Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Stephen Hawking: Es gibt kleine schwarze Löcher

Beitragvon Yukterez » Di 8. Apr 2014, 17:26

Hannes hat geschrieben:Bei Umkreisung kann die Differenzgeschwindigkeit zweier Körper NULL betragen.

Unsinn. Das gilt nur radial, nicht aber transversal. Es gibt keine rotierenden Inertialsysteme!
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Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon Hannes » Di 8. Apr 2014, 17:42

Yukterez,

Bei Umkreisung kann die Differenzgeschwindigkeit zweier Körper NULL betragen.
Unsinn. Das gilt nur radial, nicht aber transversal. Es gibt keine rotierenden Inertialsysteme!

Wie kannst du Unsinn sagen und dann dasselbe behaupten wie ich ? Eine Differenzgeschwindigkeit zwischen zwei Körpern ist IMMER radial .Von rotierenden Inertialsystemen habe ich kein Wort gesprochen. Davor hat sich aber auch der große Albert wohlweislich gehütet.
In der Natur sind rotierende Systeme aber nicht die Ausnahme, sondern die Regel.
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Re: Stephen Hawking: Es gibt kleine schwarze Löcher

Beitragvon Yukterez » Di 8. Apr 2014, 17:57

Na weil der Mond relativ zum Schwerpunkt der Erde 1023 m/sek (seine Orbitalgeschwindigkeit für seine Höhe) hat, auch wenn sich sein Abstand dazu nicht um 1023 m pro sek verändert, und weil du glaubst, dass Albert davon nichts wusste. Das heißt aber natürlich nicht, dass McDaniels deswegen recht hätte. Die Orbitalgeschwindigkeit ist transversal, und die Fluchtgeschwindigkeit radial!

Streit schlichtend,

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Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon Hannes » Di 8. Apr 2014, 18:09

Yukterez,
weil du glaubst, dass Albert davon nichts wusste. Das heißt aber natürlich nicht, dass McDaniels deswegen recht hätte. Die Orbitalgeschwindigkeit ist transversal, und die Fluchtgeschwindigkeit radial!

Streit schlichtend,

Schön, dass du versuchst, einen Streit zu schlichten, den es überhaupt nicht gibt.
Und ich glaube nicht, dass Albert nichts davon wusste. Ich habe gesagt: Er hat sich davor gehütet. Und das aus gutem Grund. Ein Inertialsystem im Sinne Alberts und seiner damaligen Mitdenker gibt es nämlich in der Natur gar nicht. Nicht einmal auf der Erde.
Ist zu viel idealisiert.
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Re: Stephen Hawking: Es gibt kleine schwarze Löcher

Beitragvon Yukterez » Di 8. Apr 2014, 18:14

Ach so, du meinst also, dass man unbedingt des Einfluss des Pluto berücksichtigen muss, wenn man wissen will, wie stark die Gravitation auf der Erde ist?

Bezweifelnd, dass du dir die hintersten Kommastellen wirklich so genau ansehen würdest,

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Re: Stephen Hawking: Es gibt kleine schwarze Löcher

Beitragvon fallili » Di 8. Apr 2014, 18:15

McDaniel-77 hat geschrieben:Hi Ernst,

eine physikalische Theorie lässt sich nicht beweisen oder bestätigen sondern bestenfalls falsifizieren. Der tagtägliche Gebrauch von GPS falsifiziert die RT, aber das umgekehrte wird behauptet, man sagt das GPS beweist die RT. Derweil benutzt man gar keine relativistischen Korrekturen und trotzdem laufen alle Uhren der GPS-Satelliten schön synchron, obwohl sie alle unterschiedliche Relativgeschwindigkeiten besitzen.
http://www.kritik-relativitaetstheorie.de/2013/04/cern-neutrinoexperiment-brief-von-dr-wolfgang-engelhardt-an-die-ptb-vom-19-04-2013/ hat geschrieben:„Aus Sicht“ eines GPS-Satelliten bewegt sich sein „Antipode“, der ihm diametral gegenüber um die Erde kreist, mit einer Relativgeschwindigkeit von 7.7 km/s. Dessen Uhr müsste also um v^2/(2 c^2) 86400 = 24 Mikrosekunden pro Tag langsamer gehen. Umgekehrt wird aber „aus Sicht“ des Antipoden der ihm diametral gegenüber rotierende Satellit auch um 24 Mikrosekunden pro Tag langsamer gehen. Beide gehen aus der jeweiligen Sicht des anderen langsamer! Das ist physikalisch und logisch unmöglich. Tatsächlich ticken alle Satellitenuhren hübsch synchron und zeigen trotz ganz unterschiedlicher Relativgeschwindigkeiten die einheitliche GPS-Zeit an, welche Ashby und die Ingenieure verwenden, um brauchbare Entfernungsmessungen zu realisieren. Bedenken Sie bitte, dass das Licht in 24 Mikrosekunden 7.2 km zurücklegt. Wir alle wissen, dass das GPS mit weit größerer Genauigkeit Entfernungen zu messen gestattet.


Grüße

McDaniel-77


ich hab hier im Forum schon sehr oft die Behauptung gelesen "dass GPS die SRT widerlegt".
Hab aber nie herausgefunden was nun genau diese Widerlegung beweist.

Nun hab ich eine Frage: Ist das was da oben steht die angebliche Widerlegung der SRT.
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Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon Hannes » Di 8. Apr 2014, 18:28

Yukterez,
Ach so, du meinst also, dass man unbedingt des Einfluss des Pluto berücksichtigen muss, wenn man wissen will, wie stark die Gravitation auf der Erde ist?

Habe ich davon auch nur ein Wort gesprochen ?
Aber dass Einsteins Inertialsystem mit einem rotierenden Himmelskörper mit rotiert, ist dir nicht aufgefallen.
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Re: Stephen Hawking: Es gibt kleine schwarze Löcher

Beitragvon Yukterez » Di 8. Apr 2014, 18:47

Wenn es dem Rest der Welt noch nicht aufgefallen ist, dann will ich gewiss nicht der Erste sein. Wofür glaubst du steht in meinem Plot auf viewtopic.php?p=70324#p70324 das w, welches in die v einfließt?

Gespannt, Yukterez
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Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon Hannes » Di 8. Apr 2014, 18:55

Yukterez,
Wenn es dem Rest der Welt noch nicht aufgefallen ist, dann will ich gewiss nicht der Erste sein. Wofür glaubst du steht in meinem Plot auf viewtopic.php?p=70324#p70324 das w, welches in die v einfließt?

Warum willst du Schlaumeier mich dann zum Pluto bringen ?
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Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon All » Di 8. Apr 2014, 19:08

Hannes hat geschrieben: Ein Inertialsystem im Sinne Alberts und seiner damaligen Mitdenker gibt es nämlich in der Natur gar nicht. Nicht einmal auf der Erde.
Ist zu viel idealisiert.


Genau das ist der Punkt, wo der Unsinn anfängt und mit der Natur nichts mehr zu tun hat. So ein Inertialsystem hat ein "Innenleben" in dem nicht nur die Werte als absolut bestimmt sind, sondern aus dem auch die Naturgesetze formuliert sind.

Da so ein Inertialsystem aber auch gleich ein Bezugssystem ist, ein Bezugsystem aber mehr tot als lebendig ist, weil es nur der quantitativen Beschreibung in Bezug auf Ereignisse dient, die aber eigentlich nur Punktereignisse ohne "Innenleben" sind, sind Widersprüche schon dort vorprogrammiert.


Inertialsystem=Bezugssystem

ist so wie

Lebendig=TOT

Gruß

All
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