMI einen Ätherwind detektieren kann.


Also da möchte ich energisch widersprechen.

MM wollte einen Ätherwind detektieren und da Interferenz nun keine Erkenntnis der neusten Forschung ist wusste er sehr genau wie dies möglich ist.

Deine Auffassung und die von Harald geht eigentlich irgendwie dahin, das das ganze Wellenmodell, so wie es derzeit gesehen wird, für Licht unbrauchbar (oder falsch angewendet) ist.

Damit wär ich sogar einverstanden, wenn man ein besseres Modell anbieten kann.
Ich glaub aber das das schwer wird. Das Wellenmodell bewährt sich in vielen Dingen ganz ausgezeichnet. Ich denk da an die gesamt Interaktion von Licht mit Materie. Also Brechung, optische Aktivität und Ausbreitung in Medien allgemein.

Da etwas besseres zu finden, dass all diese Effekte ebenfalls richtig beschreibt, wird meiner Meinung nach schwer.

Ich kann das allerdings nur an so "simplen Beispielen" aufzeigen, weil ich die Theorie elektromagnetischer Wellen bei weitem nicht kenne - schaff es nicht mal die Maxwell'schen Gleichungen wirklich nachzuvollziehen.

Da gibt's tausende Effekte die eindeutig berechenbar / nachweisbar / sichtbar sind.

Da kann ich also nur auf solche Sachen hinweisen und ansonsten akzeptieren, dass die Theorie und das Wellenmodell sich nachweislich seit langem bestens bewährt.
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Kurt » Di 22. Apr 2014, 21:36

Highway hat geschrieben:
Das Wellenmodell wird nicht bestritten, ganz im Gegenteil. Es wird gefordert das Wellenmodell konsequent anzuwenden. Aber dazu ist man leider nicht bereit. Da pöbelt man lieber.


Wende es halt einfach (richtig) an, dann passts zum MMI.

Kurt
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Mi 23. Apr 2014, 09:16

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:...
Dabei kann die Laufzeitdifferenz praktisch realisiert werden:
- durch Ändern einer Weglänge
- durch Zwischenschalten eines Glases in einen Weg...

Das streitet ja auch niemand ab dass man Längenänderungen im Lichtweg detektieren kann. Es wird ja lediglich bestritten, dass a) der Laufzeitunterschied primär ursächlich wäre und b) man mit einem MMI einen Ätherwind detektieren kann.

Wie soll man mit einm MMI wohl Längenänderungen im Lichtweg messen, wenn nicht über die Laufzeit :?: :?: :?:
Und Ätherwind verändert ebenfalls die Laufzeit, die selbstverständlich ebenfalls mit dem MMI gemessen werden kann.
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Zuletzt geändert von Ernst am Mi 23. Apr 2014, 09:48, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Mi 23. Apr 2014, 09:25

Highway hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:...
Deine Auffassung und die von Harald geht eigentlich irgendwie dahin, das das ganze Wellenmodell, so wie es derzeit gesehen wird, für Licht unbrauchbar (oder falsch angewendet) ist.
...

Wer sagt das denn? Es wird doch nicht die Wellenmechanik bzw. das Wellenmodell bestritten? Wo willst du das denn gelesen haben?

Alles, was ihr beide hier fabriziert, verstößt gegen die bekannte und angewandte Wellenmechanik, bei der ihr eklatante Wissensdefizite offenbart.

Die Verfechter sagen im MMI gilt c+/-v, ich behaupte das ist falsch es gilt im MMI, also im Bezugssystem MMI, lediglich c.

Das ist nicht nur physikalisch Unfug, sondern zudem logischer Nonsens. Die LG kann nicht gleichzeitig im Medium und im MMI konstant c sein, wenn sich das Medium gegenüber dem MMI mit v bewegt.
Und daß es sich im Medium mit c bewegt, ist ja die Definition von c :!: :!: :!:
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Mi 23. Apr 2014, 09:41

Highway hat geschrieben: Es wird bestritten, und das jetzt schon gefühlte 1000 Mal, dass die Wirkungsweise des MMI richtig verstanden ist.

Und das ist hier schon gefühlte 10000 mal widerlegt. Nochmal.

Bild

Das ist prinzipiell ein MMI.
Die darin liegende Idealisierung des realen MMI sollte leicht verständlich sein. Jedenfalls für jemanden, der daran ein Interesse hat.
Die jeweils zwei Teil-Wege (hin und rück) jedes Strahls (grün und rot) sind zu einem Gesamtweg für jeden Strahl (grün und rot) zusammengefaßt. Und für beide Strahlen sind die mittleren Geschwindigkeiten auf ihrem Gesamtweg verwendet.
Ich hoffe doch sehr, daß soviel Intelligenz vorhanden ist, das zu verstehen.

Das alles entspricht der bekannten angewandten Wellenmechanik. Es ergibt sich am Empfänger ein Laufzeitunterschied beider Teilwellen. Und wiederum praktisch bekannt ist, daß das MMI Laufzeitunterschiede als Interferenzbild darstellen kann.
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon fallili » Mi 23. Apr 2014, 11:47

@Highway

Ich verstehe nicht mit welcher Vehemenz Du immer wieder nachzuweisen versuchst, dass die Ausbreitungsgeschwindigkeit im Medium gleich c ist.
Zitat von Dir:
Die Verfechter sagen im MMI gilt c+/-v, ich behaupte das ist falsch es gilt im MMI, also im Bezugssystem MMI, lediglich c.

Hab extra den ganzen Thread nochmals durchsucht und find eigentlich immer nur Aussagen und Formel/Rechnungen die diese Deine Aussage, dass die Ausbreitungsgeschwindigkeit in Äther gleich c ist, bestätigen sollen.

Siehe auch http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=652&start=10#p70865

Ja und?
Gottseidank wird immer bestätigt, bei allen Rechnungen und Annahmen die Du triffst, dass die Ausbreitungsgeschwindigkeit im Medium gleich c ist.

Die Äthertheorie geht davon aus, das Licht in einem Medium mit c weitergeleitet wird und es wäre fatal, wenn daher irgendwo ein Effekt auftreten würde, der dies plötzlich ändert.
Du "beweist" also konstant etwas, das als Grundannahme für das Funktionieren des MMI absolut notwendig ist.

Ich möchte nochmal einen Vergleich mit Schall machen:

Ich und ein Zweiter befinden sich in 300 m Entfernung, vereinbaren, dass er um 12:00:00 ein Schallsignal abgeben soll und bewegen uns dann beide mit (unrealistischen) 150 m/sek durch die ruhende, (aber natürlich nicht in Relation zu uns ruhende!) Luft.

Dann werde ich das Signal um 12:00:02 hören. Es braucht 2 Sekunden um die 300 m Entfernung zwischen uns zu überwinden.
Aber dennoch war die Ausbreitungsgeschwindigkeit in Luft immer 300 m/sek .

Wäre mehr als fatal wenn man sich nicht darauf verlassen könnte, dass die Ausbreitungsgeschwindigkeit in Luft nicht plötzlich andere Werte annehmen würde!

Also nochmals:
Du "beweist" ständig, dass die Ausbreitungsgeschwindigkeit von Licht in einem Medium gleich c ist und ich kann nur sagen "na und - das ist ja absolut logisch und notwendig und unabdingbar, dass dies so ist".
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Mi 23. Apr 2014, 16:53

Highway hat geschrieben:Eben nicht! Ich behaupte, und jetzt spitz die Ohren, dass im Bezugssystem MMI die Weiterleitungsgeschwindigkeit c ist.

Das ist schon mal Unsinn, weil die Geschwindigkeit im Medium und im MMI nicht beides mal c sein kann.

Was ihr aber immer wieder konsequent zu unterschlagen versucht ist dass für den Sender gilt, Weiterleitung im Medium - Sender relativ zum Medium. Superposition: +/+v heben sich auf.
Ebenso wurde von mir argumentiert, dass die Dehnung welche durch c-v am Sender entsteht (Konsens) logischerweise durch +v am Emfänger aufgehoben wird (nicht Konsens).... Denn wenn am Sender ein Effekt durch logisch nachvollziehbare Prinzipien entsteht, dann entsteht in gleicher Weise auch ein Effekt am Emfänger. Nur mit umgekehrter Wirkungsrichtung. Dies wird aber ebenfalls verneint.

Und da wurde schon tausendmal erklärt, daß das was sich da "aufhebt", die Geschwindigkeiten von Sender und Empfänger im Medium sind, wodurch sich im Medium konstant c ergibt. Und zugleich ergibt sich daraus eine konstante Frequenz an Sender und Empfänger. Alles ganz einfach.
Ihr mißdeutet das aber gegen alle Vernunft und Physik dahingehend, daß die Geschwindigkeit im MMI konstant c sein soll. Das ist einfach nur Quatsch.
Im übrigen verwechselt ihr prinzipiell konstante Frequenz mit unveränderter Phasendifferenz. Beides ist aber unabhängig voneinander. Frequenz konstant. Phasendifferenz abhängig von Differenzgeschwindigkeit der Wellen.

Gegen feste vorgefertigte und zementierten Aberglauben kann man nicht argumentieren
.
Bei Euch ist es einfach nur Realitätsverweigerung. Prinzip: Es ist nicht, was nicht sein darf.

Alle Eure Argumente, wirklich alle, sind schon mit dieser Darstellung widerlegt:

Bild

Was verstehst du da nicht :?:
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Zuletzt geändert von Ernst am Mi 23. Apr 2014, 17:05, insgesamt 1-mal geändert.
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